Klirrfaktor realer Übertrager

Nov 03, 2019 Last reply: 6 years ago 1141 Replies

Du verstehst 'Fremdspannung' offenbar falsch. Desweiteren scheinst Du der Meinung zu sein, ein Kabel in sich selbst würde 'Fremdspannung' erzeugen.

Es gibt allerdings Mikrophonie-Effekte. Die aber nur zutage treten, bei sehr kleinem Nutzsignal.

Das ist ein falsches Verständnis. Fremdspannungen entstehen durch Wirkungen von AUßEN auf eine Übertragungsstrecke. Fremdspannungen sind alles, außer der Nutzspannung. Ein Abschirmgeflecht hat überhaupt erst ab etwa 10 kHz eine Abschirmwirkung!

Symmetrische Verbindungen sind unsymmetrischen um etwa den Faktor 20 überlegen (Audio)! Deshalb sind sie unverzichtbar, im Netzwerk, beim CAN-Bus, bei professionellem Audio, etc.

Ein Brückenverstärker hat übrigens einen Differenzausgang. Da haben wir ja schon festgestellt, daß sich Störungen auf der Versorgungsspannung am Ausgang gegenseitig aufheben.

Mit dem PDF-Reader Okular von KDE4. Braucht man ja nur aufzoomen.

Die Schaltung ist gut. Die hat ein Könner entwickelt. Das erkenne ich im Wesentlichen am Treiber mit Kaskadenschaltung. Das Konzept ist klassisch; kenne ich schon aus den 1970ern.

Nee, du:

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Nee, aber es kann Fremdspannungen einfangen. Und bei deiner Penibilität auch durchaus welche erzeugen - durch mangelhftes Dielektrikum zum Beipiel. Bei Bewegugnen ändert sich die Kapazität ...

Das ist so ein Effekt, genau.

Richtig. Übrigens höre ich unterhalb von so -60 ... -70dB (im Lautsprecher) absolut NICHTS mehr, und ich hab' ein feines Gehör, denke ich.

Nee, auch im Gerät selber. Typischerweie Rauschen - aber ich singe doch nicht.

Komisch, das müssen meine Abschirmungen nicht wissen. Die sind auch äußerst wirksam gegen den allgegenwärtigen "Elektrosmog" mit 50 Hz.

Das bestreitet ja keiner. Ich bin aber froh, dass ich den Aufwand nicht getrieben habe. Faktor 20 sind 23dB - also ob nun 120 oder 143dB soll mir auch wurscht sein. ;)

Aber sicher.

Gut, das ist dann "Hig End" mit einiger Berechtigung. Aber unverzichtbar auch nicht, speziell bei den üblichen niederohmigen Quellen. Zum Orientierung: Eine (passive) E-Gitarre (Quellimpedanz im Megaohmbereich) wird an den ebenso hochohmigen Ampeingang auch nur mit einem unsymmetrischen Kabel angestöpselt, und der kann Gain ohne Ende haben - damit das /Kabel/ Störungen einfängt, muss es wirklich ganz beschissen sein, oder kaputt.

Sag' bloß. Dann hab' ich meine Bassendstufe ja auch richtig beschaltet. ;)

Du nervst. Wie sollen bei Lautsprecherimpedanzen im einstelligen Ohmbereich und noch niederohmigen Verstärkerausgängen Störungen über das Kabel 'reinkommen? Ok, ein unabgeschirmtes Kabel spielt gerne mal Antenne, aber die HF schluckt spätestens das Boucherot-Glied am Ampausgang.

Danke für den Tipp. Müsste mit meinem "Eye of Mate" auch gehen, schaunmermal.

Wir werden sehen - nein hören. ;)

Ich schrieb bereits, daß ich nunmehr als Rentner ein HighEnd-Projekt ordentlich durchziehen will. Das darf durchaus 6000 € kosten.

Der dicke Verstärker von Burmester wiegt 80 kg und kostet 80000 €. Ich setze für meine beiden etwa 2x35 kg an, und etwa

2x18000 € Wert.

Dann denk' an meine Tipps bezügl. Pegelplan und Fremdspannungen, aber im Gerät selber, bevor es zu spät ist. ;)

Preis. Ein feiner Unterschied. ;)

Das hatte ich doch direkt davor und danach lang und breit begründet!

|Ich habe im Datenblatt eines Audio-OPV ein Diagramm gesehen, das |einen Klirrfaktor zeigt, der mit steigender Amplitude besser wird! |0,01V --> 0,01% |0,1V --> 0,0015% | 1V --> 0,0001% |10V --> 0,000018% |RMS; 600 Ohm |Ich werde deshalb im Vorverstärker die Lautstärke-Einstellung |vor den Ausgangs-Treibern anordnen, hinter den Weichen. |Das bedeutet leider, daß ich ein 6-fach-Poti bauen muß.

