Klirrfaktor realer Übertrager

Nov 03, 2019 Last reply: 6 years ago 1141 Replies

Ich hatte Dir doch geschrieben: |Und Du mußt überlegen, was Brückenverstärker bedeuten. |Desweiteren, was MOSFETs möglich machen. |Und daß für beide Stereo-Kanäle je ein separater |3-fach-Verstärker bereit steht, neben seiner Box.

Ein Brückenverstärker besteht aus zwei identischen Endstufen. Der Lautsprecher ist an die beiden Ausgänge angeschlossen. Änderungen der Versorgungsspannung wirken auf diese beiden gleichen Endstufen genau gleich. Der eine Anschluß des Lautsprechers geht um a Volt hoch, der andere ebenfalls um a Volt hoch. ==> Differenzspannung am Lautsprecher = 0

Es fließt fast kein Strom nach Masse. Die Power-MOSFETs nehmen Strom nur von +50V nach -50V hin. Die Versorgungsspannung wird also symmetrisch gestört.

Die Schaltung vor den Power-MOSFETs braucht nur sehr wenig Strom, so daß dafür ein separates Netzteil mit Linear-Regler problemlos möglich ist, mit ungefähr ±65V. Dafür reichen Talema-Ringkerne in Reihe mit je 10W. Das liegt daran, daß MOSFETs fast keinen Strom für ihr Gate benötigen.

Schon mal was von PSRR gehört? Ich denke, meine Endstufen werden Änderungen der Versorgungsspannung fast gar nicht zur Last durchgreifen lassen. Außerdem ist die Schaltung komplett symmetrisch und besteht aus Differenzverstärkern.

Es ist nicht zu übersehen, daß ich offensichtlich alles gründlich durchdacht habe. Meine Konzepte sind großartig.

|Der Vorverstärker gibt 7 Veff raus, an 600 Ohm.

Das weiß ich alles seit den 1980er Jahren.

Ok, so weit klar. Nur die Parallelschaltung von MOSFETs ist nicht so einfach, wie du dir's vorstellst. Das habe nicht nur ich versucht, dir klarzumachen.

Also bitte - mal her mit deiner Simulation!

Schön, und das gibt 80mW Leistung. Wozu soll ich die mit 1000 vergleichen?

Na, dann ist ja alles klar. Wenn ich deine Simulation nachvollziehen kann. ;)

Ich habe auf folgenden Text geantwortet:

|Wie gesagt, simuliere erst mal, da kannst du das sehr schön sehen. |Aber willst du ja gar nicht, erst mal |Geld 'reinstecken und bauen, dann auf Schnauze fallen, oder ...

Und dieser Text stimmt nicht. Er ist eine falsche Behauptung. Ich habe bereits 2016 wochenlang simuliert. Ich tue alles, um nicht auf die Schnauze zu fallen. Du behauptest fälschlicherweise das Gegenteil.

Andere entscheidende Eigenschaften beschrieb ich in einem anderen Posting.

[...]

Erst einmal halte ich Aussagen in Wikipedia zumindest für sehr ungenau und unvollständig, wenn nicht falsch.

Dazu dieser Text von absoluten Profis:

==================================================================== Biasing Considerations

It is commonly known and quoted that bipolar transistors have a positive temperature coefficient (ptc) and that mosfets have a negative temperature coefficient (ntc) in their relationship of drain current to temperature.

Whilst this ntc characteristic of mosfets is certainly true, it does, however, only occur ABOVE a particular operating drain current.

For lateral mosfets from Semelab this current level is around 100mA, , which it just so happens is the ideal point for optimum biasing of a class-AB audio amplifier! Figure 2 shows a typical transfer characteristic for the ALF08N20V and demonstrates a thermal coefficient crossover point at around 110mA. At this point the thermal coefficient is in fact zero and therefore completely stable with fluctuations in temperature as the output stage warms up at turn on or is hot after high power usage. ====================================================================

Ich schrieb bereits, daß die 16A-AlFet nur 0,2A im Ruhestrom-Punkt haben. Andere Sorten FET haben diesen Punkt der Umkehr des Temperatur-Koeffizienten ptc-->ntc bei 8A !!!

