"Gehirnsimulator"

Jul 18, 2010 178 Replies

Nee, nee, das gab's schon Jahre vorher. Ich hatte Anfang der 90er meine Fluege fast immer mit Sabre zusammengestellt. Fluppte wunderbar, musste der Airlines dann nur noch die Buchung und meine Kreditkarte durchsagen (HTTPS und so gab es noch nicht). "Oh, schoen, haben sie uns ja die ganze Arbeit wieder abgenommen, und wenn die Kreditkarte noch die gleich ist brauchen wir die nicht nochmal". Unser Reisebuero war allerdings nicht so erbaut darueber.

Und heute? Letzte Woche einiges gebucht. Bei zwei Airlines taten es die Java glitzi schicki micki Seiten nicht gescheit. Alles dann telefonisch :-(

Wat'n Foatschriet, woll?

Also ich drueckte auf ein Knoeppschen, dann .. plink .. kam ein RJ11 Stecker rausgefahren, da hinein stoepselte ich das Telefonkabel, klick .. klick ... tidelidelieeee ... phschhhhhhhh ... und alles fluppte.

Ganz am Anfang brauchte man allerdings eine Telefonkarte von AT&T, denn die hatten einen Einwahlknoten in Frankfurt. Und ueber 9600bd war nix gebacken, manchmal ging es bis 1200bd runter.

Ausser einigen CompuServe Gateways kannte ich an sich keine.

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Oh, ich haette jetzt gedacht das haette mit der Zuse Z4 angefangen:

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Was das CMS macht, ist doch völlig egal und braucht kein Javascript beim Client.

Oh, cool, Sicherheitsloch durch Ausschalten von Javascript.

Wozu Bandbreitenerkennung?

Datenschutz, Datensicherheit? Dafür gibt's Kekse und SSL.

Warenkörbe und Interaktive Suche: ja, ober optional.

HTTP-Streaming geht auch ohne Flash. Typische Realisierung: der Browser lädt eine Playlist herunter, die wird dem Medienplayer vorgeworfen, der streamt. Falls das deine Kriterien für "ohne Installation" nicht erfüllt: wo kommt dann eigentlich der Flash-Player her?

Letztlich surft's sich ohne Flash- und Javascript-Gimmicks deutlich angenehmer. Schon weil die ganzen Werbefuzzis der Meinung sind, Flash und Javascript seien toll. Für was nützliches bekommt eine Webseite von mir auch per NoScript eine Ausnahmegenehmigung. Aber nicht für "swoosh" und Werbekram.

Stefan

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Ohne diese selbsterklärte Behörde hättest du auch kein HTML 2.0.

Valides HTML hat einfach weniger Überraschungen. Bei ungültigem HTML gehen die Browser in einen "hammer schon immer so gemacht" Modus, in dem sie versuchen, die Tagsuppe so zu parsen, wie J.R.Luser sich 1995 möglicherweise gedacht hat, dass sie aussehen soll. Und da raten sie speziell bei Neuem gerne mal falsch.

Ich hab hier neulich ein Reporting-Tool gebaut, was XML/HTML rauswirft. Es gab einige unerklärliche Effekte mit dem CSS im IE8 - die waren wie vom Boden verschwunden, nachdem ich die fehlenden Kleinigkeiten sowie eine aktuelle DTD nachgerüstet hab.

Wobei ich allerdings auch nicht alle Meckerei vom Validator ernst nehme. Wenn da einfach nur ein Bild ohne weiteren Sinn ist, soll der lynx halt in Landessprache "Bild" anzeigen, da schreib ich nicht 'alt="Bild ohne Sinn"' dran, was der Engländer dann nicht versteht.

Stefan

Moin!

Bingo!

Ist vermutlich einfach zu warm. Bei dem Wetter hätte ich stattdessen schreiben sollen "Colt hat den Weltfrieden erfunden".

Gruß, Michael.

Sorry, das ist Quark. Selbst, wenn Du mit Internet "WWW" meinst, dürfte das reichlich spät sein - ich durfte mich als Unix-Admin gelegentlich mit Netscape auf Windows 3.1 rumschlagen.

