Mikrocontroller Club/ Verein/ Interessengemeinschaft? Gibts das im Ruhrgebiet?

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Hallo,
wollte mal fragen ob es mittlerweile im Ruhrgebiet auch einen
Mikrocontroller Club/Verein/Stammtisch etc. gibt. Damals war mal so
was im Gespräch.

by Lars

Re: Mikrocontroller Club/ Verein/ Interessengemeinschaft? Gibts das im Ruhrgebiet?
Es ist zwar nicht exakt "Controller"
aber für FORTHler gibts sowas schon:
47441 Moers ; 2. & 4. Samstag im Monat
Mannheim ; 1. Mittwoch im Monat
München ; 4. Mittwoch im Monat

MfG  JRD

Re: Mikrocontroller Club/ Verein/ Interessengemeinschaft? Gibts das im Ruhrgebiet?
Hallo Rafael,
was ist Forthler? Sagt mir nichts?
Suche wie schon oben erwähnt Leute die gerne mit Mikrocontrollen
arbeiten. Vielleicht sogar mit AVR´s, währe natürlich top.
BY Lars

Re: Mikrocontroller Club/ Verein/ Interessengemeinschaft? Gibts das im Ruhrgebiet?

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Eine ausgestorbene Spezies,

aehnlich wie Amateurfunker von denen nur noch die ueberig geblieben sind,
die immer noch nicht gemerkt haben, das man per Handy Jeden der irgendwo
auf der Welt zu Hause ist, direkt unproblematisch billig anrufen kann,

gab es mal Leute, die in Zeiten extrem knappen Hauptspeichers (wir reden
von wenigen K-Byte, so Ende der 70er) eine Programmiersprache namens Forth
benutzt haben, die aehnlich sparsam wie UPN von HP-Taschenrechnern und somit
noch nicht mal als hoehere Programmiersprache durchging, dafuer aber wegen des
verwendeten Interpreter-Prinzips noch nicht mal schnell war.

Die wenigen nicht-ausgestorbenen dieser Spezies treffen sich offenbar in
einer Kneipe.

Heute bekomme ich unter .NET im Browser durch interpretierte HTML Skripte
mit einem 3 Gigahertz Prozessor unter Ausnutzung von 1 Gigabyte Hauptspeicher
glatt dasselbe hin, wie damals. Laeuft sogar genau so schnell.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff /
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Re: Mikrocontroller Club/ Verein/ Interessengemeinschaft? Gibts das im Ruhrgebiet?

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[...]

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Extrem knapper Hauptspeicher ist _heute_, schau mal in die
Subjectzeile.  Hast Du das Wort "Microcontroller" schonmal gehört?

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Hast Du das Wort "Microcontroller" schonmal gelesen?

--
David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum

Re: Mikrocontroller Club/ Verein/ Interessengemeinschaft? Gibts das im Ruhrgebiet?

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Ich vermisse einen Smily.

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UPN ist doch super. Sowas geniales habe ich selten gesehen. Die Eingabe
ist einfach, keine Klammer, lässt sich sehr leicht verarbeiten.
Es würde mich nicht wundern wenn die heutigen (besseren) Taschenrechner
nicht erst die Eingabe in UPN umwandeln um ihn danach zu berechnen.

Tschüss
 Martin L.

Re: Mikrocontroller Club/ Verein/ Interessengemeinschaft? Gibts das im Ruhrgebiet?
snipped-for-privacy@gmx.de (Martin Laabs) writes:

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Naja, die meisten Prozessoren und Parser sind heutzutage stackbasiert.

An UPN als Taschenrechner-Eingabesprache ist eigentlich am
praktischsten, daß man das System im Griff hat.  Im Gegensatz zur
arithmetischen Eingabe: Klammer um Zähler vergessen?  Alles neutippen.
Vorzeichen vergessen?  Alles neu eintippen, etc.

Gut, mittlerweile gibt es auch noch die Option nochmal zum Anfang
durchzulaufen und Klammern zu ergänzen.

Aber wenn ich auf Klammern stünde, könnte ich gleich Lisp nehmen.