==================================================================== . Complete absence of thermal runaway risk . Simple bias circuitry. . An adjustable or fixed value resistor is adequate and no thermal coupling between bias devices and the heatsink is required. . Transistor based diode multipliers with thermal coupling are not needed. . No requirement for source resistors for single device or parallel device operation <<=== (more on this in a later section) . Devices cool faster and return to a stable temperature faster after high power use . Much less critical bias point setting than bipolar amplifiers that does not drift with temperature allowing wing easier setup and consistency in production

Parallel Operation Operation Considerations

For higher power operation adding extra output devices in parallel is an easy approach to scaling power. One of the advantages of lateral mosfets is the ease of parallel operation. However, there are a number of points that should be considered to ensure both optimum performance and reliable operation:

Many customers find that matching of 10-20% is quite sufficient for reliable operation because at higher currents the devices will very much balance each other. ====================================================================

Der maximale Strom beim Baß beträgt 17,5A. Ich schalte 4 AlFet parallel mit je 16A. Das sind zusammen 64A! und ist so großzügig, daß ich mich um ein Paaren wohl nicht kümmern muß.

Ich habe wohl hiermit den letzten Punkt der Aufregung ausgeräumt.

Meine Endstufen verstärken ganz gewaltig, obwohl sie eine Pegelabsenkung ermöglichen.

Ich spreche auch nicht von den Aussagen von Wikipedia.

Ich rege mich doch nicht auf. ;) Also um bei dem Vergleich mit den Autos zu bleiben: Du willst max. 21 Tonnen transportieren. Benutzt dazu 4 Laster, die je 20 Tonnen können und überlässt es mehr oder weniger dem Zufall, wie die Last auf alle 4 verteilt wird. Und das nennst du "genial". ;)

Am 09.11.19 um 02:46 schrieb Hartmut Kraus:

Ich nehme nur auf. ;) Gerade das hier:

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Am 09.11.19 um 03:18 schrieb Hartmut Kraus:

Echt cool, die Frau. Schade um sie:

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Am 08.11.19 um 20:55 schrieb horst-d.winzler:

Nicht so oft, wie du denkst. S. z.B. meine Bauelemente, die nach > 30 Jahren noch einwandfrei funktionieren.

Oder mein noch älterer Plattenspieler Ziphona MA224 für damals 400 M. Welches West - "Spitzenprodukt" hat so lange mitgemacht?

Oder: In den 80ern gab's mal eine Umfrage "wer hat den ältesten Fernseher?" Das war ein "Leningrad T2" - das erste DDR-Modell überhaupt, so Anfang der 50er gebaut. Lief noch, mit der ersten Röhrenbestückung.

Oder, oder, ...

Die gab's schon. Ein Kumpel hatte einen kleinen Fernseher von Sharp, die's auch mal bei uns gab. Natürlich total überteuert. Er hat ihn mir gebracht, in der Hoffnung, dass ich das teure Stück wieder hinkriege. Nichts mehr zu machen, die Bildröhre war am Verröcheln ...

Am 09.11.19 um 05:09 schrieb Hartmut Kraus:

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Der erste deutsche Volltransi - Farbfernseher, ein DDR-Gerat. Also ganz hinterm Mond waren wird nicht immer. ;)

Genau, von meiner "Lead Star III" (schaltungstechnisch übrigens besser als die damaligen "Original" - Stratocaster) reden wir lieber nicht erst, sonst kommt mir wieder der Kaffee von gestern hoch. ;)

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Ich stellte fest, daß die im dem Forum den WP-Text nachplapperten.

[...]

Genial?! Habe ich nirgendwo geschrieben. Das ist aber gewiß kein genialer Kniff, sondern einfach eine sichere Dimensionierung.

Der Strom für einen einzelnen AlFet wird dadurch recht klein, so daß die Uds und die Ugs ebenso recht klein werden. Das wiederum fordert vom Treiber sehr viel weniger. Wie man abermals sieht: ich habe die Sache intensiv durchdacht.

Hättest du deine Parallelschaltung so durchdacht, wie du behauptest, wüsstest du, dass die nichts nachgeplappert haben. Diese Überlegungen findest du nicht nur in diesem Forum und bei WP, sondern - wie auch im Forum erwähnt - in etlichen wirklich /durchdachten/ Endstufen realisiert. Sowohl in industriellen als auch in solchen von Bastlern. ;)

Und - sagen die was anderes?

Irgendwo stand sowas, dass du dein ganzes Konzept genial findest.

