GPIO Eingang bei langer Leitung schuetzen

Feb 10, 2020 Last reply: 6 years ago 702 Replies

Ja, Kathode jedesmal zum höheren Potential. Hab das Dir hier schon x-mal erklärt, auch mit 1N4148. Langsam scheints durchzusickern.

Wer von der Hoffnung lebt, wird wenigsten nicht dick. Sagen die Japaner. Ich bin ohne jede Hoffnung :P

Quatsch, wenn die Spanunng positiver als VCC + UF (~0,7V) der oberen Diode ist, dann leitet die das nach VCC ab, also letztendlich in die hoffentlich vorhandenen Stützcondis bzw. PWRsupply :o Wohin über welche Diode der Strom fließt, wenn die Spannung (zu) negativ wird, magst Du selber durch nachdenken rausfinden.

Und damit dies Dioden nicht an Überstrom sterben, dann eben der Längswiderstand zur Strombegrenzung zu den Dioden. Damit gleiches nicht den internen (Sch(m)utz)Dioden geschieht, halt ein weiterer R zum Input Pin.

s.o.

Als Condi bestenfalls 1..100nF paralell zur unteren Diode UND Entprellung per SW. Hatte ich auch schon hier im Thread beschrieben. Die Sache mit den W00..W01..W11..W10. Alles andere ist Murks, ausser evtl. externe Monoflops und dazu passender SW. Aber das ist für Signale aus mechanischem Krempel ein Overkill. Besonders für Deine Wasserwippe...

2xR 2x1N4148 evtl. Condi und Gehirnschmalz...

Für gute Störsicherheit und Überwachung alternativ eine 20mA Stromschleife... aber auch das ist für Dich Overkill. Ich hab da mit 10kHz über bis zu 400m problemlos und sicher übertragen. Mit 60mA und 110Hz geht das auch quer durch die USA oder Russia auf Freileitungen!!!

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

+1

Was mich etwas verwundert, ist, daß diese Thematik immer noch "aktuell" ist, ich meine, das wäre alles schon mal im Februar oder März durchgekaut worden.

Wenn der Anschluß eines Schalters an einen µC schon so langwierig ist, wieviel Zeitaufwand mag da erst noch bei der Software anfallen?

Rainer

snipped-for-privacy@analogconsultants.com (Joerg) am 08.05.20 um 14:01:

Und da sage noch einer was gegen gewisse LED-Nachtlichter für die Steckdose...

Rainer

Wie funktionieren die? Kondensator-Netzteil oder einfach Vorwiderstand und zwei LEDs antiparallel?

Gerrit

Mit den heute üblichen, effizienten Frameworks sollte so ein Tastaturabfrage nicht mehr als 1 bis 2 MB brauchen. Auf einer hinreichend schnellen CPU sollte die Latenz bei unter 1 sec liegen. Also alles kein Problem.

SCNR

Gerrit

Am 09.05.2020 um 15:00 schrieb Rainer Knaepper:

Ein Blick ins Arduino Forum zeigt: es gibt viel mehr Möglichkeiten, etwas falsch zu machen, als einen "Button" richtig anzuschließen und zu entprellen.

DoDi

Ich fand die Schaltung auf der AVR Evaluationsplatine von Pollin recht brauchbar.

Gerrit

<ack>

Der "empfindliche GPIO" hat eine Eingangsimpedanz im Megaohm-Bereich, d.h. ich kann einen nahezu beliebig großen Widerstand in Serie mit diesem "emofindlichen GPIO" schalten. Beim AVR geht das bis einige MOm. Beim den ARM Prozessoren wie sie im PI verbaut sind dürfte das ähnlich sein.

Wenn ich nun mit 1 kV auf einen 100k Vorwiderstand gehe, dann muss der Eingang maximal 10mA verkraften und die kann er gut über die internen oder externen Schutzdioden ableiten.

3 kV Spikes dürfen auch noch kein Problem sein. Und da komme ich dann so langsam in den Bereich, wo manch ein Optokoppler auch nichts mehr hilft.

Am 09.05.2020 um 12:59 schrieb Wolfgang Allinger:

<ack>

den braucht es in der Regel nicht

Oder gar nichts. Wenn der R groß genug ist reicht eventuell die Eingangskapazität des GPIOs

<ack>

Ich habe mir erst nach einiger Zeit die Zeit genommen, da hin zu fassen. Hatte vorher andere Dinge zu tun.

Grüße Marc

Wenn du, wie gerne getan, den Pin per internem oder externem Pullup auf HIGH ziehst und vom Sensor nach LOW ziehen willst kannst du keinen großen Serienwiderstand verbauen.

Oder wie stellst du sicher, daß der Eingang als HIGH erkannt wird?

Ein Widerstand mit 1kV Spannungsfestigkeit. Ist der nicht etwas größer?

Gerrit

Das ist korrkt.

