ausgesucht, weil ich nicht unbedingt selbst was wickeln will. Weiterhin hätte ich einen MC34063 als Flyback beschaltet.
Als Referenz auf der Sekundärseite ein TL431 und dann noch einen Optokoppler.
Was meint Ihr? Kann das funktionieren?
Wie könnte man das noch angehen, um bei möglichst niedrigem Preis zu bleiben?
Grüße Michael
M
Michael Rübig
Achja, noch was: Welchen Optokoppler soll ich nehmen? Gibts irgendwo ne App-Note, die zeigt, wie ich den Rückkopplungszweig mit TL431 und Optokoppler genau aufbauen soll?
Grüße Michael
D
Dieter Wiedmann
Michael Rübig schrieb:
Das ist ein Trafo, kein Speichertrafo.
Für Flyback brauchts einen Speichertrafo, MC34063A kannst du für den Zweck nur mit externem Schalttransistor benutzen, er selbst verträgt ja nur 40V.
Gruß Dieter
T
Tilmann Reh
Michael Rübig schrieb:
Fertig kaufen? Einen kleinen geregelten DC/DC-Wandler mit 18-36V Eingang und 1W (5V 200mA am Ausgang, was möglicherweise ja reicht) bekommst Du einzeln für knapp 10 ?.
Dipl.-Ing. Tilmann Reh
http://www.autometer.de - Elektronik nach Maß
M
Michael Rübig
Hi,
Und was ist der Unterschied? Kennst Du noch weitere Bezugsquellen für solche kleinen Speichertrafos? Ich bräuchte je nach Frequenz auf der Primärseite eine Induktivität zwischen 200µH und 1000µH. Auf der Sekundärseite entsprechend weniger.
Wegen den Spannungsspitzen durch die Streuinduktivität?
Ok, dann könnte ich auch gleich einen UC3845 nehmen, den über eine
8,2V-Z-Diode versorgen (wegen Spannungsfestigkeit) und einen FET dranhängen.
Wie würdest Du das ganze angehen?
Michael
M
Michael Rübig
Hi,
Bezugsquelle? Ok, ich brauche letztendlich größere Stückzahlen (>1000/Jahr). 10? sind da noch zu viel, über 3-4? wollte ich eigentlich nicht kommen. Deshalb suche ich ein Konzept, mit dem das ganze günstig machbar ist (-40°C -
85°C). Der Wirkungsgrad ist nicht so wichtig, solange er deutlich besser als der Linearregler ist...
Michael
T
Tilmann Reh
Michael Rübig schrieb:
1W
formatting link
Bei >1000 bekommst Du auch bestimmt einen besseren Preis. Wahrscheinlich noch etwas mehr als 3-4 ?, aber dafür hast Du keine Arbeit und klein sind die auch.
Ein Linearregler mit galvanischer Trennung?
Ansonsten könntest Du Dir mal den SG3524 ansehen, damit kannst Du ggf. einen Gegentakt-Durchflußwandler bauen. Dann brauchst Du keinen Speichertrafo und die beiden integrierten Ausgangstransistoren sind für diese Leistung auch ausreichend. Und vor allem: Spottbillig.
Dipl.-Ing. Tilmann Reh
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D
Dieter Wiedmann
Michael Rübig schrieb:
Oha, da fehlts an Grundlagen. Ein normaler Trafo arbeit im Durchfluss, er muss also keine Energie im Magnetfeld speichern. Beim Sperrwandler ist aber genau dieses Speichern notwendig und dafür muss der Trafo eben geeignet sein. Man erreicht das üblicherweise durch einen Luftspalt (diskret bei Ferrit, verteilt bei Eisenpulver).
Speichertrafos werden fast ausschließlich kundenspezifisch gefertigt, du wirst keinen passenden von der Stange finden.
Hmmm..., wie hast du denn das berechnet?
Nein, die kommen noch extra hinzu. Während der Entmagnetisierungsphase liegt am Schalttransistor die Betriebsspannung plus die Sekundärspannung mal Wicklungsverhältnis an, das sind sicherlich mehr als die erlaubten
40V.
Murks, lieber eine Hilfswicklung zur Versorgung.
Erstmal alle Kriterien sammeln: Stückzahl, Baugröße, Preis, Einsatzbereich,...
