Klirrfaktor realer Übertrager

Nov 03, 2019 Last reply: 6 years ago 1141 Replies

Warum denn nicht? Hab's auch in "de.soc.recht.misc" gestellt, da passt es wohl besser hin. (Frag' mich nicht, warum Fuppen mit meinem Thunderbird nicht funktioniert.) ;)

Richtig, z.B. die Höhe des Regelsatzes. Darauf wurde auch prompt reagiert, er wurde erhöht. Für mich um stolze 5 €. ;)

Ah ja, wie üblich Jobs in Billiglohnländer ausgelagert, um "konkurrenzfähig bleiben zu können", was?

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Nein, die Entwicklung sollte nur noch im Heimatland des Konzerns stattfinden - im Entwicklungszentrum.

Es wurde auch der Schrankbau zentral für Europa in der Slowakei eingerichtet. Als ich die Firma schon verlassen hatte, hörte ich, daß auch die Anlagen-Planung und -Dokumentation in die Slowakei transferiert wurde.

Die Firma wurde von einem 'Hersteller mit eigener Produktion' umgewandelt, in eine reine Vertriebsfirma. Ich war 15 Jahre dort und habe alle Wandlungen miterlebt.

Am 09.11.19 um 18:11 schrieb Helmut Schellong:

Richtig.

Hast du aber irgendwo geschrieben, das hab' ich doch nicht geträumt.

Eben, das hab' ich wohl deutlich zum Ausdruck gebracht, dass ich an dir gezweifelt habe. (Das will ein Entwicklungsing. sein?) ... ;)

Um die Toleranzen auszugleichen, ich sag's nicht nochmal. ;) Wobei man natürlich nicht einen Parameter losgelöst von den anderen festlegen kann, klar ... Das Ganze ist "händisch" eine üble Rechnerei, brauchst mir nichts zu erzählen - es lebe LTSpice! ;)

Aber wenn's dir wurscht ist, wenn schon die Ruheströme total verschieden sind - (Hauptsache, die Summe stimmt) - dann darf man wohl auf das dynamische Verhalten bei nennenswerter Aussteuerung gespannt sein. Ich möchte fast wettten: Von Linearität des Frequenzgangs kann kene Rede sein, und Verzerrungen jenseits von Gut und Böse.

War das also die Slowakei?

Doch, Du hast den betreffenden Text jedenfalls falsch in Erinnerung.

Du zweifelst ja unablässig an fast Allem.

Die Ugs kann nicht mit Erfolg abgeglichen werden. Es kann nur selektiert werden.

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Es ist in diesem Thread herausgekommen, daß _alle_ Fets einen Kennlinienpunkt haben, an dem der Temperaturgang Null ist. Vor diesem Punkt ist PTC, danach NTC. Nur bei MOSFET-Schalttransistoren liegt dieser Punkt so hoch, daß damit keine linearen Anwendungen getroffen werden können. Beispielsweise bei JFET liegt dieser Punkt meist sehr niedrig. So wie bei den lateralen AlFet.

Du redest von hypothetischen Maßnahmen. Die stark verschiedenen Ruheströme, die ich darstellte, sind erfundene Beispielwerte. Ich sage nun zum mindestens dritten Mal, daß ich selektieren werde.

Möglich.

Falsch. Ich lasse mich gern überzeugen. Irren ist menschlich, Korrigieren aber auch. ;)

Das sagte ich damit: " Wobei man natürlich nicht einen Parameter losgelöst von den anderen festlegen kann, klar ..."

Der ganze Arbeitspunkt kann (und muss) abgeglichen und die Toleranzen damit - in gewissen Grenzen - ausgeglichen werden. Ohne Selektion wird das allerdings kaum möglich sein, auch klar.

Aber gar nicht so weit hergeholt. Auch bei selektierten Exemplaren.

Und nochmal: Wozu 4, wenn 2 locker reichen?

Und ich sage dir zum wiederholten Male, dass auch bei selektierten Exemplaren ein Abgleich nötig sein wird. Da erzähle ich dir hoffentlich auch nichts Neues.

Aber was diskutieren wir hier eigentlich noch, hat ja wohl ohne konkrete Daten (sprich: Simulation) keinen Sinn.

Alles klar. Sowohl Entwicklung als auch Produktion wurden in D einfach zu teuer. Slowakei: Günstigerer Standort. Ok, sicher etwas vereinfacht, aber nur leicht, oder? Wenn sie in Afrika genug qualifizierte Leute finden, lassen sie halt dort produzieren ... Lachst du? Hier ein Beispiel:

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Nein, das Heimatland des Konzerns ist Norwegen. Die Entwicklungsabteilung dort wurde nicht verändert. Es soll nur noch dort entwickelt werden. Norwegen ist superreich und teuer. Ein Hamburger (food) kostet dort etwa 15-25 €.

