Klirrfaktor realer Übertrager

Nov 03, 2019 Last reply: 6 years ago 1141 Replies

Den Spinner kann ich postwendend zurückgeben:

Ich habe oben 'Abschirmgeflecht' geschrieben. Das ist gewöhnlich aus Kupfer, jedenfalls aus Metall, das eine Permeabilität von 1 hat, also nicht ferromagnetisch ist. Die Abschirmwirkung von solchem Material ist Null bei f=0Hz.

Du schreibst hier plötzlich von Weißblech, das aus Stahl ist. Und Stahl hat eine magnetische Leitfähigkeit von z.B. µr=200, und ist damit ferromagnetisch, mit Abschirmwirkung von z.B. 60dB bei f=0Hz.

Nein, mit verzinktem Stahlblech.

Der Trafokern in meiner professionellen Tonbandmaschine ist mit MU-Metall abgeschirmt.

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die Wicklung mit Stahlblech. Weiterhin ist der Bandantrieb mit MU-Metall abgeschirmt.

Verzinktes Stahlblech werde ich verwenden. Das kann ich zu einer U-Form kanten lassen, auch mit weniger als 90 Grad. Bei Ringkerntrafos könnte das eventuell unterlassen werden.

Ich bin nicht beratungsresistent, sondern ich weiß bereits (fast) alles.

Ich werde Multiplexplatten:Buche verwenden.

Ich nehme OPV OPA1612.

Richtig, und trotzdem schirmt es auch magnetische Einstreuungen ab. Oder willst du mir erzählen, der allgegenwärtige 50Hz-Brumm kommt als elektrisches Feld daher? Oder sind deine Kabel mit einem Stahlgeflecht abgeschirmt? Meine jedenfalls nicht, aber Brummeinstreuungen = 0. ;)

Darfst wieder mal überlegen, wie das funktioniert. Stichworte: Faradayscher Käfig - oder auf jeden Fall: Induktionsgesetz. ;)

Schön blöd. Schirme lieber die Eingänge auf den Platinen ab, wo's einstreuen könnte. Bei mir übrigens nirgends, und mein Netztrafo ist auch nicht ganz ohne. Nur mit ein bisschen Überlegung eingebaut. ;)

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, Schlecht zu erkennen, ganz rechts sitzt er. Dier Eingänge logischerweise ganz links. ;)

Über die Qualität der Bilder musst du dich beim Hersteller der Primitivoptik der billigen Polaroid beschweren - und bei den Leuten, die mir bei der Zwangsräumung jegliche bessere Fotoausrüstung geklaut haben.

Ich habe bereits massiv gegen Röhren geschrieben.

[...]

Das ist fundamental falsch. Habe ich nie geschrieben.

Fremdspannungen einer Übertragungsstrecke, bestehend aus Kabeln, entstehen in den Kabeln der Übertragungsstrecke.

Ich werde 2x50 Ohm vorsehen, zwecks Anpassung an die Kabel-Impedanz. Ich kann da auch 0 Ohm einlöten.

Am 17.11.19 um 21:50 schrieb Hartmut Kraus:

Und das ist nicht mal ein Ringkerntrafo. Ringkerntrafos haben sowieso kaum ein nennenswertes Streufeld, du Alles-durchdacht-haben-Wollender. ;) Gut's Nächtle.

horst-d.winzler schrieb:

Digipots existieren, auch solche für höhere Pegel. Allerdings handelt man sich damit weitere 0.01% Klirr ein.

Kupfergeflecht hat eine magnetische Schirmdämpfung von 0 bis 2 dB bis etwa 1000 Hz. Erst ab etwa 10 kHz ist diese Dämpfung signifikant.

Es ist professioneller, die Störquellen abzuschirmen. Die Störsenken werde ich durch optimale Positionierung schützen.

Das Stahlblech dient gleichzeitig als Kühlkörper.

Alle anderen Bleche sind aus Edelstahl.