Klar, mit einer sagenhaften Redundanz.

Da wäre ich mir gar nicht so sicher. Könnte es sein, dass durch Exemplarstreuungen bedingt (z.B., was mit in einem Datasheet ins Auge sprang: Gate-Source-Abschnürspannung -0,1V ... -1,5V) ;) im Extremfall ein Transi fast alles abkriegt, die anderen fast nichts?

So siehst du aus.

Am 09.11.19 um 00:53 schrieb Hartmut Kraus:

Nun zeig' sie mir doch endlich mal. ;) Das soll doch nicht umsonst gewesen sein: Hab' mir solche Mühe gegeben, LTSpice (XVII) unter Linux (64bit) mit Wine zum Laufen zu bringen. ;)

Ja, die sagen das Gegenteil. Auch nicht gelesen? Ich hatte es gepostet. Andere und ich haben frühzeitig AlFet-Datenblätter-Links gepostet. Darin sieht man alle Eigenschaften, die hier Kontext sind. Man muß die nur lesen.

Nein, ich schrieb - ironisch - was von 'großartig'. Das ist semantisch ein Unterschied.

Ich kenne das Datenblatt gut, seit 2015. Es enthält weitere aufschlußreiche Diagramme und Daten. Man sieht darin, daß das AlFet-Verhalten genau so ist, wie ich es vorstehend beschrieben habe. Es ist ein Fakt, daß der Treiber weniger leisten muß.

Die Schaltungstechnik bestimmt maßgeblich das Verhalten. Der Ruhestrom wird doch eingestellt. Manuell und/oder per Servo. Beide Gate-Spannungen passen dadurch so, daß beide AlFet 0,2A Id haben - den Ruhestrom halt.

Bei Parallelschaltung haben beide AlFet-Gruppen ebenfalls den gleichen Ruhestrom: 4 x 0,2A. Falls die Summe 0,12+0,18+0,2+0,3 entstünde, wäre das 'egal', falls jeder AlFet mindestens seinen Th-Nullpunkt erreicht hat. Denn die Transistoren sitzen nebeneinander auf dem Kühlkörper. Und vier AlFet haben 1000W zulässige Verlustleistung, werden aber nur mit ungefähr 150W belastet.

Ich schrieb doch bereits, das ich alle AlFet ausmessen werde.

Die Ugs kann für Sättigung bis 12V hoch sein. Bei 4 parallel muß sie für 4 x 4,4A nur etwa 2,8V betragen. Selbstverständlich wird dadurch der Treiber massiv entlastet!

Ja, Du bringst nur ständig Einwände, die sich in jedem Fall als falsch herausstellen - auch die vorstehenden.

Am 08.11.19 um 16:15 schrieb Helmut Schellong:

Hast du's gut. ;) Ich habe auch seit 01.11. einen Renten/anspruch/, aber damit kann ich nichts bezahlen. ;)

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Das wurde abgelehnt, mit der Begründung:

"Sie haben keinen Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts, weil Sie die Altersgrenze nach §7a SGB II erreicht haben.

Die Entscheidung beruht auf §7 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 in Verbindung mit §7a SGB II."

So weit korrekt, aber auf die Fachlichen Weisungen der Arbeitsgagentur selber zu § 7 SGB II hatte ich sie schon hingewiesen:

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(Zitat):"5.3 Altersrente, Knappschaftsausgleichsleistungen und ähnliche Leistungen öffentlich-rechtlicher Art

(1) Der Bezug einer Vollrente wegen Alters nach dem SGB VI führt [...] zum Wegfall des Anspruchs auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende."

Also: Erst der Bezug einer Rente führt zum Wegfall des Lesitungsanspruchs, nicht schon der Rentenanspruch allein. Dazu nochmal aus ihren Fachlichen Weisungen:

"Der Ausschlusstatbestand liegt erst mit dem Zufluss der Rentenzahlung vor."

Auf die Fortzahlung habe ich also Anpruch bis zum Eingang der ersten Rente. Das will das JC aber nicht einsehen, wie man sieht. Selbstverständlich werde ich Widerspruch einlegen (und erfahrungsgemäß reagiert das JC darauf, spätestens auf eine Ankündigung einer Klage vor dem Sozialgericht, positiv), aber die Bearbeitung wird auch ihre Zeit dauern. Was nun?

