IBAN-Namenkontrolle - welche Gruppe?

Oct 26, 2025 Last reply: 8 months ago 141 Replies

Am 31.10.2025 um 16:22 schrieb Arno Welzel:

Doch, natürlich. Allerdings ist der Funktionsumfang gegenüber einer Bankingsoftware extrem eingeschränkt. Deswegen benutze ich die Bankingsoftware. Und die wiederum bezahle ich regelmäßig aus den o.g. Gründen.

Bestimmt. Wie die Qualität ist kann ich allerdings nicht beurteilen. Schwankt wahrscheinlich von gut bis "man bekommt nur Textbausteine"

Thorsten Böttcher, 2025-11-03 08:05:

[...]

Und das ist bei Banking-Software besser?

Grundsätzlich sollten auch Banken ein Interesse daran haben, dass ihre Kunden Umsatz bringen. Wenn sie im Web-Portal keine Transaktionen tätigen können, an denen die Bank mitverdienen kann, wird das schwierig.

Sehe ich ähnlich. Meine Bank hat eine Hotline, die den Kunden bei digitalen Themen persönliche Hilfe gibt.

Die Banken, die die Digitalisierung im Griff haben - vor allem für das Volumengeschäft - haben einen gewaltigen Kosten- und Marktvorteil.

Gruss, Jörg

Am 04.11.2025 um 20:28 schrieb Arno Welzel:

Ich hatte mit Bankenhotlines wegen technischer Probleme AFAIR noch keinen Kontakt, kann das "Besser" also nicht beurteilen. Aber bei der Bankingsoftware gabs schon öfter mal Probleme, meistens wenn auf Bankseite was umgestellt wurde. Da gabs dann Hilfestellung, manchmal wurde auch ein passendes Update bereit gestellt.

Sollte man meinen. Wenn ich sehe wie das Filialgeschäft der Banken eingedampft wird, denke ich manchmal dass die Banken an (Privat)Kunden nicht interessiert sind.

Du benutzt die falsche(n) Bank(en). Das Filialgeschäft hat mit der Digitalisierung des Banking nicht direkt zu tun. Jede Bank muss sich aber überlegen, wo das Kapital gebunden ist und die beste Rendite erwirtschaftet wird. Da haben flächige Filialsysteme keine guten Karten.

Am 05.11.2025 um 07:59 schrieb Thorsten Böttcher:

[...]

Das betrifft aber nur einen bestimmten Teil der Kunden. Es gibt einen Kundenkreis der sich gar nicht vorstellen kann, was er denn in einer Bankfiliale sollte. Das sind die gleichen Kunden, die sich auch nicht vorstellen können, was sie in einem Ladengeschäft (für nonfood) sollten. Jetzt kannst Du Dir als Bank überlegen, was Dir wichtiger ist...

Dann versuch einmal, für die Schnorrer in der Stadt irgendwie und irgendwo an eine Rolle Euromünzen zu kommen. Geld wechseln geht gar nicht, Geld am Schalter einer Bank abheben auch nicht. Das geht *nur* in den eigenen einen Filiale der eigenen Bank, bei mir aus historischen Gründen die Sparkasse der Nachbarstadt.

Grund: Geldwäsche. Völlig klar, Geldwäsche findet statt in winzigen Mengen kleiner Münze, wie auch sonst?

Wann immer ich aus anderen Gründen in der Heimatstadt zu tun habe, ist also auch ein Extraabstecher einzuplanen.

N.B: Am Straßenrand parken kann man in Köln beim letzten Mal, als ich es versucht habe, ohne Münzen auch nicht. Barkassen, z.B. in Supermärkten, haben regelmäßig selbst zu wenig davon, um abzugeben.

Am 05.11.25 um 12:16 schrieb Axel Berger:

Wenn die Schnorrer bei euch gerollte Münzen in großer Stückelung verlangen, stimmt irgendwas nicht.

Jeder Supermarkt gibt dir gerne Kleingeld in haushaltsüblichen Mengen 'raus. Eher zu viel, als zu wenig.

Es ist völlig klar und war erwartbar, daß Du Probleme hast, die sich für andere schlicht nicht stellen. Ganz offensichtlich gehörst Du damit nicht zu dem von mir angesprochenen Kundenkreis - so what?

Hä? Es gibt einen, bisweilen auch zwei Euro als eine Münze. aber die Stadt Köln hat mehr als einen Schorrer und ich bin öfter als einmal im Monat außer Haus unterwegs. Wenn ich mehrere Rollen einmal zu Haus habe, reichen die ewig. In der Hosentasche trage ich ein halbes Dutzend Münzen und fülle bei Bedarf abends auf. Irgenwann sind die Rollen dann aber doch aufgebraucht und es braucht Nachschub. Den Spießrutenlauf des vergeblichen Versuchs, irgendwie und irgendwo in der Millionenstadt Köln an Münzen zu kommen, gönne ich keinem außer meinem ärgsten Feind.

Große Klappe haben kann ich auch. Früher einmal war es sogar wirklich so. Das ist jetzt viele Jahre vorbei. Probier' es erst aus -- in weit mehr als einem Geschäft -- bevor Du große Reden schwingst.

