fürs Leben

Jun 19, 2024 Last reply: 2 years ago 31 Replies

Kürzlich ist hier noch eine Glühbirne, die sich erfolgreich vor mir versteckt hatte, kaputtgegangen. Ich hab sie durch die neueste Generation Philips-Retrofit-Leuchtmittel ersetzt, beworben mit einer Lebensdauer von 50,000 Stunden oder, bei durschnittlicher Nutzung, etwa 50 Jahren.



Eben habe ich zwei Küchenunterbauleuchtstoffröhren - eine war defekt - gegen LED-Röhren ausgetauscht. (Was für ein Gefummel.) Ledvance sagt: Lebensdauer 75,000 Stunden.



Meine Fresse. Das sind inzwischen Lampen fürs Leben.


PS: Wer LED-Ersatz für Leuchtstoffröhren sucht: beleuchtungdirekt.de ist gut sortiert.


Alles gelogen. Selbst wenn die LED eine Weile überlebt, es sterben die übrigen elektronischen Bauteile. Und wenn sie überlebt, leuchtet sie nach 75000 Stunden nur noch mit 10%

w.

Bei Philips bin ich geneigt, das auch zu glauben. Ist mir noch nie ein LED- Retrofit verreckt. Bei Ledvance wäre ich mir nicht so sicher. Schon als die Marke noch Osram hieß, kamen vom "OSRAM 6-er Pack Retrofit PAR16 LED-Halogen- Reflektorlampe (5 W - 50 W Ersatz, GU10, Glas-Design) klar, warmweiß

4052899941915" nur 5 funktionsfähig bei mir an.

Hilft Dir aber nichts, denn das Produkt gibts eh nicht mehr. War vor 8 Jahren. Die restlichen Osram-GU10-Lampen tuns bis heute.

Yup. Habe zwei Philips Corepro LEDcandle E14 Fadenlampe Klar 6.5W 806lm - 840 Kaltweiß | Ersatz für 60W für die Dunstabzugshaube von denen. Und WIMRE lieferten die auch die UV-C-Lampen für meinen Entkeimungsstrahler.

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hatte ich mit einem

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und zwei

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auf einen polierten Alureflektor geschraubt. Ach, halt, das war bei
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Mei. Auch egal. Der Strahler ist jedenfalls Bombe. Und weckte Stand 2024 großes Interesse in der... ahäm... "Homegrowerszene".

Die scheinen mit Echtem Mehltau manchmal ein Problemerle zu haben.

Wer auch Bock auf so ein Projekt hat und wegen der erforderlichen Strahlungsdosis rätselt - Osram hat ein recht hilfreiches Dokument:

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sieht man auch gleich, daß die meisten RNA-Viren im Vergleich zu Pilzen, Hefen und Protozoen quasi Kinderfasching sind.

Hätte man zu COVID-19-Zeiten gut einsetzen können. Hätte, hätte, Fahrradkette. Eltern fragen bitte mal in der Schule nach, inwieweit die Pandemie Einfluß auf die Modernisierung des Lüftungskonzepts hatte.

Volker

Seit Leuchtmittel Elekronik enthalten schreibe ich mit Filzstift das Einbaudatum an den Sockel. 50 Jahre können sehr kurz sein.

Ja, aber viele möchten doch so jung nicht sterben.

Sei froh. dass das ging. Wenn Du nämlich eine Ersatzleichte suchst, dann kannst Du welche mit Bewegungssensor oder mit umschaltbarer Farbtemperatur oder beides bekommen. Aber die normale Variante mit einem einfachen Schalter ist ganz schwer zu kriegen.

MfG hjs

Als wir 2014 umgezogen sind, habe ich nur Osram LED Superstar gekauft. Davon haben wir eine mitlere zweistellige Anzahl mit Sockel GU10 und E27 (230V) und GU5.3 (12V) im Einsatz. Davon sind locker zehn innerhalb der ersten fünf Jahre ausgefallen (gerne mit Blinken und ähnlichen Sperenzchen). Seitdem kaufe ich nur noch Philips und ich kann mich nicht an den letzten Ausfall erinnern. Die Osrams die die ersten fünf Jahre überlebt haben tu auch alle noch.

Und wir haben Lampen die werden wirklich ständig ein- und ausgeschaltet, und wir haben Lampen die eigentlich nur gedimmt betrieben werden.

Grüße Marc

Es gab auch mal Tausend Jahre, die schneller vergingen als ursprünglich geplant. Das müssen jeweils PMPO-Angaben sein :-)

Ja, im Badezimmer hatte ich auch 4 GU10-Retrofits in LED verbaut. Laut Amazon-Beschreibung und Aufdruck auf der Verpackung garantiert nicht dimmbar. Die BEvA hat sich dann mal am Schalter verdaddelt, sprich die eingeschaltete Leuchte nur ganz kurz ab- und wieder eingeschaltet, das Licht war merklich dunkler. Während die BEvA sich wunderte und einen Defekt, stellte ich fest, dass man auf diese Weise noch eine Stufe dunkler dimmen kann. Die Lampen haben also drei Helligkeitsstufen, die sich mit kurzen Stromunterbrechungen schalten lassen. Davon steht nirgends was beschrieben.

