Li-Akku lagern

Aug 20, 2019 8 Replies
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Ich hab hier nen flachen Smartphone-Li-Akku. Was ist eigentlich die optimale Ladekapazität, wenn man den einige Monate lagern will?


Karl


Am 20.08.2019 um 21:02 schrieb Karl Meisenkaiser:

Mein Ladegerät hat ein Ladeprogramm für "storage" und dort lädt es glaube ich auf etwa 4.1V. Gerüchteweise sind es etwa 80%. Ansonsten bieten zum optimalen lagern die Feuerlöschdecken aus Glasfaser an. Sind günstiger als die Glasfaserbeutel.

Am 20.08.19 um 21:02 schrieb Karl Meisenkaiser:

Alles zwischen 10% und 90%. Das gibt sich alles nicht viel.

Nur ganz voll ist blöd, weil höhere Zellenspannung und damit stark beschleunigte Alterung. Und ganz leer ist blöd, weil Tiefentladung gleich kaputt.

Marcel

Am 20.08.19 um 21:02 schrieb Karl Meisenkaiser:

Größenordnung 70-80%, auf den genauen Wert kommt es nicht an.

"einige Monate" sind für einen intakten Li-Akku allerdings noch keine Zeit. Der sollte etliche Jahre durchhalten, bevor der Ladezustand langsam gefährlich niedrig wird.

Hergen

Hi Karl,

Inzwischen gibt es belastbare Untersuchungen zu dem Thema. Ideal ist zwischen 20 und 50%.

Effekte. Bei wenigen Monaten gehen auch 75%.

vg, Wolfgang

Am 20.08.2019 um 21:02 schrieb Karl Meisenkaiser:

From-address is spam trap Use: wolfgang (dot) mahringer (at) sbg (dot) at

Am 22.08.2019 um 12:59 schrieb Wolfgang Mahringer:

Ja, ich habs jetzt mal mit 60% probiert.

Je mehr ich von diesen Dingern hab, desto unheimlicher werden die mir. Hab jetzt schon 2 gehabt, die unbedingt durchs Gehäuse wollten. Irgendwann schaffts mal eine...

Karl

Hallo Karl,

Am 22.08.2019 um 19:41 schrieb Karl Meisenkaiser:

Passt auch.

Du meinst, dass sich die LiPos aufblähen? Das passiert sowieso, wenn die nicht mehr topfit sind, umso schneller jehr mehr die mißhandelt werden (tiefentladen, überladen). Das allein wäre noch kein Grund zur Beunruhigung. Ich habe viele viele LiPos hier im Hobbykeller, und hebe die in einem dicht verschließbaren Alukoffer auf....just to be safe :-)

vg, Wolfgang

Wer in jungen Jahren Schießpulver gemixt hat weiß, dass das erst knallt, wenn es entweder in sehr großen Mengen gleichzeitig gezündet wird (soviel hat man nicht) oder wenn es in einem Behälter eingeschlossen ist. Erst letzteres führt zu der schnellen Kettenreaktion, die ich auch für Akkus fürchte, die eng zusammengepackt in einem Gehäuse oder Koffer liegen.

Aber, wie gesagt, nur unbelegte Befürchtung.

Und verdichtet. Nicht umsonst wurde die Pulverladung in alten Feuerwaffen gestopft. Das "Schei..pulver, was wir in jungen Jahren produziert haben, hat auch dann nix dgl. getan. Mein Kumpel hatte sich Pökelsalz statt Kalisalpeter andrehen lassen. Wenn ich damals gewusst hätte, dass es letzteren für ein paar Pfennige in damaligen Drogerien gab ...

Es sind quasi gemeinsam gelagerte Einzelladungen. Der Effekt dürfte also eher wie bei Knallfröschen ausfallen, schlimmstenfalls ähnlich einem Unfall im Muni-Lager. ;-)

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