In Krimis (CSI...) werden desöfteren GPS Echtzeit Tracker in Reiskorngröße benutzt. Wie klein können solche Sender tatsächlich sein, inklusive Batterie?
In der Werbung werden Hunde-Tracker angeboten. Wo steckt da die Elektronik?
DoDi
In Krimis (CSI...) werden desöfteren GPS Echtzeit Tracker in Reiskorngröße benutzt. Wie klein können solche Sender tatsächlich sein, inklusive Batterie?
In der Werbung werden Hunde-Tracker angeboten. Wo steckt da die Elektronik?
DoDi
Am 21.06.2024 um 12:28 schrieb Hans-Peter Diettrich:
Kommt halt darauf an, ob man nur tracken oder die Position auch senden möchte. Im ersteren Fall dürfte die Antenne das größte sein. Kannst Dir ja selber anschauen: ein ublox MIA-M10, Antenne, Hünerfutter und Batterie. Ich würde sagen, etwa halbe Zündholzschachtel - aber bei recht geringer Laufzeit.
Eric Bruecklmeier schrieb:
Das kann nicht sein, angeblich waren in den C-Impfstoffen von Moderna GPS-Tracker enthalten, die jahrelang aktiv waren. Beim Kopp-Verlag gab es, so weit ich mich erinnere, einen speziellen tgee. Mit einer Tasse Tee morgens konnte man den Tracker rund 12 Stunden stören :-)
Also die AirTags
Bestimmt können Geheimdienste weiter miniaturisieren, aber das AirTag ist scheinbar das, was einfach geht.
/ralph
Teardown:
Am 21.06.2024 um 13:30 schrieb Andreas Bockelmann:
Ja, aber das wissen nur Eingeweihte!
Das ist aber doch nur ein BT Sender und kein GPS Tracker!
Ja, eben - nix GPS!
Sorry, du hast recht, ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil ;)
/ralph
Mit Sender, wasserdicht, Akku, und in billig (30€), vor >5 Jahren: ca. Teelicht. War ein günstiger Haustiertracker: Per SMS anpingen, als Antwort kommt ne SMS mit Koordinaten in einem Google-Maps-Link. Ja, mit SIM-Karte drin.
Thomas Prufer
Der kleinste den ich in der Hand hatte war 24mm x 36mm x 6mm mit Akku für 100h standby, gsm-modul und esim. Der konnte mit einer Akkuladung 20 mal die Position senden und war SMS-gesteuert.
Die Flottentracker einer unserer Kundinnen sind im Blinker oder Konturlicht der Auflieger.
Falk D.
Nur sind das keine Tracker, zumindest nicht außerhalb einer koksenden Marketingwelt. Das sind Bluetoothgeräte, die ohne Kontakt zu dafür ausgestatteten Smartphones von Apple noch nicht einmal als Briefbeschwerer taugen. Noch nicht einmal selbst ihre Position bestimmen können die.
Konsequenterweise würde man Schadsoftware, die vom Handy des Opfers parasitiert, um dessen Position ins Netz zu posaunen, dann auch als "GPS Echtzeit Tracker" bezeichnen, sogar mit infinitesimaler Größe.
Ein GPS-Echtzeittracker ist auch kein GPS-Recorder, den man sich irgendwann später greifen oder zumindest auf kurze Distanz nähern und auslesen muß, sondern ein eigenständiges Gerät, das seine Position via GPS ermittelt und (z. B. via GSM) an jeden beliebigen Ort der Welt überträgt.
Solche Geräte gibt es natürlich:
Volker
Das war auch gleich mein Gedanke dazu. Kann man dann das iPhone noch so triggern, daß es weiterhin seine(!) Position hinausposaunt?
DoDi
Keine Ahnung, mache mit den Dingern nichts. Mir reicht es eigentlich schon, daß die ständig nach bekannten WiFi-Netzen frag(t?)en und sich dann klammheimlich mit allem verbanden, was die passende SSID hatte, egal, welche Authentisierung.
Gerne auch mal keine.
Volker
Jedes iphone nach dem 14 ist auch ein Airtag. Und: sie werden nicht als mitwanderndes Airtag angezeigt.
Falk D.
Es ist auch eine Wideband-Verbindung. Die nur der Bezeichnung nach mit Bluetooth zu tun hat.
Falk D.
Schon klar. Wenn ich so ein Ding in - sagen wir mal - Wiedenborstel (Schleswig- Holstein) [1] unter ein Auto klebe, werde ich dessen Besitzer wohl kaum der Untreue überführen können. Au0er der hat selber einen i-Föhn.
Volker
[1] Angeblich das am dünnsten besiedeltste Gebiet Deutschlands
In der Praxis funktioniert das so gut, dass das von Lilith Wittmann an den Bundesservice Telekommunikation in Berlin geschickte Airtag sowohl auf seinem Weg über die Autobahn als auch im BND-Gelände in Köln getrackt werden konnte.
Grüße Marc
Andreas Bockelmann schrieb:
Mit einem zünftigen Jagertee kannst du den getrackten rund 12 Stunden stören.
Daß das in der Praxis so gut funktioniert, ist für mich Anlaß, Apple-Produkten mit dem allergrößten Mißtrauen zu begegnen. Bei offene W-LANs kommt immer wieder die Störerhaftung ins Gespräch, aber ein Netzwerk von tratschenden Smartphones läßt niemanden schlecht schlafen. Auch nicht beim BND. Faszinierend!
Volker
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