Halte ich für mittlerweile untragbar. Unter 1400*1050 macht es keinen Spaß.
Argl.
-ras
Halte ich für mittlerweile untragbar. Unter 1400*1050 macht es keinen Spaß.
Argl.
-ras
Joerg schrieb:
[...]
gab es doch für den Apple auch, habe ich alles noch.
Apple ][ und // waren offen und erfolgreich. Aber Apple hat dann halt keine leistungsfähigeren Rechner dieser Art mehr auf den Markt gebracht, sondern nur noch verrammelte Schuhkartons.
Servus
Oliver
M.W. weil er geknackt wurde. Bei uns an der Uni (Aachen) wurden sie haufenweise als Clones nachgebaut. Aber die Haendler durften das nicht unterstuetzen oder hatten irgendwie Schiss. Es gab 2-3 seltsame ICs da drin und wenn man die bestellte sollte man damals nicht sagen wofuer. Wurde jedenfalls gemunkelt. Die mussten als "Ersatzteil" bestellt werden.
Ja, und die Unterlagen zogen da auch nichts mehr gross weg. Ich wollte mal jemandem helfen eine Disk rauszubekommen weil der Ausloesemechanismus offenbar einen elektronischen Trigger brauchte. Da muss doch irgendwo ein Relais oder ein Schalttransistor ... wo ist denn der Schaltplan ... gibbet bei dem Modell nich.
Schoen war auch wie die Nachfolger des Apple IIe einen Absturz mit potenziellem Datenverlust ankuendigten. Es erschien eine Bombe auf dem Monitor, waere heutzutage vermutlich nicht mehr gemacht worden ;-)
Joerg schrieb:
[...]
ich habe Originalschaltpläne von Apple ][ und //e. Nix geknackt.
Wer redet denn von Clones? Ich rede davon, daß man einfach (!) Karten für den alten Apple entwickeln konnte.
Ich habe nie Clones eingesetzt. Die Originale hatten eine hervorragende Qualität. Das letzte unserer Meßdatenerfassungssysteme auf Basis des Apple //e lief bis 2003 - fast zwanzig Jahre lang, in einer Getreindemühle.
[...]
Falls Du //c oder gs meinst, den habe ich ignoriert. Und den dreier auch. Die Lisa sowieso. Ich meinte den Mac-Schuhkarton.
Servus
Oliver
Ist ewig her, genau weiss ich es nicht mehr. Aber IIRC waren da Spezial-IC drin. Manche konnte man kaufen, bei anderen hatte jemand die inneren Funktionen "besorgt" und dann nachgebildet.
Dann musste auch noch das ROM kopiert werden. Das hielt Apple fest unter der Knute. Ok, unter Stundenten kennt einer jemanden, der wieder jemanden kennt, der am Institut ... aber Apple hat dann in USA eine Cloning Firma wegen der ROM Inhalte vor den Kadi gezogen. Apple gewann das Verfahren, koennte allerdings am Ende ein Eigentor draus geworden sein.
Qualitaet hatten die, gegenueber manchen Nachfolgen eine gusseiserne. IBM-PCs waren allerdings besser, die hatten ein richtiges schweres Metallgehaeuse mit dem es auch weniger EMI Aerger gab. Bis vor drei Jahren hatten wir das meines ersten PCs von Ende der 80er hier im Garten als Pumpengehaeuse stehen. Einfach so, ungeschuetzt im Regen, Schnee, Eis. Es hat nichtmal ein Fitzchen Rost gehabt als ich es mit einer Traene im Knopfloch ins Recycling gab.
Den Schuhkarton kenne ich wiederum nicht mehr. Ich habe mich von Anfang an zur IBM Architektur gewendet. Allerdings den Apple Leuten manchmal bei Hardware-Problemen geholfen.
Eines muss ich Apple lassen, Gehaeusedesign und leichte Bedienbarkeit beherrschen die. Eine aeltere Nachbarin hatte ihren Mac-irgendwas in den Sand gefahren. Hingegangen, oh je, ein Apple. Das Handbuch? Tja, das weiss der Himmel wo das ist. Also mal angesaftet. Alles war so klar dass es kein Handbuch brauchte bis ihr Internet, Email und Photo-Programm wieder gingen. Das ganze Dingen sah wie eine blau hinterleuchtete Glasskulptur aus, echt schick. Passte allerdings nicht zu ihrem Gruenderzeit-Klavier :-)
Eben, das war damals alles verfuegbar. Genauso wie Buecher die einem den Selbstbau von Karten erklaert haben.