Ich habe die Empfänger meiner laufenden Verpflichtungen (Miete, Energie, etc.) schon auf Anfang November vertröstet, die zeigten schon Verständnis. Und auch wenn das Sozialamt auf mein Hilfeersuchen hin mir eine "Spende" von 50 € zukommen ließ, stehe ich jetzt mit konkret noch

15,07 € bis Ende November ziemlich dumm da.

Ihr könnt natürlich sagen: Das war wohl etwas blauäugig, sich auf korrekte Arbeitsweise des JC zu verlassen - aber wer hätte geahnt, dass die sich auch auf meinen - übrigens, wie man sieht, sehr höflich und diplomatisch formulierten - Hinweis hin nicht gemüßigt fühlen, den Weisungen ihrer eigenen übergeordneten Behörde entsprechend zu handeln?

Am 09.11.19 um 16:59 schrieb Hartmut Kraus:

Quatsch, auf Anfang Dezember natürlich ;)

Nein, weil das ja nur falsch sein kann. In der Praxis ...zigmal widerlegt.

Ach ja, besonders die Toleranzen der Ugs, und du schreibst auch noch: Die Spannung hast du in deiner Schaltung festgelegt, statt wenigstens eine Abgleichmöglichkeit vorzusehen. Das ist sträflich. ;)

--

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Ok, da muss wohl mein Ironiedetektor versagt haben. Aber gut, dass du das selber ironisch sehen kannst. Wenn du nur auch dementsprechend handeln würdest.

Nochmal: Bitte die Simulation! Aber dabei auch berücksichtigen, dass die Spice-Modelle a) nicht immer fehlerfrei sind und b) die Ugs-Toleranzen kaum berücksichtigen. Die musst du also vermutlich selber simulieren.

Nochmal: Das will ich SEHEN!

Da steht weiter die Frage im Raum: Wozu 4, wenn 2 (richtig ausgemessen und abgeglichen) dicke reichen?

Und was ich auch sehen will: Ob das Ganze wirklich linear und klirrarm arbeitet - wenn du das als selbstverständlich voraussetzt oder schlimmer: Gar nicht für wichtig erachtest.

Das kriegst du erfahrungsgemäß nicht so einfach hin, das wird seit Urzeiten mit einer hohen Leerlaufverstärkung und entprechend starken Gegenkopplung gemacht. Aber da erzähle ich dir hoffentlich auch nichts Neues - also wie bitteschön sieht deine Simulation aus?

Das sollte mich freuen. Also wie war das doch gleich mit der Sumulation? ;)

Zu dem Forum: Mein "Gegenspieler" hat da eine Schaltung hingelegt (übrigens auch mit 2*4 Transis), die von allen über den grünen Klee gelobt wurde. Mit Servos und allen Schikanen. Nur leider nie funktioniert hat (fürchterlicher Klirrfaktor, und Stabilität im A ..., sobald auch nur ein Widerstand 0,5% vom exakten Nennwert abweicht) ... Als man ihn darauf aufmerksam machte, war er eingeschnappt. ;)

Ich würde solche Inhalte nicht ins Internet stellen.

Ich las im Internet, daß das Bundesverfassungsgericht nun festgestellt hat, daß ein großer Anteil der Handlungen der Jobcenter verfassungswidrig ist.

Ich war in den 1990ern auch mal länger arbeitslos. Bündig vor meinem Renteneintritt erneut: (Betriebsbedingte Entlassung wegen Schließung aller Entwicklungsabteilungen in DE.) Ich hatte allerdings ALG1.

Nein, das, was die Leute aus dem AlFet-Bereich sagen, ist korrekt und weltweit anerkanntes Wissen. Wer dagegen redet, ist ein Träumer oder Penner oder Vollidiot oder Irgendwas.

Die Ugs hat keine Toleranzen. Du meinst die Ugs(off) ? Ich habe die Ugs in meiner Schaltung nicht festgelegt. Die Ugs wird nirgendwo festgelegt. Das wäre ja hirnrissig. Ich habe gesagt, daß ich den Ruhestrom festlege. Und zwar abgleiche ich den mittels Trimmer. Du behauptest aber nun, ich hätte keine Abgleichmöglichkeit vorgesehen! Was soll denn dieser Quatsch? Ich soll eine Abgleichmöglichkeit für die Ugs vorsehen? Zu welchem Zweck?

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