Nach der Definition von Jean Piaget:
"Intelligenz ist das, was man einsetzt, wenn man nicht weiß, was man tun soll."
sind sehr viele Leute nicht sonderlich intelligent.
Gruß Andreas
Nach der Definition von Jean Piaget:
"Intelligenz ist das, was man einsetzt, wenn man nicht weiß, was man tun soll."
sind sehr viele Leute nicht sonderlich intelligent.
Gruß Andreas
Am 26.06.23 um 07:19 schrieb Hans-Peter Diettrich:
Auf die Schnelle:
Hanno
Das hat unsere Firma beim Auftauchen des PC auch gesagt. Die gibt es schon lange nicht mehr, den PC schon. :-)
Das ist eine abwegige und unlogische Argumentation.
In dem Moment, wo ein Arzt KI benutzt, hat er seine Intelligenz nicht benutzt. Sobald er jedoch die Resultate der KI z.B. auf Plausibilität untersucht, ist er wieder intelligent.
|"Der Otter ist ein wachsames, aber sehr soziales Tier."
Falsche Aussage einer KI. Erkennt das jeder sofort?
Mit dieser Schlußfolgerung bin ich aber nicht einverstanden.
Ich interpretiere folgendermaßen: Wenn man nicht sofort weiß, was man tun soll, aufgrund von Erfahrung/Routine, soll man halt sein Gehirn einschalten und (angestrengt) nachdenken, um zu einer erarbeiteten Lösung zu kommen.
Hanno Foest schrieb:
Auch sind die neuesten Chips von nvidia nicht wirklich billig.
Schnee von Vorgestern.
Der Begriff wird seit Jahrzehnten missbraucht. Völlig klar, dass das europäische Parlament als erstes einen Homunkulus dahinter sieht.
Die Verarbeitung sehr grosser Datenmengen geht gar nicht ohne KI. Wobei der Laie immer meint, diese Daten wären irgendwelche persönlichen Daten, keine Ahnung habend, was im CERN pro Sekunde so an Daten anfällt.
Natürlich wird damit angegeben. Oder glaubst du jedes Statement mit "Quantencomputer"? Früher musste überall fuzzy logic drin sein. Noch früher solid state.
Hanno Foest schrieb:
Spätestens seit MYCIN sollte klar sein, dass das keine hohe Hürde ist. Oder angesichts der WHO-Statistik, die zum Schluss kommt, dass 1/3 der Todesfälle auf medizinische Fehler zurückzuführen sind.
Solage Ärzte schlechte Diagnostiker und schlechte Therapeuten sind, kanns mit KI nur besser werden. Gerade auf dem Gebiet der seltenen Krankheiten, welche ja relativ häufig sind. Selbst dieses Statement versteht der durchschnittliche Hausarzt nicht.
Wolfgang schrieb:
PC ist kein Spielkram mehr? Hab ich was verpasst?
Volker Bartheld schrieb:
Konnte auch nie nachgewiesen werden. Die Zahl ergibt sich aus der Strukturierung des Memorys.
Die meisten dieser Sprüche sind entweder frei erfunden, dem falschen angedichtet oder aus dem Zusammenhang gerissen. Oder alles zusammen und anschliessend falsch übersetzt.
Der Spruch kam aus irgend einer Besprechung zu wesentlich späterer Zeit. Ansonsten, ja, damit wurden sicher nicht Tisch-Rechenmaschinen und ähnlicher Kram gemeint, sondern die genannten Mainframes. Heute sagt man zu den grössten Computern der jeweiligen Zeit Supercomputer.
Und von denen gibt es jetzt etwa 400, die Schätzung kommt da sehr gut hin. Insbesondere waren/sind Supercomputer sehr oft Unikate, und nicht selten wird mit ihnen kein Gewinn erzielt.
Und viele Firmen haben das offenbar nicht geglaubt, mit diesem Markt von fünf Computern. Und ungefähr beim Pentium-III wurde aus PC = personal computer eben personal Cray, und ein beispielloses Massensterben an Computerfirmen setzte ein.
Man ging wohl irrtümlich von rational handelnden Kunden aus.
Mein Staubsauger wird durch Kernkraft angetrieben, indirekt. Auch der
Arno Welzel schrieb:
Ich behaupte mal, dass so die häufigsten Themen gefunden werden und diese dann zu den wichtigsten erklärt werden.
Es wird uns immer mehr zu Mainstream-Produkten führen. Sieht man ja schon bei den ICs. Was selten gebraucht wird, ist nicht wichtig, so der Trugschluss.