Indem ich an der Sensorseite einen Pull-Up einbaue, z.B. 1k. Wie ich weiter oben beschrieben habe: Der Reed Kontakt schaltet nach GND. Das zweiadrige Kabel geht zum PI. Dort als erstes ein Widerstand nach VCC, z.B. 1k, oder 2k2. Man kann auch 120 Ohm nehmen wenn man etwas im Bereich des Wellenwiderstandes der Zweidrahtleitung haben will. Dann einen 100k zum GPIO.

Stimmt natürlich.

Aber solche Störimpulse kommen üblicherweise nicht aus niederohmigen Quellen. Wenn sowas auftritt, dann sind das schon mal statische Aufladungen. Kann ich sehr gut an meiner Antenne für 80m sehen (und auch hören).

Der Pull-Up belaset die Leitung dann so weit, dass da keine kV auftreten.

Am 09.05.2020 um 20:25 schrieb Stefan:

formatting link
Im Prinzip so wie bei Sprut beschrieben. Nur anstelle des 10k ein 100k und da wo die 9V AC eingespeist werden vom oberen Pin einen 1k nach +5V.

Hallo Joerg,

Du schriebst am Fri, 08 May 2020 14:01:59 -0700:

[Entprellung]

Offensichtlich.

...

So hattest Du das aber geschrieben.

Nein, nicht mit "sz", sondern mit "ß", "german double ess". Und "daß" aufgrund des implziten Satzteils "daß es gemacht wird".

I.O. Sonst wäre es ja nachprüfbar - war das ggfs. der Grund für die Erwähnung? Es könnte der Verdacht aufkommen, wenn man sich Deine Argumentationen in solchen Fällen ansieht.

...

Da gibt's manchmal - selten - sogar Spezifikationen. Z.B. bei Microchip für die PICs (Clamp current, 20mA absolute maximum), nicht aber für die AVRs oder die ARMe. Bei anderen Herstellern auch eher nicht - man sollte da also davon ausgehen, daß die nur minimale Ströme verkraften, besser < 1mA.

...

Ja, sowas wäre mit den PICs auch möglich, sozusagen Brückengleichrichter aus zwei Portanschlüssen... Schwarzer Humor in der Elektronik.

D.h. ein softwaregesteuerter Parallelregler? Gibt wohl wirklich nix, wases nicht gibt...

G'schieht dem Urheber recht. Du hast das doch sicher als versuchten Totschlag angezeigt?

Hallo Rainer,

Du schriebst am Sat, 09 May 2020 15:30:00 +0200:

Die machen das "gefahrlos" mit einem LDR-gesteuerten Kurzschlußtransistor für die Tagabschaltung. Aber nicht mit einem Kondensatornetzteil (mit doch viel zu großem Kondensator)...

Hallo Gerrit,

Du schriebst am Sat, 9 May 2020 15:50:26 +0200:

Genau, _SO_ funktioniert Software-Entwicklung heute! (In den Vorstellungen der Markentiere der großen Software-"Schmieden". Wobei... die Bezeichnung "Schmiede" ist da eigentlich recht passend...)

Hallo Stefan,

Du schriebst am Sat, 9 May 2020 19:34:34 +0200:

- deswegen ist er eben auch "empfindlich", empfindlich für die ihm zugedachten Signale, aber auch empfindlich gegen Überlastungen. ...

_WENN_ das der Hersteller laut Datenblatt zugesteht, dann kannst Du das so machen. Aber was, wenn der Hersteller nur 0,1mA zugesteht? Oder garkeine Angaben macht? Dein Optimismus in Ehren, aber in den meisten Fällen wäre ich da _sehr_ vorsichtig, weil in den meisten Fällen der Hersteller eben _keine_ Angaben macht.

Mit einer externen Diodenbeschaltung hast Du hier vollkommen recht, sofern die Stromversorgung den Über_strom_impuls ohne daraus resultierende Über_spannung_ am Ausgangskondensator (und evtl. auch noch Rückwärtsdurchbruch des Ausgangstransistors) aufnehmen kann.

Joerg schrieb:

War das anfangs mit dem Panavia Tornado nicht genau umgekehrt? Wenn er im Tiefflug über das Haus donnert und du drückst die Türklingel....

Bei uns¹ werden PIs als Schüttgut bezeichnet. Wir statten gerade die SW-Entwickler mit PIs aus, die als GDB-Server für´s in circuit debugging, flashen der Firmware und Hardware-In-The-Loop gedacht sind. Alle anderen Aufgaben, die ein wenig komplexer oder langwieriger sind, wie Log-Analyse etc. machen die dann in der Lieblingssprache des Entwicklers nebenher mit.

Falk ¹) SW-Entwicklung embedded bis Produktion der fertigen Geräte in .de

Joerg schrieb:

Sehe ich das richtig, "waterproof" und ein nicht-"endloser" O-Ring als Dichtung?

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