I'm too sexy...
I'm too sexy...
Ah ja.
Me 2 ;-)
Falk
Nicht wirklich. Es ist die Konsequenz von Open Source. Jeder darf an der Anwendung nach Belieben rumpatchen, ergänzen, kürzen, umsortieren und das Ergebnis weiter geben. Die modifizierte Software unter eine andere Lizenz zu stellen ist so ziemlich das einzige, was nicht erlaubt ist. Autoren, die diese Konsequenzen nicht wünschen, dürfen sich fragen lassen, warum sie ihr Werk unter eine mit Open Source kompatible Lizenz gestellt haben.
Zum konkreten Fall: Jörg schilling hatte als einer der Hauptautoren der cdrtools begonnen Die Lizenz von Teile des Pakets zu ändern und sie unter die CDDL zu stellen. (siehe z.B.
Das Ergebnis war, dass fast alle großen Linux-Distros entweder auf alte Versionen der cdrtools auswichen, oder einen Fork des Projekts voran getrieben haben (cdrkit).
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Ok, das Open Source Konzept ist mir schon klar. Aber wenn das dazu fuehrt, dass es mehrere Programmversionen mit gleichem oder fast gleichem Namen gibt, dann endet das u.U in einem Chaos. Ist so aehnlich wie in einer kulturell wertvollen historischen Stadt, wo die Leute sich auch ohne grosse Vorschriften beim Basteln am ihren Kunsperhaeuschen an den Stil der Umgebung halten.
Gerade der Name ist bei Forks im Zweifelsfall deutlich unterschiedlich vom Ahnen. "Iceweasel" "Firefox"
Wenn es denn massenhaft passieren würde, dann wären Forks und Umbenennung aus formellen Gründen ein Problem. Da sie aber sehr selten sind, ist dem nicht so. Ich wüsste spontan nur von den schon erwähnten Fällen Mozilla und cdrtools und das bei ca 20.000 Paketen in Debian. In beiden Fällen kamen extrem selbstbewusste Entwickler zusammen mit "unverzichtbaren" Anwendungen. Im Normalfall würde eine Distro bei solchen Anwandlungen, wie sei die Mozilla Foundation, oder Jörg Schilling zeigten, mit den Achseln zucken und das betreffende Paket aus dem Angebot nehmen. Aber auch das kommt selten vor. Es gibt auch wichtige Fälle in denen die hartnäckige Weigerung Software aufzunehmen, die nicht lupenrein den Anforderungen von Open Source entspricht, zu einer Politikänderung der Anbieter geführt hat. Beisipele sind Open Office und KDE.
Wesentlich häufiger sind Forks und Konkurrenzprojekte, weil die Erstentwickler die Entwicklung eingestellt haben, oder aus welchen Gründen auch immer, nicht bereit sind bestimmte Features umzusetzen. Beispiele: xmms --> audacious sql-ledger --> lx-office sylpheed --> claws --> claws-GTK
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