Aus gutem Grund, da letztlich nicht ausgeschlossen werden kann und es wegen der Farbe sogar wahrscheinlich ist, dass die Dinger neben Argon auch Quecksilber enthalten.
Das schenkt sich dann besser auch der größte Geizkragen.
Das natürlich auch. Irgendwann sieht der letzte Nostalgiker ein, dass es vollkommen sinnlos ist, einen toten Gaul weiter zu reiten, der nicht nur schon merkwürdig riecht, sondern sich nur noch durch Maden fortbewegt.
Es ist ja keineswegs unmöglich, LED-Applikationen zu bauen, deren Betriebstemperatur sich in einem normaleren Rahmen bewegt. Wenn ich aber für fantastillionen Lumen in einem hautengen Gehäuse nur eine Appel und ein Ei bezahlen will, kriege ich eben genau das: Billigscheiß.
Mit demselben Argument könnte man sich wundern, warum der mit spitzem Rotstift produzierte, dank Turbolader auf 120kW aufgeblasene 1.0-Liter-Dreizylinder- Ottomotor nicht besonders lange hält, wenn man ihn im Kurzstrecken-Alltag ordentlich tritt, aus Gründen von Verbrauch und Emission nur 3L wasserdünnes Öl spendiert und dem Kunden suggertiert, die Plörre wäre für 30.000km und mehr gut.
Warum sollte es bei Monitoren, die aus nicht nachvollziehbaren Gründen flutlichthell sein müssen, auch anders laufen, wie bei LED-Retrofits, wo es auch nur auf A++++ und vierstellige Lichtströme bei kleinsten Gehäuseabmessungen anzukommen scheint? Vielleicht ist das ja sogar der Grund, warum meine Iiyamas bisher keine Alterungserscheinungen zeigen.
Das mi dem Backlight-Exodus gibt sich irgendwann, wenn eine Mehrheit von Kunden angepisst genug ist und den Müll nicht mehr kauft. Dann kommt die nächste Missgeburt auf den Markt.
Volker