Und Du schreibst daraufhin: ||Du solltest es also vor den Weichen anordnen.

Aber nein, ich muß es zwingend nach den Weichen anordnen. Andernfalls ist der Klirr um den Faktor 500 höher. Und der Fremdspannungsabstand sinkt zudem.

Ja, mit einem "höheren Klirrfaktor". Dann machst du was prinzipiell falsch.

Beides Blödsinn, musst nur ein bisschen rechnen. Ich sag's nicht nochmal.

Am 16.11.19 um 17:01 schrieb Hartmut Kraus:

Und selbst wenn: Klirrfaktor 0,0001% * 500 wäre immer noch um Zehnerpotenzen unterhalb jeder Wahrnehmbarkeitsschwelle. Bei Fremdspannungsbstand musst du allerdings ein bisschen achtpassen. Aber nur vielleicht, wenn du den Pegel ganz dämlich legst. Ein Poti ist auch nur ein Widerstand, und Widerstände rauschen auch, aber das sollte kaum ins Gewicht fallen. -

Aber mach doch nur, ich hab' alles dazu gesagt. EOD.

Jeder OPV im Signalweg addiert einen solchen Klirr hinzu! Es läppert sich.

Siehe oben. Das Poti erzeugt doch keine Verzerrungen, sondern die OPVs, wenn diese nicht mit hohem Pegel betrieben werden. Siehe oben. Und wenn die Lautstärkeeinstellung sich VOR den Weichen befindet, erhalten die Weichen doch fast immer nur einige Zehn Millivolt. Jetzt geschnallt?

Ja, beide Schwingspulen sind der Antrieb auf einem Träger. Wenn eine magnetisch gebremst wird, wird der gesamte Antrieb des Lautsprechers gebremst.

Ich werde rundum geschlossene Boxen bauen. Kompaktboxen sind das nicht. Kompaktboxen sind kleine Boxen fürs Regal an der Wand. Geschlossene Boxen sind allein dadurch stark bedämpft, daß sie geschlossene Boxen sind. Innerhalb der Boxen kommen Materialien zur Anwendung, die Schall dämpfen und absorbieren sollen.

Ich zeichne mich dadurch aus, daß ich eben alle systematischen Fehler konsequent vermeide, soweit ich sie im Vorfeld erkenne.

Bisher habe ich kein Lehrgeld bezahlt.

Weil Deine Lautsprecher es nicht reproduzieren können.

Nein, nicht im Gerät. Ich habe extra 'Übertragungsstrecke' geschrieben, um abzugrenzen. Eine Kabelverbindung ist EIN Meßobjekt, der Verstärker davor ein ANDERES.

Sind sie nicht. Eine nennenswerte Wirkung <<10kHz ist eine Täuschung. Störungen mit 50 Hz und ähnlich lassen sich idealerweise mit MU-Metall abschirmen. Solch eine Abschirmung ist in meinem Hameg-Oszilloscope vorhanden, und um den Trafo in meiner Tonbandmaschine.

Mit 'Faktor 20' ist nicht gemeint, daß sich das direkt in dB umsetzen läßt.

Ich bezweifle das mit den Megaohm-Impedanzen. Das unsymmetrische Kabel ist dann auch nur 2,5m lang, nicht jedoch 200m!

Siehe vorstehend: "Störungen auf der Versorgungsspannung" Die sind extrem niederohmig.

Du nervst auch, weil Du dauernd absurde Phantasien hineinbringst. Wo habe ich gesagt, daß Störungen auf dem Kabel vom Vorverstärker in den Ausgang zum Lautsprecher hineininduzieren können?!

Nein, Störungen auf dem Eingangskabel werden von der Endstufe einfach mitverstärkt und gelangen auf diese Weise zum Lautsprecherausgang.

Das geht mit jedem PDF-Reader der Welt! Die Qualität der quelle.pdf ist hier relevant. Welcher PDF-Reader kann nicht zoomen?

[...]

Ich mache es richtig, gemäß Datenblatt.

Beides ist kein Blödsinn, sondern sind bewiesene Tatsachen.

Wieso 0,0001% ? Wenn ich die Lautstärkeeinstellung VOR den Weichen anordne, erhalten die Weichen geschätzt meistens etwa 0,05V. Das bewirkt einen Klirr von knapp 0,001%, bei jedem OPV im Signalweg.

