Ich hatte Dir doch geschrieben: |Und Du mußt überlegen, was Brückenverstärker bedeuten. |Desweiteren, was MOSFETs möglich machen. |Und daß für beide Stereo-Kanäle je ein separater |3-fach-Verstärker bereit steht, neben seiner Box.
Ein Brückenverstärker besteht aus zwei identischen Endstufen. Der Lautsprecher ist an die beiden Ausgänge angeschlossen. Änderungen der Versorgungsspannung wirken auf diese beiden gleichen Endstufen genau gleich. Der eine Anschluß des Lautsprechers geht um a Volt hoch, der andere ebenfalls um a Volt hoch. ==> Differenzspannung am Lautsprecher = 0
Es fließt fast kein Strom nach Masse. Die Power-MOSFETs nehmen Strom nur von +50V nach -50V hin. Die Versorgungsspannung wird also symmetrisch gestört.
Die Schaltung vor den Power-MOSFETs braucht nur sehr wenig Strom, so daß dafür ein separates Netzteil mit Linear-Regler problemlos möglich ist, mit ungefähr ±65V. Dafür reichen Talema-Ringkerne in Reihe mit je 10W. Das liegt daran, daß MOSFETs fast keinen Strom für ihr Gate benötigen.
Schon mal was von PSRR gehört? Ich denke, meine Endstufen werden Änderungen der Versorgungsspannung fast gar nicht zur Last durchgreifen lassen. Außerdem ist die Schaltung komplett symmetrisch und besteht aus Differenzverstärkern.
Es ist nicht zu übersehen, daß ich offensichtlich alles gründlich durchdacht habe. Meine Konzepte sind großartig.
|Der Vorverstärker gibt 7 Veff raus, an 600 Ohm.