AVR equipment / beschaltung

Dec 15, 2006 36 Replies

Hallo,



Hier gibt es zum AVR ja eine schöne Einleitung:

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Ich wollte mal fragen ob jemand eine ähnlich geniale Einführung für einen AVR kennt, wo aber kein ISP zum programmieren notwendig ist?



Das Wichtigste wäre mir an der Stelle der Schaltplan.



MfG,



Markus


PS: Sollten meine Mikrocontrollerfragen irgendwie stören oder so sagts mir bitte dann stelle ich die auch wohl auf mikrocontroller.net aber ich mag HTML-Foren nicht besonders zumal ich manchmal meine eigenen Fragen über Google wiedersuche.



Was stört dich konkret an dem ISP? ISP-Programmer gibts für sehr wenig Geld auf ebay und alternative Lösungen, etwa mit einem Bootloader über die serielle Schnittstelle, haben gravierende Nachteile:

- Dir geht die serielle Schnittstelle, und damit eine der wichtigten Schnittstellen zu Aussenwelt, mehr oder weniger verloren

- Wenn du dir durch Programmierfehler den Bootloader zerschiesst, ist der AVR so nicht mehr nutzbar.

- Du kannst den AVR nicht billig von der Stange kaufen, sondern bist auf einen Lieferanten für eine (teure) vorprogrammierte Version angewiesen.

Den Schaltplan für was? Die Aussenbeschaltung der AVRs besteht minimal aus der Stromversorgung und einem Quarz(-oszillator). Wo man die anschliesst, steht im Datenblatt. Alles andere kannst Du halten, wie es dir gefällt. Sofern es nur um einfache Peripherie wie Tasten und LEDs geht, sind alle IO-Ports gleichwertig. Fertige Experimentierboards ergeben IMO nur einen Sinn, wenn man sie dann auch fertig kauft und sich so den Griff zum Lötkolben spart.

Hergen

Hi,

Irgendwie muß das Programm aber nunmal in den Controller. Und ISP ist der Weg mit dem _kleinsten_ Aufwand an Technik. Wenn dich an dem einen IC des ISP (zur Not tuns auch nur 3 Widerstände!) irgendwas schreckt, wirst Du sicher kein "richtiges" Programmiergerät bauen wollen.

Gruß Michael Kutscher

"Michael Kutscher"

mit dem _kleinsten_ Aufwand an Technik. Wenn dich an

schreckt, wirst Du sicher kein "richtiges" Programmiergerät

Ist der ISP denn wirklich nur die Pegelwandlung von -12V/12V nach 0V/5V ?

MfG,

Markus

mit dem _kleinsten_ Aufwand an Technik. Wenn dich an

schreckt, wirst Du sicher kein "richtiges" Programmiergerät

Oh Goott. ISP = "InSystemProgramming", also die Bezeichnung für Mechanismen, mit deren Hilfe man einige Chips direkt in der Schaltung programmieren kann, ohne sie vorher auf wie-auch-immer-geartete Programmiergeräte zerren zu müssen. Beim AVR ist sowas besonders einfach, man braucht u.U. nur einen PC-Parallelport und ein paar Drähte.

Guck doch erstmal ins Datenblatt von deinem AVR. Im Netz gibt es sonst wirklich 100.000 Seiten zum AVR, das FAQ dürfte genug Links nennen.

thomas.kindler@gmx.de, www.bredobrothers.de www.microsoft-hellhounds.de

"Thomas Kindler"

Weg mit dem _kleinsten_ Aufwand an Technik. Wenn dich

schreckt, wirst Du sicher kein "richtiges"

mit deren Hilfe man einige Chips direkt in der

Programmiergeräte zerren zu müssen. Beim AVR ist sowas

Drähte.

wirklich 100.000 Seiten zum AVR, das FAQ dürfte genug Links

Ich hab mich ja noch nicht für einen speziellen entschieden, deshalb die manchmal etwas komischen FRagen meinerseits.

MfG,

Markus

Hallo Hergen,

Muss nicht sein. Beim MSP430 benutzen Leute die danach lustig fuer serielle Kommunikation.

Beides mit anderen Modellen vermeidbar. Die meisten MSP430 haben den Bootloader von der Stange drin und m.W. in einem nicht loesch- oder ueberschreibbaren Flash-Bereich. Nur die Ini-Sequenz finde ich etwas aetzend.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

Die ganz billigen ISP-Adapter arbeiten am Parallelport. Darin findet dann noch nicht einmal eine Pegelwandlung statt, sondern wirklich nur eine Pufferung der Signale zum Schutz des PC vor Kurzschlüssen und Elektrostatik. Wie Michael schon sagte, tuns zur Not auch ein paar Widerstände.

Serielle oder USB-ISP-Adapter enthalten dagegen selbst noch einen AVR-Microcontroller, der das Timing erzeugt.