--
David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum

Re: Mikrocontroller Club/ Verein/ Interessengemeinschaft? Gibts das im Ruhrgebiet?
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UPN ist doch Stack. 5,7+4*2/=((5+7)*4)/2

Ich brauche immer nur (max) die zwei obersten Elemente um weiterzurechnen.

Und um einen "normalen" Ausdruck in UPN zu konvertieren braucht
es nicht viel Aufwand. Wenn ich einen Taschenrechner progammieren
müsste der Ausdürcke ala (5+7)*4/2 verwerten sollte würde ich es
in UPN umwandeln und danach ausrechnen.

Oder verstehe ich das "Naja, " falsch?

Tschüss
 Martin L.

Re: Mikrocontroller Club/ Verein/ Interessengemeinschaft? Gibts das im Ruhrgebiet?
snipped-for-privacy@gmx.de (Martin Laabs) writes:

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Tust Du.  Zum einen habe ich klargemacht, daß das _Arbeitsprinzip_ der
Stackverarbeitung ohnehin zur Anwendung kommt.  Zum anderen wäre es
aber vollkommen absurd, in eine explizite UPN-Darstellung
"umzuwandeln", nur um dann die Operationen auf dem Stack
durchzuführen, die man auch ohne explizite Darstellung getan hätte.

--
David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum

Re: Mikrocontroller Club/ Verein/ Interessengemeinschaft? Gibts das im Ruhrgebiet?

 >An UPN als Taschenrechner-Eingabesprache ist eigentlich am
 >praktischsten, daß man das System im Griff hat.  Im Gegensatz zur
 >arithmetischen Eingabe: Klammer um Zähler vergessen?  Alles neutippen.
 >Vorzeichen vergessen?  Alles neu eintippen, etc.

Bereits sehr alte Taschenrechner wie z.B der PC-1475 den ich vor dem
HP48 benutzt habe, hatten die Moeglichkeit die letzte Befehlszeile
wiederzuholen und zu editieren. Du darfst keinen edlen UPN-Rechner mit
einer Gurke aus dem Supermarkt vergleichen.

Das Argument fuer UPN ist eher das aehem..wie soll ich es sagen..mein
Gehirn so arbeitet und alles viel logischer ist. :-]


 >Gut, mittlerweile gibt es auch noch die Option nochmal zum Anfang
 >durchzulaufen und Klammern zu ergänzen.

Schreibst du aus dem Jahr 1985?

Olaf



--
D.i.e.s.S. (K.)

Re: Mikrocontroller Club/ Verein/ Interessengemeinschaft? Gibts das im Ruhrgebiet?

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Du solltest vorsichtig damit sein, gegenüber mir das Wort "sehr alte
Taschenrechner" zu gebrauchen.

Verdammt vorsichtig.

--
David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum

Re: Mikrocontroller Club/ Verein/ Interessengemeinschaft? Gibts das im Ruhrgebiet?


[...]

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Du machst mich neugierig. "Sehr alte Taschenrechner". Wass passiert jetzt?

--
Dr. Juergen Hannappel          http://lisa2.physik.uni-bonn.de/~hannappe
mailto: snipped-for-privacy@physik.uni-bonn.de  Phone: +49 228 73 2447 FAX ... 7869
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Re: Mikrocontroller Club/ Verein/ Interessengemeinschaft? Gibts das im Ruhrgebiet?

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HP-25.  Aber das war nur der erste programmierbare, mit dem ich
gearbeitet habe.

--
David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum

Re: Mikrocontroller Club/ Verein/ Interessengemeinschaft? Gibts das im Ruhrgebiet?

 >HP-25.  Aber das war nur der erste programmierbare, mit dem ich
 >gearbeitet habe.

Ja und? Hier auch. Was jetzt? Ich koennte noch einen HP-35 ins Duell
werfen. Der geht aber leider nicht mehr. :-/

Und wo wir schonmal dabei sind, ich hab auch noch einen PC-1245 da
konnte man auch die letzte Programmzeile nochmal editieren.

Olaf


--
D.i.e.s.S. (K.)

Re: Mikrocontroller Club/ Verein/ Interessengemeinschaft? Gibts das im Ruhrgebiet?

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Und meine gute alten Fazitmaschinen?  Das war noch eine Zeit, als man
seine Rechner mit Carambaspray reparierte.

