Monitor mit LED-Backlight dunkel

Dec 12, 2025 Last reply: 7 months ago 44 Replies

Aus gutem Grund, da letztlich nicht ausgeschlossen werden kann und es wegen der Farbe sogar wahrscheinlich ist, dass die Dinger neben Argon auch Quecksilber enthalten.

Das schenkt sich dann besser auch der größte Geizkragen.

Das natürlich auch. Irgendwann sieht der letzte Nostalgiker ein, dass es vollkommen sinnlos ist, einen toten Gaul weiter zu reiten, der nicht nur schon merkwürdig riecht, sondern sich nur noch durch Maden fortbewegt.

Es ist ja keineswegs unmöglich, LED-Applikationen zu bauen, deren Betriebstemperatur sich in einem normaleren Rahmen bewegt. Wenn ich aber für fantastillionen Lumen in einem hautengen Gehäuse nur eine Appel und ein Ei bezahlen will, kriege ich eben genau das: Billigscheiß.

Mit demselben Argument könnte man sich wundern, warum der mit spitzem Rotstift produzierte, dank Turbolader auf 120kW aufgeblasene 1.0-Liter-Dreizylinder- Ottomotor nicht besonders lange hält, wenn man ihn im Kurzstrecken-Alltag ordentlich tritt, aus Gründen von Verbrauch und Emission nur 3L wasserdünnes Öl spendiert und dem Kunden suggertiert, die Plörre wäre für 30.000km und mehr gut.

Warum sollte es bei Monitoren, die aus nicht nachvollziehbaren Gründen flutlichthell sein müssen, auch anders laufen, wie bei LED-Retrofits, wo es auch nur auf A++++ und vierstellige Lichtströme bei kleinsten Gehäuseabmessungen anzukommen scheint? Vielleicht ist das ja sogar der Grund, warum meine Iiyamas bisher keine Alterungserscheinungen zeigen.

Das mi dem Backlight-Exodus gibt sich irgendwann, wenn eine Mehrheit von Kunden angepisst genug ist und den Müll nicht mehr kauft. Dann kommt die nächste Missgeburt auf den Markt.

Volker

Stimmt, Röhre ist natürlich mißverständlich, wobei Monitore mit Bildröhren schon länger selten vorkommen. Allerdings hängt hier am alten Linux-Server noch ein solcher, wobei der fast nie benutzt wird, SSH ist doch bequemer.

Also wenn Elkotausch im Netzteil nicht mehr hilft, dann ist für mich Schluß.

Holger

Wobei man verifizieren sollte, daß es wirklich die Röhren sind die das Problem sind. Vor ein paar Jahren habe ich einen Monitor repariert indem ich die defekten Elkos im Netzteil getauscht habe UND die anscheinend als Folge der defekten Elkos durchgebrannte Picofuse für den Inverter der CCFLs. Der Monitor läuft seitdem wieder problemlos.

Im Netzteil waren auch einige unbelegte Plätze für Elkos, von der Schaltung her parallel zu bestückten Plätzen. Bei der Reparatur habe ich einfach alle bestückt. Sollte weniger Last pro Elko bedeuten.

Gerrit

Die haben alle Quecksilber. Wie sonst soll da ein halbwegs vernünftiges Spektrum raus kommen? Aber die Mengen sind homöopathisch bei den 4 Röhrchen für einen Monitor. Viel weniger als eine klassische Leuchtstoffröhre, und die haben auch schon wenige mg und kommen auch mit der Post. (LQ halt)

Der Grund, warum man die hier nicht bekommt, ist dass es sein zwei Jahrzehnten keine Produktion mehr im Umkreis von zehntausend Kilometern gibt. Und selbst in China wird es allmählich eng, wenn

Ja. Leider bei weitem nicht immer möglich.

Mir scheint, dass nicht die LED-Chips sondern deren Einbausituation das größere Problem ist.

[...]

Ich habe mir vom Werkstattmeister sagen lassen, dass die vermeintlich überzüchteten 3-Zylinder von Ford mit 0,9l nicht nur sparsam sind, sondern auch ganz gut durchhalten. (Die von VW & Co halten auch, aber sparsam sind sie nicht.)

Bei den meisten Leuten in meiner Umgebung sind sie das nicht. Aber der optische Wirkungsgrad der Panels ist halt auch unterirdisch, wenn die Farben auch nur Ähnlichkeit mit dem Erwartungswert haben.