Gruß Dieter
D
Dirk Ruth
Michael Rübigschrieb: "
1W
Nur so als Anmerkung. Bei diesen Stückzahlen solltest Du unbedingt einen Fachmann zu Rate ziehen, wenn Du sowas selbst entwickeln willst. Entweder läßt Du ihn das entwickeln, oder Du schaust ihm zumindest einmal über die Schulter, wie das gemacht wird. Da es sich hier offenbar um einen produktiven Einsatz handelt und Deine Kenntnisse und Erfahrungen damit doch noch recht übersichtlich sind habe ich die Befürchtung, dass da so einiges schief gehen wird (Layout, EMV, Preis/Leistung, Exemplarstreuung, Temperaturbereich usw.).
Versteh mich nicht falsch, ich bin auch immer mit Begeisterung dabei etwas neues zu entwickeln und dabei was zu lernen, aber den ersten selbst entwickelten Sperrwandler gleich in diesen Stückzahlen in den produktiven Einsatz zu schicken, das halte ich für grob fahrlässig.
Es gibt eine Menge Firmen, die mit jahrelangen Erfahrungen sowas anbieten. Bei den Stückzahlen kommt dann auch der Vertreter in Haus und die Katalogpreise solltest Du da erstmal vergessen - da dann verhandlungssache.
Wie MaWin immer schreibt leben wir in einer Gesellschaft der Arbeitsteilung. Man muss nicht alles selbst neu erfinden und schon gar keinen Sperrwandler für 3-4 EUR, von den Produktionskosten mal ganz abgesehen.
Tschö Dirk
M
Michael Rübig
Hi,
Ach die Geschichte. Der normale Trafo würde viel zu früh sättigen. Ok.
Ich habs geahnt. Von Würth gibts ne SMD-Doppeldrossel 2x 220µH. Die würde vielleicht gehen, müsste ich halt mit der Frequenz etwas höher.
Ich habe eine Last, die in der Regel 100mAh zieht, zeitweise aber auch
200mAh und manchmal auch nur 10mA. Weiterhin soll der Strom im Normalbetrieb nicht lücken, ich will also einen Rippelstrom von ca. 50mA Gehe ich von 100kHz Schaltfrequenz und im Idealfall 50% Tastverhältnis aus, komme ich auf 5µs On-Zeit.
dI = t * U/L
L = t * U/dI = 2,4mH mit U = 24V
Bei der ersten Berechnung bin ich von einem Tastverhältnis von ca. 5:1 ausgegangen, da die fertigen SMD-Doppel-Drosseln alle nur 1:1 Wicklungen haben. Und dann liege ich ca. bei einer On-Zeit von 1,7µs und lande dann bei ca. 800µH. Ups, und bei diesem Fall habe ich ja vergessen, dass ich den Rippelstrom für die Primärseite ausgerechnet habe.
Und, was meinst Du? Stochere ich völlig im dunkeln?
Stimmt, das hatte ich noch gar nicht berücksichtigt.
Warum ist das Murks? Es ist denke ich die billigste und einfachste Lösung.
Stückzahl 1000-5000/Jahr, Baugröße ist nicht das wichtigste, Preis ist wichtig, möglichst billig eben. Temperaturbereich -40°C - 85°C (automotive) Das Ding versorgt ne µC-Schaltung.
Hast Du Erfahrung, was bei diesen Stückzahlen ne kundenspezifische Trafo-Lösung ganz grob kosten würde?
Gruß Michael
A
Andreas Ruetten
Das heißt im KFZ ? Dann brauchts eine KBA Zulassung, neben der "normalen" CE / EMV.
Und da bei Schaltreglern auch die Platine ein Bauteil ist, sollte mann schon einige Erfahrungen im Layouten haben. So ein Schaltregler kann ganz schön viel abstrahlen, wenn das Design nicht stimmt.
Warum eigentlich Potentialgetrennt ? Analoge Messungen ? Vieleicht ist es einfacher an dieser Stelle anzusetzen ?
>
M
Michael Rübig
Hi,
Ich habe schon reichlich Erfahrung mit Buck und Boost-Wandlern (bis zu
100Watt) und deren Layout. Bei diesen Wandlern hatte ich nie EMV-Probleme, jedenfalls haben wir die Tests bestanden.
Einen Flyback habe ich aber bisher nur aus privatem Interesse mal zum Test mit einem LT1680 und selbstgewickeltem Trafo gebaut. Hat dann nach einigen Versuchen auch gut funktioniert.
Jetzt möchte ich aber nen möglichst billigen und isolierten Flyback aufbauen und da wirds dann doch anspruchsvoller, wenns keine Bastellösung sein soll.