Das stimmt auch nicht. Da war nur STandardhardware drin. Es gab lediglich die Eproms mit dem Betriebsystems und da stand bei den Nachbauten nicht Apple drin sondern etwas anderes. DAs musste man fuer die eine oder andere Software (ProDOS?) patchen.
Und illegal war an den Nachbauten IMHO auch nichts. Es war damals ja auch nicht illegal Software zu kopieren einfach weil es keine Gesetze dagegen gab.
Die Nachbauten durchaus auch. Ausserdem waren 2x80T Laufwerke schon schoener wie das was Apple damals verwendet hat.
Olaf
Nein, da war nur TTL-Zeugs drin.
Auch quatsch.
Was interessiert uns was in Amerika war? Du konntest die Nachbauten ganz legal im Laden kaufen.
Auch quatsch. Die Nachbauten ware nicht schlechter.
Was glaubst du wohl worin damals wohl die Nachbauten eingebaut waren? Ich hatte z.B einen Basis108 der hatte ein PC-gehaeuse. Meine Tastatur war die BOSS-I. Etwa vergleichbar mit den beruehmten IBM-Tastas und um soviel besser wie das Original von Apple das man es nur in dB ausdruecken kann.
Allerdings habe ich fuer die Kiste damals 2000DM auf den Tisch gelegt und ich habe den gebraucht gekauft. Dafuer konnte man noch Qualitaet bauen. Ich wuesste mal gerne was ein Apple mit Bernsteinmonitor, 2 Stueck 2x80T Laufwerken, 80Z+Z80 und 64k damals von Apple gekostet haette. Vermutlich haette man dafuer ein Auto bekommen. Ich habe z.B noch eine Original Apple SCSI Karte fuer den ][+ rumliegen. Dafuer musste man damals wohl einen Kleinbuss williger Jungfrauen in Zahlung geben. :-)
Hm...ich muesste auch noch eine selbstentwickelte Karte rumliegen haben mir der man damals die EPROM Version des MCS48 brennen konnte. Aber ich glaube dafuer bekommt man noch nichtmal ein halbes Kamel....
Olaf
Aehm, eine Dosis Realitaet:
Beim IIe? Da waren einige seltsame Chips drin.
Wo war denn deren Inhalt erklaert? IBM hatte dafuer eigens einen Mini-Ordner beigelegt, schoen stoffbespannt, in Schatulle.
SW kopieren war auch in Deutschland illegal. Dass sich viele Studenten eine feuchten Kericht darum scherten hat das nicht legaler gemacht.
Ich meinte nicht Nachbauten, sondern _Nachfolger_, von Apple. Die waren teils hanebuechen. Diskette kam nur elektronisch gesteuert raus und so. Da war manchmal die grosse Zerlege angesagt. Schweizer Messer et cetera.
Sach ich ja, IBM war besser. Sowohl Gehaeuse als auch Tastatur.
IBM war damals m.W. bei $3-4k. Allerdings kostete ein Bernsteinmonitor extra, nannten wir damals "nikotonfarben". Und auch nur wenn man sich das ganze aus Amerika besorgte.
Weiss ich nicht, es gibt aber "Vintage Computer" Fan Clubs und manche sehen das mit dem Originalzustand so verkniffen wie Ford Model-T und Model-A Fans.
Lass es mich mal so sagen, ich muesste zur Beantwortung auf Muttis Dachboden und das wirft sofort Fragen auf ob ich den alten Kram....
Also verzichte ich erstmal auf eine Antwort. :-)
Am Anfang nicht. Das kam erst als die Leute anfingen sich an das kopieren zu gewoehnen und es ueberhand nahm.
Wenn ich naechste Woche den Ueberlichtantrieb erfinde und damit allein nach Alpha Centauri fliege, ist das dann verboten? Erst zwei Wochen spaeter wird es dann ein Gesetz dagegen geben weil vorher noch keiner dran gedacht hat. :-)
Du meinst die MACs? Das ist genauso ein Apple wie eine K100 oder eine
4V eine BMW ist. Mit anderen Worten indiskutabel.Aber ich hatte die am ][+ Nachbau. :-P Ich weiss garnicht ob es da schon IBM-PCs gab. Muss so im Uebergang gewesen sein. Und ich habe die Tastatur vom ][gs als besser in Erinnerung als vom ][e. Aber das kann taeuschen weil ich den ][e selber nie besessen habe.