Bei Retrofit sind das Problem eher die Lampen. Für ein Vorschaltgerät ist in den Lampen oft kein Platz. Und sie sind auch oft zu sehr geschlossen, um eine angemessene Kühlung zu gewährleisten. Bei Glühobst sind 30°C mehr halt weitgehend egal gewesen.

Es gibt doch gar keine Alternativen mehr am Markt, oder? Höchstens sauteures OLED, was auch nur begrenzt hält.

Eigentlich gab es in jedem Jahrzehnt Schrott und auch ordentliches Zeug. Unvergessen die Thyristor-Chassis. Aber umgekehrt habe ich auch andere Kisten aus der Zeit 40 Jahre lang laufen sehen.

Marcel

Am 15.12.25 um 07:27 schrieb Gerrit Heitsch:

Deutliche Kapazitätserhöhung ist nicht immer eine gute Idee. Das kann Nebenwirkungen haben. Es kann klüger sein, in einem solchen Fall lieber Elkos mit höherer Nennspannung zu nehmen. Die haben bei gleicher Bauform weniger Kapazität, aber eben auch weniger ESR.

Marcel

Hat bisher nicht geschadet wenn ich das in einem Netzteil gemacht habe.

Gerrit

Da ich kein Spektrometer, Gaschromatograf oder sonstige stichhaltige Infos habe, dass in Monitoren damals verwendete CCFLs Hg enthalten, formulierte ich vorsichtig. Gibt genug Know-it-all-Gäste am Internetstammtisch, die Halbwissen im Brustton der Überzeugung weitergeben, da braucht es mich nicht dazu.

Die sind im Einzelfall immer homöopathisch. Auch bei einer kaputten Leuchtstoffröhre. Auf...

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... hatte ich ja nicht nur einmal hingewiesen.

Irgendwann ist dann halt auch mal gut. Reichen die immer noch im Handel befindlichen Spezialstrahler (z. B. Automotive-HID), da muss man nicht krampfhaft an einer problemlos substituierbaren Technik festhalten.

In einem superflachen, randlosen, möglichst hellen Display bestimmt. Weder die Kunden sind gezwungen, sowas zu kaufen, noch der Hersteller, sowas zu produzieren. Aber wenn der Kram nach 3-4 Jahren verreckt, ist es doch sowieso Win-Win. Der Kunde kriegt was Neueres, Größeres und der Hersteller verdient.

Habe vom A3 1.0 TFSI meines Vaters noch keine berichtenswerten Langzeiterfahrungen, der fährt mit dem Ding kaum. Ich weiß aber, was schon nach

15Mm für ein Öl rauskommt.

Eben. Sie _könnten_ flutlichthell sein bzw. sind so dimensioniert, obwohl kaum eine Arbeitsplatzsituation das erfordert.

Ich kann nur von meinem ProLite XB2483HSU-B2 und ein paar ähnlichen Modellen berichten, die ich Bekannten empfohlen habe. Die leiden nicht unter irgendwelchen technischen Problemen. 0 Pixeldefekte, gute Farbraumabdeckung, gute Farbwiedergabe, gleichmäßiges Backlight, keine Betriebsgeräusche, flimmert nicht, langlebig. Es scheint also zu gehen, auch unterhalb der 1.000€-Klasse.

Und dennoch schaffen es Philips mit der LEDclassic, der CorePro und Lumiled mit ihren E27-Filamentlampen, ein haltbares Produkt auf den Markt zu bringen. Letztere habe ich vor knapp einem Jahr in die Flure (m)einer Wohnanlage geschraubt, seitdem vermutlich fast 1000h gelaufen und unzählige Zyklen. Keinerlei Ausfälle.

Wie oben dargestellt, gibt es offenbar Produte mit gleicher, aber haltbarerer Technologie.

'türlich. Ist ja auch mehr ein Fall von "Gier frisst Hirn.".

Volker

Am 15.12.2025 um 23:33 schrieb Marcel Mueller:

Wenn Platz da ist (Durchmesser, Höhe), habe ich auch schon Elkos mit gleicher Kapazität und höherer Nennspannung eingebaut.

Holger

Bis zu einem gewissen Grad geht das. Aber es kann halt auch mal passieren, dass der Soft Start die Spannung nicht mehr schnell genug hoch bekommt und/oder der Reset-Baustein zu früh los lässt.

Marcel

Am 16.12.25 um 11:39 schrieb Volker Bartheld:

Eine alte CD reicht. Die Hg-Linien springen einen in der Regel nahezu an.