Rauschen ist unvermeidbar und überall vorhanden. Man kann nur rauscharme Bauteile verwenden - mehr kann kaum getan werden. Audio-OPV haben ein Rauschen etwa wie ein Widerstand. Es kann hier nur niederohmig konstruiert werden, denn niederohmige Widerstände haben kaum Rauschen. Ich werde generell 2k7..7k5 anstreben; Potis 5k..10k.

[x] Done. Mit "atril Dokumentenbetrachter". ;) Echt beeindruckend, nur von parallelgeschalteten Transis sehe ich da nichts. Aber du macht das schon. ;)

Ja und, hörbar würde das 3...4 Zeherpotenzen höher. Mach' dir bloß keinen Klecks ins Hemd. ;)

Das ist eben dein Grundirrtum. Nochmal: Pegel zu niedrig -> Fremdspannungabstand zu klein. Pegel zu hoch -> Übersteuerung spätestens der nächsten Stufe.

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Der extreme Rauscher ist der TDA 1524, bei bestimmten Einstellungen (die auch noch voneinander abhängig sind) rauscht der wie eine Klospülung. Was meinst du, wie ich da das Datenblatt gewälzt und gerechnet habe. Ergebnis eben die Einstellbereiche, die du siehst.

Am 16.11.19 um 17:53 schrieb Helmut Schellong :> On 11/16/2019 16:31, Hartmut Kraus wrote: > Zum Orientierung: Eine (passive) E-Gitarre (Quellimpedanz im >> Megaohmbereich) wird an den ebenso hochohmigen Ampeingang auch nur mit >> einem unsymmetrischen Kabel angestöpselt, und der kann Gain ohne Ende >> haben - damit das /Kabel/ Störungen einfängt, muss es wirklich ganz >> beschissen sein, oder kaputt. >

Weil du keine Ahnung hast (s. Bild 4.34):

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> Das unsymmetrische Kabel ist dann auch nur 2,5m lang, nicht jedoch 200m!

Richtig, und es hat auch noch einigen Einfluss auf den "Sound". Vor allem dämpft es die Höhen, wenn's zu lang ist. Warum wohl?

Was du nicht sagst.

Jetzt schwebst du endgültig in esotherischen Spären.

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Das Empfindlichste war überraschenderweise das Lautstärkepoti vor der Kopfhörer-Endstufe. Das sitzt hinter der Frontplatte (kein V2A, nicht mal Alu, nur Sperrholz, meine Werzeuge waren nur Laubsäge, Bohrer und Feilen) ;) und war (trotz Kunststoff - Achse) "handempfindlich". Brauchte nur in die Nähe zu kommen, da hat's gebrummt. Den (Alu-) Knopf anfassen -> da war alles zu spät.

Wie du siehst, hab' ich's abgeschirmt. Und zwar mit Weißblech, und seitdem ist Ruhe. Jaja, ich weiß, das ist reine Einbildung, du Spinner.

Am 16.11.19 um 17:53 schrieb Helmut Schellong: > Störungen mit 50 Hz und ähnlich lassen sich idealerweise > mit MU-Metall abschirmen. > Solch eine Abschirmung ist in meinem Hameg-Oszilloscope vorhanden, > und um den Trafo in meiner Tonbandmaschine.

Wisemmer doch. Idealerweise. Ein NF-Verstärker ist aber kein Oszi. Und du willst doch nicht deine fetten Trafos noch mit Mu-Metall abschirmen? Ok, das hättest du auch noch drauf. ;)

Für den Normallfal tut's Stahlblech genauso. Üblicherweise Weißblech (verzinnt), lässt sich gut löten.

Am 17.11.19 um 11:52 schrieb Hartmut Kraus:

Aber nicht mal um den Netztrafo z.B. im (DDR-) Plattenspieler "Granat". Der hängt aber irgendwie von schräg nach schief drin, wurde also auf Brummminimum "eingedreht."

Ich habe meinen "Ziphona MA224" (keramisches Abtastsystem) mit einem kleinen Vorverstärker "aufgewertet", das war auch ein Akt. ;) Den Netztrafo also in die diagonal entgegengesetzte Ecke verfrachtet, und den Preamp abgeschirmt - rate mal, womit. ;)

Das (auf den ersten Blick "billige") Abtastsystem hat seine Vorteile: Bei einem Verstärkereingang von 1Meg ergibt sich "automatisch" eine Entzerrerkennlinie. Außerdem war's ideal für die (i.A. als zu warm und zu trocken empfundene) Luft in den DDR - Plattenbauten. ;)

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