Hartmut Kraus schrieb:

Bereits bei den kleinsten Wärtsilä-Motoren hat jedes Zylinderpaar eine eigene Motorelektronik. Und die kann auch einzeln angesprochen werden. Und ja, man (wir zum Beispiel) behandeln da jeden Zylinder individuell, durchaus auch während des Betriebs. Und die meisten dieser Motoren sind eh Baukastenprinzip, die gibt es z.B. von 4-14 Zylinder linear und ähnliches für die V-Motoren.

Wozu soll das nun wieder gut sein? Die Kabel haben bei NF keine nennenswerte Impedanz. Ausgang niederohmig -> Eingang der nächsten Stufe hochohmig - feddich. Schließlich willst du keine Leistungsanpassung machen, also die größtmögliche /Leistung/ übertragen (und da würde die Hälfte der Leistung im Innenwiderstand der Quelle verheizt), sondern ohne nennenswerte Ströme die Spannung möglichst gut 'rüberbringen.

Klar, und prompt hat die Stufe dann 0Ohm Ausgangs/impedanz/. In welchem Paralleluniversum lebst du?

Sorry, das waren aber jetzt wirklich genug Grundlagen der Elektrotechnik

  1. Semester. Gut's Nächtle. Überweise das Honorar für meinen Nachhilfeunterricht mal auf mein Konto:

IBAN: DE47700530700031296338 BIC: BYLADEM1FFB

(Sparkasse FFB)

Im Ernst: ALG II wurde zum letzten Mal Anfang Oktober gezahlt, und die erste Rente komm frühestens Ende November. Danach fragt aber keiner, der Miete etc. für November von mir will, ich stehe also ein ziemlich dumm da. ;)

Hartmut Kraus schrieb:

Nein. Es schwingt nur, wenn die Phasenreserve aufgebraucht ist und der Minus-Eingang zu einem Plus-Eingang geworden ist. UND dass dann die Schleifenverstärkung grösser 1 ist. Je mehr der Verstärker verstärken soll, desto geringer die Schwingneigung nach diesem Prinzip (Barkhausen). Liegt dann an zu geringer Kompensation, etwa wenn man dekompensiert, um sehr hohe slew-rate zu bekommen. Das ganze Problem ist aber unabhängig von der Frequenz und kann auch ganz langsame Verstärker betreffen.

Bei antiken Opamps kommt dann noch die Schwingneigung bei kapazitiver Belastung zu, wenn durch die Ausgangsstufe ein Oszillator mit nur einem Anschluss möglich wird. Etwa durch Verwendung sehr langsamer parasitärer (Werbesprech: lateraler) PNP-Transitoren. Wie etwa im 741er.

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25 Kennst du ja sicher in- und auswendig.

Ja.

Helmut Schellong schrieb:

OK. Ja, da gibt es in der Tat kaum mehr Spielraum nach oben, leider auch im Preis. Scheint ein modernisierter OP27 zu sein. Die Eingangs- stromkompensation ist im Datenblatt nicht eingezeichnet, aber vorhanden.

Kabel haben immer ihren Wellenwiderstand/Impedanz. Das ist unabhängig von der Frequenz. Was mit der Frequenz steigt, sind die Verluste auf der Leitung.

Du bist reichlich versponnen und blind, und wild aufgeregt. Wieso wird ein Ausgangswiderstand zu Null, wenn ich einen Reihenwiderstand von 50 Ohm durch 0 Ohm ersetze? Das wäre ja eine geniale Entdeckung!

Nein, der Ausgangswiderstand sinkt durch diese Maßnahme von 50,1 Ohm auf 0,1 Ohm.

Hartmut Kraus schrieb:

Weder, noch. Du redest völlig wirres Zeug. Nicht einmal die Reihenfolge beim Konzipieren einer rauscharmen Vorstufe hast du kapiert.

Eines nicht vergessen: Es ist ein Dual-OPV.

OPA1611 ist ein Single.

Am 17.11.19 um 23:20 schrieb Rolf Bombach:

Na das ist ja mal eine Neuigkeit.

Hanno

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