Das war auch schon so, als noch fast alle Monitore CCFL hatten.

Ich habe Backlights eigentlich ausschließlich in China bestellt. CCFL war aber AFAIR nur einmal dabei. Die verrecken eher selten. Da war wenn dann der Inverter hin.

Ja, aber wenn sie es nicht sind, laufen die LEDs (vorbehaltlich gelegentlicher Konstruktionsfehler) ja nur auf Teillast und werden auch entsprechend weniger warm. Das sollte sie eigentlich schonen.

Mehr als mit dem Hersteller korreliert das m.E. mit der Leistung. Die kleinen mit 5 W halten ewig. Dann kommt eine Weile Übergangsbereich je nach Lampe und LED und jenseits der 12W überhitzen eigentlich alle, jedenfalls in weitgehend geschlossenen Leuchten. Das Leistungslimit Aber tatsächlich sind die Filament-LEDs aufgrund des Füllgases weniger anfällig.

1000h in einem Jahr im Flur? Das ist sportlich.

Im Flur ist hier noch Glühobst. Schlicht, weil der Umbau sich nie rentiert und die Dinger dort ja auch >10 Jahre halten. Bei einer bin ich mir sicher, dass sie eher 25 Jahre ist, weil die in 3,5m Höhe ohne sinnvolle Stellmöglichkeit für eine Leiter nahezu unerreichbar ist. Wenn die mal verrecken und ich keine Glühbirnen mehr habe, sehen wir weiter.

Das Problem ist nur, wenn ich /jetzt/ einen Monitor kaufen will, ist der vielleicht ein Jahr auf dem Markt und es gibt keinerlei sinnvolle Erfahrungswerte. Nur deshalb, weil dasselbe Logo außen drauf pappt, kann man nicht von einem Gerät auf das nächste schließen. Ich habe von fast jedem Herstellen schon gutes Zeug und auch kurzlebigen Mist gesehen. Samsung zum Beispiel bekommt das immer recht abwechslungsreich hin.

/Das/ gilt für Hersteller und Kunden gleichermaßen.

Marcel

Am 14.12.25 um 15:08 schrieb Volker Bartheld:

Die Farbtemperatur finde ich so ziemlich das unwichtigste bei der Farbwiedergabe. Die korrigiert das Auge automatisch. Und sie muss eigentlich auch zur Beleuchtung passen, sonst spielt einem eben jene Autokorrektur einen Streich. Damit sind wir bei dem Punkt: wer hat eine Raumbeleuchtung mit 6500K? Ich denke, da bin ich mit eben solchen Vollspektrum-Röhren die absolute Ausnahme. Selbst Agenturen arbeiten eher mit 5500K.

Viel störender sind relative Farbabweichungen oder falsche Grundfarben. Da sieht dann manches Urlaubsfoto schon recht komisch aus. Und RGB-Abgleich hilft da gar nichts. Da muss mindestens mal eine Matrixkorrektur ran, wenn nicht sogar eine nichtlineare LUT.

CCFL-Monitore hatten mit grün ein Problem, weil Quecksilber da nichts zu bieten hat. Zwischen 546nm und 491nm ist Sendepause. Bei LED hängt es sehr individuell von den Leuchtstoffen und den Farbfiltern im Panel ab. Von totaler Schrott bis besser geht's kaum ist da alles dabei.

Marcel

Hallo Marcel,

Du schriebst am Tue, 16 Dec 2025 21:33:26 +0100:

Sie hat schon einen Einfluß auf die Farbunterscheidungsfähigkeit - was im Spektrum nicht enthalten ist, kann man halt nicht erkennen. Da sind die "beliebten" 2,7kK- (2770K-) Glühlampennachbauten ganz schlimm, da fehlt fast alles jenseits von leicht bläulichem Grün.

Das ist im wesentlichen die Farbtemperatur der "blauen Stunde", vor oder nach Sonnenuntergang bei klarem Himmel, damit praktisch reines "Himmelslicht", die atmosphärische Streustrahlung von N2 und O2. Optimal für die Farberkennung, zur Arbeitsplatzbeleuchtung z.B. für Elektroniker.