Weil es hier zwei verschiedene Spannungsquellen gibt, bei denen nicht garantiert ist, dass sie eine gemeinsame Masse haben. Weiterhin wird das Gerät an einen CAN-Bus angebunden, der eventuell auf einer anderen Masse hängt. Mit ner isolierten Versorgung gehe ich hier Problemen aus dem Weg. Es steht allerdings noch nicht fest, ob wir wirklich galvanisch trennen müssen. Ich bin momentan aber am zusammenstellen, was man wie lösen könnte.
Michael
A
Andreas Ruetten
Das ist schon mal gut :) Ich weise aber nochmal daraufhin, das im Falle eines KFZ die vom KBA geforderte "E1" greift. Und da wird nicht eine Konformität erklärt, sondern man darf diese Messungen nur beim vom KBA zertifizierten Meßbuden machen lassen. Wir hatten diesbezüglich schon Probleme.
Frag mal bei www.hartu,de nach. So ein paar Sperrwandlertrafos haben die als Standard.
Andreas
D
Dieter Wiedmann
Michael Rübig schrieb:
Isolationsspannung beachtet? Das sind sicherlich SEPIC-Drosseln, da braucht man normalerweise keine besonders hohe Spannungsfestigkeit.
Nö, aber doch noch im Nebel. Besorg dir mal ein ordentliches Buch über Schaltnetzteildesign.
[Z-Diode]
Du hast die realen Eigenschaften einer Z-Diode nicht beachtet. Da kommen locker Einschalttransienten oberhalb der Vcc-Spec des UC3845 durch.
Du solltest dich in China bewerben.;-)
Aha, da solltest du unbedingt ein Angebot bzgl. eines fertigen Wandlers einholen, so teuer sind die gar nicht mal. Tilmann hat dir ja schon was empfohlen.
In der
M
Michael Rübig
Hi
Gibts was gescheites auf Deutsch? Ansonsten wird ja immer der Billings empfohlen.
formatting link
Die machen das aber auch (Seite 6). Natürlich muss man dann noch direkt am IC abblocken. Außerdem hätte ich dem ganzen Teil eh noch ne Eingangsdrossel und ne Transil spendiert.
Vor nicht allzu langer Zeit hatte mir hier jemand empfohlen, mich bei der NASA zu bewerben :-)) Was jetzt?
Nach neuesten Überlegungen trenne ich vielleicht eh lieber nur den CAN-Bus galvanisch ab, ist wahrscheinlich billiger und einfacher. Und dann noch die paar mA zur Versorgung des Transceivers galvanisch getrennt auf die andere Seite zu bringen, dürfte auch nicht mehr das Problem sein.
Das probiere ich mal aus, könnte auch für die die Versorgung des CAN brauchbar sein.
Michael
M
Michael Rübig
Hi,
Naja, mein letztes diesbezügliches Projekt war für die Luftfahrt und wurde nach einer Luftfahrtnorm geprüft. Allerdings hat der Konstrukteur da ein wirklich dichtes Alu-Gehäuse konstruiert und wird haben eh jeden Pin nach außen mit einem Ferrit abgeblockt. Da stand der Preis aber halt nicht so im Vordergrund.
Auf der Seite selbst habe ich nichts gefunden. Aber danke für den Link.
Michael
T
Tilmann Reh
Michael Rübig schrieb:
Nachdem Du beschrieben hast, warum Du überhaupt trennen möchtest, würde ich das sowieso vorschlagen.
Und auch das kann man fertich kaufen. Ein kleiner (ungeregelter) DC/DC-Wandler mit 0.5W kostet vermutlich kaum mehr als die Bauteile, die Du für den Selbstbau brauchst.
Dipl.-Ing. Tilmann Reh
http://www.autometer.de - Elektronik nach Maß
D
Dieter Wiedmann
Michael Rübig schrieb:
In deutscher Sprache kenne ich keines, der Billings ist aber eines der Standardwerke, daneben kannst du auch mal nach Middlebrook schauen.
Naja, muss man aber nicht nachmachen, immerhin werden auch weitere Probleme beschrieben.
Die Chinesen haben bestimmt auch eine Raumfahrtbehörde.;-)
Gruß Dieter
J
Jorgen Lund-Nielsen
Dieter Wiedmann schrieb:
Und dazu auch ein Himmelfahrtskommando! ;-)
Jorgen
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