KI-Gezeter

Jun 15, 2023 Last reply: 2 years ago 97 Replies

Am 01.08.2023 um 13:13 schrieb Rolf Bombach:

Ich sehe fast alles, das irgendwie /bedient/ werden kann, kühl als Werkzeug. Das beginnt mit den Kommandos in der Kommando-Zeile und hört nicht mit dem Internet auf.

Das Internet macht die Klügeren klüger und die Dummen dümmer. Ich schätze, die Menschheit degeneriert insgesamt. Hingegen die Arten generell entwickeln sich gewöhnlich in Richtung ihres jeweiligen Optimums. Nicht wenige haben ihr Optimum erreicht. Kann sein, daß die Menschen lange vorher verschwinden.

Am 01.08.2023 um 15:24 schrieb Helmut Schellong:

=================================================================================================== Hallo, das ist Bing. Die Frage, wann es in Deutschland genügend Ladesäulen für E-Autos geben wird, ist nicht leicht zu beantworten. Es hängt davon ab, wie man genügend definiert und wie sich die Nachfrage nach E-Autos und die Bereitstellung von Ladeinfrastruktur entwickeln werden.

Laut der Bundesnetzagentur gab es im Juni 2023 über 70.000 Normalladepunkte sowie mehr als 14.000 Schnellladepunkte für E-Autos in Deutschland1. Das entspricht einer Zunahme von etwa 20% im Vergleich zum Vorjahr2. Die Bundesregierung hat das Ziel, bis 2030 eine Million öffentliche Ladepunkte zu schaffen3.

Allerdings gibt es noch einige Herausforderungen, wie zum Beispiel die ungleiche Verteilung der Ladesäulen zwischen Stadt und Land, die unterschiedliche Bedienung und Abrechnung der verschiedenen Anbieter, die Kosten und die Verfügbarkeit der Ladesäulen3. Außerdem steigt die Zahl der E-Autos in Deutschland kontinuierlich an und könnte die vorhandene Ladeinfrastruktur bald überfordern3.

Um Ihnen bei der Suche nach einer passenden Ladesäule in Ihrer Nähe zu helfen, können Sie folgende Karten nutzen:

Die Ladesäulenkarte der Bundesnetzagentur zeigt Ihnen alle öffentlich zugänglichen Ladepunkte in Deutschland an1. Das Ladesäulenverzeichnis des BDEW bietet Ihnen eine interaktive Karte mit Informationen zu den Anbietern, Preisen und Ladearten der Ladesäulen in Deutschland2. Die ADAC Maps App ermöglicht Ihnen eine komfortable Suche nach Ladesäulen in Deutschland und Europa mit Filteroptionen nach Anbieter, Steckertyp und Leistung3. ===================================================================================================

Ich habe erstmals ein paar Fragen gestellt. Direkt beantwortet wurde keine. 'ist nicht leicht zu beantworten' kennzeichnet ein Unvermögen - es muß halt ausweichend bzw. behelfsmäßig geantwortet werden. In einem solchen Fall werden passende Stichwörter und andere Info-Mittel geliefert. Hinweise, die aus einer 'Datensammlung' stammen, eben. Intelligenz fehlt.

'genügend' ist bereits genügend definiert - vorhandene Intelligenz würde hier ausreichen. (Anforderung: Kann ich bei Bedarf innerhalb von ungefähr 15 Minuten zu laden beginnen?) Es wurden keine offensichtlichen Schlüsse gezogen, wie es eine Intelligenz täte. Eine Versorgungs-Situation, wie sie bei Benzin und Diesel vorliegt, wäre 'genügend'. Das Ziel von einer Million öffentlicher Ladepunkte bis 2030 - selbst vorgebracht, wurde nicht zum Ziehen eines Schlusses oder einer Berechnung genutzt.

Ein nützliches Werkzeug ist eine solche Antwortmaschine durchaus. Die Mühe eigener Recherche wird meistens entbehrlich.

Am 02.08.23 um 15:54 schrieb Helmut Schellong:

Ich antworte mal anstelle von Bing: Am 7.7.2024 wird es in Deutschland genügend Ladesäulen für E-Autos geben.

Zufrieden?

Hanno

Am 02.08.2023 um 16:08 schrieb Hanno Foest:

Nein, das ist nicht die Antwort einer intelligenten Wesenheit. Eine tages-genaue Antwort ist Blödsinn. Innerhalb von 2024 wird es keine genügende Anzahl von Ladepunkten geben.

Am 02.08.23 um 16:27 schrieb Helmut Schellong:

Doch.

Nein.

Woher willst du das denn wissen.

Hanno

Am 02.08.2023 um 16:53 schrieb Hanno Foest:

Die Antwort ist nicht echt. Sie zielt nur darauf ab, mich negativ hinzustellen.

Eine tages-genaue Antwort deutet zwingend darauf hin, daß sie frei erfunden ist.

Das wurde in vorhergehenden Postings erklärt. Diese Informationen fehlen hier allerdings alle.

Am 02.08.23 um 17:32 schrieb Helmut Schellong:

Das sagst du nur so, weil du nicht zugeben kannst, daß ich recht habe.

Nein.

Nein.

Die sind bereits genügend definiert.

Hanno

Helmut Schellong schrieb:

Man müßte zudem auch wissen, wieviele E-Autos es dann gibt und welche Strecken mit diesen zurückgelegt werden.

Guido

Am 02.08.2023 um 18:50 schrieb Guido Grohmann:

Das müßte man in diesem Fall nicht unbedingt wissen. In einem vorherigen Posting gab ich die Info, daß es 85000 Ladepunkte in DE gibt. Nur ein Teil davon ist für eine jeweilige Person/Auto geeignet.