5,5kK ist recht gut die Farbtemperatur der direkten Sonnenstrahlung, die Temperatur der Sonnenoberfläche, von der die ausgeht. Damit ist das etwa die Beleuchtung, die bei sonnigem Sommerwetter ohne Bewölkung auftritt. Leider gibt es nur recht sporadisch Lampen mit diesen Farbtemperaturen im Handel. Gängiger sind (waren?) da noch solche mit 4kK, was noch halbwegs mit der mittleren Beleuchtung in mittleren Breiten bei den dort meisten herrschden mäßig bedeckten Wetterlagen zusammenpasst. Solche Lampen habe ich hier weitgehend eingebaut, die sehe ich als passablen Kompromiss an. Überhaupt nicht leiden kann ich allerdings die "Lagerfeuer"-Imitationen, die fast ausschließlich verramschten Dinger mit 2,7kK (2700K) "warmweiß" - abgesehen davon, daß denen alles Richtung blau fehlt, sind die oft auch noch - oder schon - im Grünen defizitär, so daß sich kaum anderes als Rottöne unterscheiden läßt. Mglw. deswegen gelten die wohl als "heimelig", weil man zuhause wohl vornehmlich die Mithausenden im Auge hat...

Sowas kann auch bei Mischlichtbeleuchtung auftreten - ein Sonnenklecks in einem dunklen Raum mit Glühlichtbeleuchtung kann da recht lustige Effekte produzieren. Oder auch sowas: "Color Changing Hair Is it Blue Purple Violet or Pink"

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mit 4.3W
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mit 6.5W
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mit 5.2W
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mit 7.3W
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mit 11W
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der Vorgänger mit 13W
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der Vorgänger mit 6.9W

und noch anderes Zeugs, an das ich mich jetzt nicht mehr konkret erinnere. Halten sich alle wacker, die Ware von Osram/LEDvance hat seit Jahren stark nachgelassen.

LED-Retrofits mit >12W begegnen mir eher homöopathisch. Für was braucht man das?

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mit 100W (2x)
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mit 80W

bislang auch ohne Auffälligkeiten.

Mei. In dem Haus wohnen 10 Parteien, der Keller ist dunkel und es wird quasi reflexhaft auf den Lichttaster gedrückt. Sehr zur Freude der Kompaktleuchtstofflampen, die vorher drinnen waren.

Das ist immer so. Meine Erfahrungswerte mit Iiyama-Monitoren waren über Jahrzehnte durchweg positiv und mit DELL oder Lenovo eher nicht. Natürlich kann IIyama durchaus irgendwann der Enshittification zum Opfer fallen. Laserdrucker von Kyocera würde ich mir als Wenigdrucker auch nicht mehr kaufen. Mein P2135d geht jetzt zwar wieder, aber der Tausch der Tonerabstreiflippe war kein Vergnügen.

Hatte nichts Gegenteiliges behauptet und genau der Grund, warum ich bei "Für den Preis von x (OEM-Produkt) kannst ja drei y (chinesischer Kistenschieber) kaufen!" etwas dünnhäutig reagiere. Oder wenn jemand über einen "wirtschaftlichen Totalschaden" referiert.

Volker

Bisher bin ich davon ausgegangen, daß das Design eine Vollbestückung vorgesehen hat und der Hersteller den einen oder anderen Elko eingespart hat weil es ohne auch noch funktionierte. Nur vielleicht nicht so lange weil die Elkos stärker belastet werden.

Jedenfalls funktionieren so reparierte Bildschirme bisher problemlos und teilweise schon länger als mit der Originalbestückung.

Gerrit

Hast Du schon mal einen Billigmonitor (über die reden wir ja gerade), der serienmäßig mit 6500K kommt, auf 5500K oder gar 3000K eingestellt und mit dem Kolorimeter nachgesehen, wir groß die Abweichungen sind? Evtl. sogar ein Modell, das gar keine Presets für die Farbtemperatur hat, oder - wie der von mir schon erwähnte Iiyama - nur für 6500K, 7500K und 9300K?

Dass man einen hardwarekalibrierbaren Wide-Gamut-Eizo mit (s)einer 10-Bit-LUT wie er in "Agenturen" steht, auch 2500K beibringen kann (für was auch immer das gut sein soll), steht doch komplett außer Frage.

Volker

Jetzt habe ich den ausgelötet und den ESR gemessen, 1,2 Ohm bei 100 Hz und 0,56 Ohm bei 1 kHz. Der neue Elko ist vergleichbar, hat nur leicht niedrigere Werte. Den habe ich eingesetzt, ändert aber nichts. Für mich ist der Monitor damit erledigt.

Holger

Jein. Man packt auch zusätzliche 'rein "für den Fall das", die werden dann aber je nach Verlauf der Tests weder beim Prototypen noch später bestückt, das ist also keine Garantie, daß der Hersteller das überhaupt so getestet hat. Und dann gibt es noch Platinen, die in verschiedener Bestückung z.B. für verschiedene Ausgangsspannungen verwendet werden.