Hast Du denn wenigstens noch mit Lochkarten gearbeitet?

--
David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum

Re: Mikrocontroller Club/ Verein/ Interessengemeinschaft? Gibts das im Ruhrgebiet?

 >Hast Du denn wenigstens noch mit Lochkarten gearbeitet?

Nur im Studium das Ergebnis der Physikklausur abgelocht damit der
faule Prof das schneller nachkucken konnte. Zaehlt das?

Olaf


--
D.i.e.s.S. (K.)

Re: Mikrocontroller Club/ Verein/ Interessengemeinschaft? Gibts das im Ruhrgebiet?

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Ne, solche Systeme hat es ja noch Jahrzehnte gegeben.  Gerade im
letzten Jahr habe ich noch im Krankenhaus meine Essensbestellung auf
Lochkarten einschwärzen müssen (gut, keine Löcher, aber dasselbe
Format und mit einiger Wahrscheinlichkeit hätte das Lesegerät auch
Löcher richtig interpretiert).  War richtig nostalgisch, wieder so
eine Pappe in Händen zu haben.

--
David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum

Re: Mikrocontroller Club/ Verein/ Interessengemeinschaft? Gibts das im Ruhrgebiet?
  David Kastrup schrieb:
 > Hast Du [Olaf] denn wenigstens noch mit Lochkarten gearbeitet?

Ich habe mit Lochkarten sogar am Netzwerk gearbeitet. Die
Lockkarten-Stanzer standen in einem schalldichten Raum
und machten einen Höllenlärm. Dann wurden die Daten
auf Magnettrommeln gelesen und mit einer Schubkarre
in einen Lieferwagen verladen. Dann gings ab ins
Landesrechenzentrum.
Alles gebaut und gewartet von der Weltfirma IBM. Am
naechsten Tag gabs den Computerausdruck. Das war das
"Netzwerk" (ca. 1974).

Mit Gruss, Joachim Riehn
--
Spamschutz! Email-Adresse(J.Riehn):      jriehn  *at*  gmx.de

Re: Mikrocontroller Club/ Verein/ Interessengemeinschaft? Gibts das im Ruhrgebiet?

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Tja, ich habe erst so, moment, 1979 angefangen.  Da haben die
Lochkartenschreibmaschinen noch direkt in die Titelzeile Klartext
drübergeschrieben, und der Kartenleser hat die Karten mit Druckluft an
Lichtschranken vorbeigepfiffen, was mit beachtlichem Tempo ging
(ebenfalls beachtlich, als ich mal beobachten durfte, wie jemand den
Schieber bei dem Ausgangsspapel nicht geschlossen hatte.  So ein
2000-Karten-Karton war, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, in
einer halben Minute durch, so daß also bequem um die 50 Karten pro
Sekunde herausgeworfen und an die 4 Meter entfernte Wand gepfeffert
wurden (daß diese dünnen Pappkarten _quer_ soweit geschleudert werden
können, ist beeindruckend).  Und ein paar Sekunden brauchte der Mensch
in seiner Panik schon, um den richtigen Knopf zu finden: die Hand vor
die Ausgabe zu halten, der erste Reflex, war irgendwie nicht
effektiv).

Und die Schnelldrucker mit Schallschluckhauben in abgeschlossenen
Räumen (Kettenraddrucker) haben 2000 _Zeilen_ in der Minute gedruckt,
wobei jedes _Zeichen_ einen Hämmerchenschlag bedeutete.

Die haben auch nicht viel weniger Seiten pro Minute rausgerotzt als
Laserdrucker für größere Volumen das heute tun.

--
David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum

Re: Mikrocontroller Club/ Verein/ Interessengemeinschaft? Gibts das im Ruhrgebiet?

 >Du solltest vorsichtig damit sein, gegenüber mir das Wort "sehr alte
 >Taschenrechner" zu gebrauchen.

Warum? Sollte ich vorher mit meinem HP-25 dein Alter nachrechnen?

 >Verdammt vorsichtig.

Ach..jetzt verstehe ich. Du meinst das mit dem Rechenschieber kann ins
Auge gehen?

Olaf


--
D.i.e.s.S. (K.)

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