Es können nicht einfach so, überall Analogien herbeigezogen werden. Aus meiner Sicht hinkt dieser Vergleich stark. Analogie statt konkrete Gründe...
[...]
Wann immer Merkmale zu ChatGPT bekannt werden, fällt mir auf, daß man offenbar alle Verbesserungen durch Hineinpressen von immer mehr gigantischen Datenmengen erreichen will. Im Resultat simuliert man dadurch quasi nur einen Teilaspekt von Intelligenz, welche allerdings real fehlt.
Vielleicht 100 MB pro Sekunde. Aber die Datenerhebung und -generierung müßte (vor Schätzungen) definiert werden.
Damit hatte man ja auch was Festes.
SCNR, Alex.
Helmut Schellong, 2023-06-25 20:19:
Ja, das alte Problem. Mit der Bezeichnung von Dingen als "KI"/"AI" kann man halt Geld verdienen, also wird's auch gemacht. Joseph Weizenbaum würde sich wohl im Grab umdrehen, wenn er wüsste, was aus ELIZA geworden ist - und schon damals wollte damit nur zeigen, wie naiv Menschen sein können.
Raymond Kurzweil glaubt wohl heute noch, dass wir eines Tages die "Singularität" erleben, dass eine Maschine Bewusstsein erlangt, wobei es ihm wohl schon genügt, wenn nur der Turing-Test bestanden werden kann.
Helmut Schellong, 2023-06-26 17:02:
Eher eine Größenordnung mehr.
Nachdem, was ich dazu kenne, sind es etwa zehn Petabyte pro Monat bzw.
10.000.000 GB pro Monat:Zitat:
"(...) Hunderte von Terabytes an Daten zu meistern, die der Teilchenbeschleuniger in Genf in jeder Sekunde produziert.
(...)
Die aktuelle Speicherlandschaft am CERN besteht aus Festplattenpuffern mit 3.200 JBODs (Just a Bunch of Disks), also Festplatten-Bündeln, die insgesamt 100.000 Festplatten (HDDs) enthalten und auf eine Gesamtspeicherkapazität von 350 Petabyte kommen."
Das war der Stand Ende 2019.
Hans-Peter Diettrich, 2023-06-26 07:19:
Nur weil anhand von bekannten Daten eine Erkennung sattfindet, ist das nicht "intelligent". Das könnte in der Tat auch eine Software leisten, wenn genügend Daten vorliegen.
Die Leistung eines guten Arztes besteht auch nicht nur darin, Erkrankungen richtig zu erkennen, sondern in der persönlichen Zuwendung zum Patienten.
Das dürfte in der Praxis auch zutreffen. Menschen können gar nicht so viele Situationen trainieren, wie eine Software. Es bleiben dann nur noch Grenzfälle, wo ein Mensch "instinktiv" handelt, weil er etwas wahgenommen hat und darauf reagiert, ohne nachzudenken. Aber vermutlich wäre auch das mit entsprechender Sensorik lösbar.
Im Mittel also etwa 4 GB pro Sekunde. Zur Runtime etwa 1 Petabyte pro Sekunde. Das ist gewaltig.
Es fällt mir auf, daß die konsequent HDDs verwenden, so wie ich.
Ich habe mir für meine Workstation überlegt, eine RAM-disk mit 25 GB und eine mit 5 GB für /tmp einzurichten. Anstelle der Verwendung von SSDs. Meine WS hat 2 x 18 TB HDD.
Ein neues Mainboard im RMA-Austausch ist heute bei mir eingetroffen. Mal sehen, ob nun der Fehler des nicht deterministischen Verhaltens des UEFI-BIOS weg ist.
Helmut Schellong, 2023-07-01 23:06:
Ja, ist billiger. SSDs sind immer noch um Faktor 2 teurer und in der nötigen Größe vermutlich noch mehr.
Die RAM-Disk muss aber erstmal befüllt werden beim Systemstart und /tmp im RAM ist auch nur sinnvoll, wenn dort *viel* geschrieben wird. In der Praxis dürfte man davon aber wenig merken.
Und mein aktueller PC derzeit 12 TB SSD und 64 GB RAM ;-)
Arno Welzel, 2023-07-01 21:01:
[...]Ergänzend: leider sind es doch Menschen, die das trainieren müssen. Aber schlecht bezahlte Arbeiter in Ländern, wo die Leute froh sind, wenn sie als "Click Worker" für ein paar EUR pro Tag etwas tun können.
Siehe dazu auch:
Und daraus konkret zum Thema "Bilderkennug", was ja auch zum Thema "Verkehrssituation einordnen" passt:
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