Hergen

ISP ist AFAIK bei allen Atmel AVR gleich. Konkret sieht so ein STK200-Kompatibler minimal-programmer dann so aus:

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Auf der Seite sind noch viele andere Typen aufgelistet. Der von oben tut's aber für die meisten Sachen. Ansonsten siehe FAQ.

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thomas.kindler@gmx.de, www.bredobrothers.de www.microsoft-hellhounds.de

Markus schrieb:

Moin!

Ich sehe keine komischen Fragen, denn Du hast mal wieder Deine Frage gecancelt. Mich nervt das, denn ich habe nur noch einen bruchstückhaften Thread zu lesen.

Kannst Du bitte das mit dem Canceln *nicht* regelmäßig machen, sondern nur in Ausnahmen und dann möglichst sofort nach dem Absenden?! Danke!

Ciao Dschen

Dschen Reinecke === der mit dem Namen aus China === http://WWW.DSCHEN.DE mailto:usenet@dschen.de

Man muss halt sorgsam darauf achten, daß sich die beiden Protokolle nicht in die Quere kommen. Es wäre ausgesprochen unpraktisch, wenn nach einem (versehentlichen) Reset der Bootloader Nutzerdaten als Programmierbefehle interpretiert, und umgekehrt möglicherweise ebenfalls. Ausserdem ist man auf eine "freie", mit dem PC verbundene RS232 angewiesen. Sobald die Applikation die serielle Schnittstelle für interne Zwecke nutzt, z.B. für ein Bussystem, wird die Bootloader- Lösung extrem unbequem.

Ja, die Dinger sind auch recht nett. Allerdings gibts AFAIK nur ganz wenige Modelle in DIL-Bauform, was für den Bastler etwas unpraktisch ist.

Hergen

Hallo Hergen,

Das kann bei gescheitem HW Design ncith passieren, zumindest nich beim MSP. Ein Pin muss festgehalten werden, danach zwei Takte auf einem anderen und erst dann geht der Bootloader ueberhaupt.

Das ist wahr. Ich kann nicht so ganz verstehen, warum nicht IRDA, single-pin oder so aehnliches zum Einsatz kommt. Das koennte man so schoen schnuckelig in eine HF Schleife umbauen.

Die F2 Serie gibt es in DIL. Allerdings zieht das Bootloading bei denen m.W. nicht viel weg.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

"Dschen Reinecke"

Ausnahmen und dann möglichst sofort nach dem

Hatte mich verklickt. Sorry.

Moin!

Wenn man das nicht von Hand tun will, brauchts also schon 2 Leitungen zum Starten + 2 Leitungen RS232 + GND. Das sind genausoviele wie der AVR mit seinem ISP auch braucht (Reset + 3x SPI + GND). Wer das nicht mag, kann immernoch einen RS232-Bootloader in den hinteren Speicher- bereich schreiben und die fuse bits für "bootloader starten" und "bootloader-Speicherbereich schützen" setzen. Quellen gibts im Netz.

Gruß, Michael.

"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news:ocEgh.25167$ snipped-for-privacy@newssvr29.news.prodigy.net...

Hallo Joerg,

die neueren MSP430 - also alle im DIL Gehäuse - haben leider keinen bootloader mehr...

MIKE

www.oho-elektronik.de OHO-Elektronik Michael Randelzhofer FPGA und CPLD Mini Module Klein aber oho !

Thomas Kindler schrieb:

Ich kenne da auch noch eine Variante mit einem 74HC244, die habe ich im Einsatz.

Gruß Henning

henning paul home: http://www.geocities.com/hennichodernich PM: henningpaul@gmx.de , ICQ: 111044613

Markus schrieb:

Du meinst "Ich bin zu faul, mich selbst mit der Materie auseinanderzusetzen, es gibt doch schließlich andere, die mir alles vorkauen"?

Ich glaube, es tät Dir gut, technische Literatur mal _gründlich_ zu lesen und nicht zu glauben, man könne beim kurzen Überfliegen alles verstehen.

Gruß Henning

henning paul home: http://www.geocities.com/hennichodernich PM: henningpaul@gmx.de , ICQ: 111044613

Henning Paul schrieb:

1001!

Gruß Dieter

Hallo Mike,

Leider, und das ist sehr schade. Irgendwie machen sie genau das richtige bei TI und dann nehmen sie etwas wichtiges weg. Wie z.B. bei Comparatorversionen, wo es dann keine Bandgap Referenz mehr gibt. Dann braucht man den TLV431, was um die 10c plus einen Port Pin kostet.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

Vorsicht: ATMega64 und ATMega128 wollen den ISP an PDI/PDO, die kleineren Megas an MOSI/MISO. Beim Mega64 ist das praktischerweise USART0, sodaß man beim Programmieren lustige Zeichen auf dem Terminal sieht... Kategorie "Dinge die man beim nächsten Design anders macht".

Von der habe ich gehört, man solle einen HCT stattdessen verwenden, weil manche Parallelports nur TTL-Pegel liefern, die nicht garantiert für HC-Eingänge ausreichen.

Gruß, Felix

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