Ach ja zu den angegebenen 20000 Betriebsstunden: Eine von vier eingesetzten Lampen war innerhalb von ein paar Wochen kaputt, aber ich hatte ja direkt ausreichend Reserve mitbestellt, der Ausfall lag also innerhalb meines Erwartungshorizonts.

Ich dachte es mir fast. Danke für die Bestätigung bzw. Warnung.

Volker

Ich musste eine kaufen, bei der man durch kurze Stromunterbrechungen zwischen 3000 K, 4000 K und 6000 K wechseln kann.

MfG hjs

Am 19.06.2024 15:40 Uhr schrieb Christian Weisgerber:

Wahrscheinlich geht vorher der Kunststoff kaputt. Passierte hier bei den Plastikhaltern für Leuchtstoffröhren. Waren vermutlich keine 30 Jahre alt, kann ich aber nicht prüfen, ich habe die nicht angeschafft.

Ich verwende aktuell die Leuchtmittel, die andere aussortieren, weil die auf LED umsteigen. So habe ich hier noch einige Glühlampen (sind eh selten an, daher egal) und Leuchtstoffröhren und noch einiges an Vorrat. Wir vermutlich viele, viele Jahre halten und ich muss nix einkaufen.

Das kommt wahrscheinlich durch das UV Licht an den Seiten. Habe ich auch teilweise gehabt. Falls so ein Dings defekt, dann 3D Druck ;-)

Ich habe gerade auch diese "Scheiß Neon Röhren" mit LED Stripes getauscht.

Bessere Lichtquali, Schnellstart höhere Effizienz längere Lebensdauer.

Glühbirnen, die mein Vater einst hortete, sind direkt in den Müll gewandert, damit die nicht noch sonstwo Energie verschleudern !

Am 21.06.24 um 12:29 schrieb Joerg Niggemeyer:

Ich hätte hier noch eine Schublade E27-ESL, einige Röhren unterschiedlicher Länge... nehmen nur Platz weg. Wer will das abholen? ;-)

Die häufig geschaltete Allgemeinbeleutung ist inzwischen alles LED. Der Nachteil... 2012? Angefangen mit Cree XR-E WHT in 4kK... dummerweise gehen die nicht kaputt... und so habe ich keinen Anlaß auf DEUTLICH effizientere umzusteigen:-(

Äh, ich habe noch welche, als Heat-bulb am Gossen-PI-Regler für die Wärmebox für den Sauerteig... ;-)

Olaf

Son paar habe ich natürlich auch noch, falls man damit heizen wollte ;-)

Ich auch LEDVANCE hat mir schon mehrere LED-Leuchtmittel daraufhin umgetauscht (ohne Anerkennung einer Rechtspflicht), bei LIVARNO hat das nicht geklappt.

Also sozusagen auf Kulanz. Normalerweise schauen Dich die Hersteller nach Ablauf von zwei Jahren nicht einmal mit dem Hintern an.

Aprospos Hintern: Zu den famosen "DiCUNO G4 LED Lampen, Warmweiß 3000K, 1.5W ersetzt 15-20W Halogen, 160lm, 360° Abstrahlwinkel, 12V, G4 Stiftsockel, Flimmerfrei, nicht dimmbar, 10er-Pack" [1], die im Wohnzimmer die Nachfolge dieser Type hier [2] angetreten haben, weil Letztere starben, wie die Fliegen:

Gekauft am 22.3.2020, Lebensdauer angeblich 25.000 Stunden. Bis heute sind nach meiner Rechnung 37.320 Stunden vergangen. Da war die Lampe am Eßtisch ja offenbar fast dauernd eingeschaltet. Faszinierend!

Mei, Zehnerpack. Habe ich noch 4 Freischüsse.

Volker

[1]
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Christian Weisgerber, 2024-06-19 17:40:

Nur, wenn die Elektronik mit dem Netzteil nicht vorher den Hitzetod stirbt. Hier sind einige LED-Lampen deswegen schon nach deutlich unter

10000 Stunden verstorben, oft einhergehend mit flackernden LEDs.

Arno Welzel schrieb:

Ja, hier auch. Besonders blöd war eine Designleuchte, die die BEvA aus dem Möbelladen anschleppt. Vier oder 5 Parabolschüsseln, recht matt golden lackiert, in jeder Schüssel sitzt (wie ein LNB) ein kleiner Teller in der Mitte, der mit einem Ring aus LEDs den Relefktor bestrahlt. Das Dingen war ausgefallen.