Aktuell gibt es in DE 1,2 Mio. E-Autos - rasant steigend. Allein im ersten Halbjahr 2023 bereits 220000 weitere. Diese Informationen reichen aus, um zu erkennen, daß es in DE viiieeel zu wenig Ladepunkte gibt, und daß es in 2024 ebenfalls viel zu wenig davon geben wird.

Vor Tagen sagte Walter Röhrl, daß ein E-Auto ungeeignet für ihn ist. Er wolle seine Lebenszeit nicht damit vergeuden, andauernd eine passende Ladesäule suchen zu müssen. Eine eindeutige Aussage!

Der "gesichert linksextremistische" Hanno Foest schwor:

Das sehn wir dann. Ich lege Dein Posting mal auf Wiedervorlage.

Grüße, H.

Helmut Schellong schrieb:

Ist IMHO nicht genügend definiert. Auch ist nicht klar, was mit Ladesäule gemeint ist.

- Gilt die heimische Wallbox auch dazu?

- Wieviele brauchen überhaupt eine Ladesäule unterwegs?

Der Unterschied zum Treibstoff ist ja, dass man zuhause eine Tankstelle hat.

Am 16.08.2023 um 09:09 schrieb Rolf Bombach:

Ich hatte definiert, was ich im Kontext unter 'genügend' verstehe: Und zwar, daß es eben so ist, wie es aktuell mit den Benzin-Tankstellen ist. Das ist definitiv eine genügende Bereitstellung. Da muß eine KI von selbst drauf kommen!

Eine Ladesäule definiere ich als 'geeignete Ladesäule'.

Natürlich nicht; die muß man ja nicht suchen.

Eben. Walter Röhrl, den ich sinngemäß zitierte, hat nichts dazu definiert. Er kommentierte einfach, daß er keine Lebenszeit in die fortgesetzte Suche nach einer passenden Ladesäule investieren will. Das war für ihn klar genug beschrieben; für mich auch, ich hatte ihn total verstanden.

Helmut Schellong schrieb:

Aber auch eine sehr persönliche. Man könnte noch Automobil-Universalgenie Dudenhöffer fragen oder Tichy den "Professor" Indra fragen lassen.

Am 16.08.2023 um 13:34 schrieb Rolf Bombach:

Das hat Röhrl auch nur so gesagt, weil die Ladesäulen-Versorgung noch _sehr weit_ von der Versorgung durch die Benzin-Tankstellen entfernt ist.

Wenn wir jetzt 5 Mio. Ladesäulen hätten, hätte Röhrl das nicht gesagt.

Das ist ein vorübergehendes Problem. Ich habe Blei, insbesondere leichtlösliches, feinverteiltes, bioverfügbares Blei lange für ein Problem gehalten und ausschließlich (und mit Mehrpreis) bleifrei getankt, sobald das möglich wurde. Das ging auch nur mit Umwegen und Listen dces ADAC war aber möglich. Schon nach kurzer Zeit war das Problem weg.

Es gibt andere Argumente gegen elektrisches Fahren, das ist keins -- oder nur für den, der jetzt und heute extrem verfügbar und flexibel sein muß.

Du bist ein Optimist.

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"15. März 2023, 15:28 ... Das Ergebnis: Bereits im Jahr 2030 könnte die weltweite Menge an Batterien in den E-Autos komplett als kurzfristiger Speicher für den produzierten Strom fungieren."

formatting link
"16.06.2023, 14:15 ... Die Bundesnetzagentur hält an Plänen fest, dass bei einer drohenden Netzüberlastung der Strombezug etwa zum Laden eines E-Autos vorübergehend gedrosselt werden darf."

F: Woran fehlt es im Sozialismus? A: An Allem.

Grüße, H.

Und? Man kann es mit der Kritik übertreiben. Wir haben im Keller zwei Wärmepumpen und einen großen wassergefüllten Wärmespeicher. Es spielt bei der Trägheit von Fußbodenheizungen gar keine Rolle, wenn einmal mehrere Stunden nicht nachgeheizt wird. Merken wird das nur der, der gerade am Anfang dieses Zeitraums den Thermostat hochdeht. Die ohnehin unvermeidliche Trägheit und Reaktionszeit von mindestens einer Stunde wird dann noch länger. Aus dem Grund macht man das nicht und betreibt Fußbodenheizungen stationär.

Meines Wissens erhalten wir genau deshalb, wegen dieser Vertragspassage, unseren Heizstrom seit Jahren und von Anfang an mehrere Cent billiger als Haushaltsstrom. Bei 25 MWh/a lohnt sich das. Bei Autos, die in aller Regel mindestens eine ganze Nacht zum Laden haben, gilt dasselbe. Es ist absolut sinnvoll und keinerlei Einschränkung für den Nutzer, auf die Weise die Spitzen zu glätten.

Etwas völlig anderes ist allerdings die propagierte Zweitnutzung des Akkus. Der Akku ist das teuerste Verschleißteil am Auto und begrenzt in der Praxis die Lebens- und Nutzungsdauer des ganzen Fahrzeugs. Er verschleißt und altert durch Zyklen. Das Speichern einer kWh ist immer noch teurer als die Erzeugung. Meine 50 Cent/kWh im Kopf könnten überholt sein, aber zwischen zehn und zwanzig Cent sind es sicher noch

-- zumal KfZ-Akkus im Gegensatz zu stationären klein und leicht sein müssen.

Eine solche Nutzung plünderte, wenn es sie gäbe, derzeit die Fahrzeugeigentümer aus und wegen der Subvention auf vorzeitig erneuerte Autos den Steuerzahler gleich mit. Mit vernünftiger und ehrlicher Kostenrechnung könnnte das einmal anders werden.

Rolf Bombach, 2023-07-28 20:53:

Welche Mainboards bietet AMD selber an?

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