Die Entwicklung in DE wurde nicht zu teuer. Die Entwicklung in DE entwickelte Produkte einer vom Konzern aufgekauften deutschen Firma. Der CEO wollte wohl nur noch norwegische Produkte (Telecom) entwickelt haben und den Industriezweig auslaufen lassen. Der CEO wollte den Konzern (eine AG) einfach umstrukturieren. Natürlich, um ihn gewinnbringender zu machen.

[...]

Hatte ich schon erklärt - also nochmals: Weil dadurch bessere Bereiche der Kennlinien benutzt werden und der Treiber entlastet wird. Es bleibt mehr Spannung für die Last übrig. Es ist zu beachten, daß es um den Baß-Verstärker geht. Der hat Frequenzen von 0-200 Hz. Die Gate-Kapazität spielt also kaum eine Rolle. Abermals: Ich habe gründlich durchdacht!

Es ist vollkommen unüblich, parallel geschaltete Transistoren einzeln abzugleichen! Willst Du da Dioden vor das Gate schalten, damit eine Differenz ausgeglichen wird? Ein Transistor hat mehrere Parameter. Es weichen eigentlich immer alle Parameter ab, sobald eine Abweichung vorliegt. Das kann nicht abgeglichen werden!

Die Simulation (ltspice) betrachtet jedes Exemplar einer Parallelschaltung vollkommen gleich!

Am 10.11.2019 um 11:18 schrieb Helmut Schellong:

Nur wenn man ihm nichts anderes sagt.

Man müßte selbst diverse Modelle schaffen, die insgesamt eine natürliche Streuung abbilden. Also: ALF16a, ALF16b, ALF16c, ALF16d.

Und überraschenderweise macht man das genau so.

Am 10.11.19 um 11:37 schrieb Bubo bubo:

+1 ;)

Na gut, wenn du meinst, du kommst mit entsprechender Selektion aus ...

Und wieviele musst du dann einkaufen, denkst du (wenn ich das richtig sehe, für so 20 ... 30 Euren/Stück) damit du 3*2*4 scharf genug selektierte 'rauskriegst?

Zur Orientierung: Ich musste nur mal zwei FETs auf annähernde "Gleichheit", speziell Ugs(off) selektieren. Unter 10 Stück (garantiert aus der gleichen Charge) fanden sich tatsächlich zwei. ;)

Alles klar. Und dafür bist du eben wegrationalisiert worden. :-/

Ich habe 2016 etwa 14 € bezahlt. Ich habe 52 Stück. Nur der Baß-Verstärker hat vier 4er-Gruppen.

Ich werde den thermischen Nullpunkt feststellen. Dann muß ich den höchsten Wert Id je unter 4xN+4xP als 1/4 Ruhestrom für diese 8 wählen. Mindestens einer liegt dann genau auf Nullpunkt, die anderen höher.

Das sagt fast nichts darüber aus, welche Streuung ich haben werde, bei den Parametern, die ich festhalten will.

Etwas schon, denke ich. Meine waren nämlich Kleinsignaltypen, also in der Herstellung schon wesentlich einfacher zu beherrschen als deine dicken Dinger. Aber du wirst schon wissen, wie du's machst.

Roland Franzius schrieb:

Der Luftspalt dient der Feldschwächung im Kern, damit dieser mit der Gleichstromvormagnetisierung (Anodenstrom) nicht in Sättigung geht. Bei Gegentaktendstufen war der nicht notwendig; die Trafos waren dort kompakter (für die Leistung) mit allen Vorteilen. Die Eintakttrafos hatten oft noch eine Anzapfung für die Brumm- kompensation; später hatte man einfach fettere Elkos. Bei Gegentakt ist auch das hinfällig.

Leo Baumann schrieb:

Nein. Die Ausgangsimpedanz der Pentode ist in erster Näherung unendlich. Der Trafo muss den optimalen Aussenwiderstand darstellen. Die Simulation sollte eher von einer Stromquelle ausgehen.

Nicht wirklich. Normalerweise hat man selbst bei Röhrenendstufen reichlich Gegenkopplung. Bei Gegentakt oftmals Ultralinearschaltung.

Das müsste dann noch aufgebohrt werden. Wird schwierig, gute Daten für die Trafos zu kriegen. Die zuletzt verwendeten Schnittband- Kerne mit mehrfach-verschachtelten Wicklungen in Ultralinear- Schaltung waren schon nicht so schlecht.

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