Ich brauchte erst einmal Werkzeug um die "LNB" zu zerlegen, darin waren dann Alupatinen in Ringform mit SMD-LED an vielzu kurzen Kabeln. LED-TEster zeigte, dass mehrere LEDs den Tod gefunden haben. Über Amzon habe ich dann neue Platinen gefunden.

Ende vom Lied: Nach gefühlt 48 Bastelstunden und immenser FLucherei lampt die Lampe wieder.

Hatte ich erwähnt, dass das Gesamtkonstrukt nicht direkt an der Wand befestigt ist, sondern die BEvA damals eine Trägerplatte aus Eiche beim Tischler hat anfertigen lassen? Die Leuchte aus dem Möbelhaus ist somit nur nein Teil des Gesamtpreises.

Derartige Themen sind oft hochemotional besetzt. Ich habe gestern eine Kupferbratpfanne repariert, die die Zeit anzeigen kann. Billigstes Chinesenuhrwerk mit offen laufenden Zeigern war defekt. Bei der Reparatur kam - trotz gewisser Initialbedenken - dieses Produkt mit DCF-Empfänger zum Einsatz:

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Funktioniert überraschenderweise hervorragend (das mit dem Herrn Faraday muß man offenbar nicht so bierernst nehmen), allerdings schon fast eine Episode von "Wristwatch Revival"
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mit mir als Gastdarsteller. Diese koaxiale Befestigung korrekt - d. h. verdrehsicher - hinzukriegen und die recht stramm sitzenden Zeiger in vivo auf die Antriebshülsen bzw. den Zentralpin für den schleichenden Sekundenzeiger aufzupressen, sodaß alles schon auf 12:00 fluchtet, war schon frickelig.

Volker

Am 19.06.24 um 17:40 schrieb Christian Weisgerber:

Nein, das ist nur bedrucktes Papier (oder von mir aus auch Bits).

Die Dinger halten sehr unterschiedlich lange. Und gerade die Retrofits oft sogar sehr unterschiedlich kurz.

Das Problem sind die stark unterschiedlichen Umgebungsanforderungen. Die Hersteller beziehen ihre Angaben üblicherweise auf unrealistisch geringe Umgebungstemperaturen. LEDs mögen es nicht heiß. Und alte Lampen sind nicht dafür konstruiert Wärme gut oder gar aktiv abzuführen. Aber genau das brauchen LEDs. Alles was wärmer wird, als man anfassen kann, lebt selten lange. Und wenn es nicht heiß wird: ist halt Elektronik und hält irgendetwas zwischen 2 und 25 Jahren. ;-)

Das wiederum führt dazu, dass man eigentlich nur recht schwache E27 LED Retrofits langfristig betreiben will. Was mich wiederum zu dem Satz bewogen hat, dass LEDs den meisten Strom dadurch sparen, dass sie kaum Licht machen.

Bei Retrofits für T5/T8 Röhren ist es anders. Die sind bauartbedingt viel größer und werden daher nicht so heiß. Aber da ist auch der Nutzen gering.

- Der Wirkungsgrad ist nur etwas besser, wenn es nicht gerade eine Röhre mit KVG war, und auch dann nur, wenn man das KVG auch wirklich beim Umbau auf LED entfernt.

- Die Lichtqualität ist unterschiedlich. Wenn vorher ein 1,40€-Rohr aus dem Baumarkt drin war, wird es mit LED besser. Wenn vorher eine Vollspektrum-Röhre drin war, wird es schlechter.

- Naja und die Lebensdauer ist auch in ähnlicher Größenordnung. Die schwankt eher bei den LEDs stark, weil da halt doch viele Chinakracher im Umlauf sind.

Bleiben noch Retrofit für Halogenstrahler (R7s). Die kannst du allesamt mit einem Tritt in die Tonne treten. Sie machen kaum Licht und/oder werden viel zu heiß. Um die >4000lm von so einem Halogenstab zu erreichen, braucht man halt schon mal >30W LED. Und das grillt sich in der Baugröße selbst.

Will man es dimmbar, wird es nochmal komplizierter. Die meisten LEDs sind nicht dimmbar. Und die, die es sind, flimmern meistens widerlich. LEDs brauchen zum Dimmen optimalerweise reduzierten Gleichstrom oder wenigstens PWM mit ein paar kHz, damit es nicht flimmert. Nichts davon liefert ein Phasenan-/-abschnittsdimmer.

Fazit: für LED will man eigentlich andere Lampenkonstruktionen. Einzig die Lampen für Leuchtstoffröhren eignen sich für den Einsatz von LED.

Ansonsten geht nur Kleinkram problemlos. Ich sage mal alles bis 5W LED macht erfahrungsgemäß wenig Ärger. Aber bereits mit 8W LED-Strahlern hatte ich schon massive Hitzeprobleme, weil die alten Lampen einfach nicht für so etwas gebaut sind. Jetzt hat der Strahler halt eine Reihe hässlicher Löcher bekommen. :-/

Marcel

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