Hornantenne für UKW?

Aug 20, 2007 18 Replies

Hallo! Nachdem alle übergewichtigen Raubvögel der Umgebung, die unseren UKW-Dipol als Ruheplatz misbrauchten den selbigen nun endgültig zerstört haben suche ich noch eine Alternative für den UKW-Empfang Ich erinnere mich von vor 20 Jahren, als mir ein Kumpel eine total simple breitbandige, 2-seitige Horn-Antennenkonstruktion mit ein paar Leisten und Karnickeldraht gebaut hat, die den damaligen Antennen im UKW & UHF-Bereich mindestens ebenbürtig waren. Das Ding wäre Ideal, da es durch die Schräge kaum Sitzgelegenheit und auch wenig Windwiderstand bietet. Wäre doch mal ein lustiges Bauprojekt... Problem: Ich kann mich weder an Konstruktionsdeteils noch Maße erinnern. Gibt es da irgendwo irgendwas nachzulesen? Tante Google gibt mir nur Mikrowellentrichter aus...



Andre


Warum nicht einfach eine Sitzstange aus Holz oder Kunststoff über dem Dipol als Alternative anbieten? Passt zwar eher nach d.r.h als nach d.s.e aber Bastelprojekt ist doch Bastelprojekt...

G.B.

googlegroups: ihre private müllkippe für das usenet...

Bei 3m Wellenlänge könnte die ja auch sehr schnell unhandlich werden. :-)

Gruß Henning

Gert Brät schrieb:

Und wo bringe ich das Schild "Ausschließlich nur hier Sitzen!" an? *gg*

d.r.h. behandelt so was meines Erachtens nicht, da geht es mehr um Inhalte und technisch Interessierte frequentieren dort weniger und bei d.c.f.X bekommt man auch nur Fragenschelte weil es nix mit Senden zu tun hat und unlizensierte dort erst recht nichts zu suchen haben :-)

Aber Lambda /2 bekomme ich noch locker auf das Vordach drauf...

Das würde dann etwa so aussehen:

Gruß, Gerhard

Nombre Nadie schrieb:

latürnich auf einem speziellen Pfosten ;-)

angefangen hast Du, gell

Liebe Grüße, Gerd - Hier steht die Satelliten FAQ, PC-Tipps, Katzen, Mopped, Garten, Heimwerken: http://www.satgerd.de/

Nombre Nadie schrieb: [...]

Was für manche so alles ein Horn ist. :-D Suche doch einfach mal nach "Quad -", "Spider Quad -" oder "Cubical Quad Antenn(e/a)". Vielleicht hilf das ja.

Moins Paul

"Der vereinfachte Hornstrahler" dürfte das sein, was der OP sucht.

Karl Rothammel, Antennebbuch, Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik, 10 Auflage 1984, S. 469

Gruß

Stefan DF9BI

Stefan Brröring schrieb:

Für den UKW-Bereich 30-300Mhz bzw. Teilen davon (87,5 MHz bis 108,0 MHz)? Da hole ich das Buch doch glatt mal vom Boden ;-)

Moins Paul

Nombre Nadie schrieb:

Viel wichtiger das Schild "Bitte hier NICHT schei**en!" ;-)

-- Die Mailadresse wechselt quartalsweise snipped-for-privacy@kai-ebersbach.de

*In a perfect world, spammers would get caught, go to jail and share a cell with many men who have enlarged their penisses, taken Viagra and are looking for a new relationship.*

Gerhard Hoffmann schrieb:

rote:

Das sieht aus wie ein gigantisches Vogelklo, und wird bestimmt gerne=20 angenommen. ;)

Guido

In der 1. Auflage von 1959 steht das Ding auf Seite 205. Ist natürlich kein Hornstrahler, sondern ein breitbandiger Winkeldipol.

73

Stefan DF9BI

ei Hirnstrahler , wenn es sich wirklich um so was handeln soll, müsste dann den Eingang so in der Grössenordnung von 2Lambda haben, wenn möglich auch exponential geformt sein und die Länge wird auch so um die 3Lambda sein wenn es sonst keine speziellen Anpassungen hat um es zu verkürzen.

Am Tue, 21 Aug 2007 12:55:42 +0200 schrieb Otto Sykora:

Ei- oder Hirnstrahler?

Das macht doch einen wesentlichen Unterschied.

Lutz

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Da Hirn, sofern vorhanden, meist in einem eif=F6rmigen Kasten untergebracht ist, ist der Unterschied doch nicht so gross... Gruss Harald

Das, was Rothammel dort beschreibt ist natürlich kein Hornstrahler.

Ein Hornstrahler ist ein aufgeweiteter Hohlleiter und dann eben auch entsprechend groß. Wenn ich mich richtig erinnere, dient die Aufweitung dazu, den Wellenwiderstand der Leitung auf den Wellenwiderstand des freien Raumes anzupassen??? Ist lange her.

Es sind einfach nur zwei gleichseitge Dreiecke aus Karnickeldraht, die die beiden Leiter eines Dipols bilden. Das ganze ist dann noch zusammengefaltet, so dass sich ein eckiger Trichter (oder eine liegende Pyramide) ergibt, wenn man sich noch einen Deckel und einen Boden dazudenkt.

Aber die Beschreibung des OP stimmt ziemlich genau mit der Zeichnung im Rothammel überein. Deshalb gehe ich davon aus, dass es sich darum handelt.

Rothammel gibt an, dass die Konstruktion von 50 MHz bis in den Dezimeterwellenbereich funktioniert. Die Dreiecke haben bei ihm eine Kantenlänge von 2,45m und der Spreitzwinkel des "Dipols" beträgt 60°.

Für 60 MHz gibt er ein kleeblattförmiges (3 Blätter) Strahlungsdiagramm an mit 7dB Gewinn in Hauptsrahlrichtung. Bei 145 MHz 16 dB, was mir aber etwas optimistisch erscheint.

Gruß

Stefan DF9BI

Stefan Brröring schrieb:

Bingo!

Ich (der OP) habe gestern mal selbst bei einem Bekannten 3 Stunden lang sein Archiv durchforstet bis ich es in einer alten Elex von

1986 wiedergefunden hatte, welche auch die Vorlage war.
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So - auf in die Garage ...

ja dann ist es so was wie ein log-per dipole oder so ähnlich kann man es wohl nennen, also nach dem motto irgendetwas wird hier schon resonant sein. nicht aber ein horn. ein Horn versucht eben die Z von zBsp eines Hohlleiters (ca 450ohm~) auf die 377 ohm des freien Raumes anzupassen.

Der Breitbanddipole hier macht es ähnlich, passt die 50-70 ohm des Kabels an die 377 ohm an

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