Klirrfaktor realer Übertrager

Nov 03, 2019 Last reply: 6 years ago 1141 Replies

Abermals kompletter Blödsinn.

Sperrholz und Multiplexplatten sind dasselbe! Sperrholz ist lediglich dünner.

Nach Schiefer, Stein, Beton ist Multiplex das Beste für Boxen.

============================================================================= Sperrholz (Multiplex) Aus ca. 1mm starken übereinander geleimten Birken- oder Buchenplatten, die von Platte zu Platte um 90 ° gedreht sind, ist Multiplex der beste Baustoff sowohl zur Resonanzdämpfung als auch Durchtrittsschall-Dämmung. Zur Verklebung eignet sich Holzleim am besten. Die Oberfläche kann gebeizt und klarlackiert oder auch geölt und gewachst werden. Reizvoll sind die Hell-/Dunkelkontraste der Schnittkanten, die zum Boxen-Design genutzt werden sollten. Holzstärken von 15, 18, 21 und 24 mm stehen zum Boxenbau zur Verfügung. Sehr unterschiedlich sind die Preise bei verschiedenen Baumärkten und Holzhändlern für die gleichen Plattenstärken. Oftmals muss man auch eine ganze Platte ( 1,5 m x 3,0 m ) kaufen, für die der Zuschnitt zusätzlich berechnet wird. So zahle ich für 18 mm Birken-Multiplex zwischen 25 und 40 € pro m⊃2; incl. Zuschnitt. Multiplex ist wesentlich schwerer zu schleifen als MDF, daher ist ein sehr genauer Zuschnitt erforderlich. Wegen seines zu MDF geringeren Gewichtes bei gleichzeitig größeren Robustheit baut man Musikerboxen meist aus Multiplex, denn diese Boxenart soll häufige Transporte unbeschadet überstehen ohne den Instrumentalisten schon vor dem Konzert mit Bandscheibenvorfall außer Gefecht zu setzen. =============================================================================

Das Gehäuse hat 3 Lochbleche. Da gibt es einen heftigen Kamineffekt von unten nach oben.

Die 3 Trafos sind aufeinander gestapelt und etwa 8cm vom Blech entfernt.

Einschaltstrombegrenzung.

Klar, aber lesen kannst du doch schon? Ich schrub "Spanplatten", nicht "Sperrholz", du Nase.

Ach richtig, MDF. Das ist (fast) dasselbe wie Spanplatten. Nur "längsfaserig", Spanplatten sind "amorph", haben keine Fasrerrichtung.

Also noch besser zu bearbeiten, noch weniger Resonanz, noch bessere "innere Dämpfung", noch ein bisschen billiger, einzige Nachteile: Mechanisch nicht ganz so robust, und schwerer. Aber was juckt dich das? Wann musst du deine Boxen mal transportieren?

Noch nicht überzeugt?

Am 18.11.19 um 18:04 schrieb Helmut Schellong:

Nichtsdestotrotz bringt schon ein "guter" Gitarrencombo locker seine

30kg auf die Waage. ;) Das ist aber zu einem nicht geringen Teil der vorsintflutlichen Technik drin zu verdanken (Röhren, Blechchassis, dicke, teilweise auch abgeschirmte ;) Netz- und Ausgangstrafos) ...

Und von wegen "gute Resonanzdämpfung" - dann dürften Musikerboxen kaum äußerlich fühlbar vibrieren. Tun sie aber. ;)

Multiplex ist das beste Holz zum Boxenbau, mit guter Resonanzdämpfung. Rate doch mal, warum eine Box daraus fühlbar vibrieren kann?

Nur im Leerlauf. Und da 200 W schon die Grundlast ohne Ausgangssignal sein soll, tritt der nicht auf.

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Sorry, wenn sie überhaupt schwingt, dann kann's mit der Dämpfung ja wohl nicht weit her sein.

Am 18.11.19 um 18:41 schrieb Hartmut Kraus:

Ok, ok, schon weitaus besser als Massivholz, aber wenn's soooo gut dämpfen würde, würden ja wohl nicht sogar Decken mancher Akustikgitarren daraus hergestellt. ;)

Na und - wozu willst du die kühlen? Der Einschaltstrom ist eine Sache von Sekundenbruchteilen. Sag' jetzt bloß nicht, die liegen auch im Betrieb ständig in Reihe. Schon mal was von Relais gehört? Das schaltest du paralell zu einem Ladeelko, d. h. es zieht an, wenn die Ausgangsspannung einigermaßen steht, also der Einschaltrom lange passe ist, und überbrückt die Widerstände. Und für den Fall der Fälle (es zieht nicht an) kommt noch eine Sicherung 'rein. Die kommt dann, bevor die Widerstände abrauchen.

Ich auch, hat bloß alles nix genützt. ;) Stinke du mal alleine gegen einen Misthaufen an:

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Guido Grohmann schrieb:

Je nach Komponist.

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Bei den Big Bands war vorallem die Erfindung der E-Bass-Gitarre statt Kontrabass ein Durchbruch. Egal, tempi passati.