Dieser Kreis ist zugegeben groß. Und alle anderen können halt sehen, wo sie bleiben. Siehe ganz aktuell

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Aber klar, den Herrn Professor betrifft das nicht und viele andere Problem von Randgruppen auch nicht. (Wie meine fast achtzigjährige Freundin, die zrotz Einschränkungen ihr Leben nach wie vor recht gut selbständig meistert, aber mit einem Smartphone komplett überfordert wäre. Monatskarte im Nahverkehr? Gibt es irgendwann, aber so behandelt zu werden würdest Du nicht wollen und Dir auch nicht gefallenlassen. An anderen lassen kleine Angestellte großer Behörden ihre Machtgelüste ungehemmt und ungestraft aus. Klar, nicht Dein Problem.) Zugegeben, auch ich gehöre zu den Provilegierten, denen es sehr gut geht. Das zwingt mich aber nicht zum Wegsehen.

Nö, die müssen sich halt einen Anbieter suchen, die diese Dienste noch anbieten. Die Dichte der Hufschmiede in meinem Viertel hat auch extrem abgenommen, betrifft mich nicht - würde ich in die Arbeit reiten, müßte ich mich halt kümmern.

Neid?

Eine kommerzielle Bank ist aber kein Wohlfahrtsunternehmen. Wenn Du das als Teil der Daseinsvorsorge siehst, dann muß Du diese Leistungen vom Staat einfordern.

Sprechen wir jetzt von Banken oder Behörden? Bergersche Nebelkerzen, mal wieder?

Axel Berger schrieb:

Hab heute MIttag beim Syrer um die Ecke mein Essen in 1, 2, und

0,5€-Münzen bezahlt, weil ich shcon langsam Schlagseite von den vielen Klimperlingen hatte.

Guido

Wenn man kein Smartphone und keine Kreditkarte hat, stimmt das.

Grüße Marc

--

---------------------------------------------------------------------------- Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header Rhein-Neckar, DE | Beginning of Wisdom " | Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 6224 1600402

Nein. Aber neben Deiner fachlichen Kompetenz, die ich vorbehaltslos anerkenne und als einer, der die Physik ohne Abschluß aufgeben mußte, ein wenig bewundere, sagt es auch etwas über Deine Einkommensverhältnisse und die sind im aktuellen Kontext nicht irrelevant.

Du verwechselst da etwas, etwas wesentliches. Ich sehe und fordere gar nichts. Der Staat, der in Gesetzen, Verordnungen und zahlreichen älteren höchstrichterlichen Urteilen festlegt, was Geld ist und daß damit die Landeswährung gemeint ist, die jeder anzunehmen hat und die jeder, dem eine Geldschuld zusteht, fordern kann, weigert sich, an Berechtigte Geld auszuzahlen. Er stellt neue und bisher unübliche Forderungen, also steht er in der Pflicht, für alle die nötigen Grundlagen zu schaffen. Ich habe ein Konto und hätte kein Problem, bei einer anderen Bank ein weiteres zu bekommen. Ich schätze auch Onlinebanking sehr. Aber ich bin ebensowenig der für alle gültige Maßstab wie Du.

Es geht in beiden Fällen nur um Behörden. Unterstützungsberechtigte Obdachlose haben keine Bank und wollen in der Regel auch keine. sie soll ihnen aufgezwungen werden.

Dann konkretisiere Deine Forderung doch mal. Soll jeder Bank gesetzlich ein völlig unwirtschaftliches Filialnetz aufgezwungen werden, das der allergrößte Teil der Kunden weder benötigt noch haben (= dafür bezahlen) möchte?

OK, hast recht. Beim Zurückblättern sehe ich, ich bin mit meinem ersten Post im Thread auf Dein "Kundenkreis der sich gar nicht vorstellen kann, was er denn in einer Bankfiliale sollte." eingestiegen.

Dabei habe ich von Anfang an nicht über Banken gesprochen, sondern über Menschen, die ohne Bank und Onlinebanking auf richtiges Geld und Zahlstellen, wo sie es bekommen, angewiesen sind. Solange Banken das anboten durfte der Staat es outsourcen, seit sie es nicht mehr tun, ist er wieder selbst in der Pflicht.

Insofern war es ein Themenwechsel, der von vorherigen Thread abbog. Mit Banken selbst hatte es wenig bis nichts zu tun.

Ein erreichbarer, innerhalb von sagen wir mal zwei Tagen reagierender und hilfreicher Support wäre ein Anfang. In der Realität werden die Supportorganisationen mit ihren zwei Wochen Zeit bis zu einer nur selten hilfreichen Antwort grade durch sofort aber unrichtig antwortende LLM-Supports ersetzt.

Grüße Marc

Kann ich nicht bestätigen, ich bekomme bei Bedarf innerhalb von Minuten jemanden ans Telefon.

Es gibt wenige, sehr wenige Ausnahmen. Eine davon ist die österreichische Telefonfirma Spusu. Da rufst du an, und bekommst relativ rasch (vorgestern binnen Sekunden) einen menschlichen Mitarbeiter dran, ohne ein einziges Servicemenü, ohne eine Datenschutz/Aufnahmezustimmung etc.

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Und der Mitarbeiter kennt sich aus, und kann auch viele Probleme unmittelbar lösen (Bei mir war es: Handy wurde auf WLAN-Calling umkonfiguriert, hat das aber scheinbar von der Firmware nicht geschafft, Mitarbeiter hat es zurückkonfiguriert. Beim ersten Anruf).

Finde ich beachtlich für einen no-nonsense Diskontanbieter ohne viel Marketinggeschwurbel. Die haben sicher auch keine satten Margen, aber die bilden halt ihre Mitarbeiter kompetent aus, und lassen Kunden nicht durch 30 Minuten Wartezeit in der Telefonanlage vergraulen. Warum bringen das sonst so wenige Firmen zusammen, egal ob IT, Banken oder andere Großunternehmen?

/ralph

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