Olaf
Deine Realitaet gibt es nicht:
Wikipedia does not have an article with this exact name.
Olaf
Der Punkt am Ende gehoert zum Link. Der Artikel existiert.
Gerrit
Faultier! Direkt darunter steht ein "search ..." link. Klickste den an und nimmste den ersten gefundenen Eintrag.
Grüße, Uwe
Oh, Deine Eltern lassen Dich die ganzen "Altlasten" immer noch zwischenlagern?
:-)
Bei mir ist das alles laengst weg.
Ich hatte meine Diplomarbeit 1986 mit dem Programm IBM-EasyWriter geschrieben. Da lag extra ein dicker Warnhinweis bei, mit Paragraphen und allem, und das war das einzige Dokument in deutscher Sprache in dem Paket.
Noe, ist ok. Nur bei der Rueckkehr werden sich einige Autos mit blauem Pickel um Deine Raumfaehre versammeln. Von wegen Fliegen ohne Pilotenschein, inkorrekte Anmeldung bei der Flugsicherung, keine Zulassung des Gefaehrts nach Bundesluftfahrtverordnung oder was auch immer, Schneiden einer Boeing 747 die dann nahe der Siedlung Oenkelstieg notlanden musste, dann erwischt bei einer Laermpegelueberschreitung beim Steigflug ueber Bottrop und so. "Herr Kaluza, die Papiere bitte!"
IBM PCs gab es schon vor Apple. Sie hiessen allerdings Model 5100, hatten einen integrierten 5" Monitor und ein eingebautes Bandlaufwerk. Wir hatten so einen zuhause, allerdings bevorzugte mein Vater APL, was damals so ziemlich das Betriebssystem des Dingens war.
Sie konnten auch Basic. Kein Scherz: Vorn sass ein richtiger Schalter zur Auswahl der Programmierumgebung, der wohl zu den Chip Select Pins der jeweiligen ROMs ging. Die darauf geschriebenen Programme konnte man spaeter auf die XT-Rechner mitnehmen. Musste man nur irgendwie auf eine
5-1/4" Diskette kriegen.Die Tastatur war ebenfalls eingebaut, sie klappte aus. Es war also ein portabler Rechner, allerdings durfte man keine Bandscheibenprobleme haben.
[...]
Hey, wer hat den jetzt geloescht? Der war definitiv da als ich das schrieb. Im Cache ist er aber noch, da kann wohl keiner loeschen:
In USA ist sowas aber immer leicht nachzuvollziehen, einfach die Gerichtsprotokolle nachsehen:
Pah!
Aber da steht 1982! Und das war in Amiland. Das hat hier doch keinen interessiert. Das kam dann hier mit Verzoegerung. So 82/83 war hier der Reviermarkt voller tauschwilliger Kleinanzeigen und die waren nicht von Grafenreuts Alterego sondern ganz normale Leute.
Olaf
WIMRE war das schon damals ein Verstoß gegen das Urheberrecht. Es war nur keine Straftat. Deshalb war Gravenreuths Abzicke damals auch keine Anstiftung zu einer Straftat. Dann hätte man ihm nämlich damals schon das Handwerk legen können.
Falk
Kuck mal wann der erst auftrat:
=============================================================================== Titel : Anwalts Lieblinge Untertitel : Abmahnaktionen gegen Computer-Hobbyisten Autor(en) : Frank Möcke Redakteur : fm Zeitschrift : c't 8/93, S. 56 Schlagwörter: Report, Raubkopien, Warenzeichen, Köder, Rechtsanwalt Gravenreuth, Rainbow BBS, Softwarefahnder, Abmahnungen ===============================================================================
Das war zehn Jahre spaeter.
Olaf
...
"Die Mitglieder der Cracker-Gruppe Radwar, die auf dem Homecomputer Commodore C64 aktiv waren, wurden Mitte der 1980er Jahre von Gravenreuth verfolgt"
Falk, der noch eine kostenlose Originalabmahnung des Herrn Dörr herumliegen hat.
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