Nicht bestückte Footprints kosten nichts (ausser Platz im Layout), andersrum wäre ein Redesign fällig.

cu Michael

Am 17.12.25 um 07:58 schrieb Gerrit Heitsch:

Möglich. Kann aber auch sein, dass es ähnliche Netzteil in unterschiedlichen Leistungsklassen als Bestückungsvariante für unterschiedliche Monitorgrößen gibt.

Das ist definitiv nicht abwegig. Ich habe vor ~20 Jahren auch mal ein 3 Jahre altes Mainboard repariert, und zwar mit alten Ausschlacht-Kondensatoren aus der Grabbelkiste, die dort auch >10 Jahre drin lagen - was halt schnell verfügbar war. Es passten ob der größeren Bauformen auch nur noch 3 statt 4 rein. Trotzdem lief das Board damit noch mindestens 10 Jahre. Zudem war die CPU etwas schneller geworden, also die Übertaktungsreserve bzw. die Undervoltagereserve war danach etwa 10% größer als im Neuzustand. Kurzum, da war vorher der allerletzte Plunder drin.

Marcel

Am 17.12.25 um 07:53 schrieb Volker Bartheld:

Dell laufen hier noch welche in der Klasse >10 Jahre. Der 30"-er dürfte eher knapp 20 sein. Zwei 27" musste ich allerdings vor einigen Jahren mal aufbacken - BGA Insuffizienz. In der Firma haben wir auch bestimmt ein Dutzend Dell 24" und 27". Ich glaube, da ist noch keiner verreckt. Müsste mal die IT fragen. Alter dürfte so 2-8 Jahre sein, bei 8/5 Betrieb.

Lenovo Monitore habe ich in meinem Umfeld noch nie gesehen.

IIyama kenne ich primär aus den 90-ern als preiswerten CRTs. Es waren nicht unbedingt die besten, aber für den Preis meist ziemlich gut.

Die Doctorblades verrecken nicht nur bei Kyocera. Unser Samsung Farblaser kann das auch gut.

Marcel

Am 17.12.25 um 00:04 schrieb Sieghard Schicktanz:

Wann hast du das letzte mal einen Monitor mit 2700K gesehen? Also ich noch niemals.

Das hat man vielleicht mit alten Dia-Projektoren mit Lampen gehabt.

Nein, da sind es eher über 10000K.

6500K ist in etwa diffuses Tageslicht ohne direkte Sonne.

Ja. bei uns kommt die Sonne aber eher mit etwas weniger an, weil ein Teil des blauen in der Atmosphäre weggestreut wird und den blauen Himmel bildet.

Osram Lumilux De Luxe (5400K Ra >= 90) bekommt man eigentlich noch.

Aber tatsächlich gibt es so Zeug eher im professionellen Umfeld. Im Baumarktcontainer landen die üblichen China-LEDs, bei denen die Farbe mit jeder Charge neu ausgewürfelt wird.

4000K finde ich eher den akzeptablen Kompromiss zwischen Glühlampengelb und ...

Du nimmst mir die Worte aus dem Mund.

Im Anfang geb es etwas Gemecker, als ich den Deckenfluter auf 4000K LED umgebaut hatte, aber mittlerweile hat man sich daran gewöhnt. Und spätestens beim Stricken ist der höhere Blauanteil auch hilfreich.

Grün geht noch, aber türkis fehlt üblicherweise. Das Problem haben aber viele LEDs. Das ist einfach der Tribut dafür, dass die dominante 450nm Linie im blauen alles überstrahlt und dafür halt die Nachbarfarben weggelassen werden, damit es insgesamt nicht zu blau wird.

Natürlich kann man Leuchtstoffe basteln, die das besser konvertieren, aber das kostet halt wieder Wirkungsgrad, weil deren Quanteneffizienz auch begrenzt ist. Mittlerweile bekommt man gelegentlich mal Ra95 LEDs. Die machen schon eine wesentlich bessere Figur.

Für eher dunkle, "schlafensnahe" Beleuchtung ist das trotzdem das Mittel der Wahl. Das ist auch der einzige Ort, wo ich 2700K habe.

Ich meinte jetzt eher, wenn die Farben innerhalb eines Monitorbildes schon nicht stimmig sind. Das kommt ein der Holzklasse ziemlich oft vor.

Marcel

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