Ja, aber schwingt sie überhaupt? Eine Holzwand kann doch ohne vorliegende Resonanz vibrieren. Einfach durch die Kraft des Lautsprechers.

Es können die Wände zu dünn sein. Es können Versteifungsstreben fehlen. Es kann Dämpfungsmaterial fehlen. Es kann Absorptionsmaterial fehlen.

Aber nicht ohne Schwingung. ;)

Also ob nun Resonanz oder nicht (bei der Wellenlänge von Bässen wohl eher nicht), aber Schwingungen des Gehäuses (ob nun schon "fühlbar" oder nicht) ergeben mit Sicherheit auch Klangverfälschungen. Mach' was du denkst. Mich würde es nur nerven, wenn ich die Kiste mühsam zusammengezimmert habe und sie dann wieder auseinanderreißen kann, um Streben etc. einzubauen. Aber bei dir spielen ja weder Zeit noch Geld eine Rolle. ;)

Der Einschaltstrom ist ausgedehnt, weil die Elkos teilweise aufgeladen werden müssen: 100000 uF. Und sie müssen aufgeladen werden, während der Vorwiderstand wirkt. Das verzögert die Aufladung gewaltig. Ein Trafo hat primär 1,65 Ohm. Am Widerstand (50W, 15 Ohm) können theoretisch kurzzeitig 2860W herrschen.

Das Relais wird professionell von einem Timer gesteuert.

Stimmt, aber ohne Resonanzschwingung.

Ich werde etwa 700 Rampa-Muffen einbauen. So kann ich die Boxen beliebig oft auseinander schrauben.

Aber nicht den Einschaltstrom, jedenfalls nicht in dieser Höhe:

Und wie hoch wäre der Einschaltstrom? Sorry, jetzt fehlt mir ein bisschen Theorie: Der ist wohl auch stark abhängig davon, ob man gerade den Nulldurchgang der Netzspannung erwischt oder irgendeinen anderen Punkt ... Aber der ist ja nur so hoch, weil sich das Magnetfeld im Kern erst aufbauen muss. Und das geht schnell, egal welche Last hinten dranhängt. Oder? Irgendein Denkfehler?

Naja, sagen wir mal max. 1058W (U² / R), dann gehe ich mit, die Trafowicklung im ersten Moment mal als Kurzschluss angenommen. ;) Auch immer noch ganz schön. Aber nochmal: Wie lange? Sekundenbruchteile, nehem ich an.

Dann ist es ja gut. ;) Mach' die Zeit nur nicht zu lang, wie gesagt. Ich hab' übrigens sowas auch mal dimensioniert, weil ich für meine Kiste auch einen Ringkerntrafo nehmen wollte. Kann mich zwar nicht mehr an die genauen Zahlen erinnern, aber nehmen wir mal für deine das Zehnfache der Leistung an (sowohl, was der Trafo bringt, als auch die Belastbarkeit des Widerstands), müsstest du genau wie ich auch ohne Kühlung auskommen. Aber kann ja nicht schaden, wenn du den auch auf irgendein Blech schraubst, schon von der Mechanik her. ;)

Am 19.11.19 um 00:47 schrieb Helmut Schellong:

Man darf also gespannt sein, woher du von Anfang an (also bei worst case völlig entladenen 100.000µF) die volle Betriebsspannung für den Timer nehmen willst. ;)

Am 19.11.19 um 03:06 schrieb Hartmut Kraus:

... die mir im übrigen knapp um den Faktor 10 überdimensioniert erscheinen - hast du schon mal ausgerechnet, welche Energie da drin gespeichert ist, wenn sie voll geladen sind, welchen Strom deine Schaltung /maximal/ zieht (und auch nur "impulsartig"), und kennst du schon die Faustregel (da braucht man keine Differentialgleichungen): Ein C von 10.000µF entlädt sich bei einem Strom von 1A in 1s um ~1V - und diese "Welligkeit" hört man garantiert nicht ...

Also Vorschlag zur Güte (so alt, dass es für dich sicher schon wieder neu ist - aber garantiert zu einfach sowieso): ;) Als "Timer" (Anzugsverzögerung) für das Relais: Ein C parallel, und ein R in Reihe davor. Das Ganze über einen extra Gleichrichter (da tut's eine Diode für ein paar Cent) direkt aus einer Trafowicklung versorgt.

Ach ja - die Freilaufdiode über dem Relais nicht vergessen. ;)

Und dürfen wir davon ausgehen, dass die Boxen beim Einschalten verzögerter zugeschaltet werden, aber bein Ausschalten zuerst, dann die Verstärker - sonst kann's hässliche Geräusche geben. ;)

Ich habe nun das Angebot zum kleineren KK SK 531 200 ME mit 300mm Breite: 111 € netto pro Stück statt 255 € (B=500mm). Das finde ich recht akzeptabel. Der Preis müßte eigentlich etwa 255*0,6=153€ sein, ist jedoch deutlich günstiger.

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