Als ich 1990 mit dem Studium angefangen habe, gab es schon Internet an der RWTH (für Studenten!) - ich erinnere mich noch, daß man damals für internationale e-Mails an UNIDO zahlen mußte. FTP, news, telnet, IRC etc. funktionierte super und wurde auch ausgiebig genutzt.

Man kann e-Mail ohne Internet transportieren, und das war damals auch durchaus gängig - UUCP (...!unido!tornado!discworld), Bitnet, Fido, Maus waren gängig und vernetzt. Das ist aber unabhängig vom Internet als IP-Transportnetz.

cu Michael

Mosaic war richtig gut. Zu dessen Zeiten gab es Netscape m.W. noch nicht. Damals war ich aber >50% der Zeit im CompuServe NEtz unterwegs. Da gab es richtig gute technische Foren.

Du gluecklicher. Als ich Mitte der 80er meine Diplomarbeit machte und haufenweise Infos und Muster aus USA brauchte gab es nur Datex-L oder so. Teuer, also habe ich fast alles mit dem Klappermaxen gemacht da kostenmaessig ein Klacks dagegen. Richtig, der gute alte Fernschreiber :-)

Die ersten internationalen "Emails" sollen auf Magnetband per Luftfracht transportiert worden sein.

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Stefan Reuther schrieb:

ich wuerde "alt='spacer'" oder so nett finden (wenns nicht geladen wird, weiss man, dass man nix Wichtiges verpasst)

Gruss, Matthias Dingeldein

Das Diganosesystem der BUES2000 Bahnuebergaenge von SchuB kann dir neben Deutsch auch in Franzoesisch, Englisch, Polnisch und Ungarisch erklae- ren dass es im Grunde nicht weiss warum die Anlage nicht funktioniert Ralf G.

War mir zu teuer. ;-)

Grüße, Uwe

1986 habe ich aktiv mit Amateurfunk begonnen, und gleich auch packet radio aufgebaut...damals gab es schon zu der Zeit nicht so ganz legale gateways in's Internet, die nette Möglichkeiten boten.

-ras

Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

An der Informatik. Studenten anderer Fakultäten konnten dort begründet (aber da zählte fast alles) einen Account beantragen.

Ich nicht.

News? 1990 waren eher Mailinglisten und Gopher angesagt. Newsgruppen kamen etwas später in Gebrauch, aber die Hierarchien waren noch erheblich übersichtlicher. IRC war nicht gebräuchlich, stattdessen funktionierte talk recht gut.

David Kastrup

Stimmt, Mosaic war zuerst, aber ich erinnere mich, daß es (zumindest auf den SUNs) schnell Netscape gab.

Datenblätter per WWW gab es damals auch noch nicht, *das* kam erst deutlich später.

UUCP ist es egal, wie die Batches transportiert werden - ich kenne Leute, die UUCP-over-Floppy praktiziert haben. Trotzdem halte ich im internationalen Fall Modem-Wählverbindeugen für wahrscheinlicher.

cu Michael

Ich habe Elektrotechnik studiert - damals gab es noch Accounts für Alle, später wurde das eingeschränkt.

Das wurde auch irgendwann recht schnell eingestellt.

Doch, definitiv. News funktioniert ja auch ohne IP - ich habe damals news über UUCP per Wählverbindung gemacht, die internationalen Gruppen gab es da schon länger.

cu Michael

Das bedeutet ja gar nichts, das sind alles Mainstream-Browser die spezielles Handling fuer solche Fehler drin haben. Abseits des Mainstreams passieren bei ungueltigem HTML dann aber schnell ganz komische Sachen.

Ich bin ja auch ein Netscape-Freund (das hier ist mit Netscape 4.8 geschrieben), aber den Composer habe ich jetzt noch nie verwendet. Simple HTML-Seiten schreibe ich einfach im Editor (ja ernsthaft) oder lasse sie von einem Script erzeugen. Die Seiten meiner Pflanzen hier sind z.B. komplett per Script generiert, inklusive Bilder skalieren, etc.:

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Die Rohdaten stehen einfach in Textfiles. Wenn ich was aendern will einfach dort reinschreiben, Bilder in beliebiger Aufloesung dazukopieren und das Script macht den Rest. Dann per rsync nur die Aenderungen auf den Server kopieren und fertig. Das ist richtig komfortabel. Wuerdest du mir jetzt z.B. sagen, dass da auf der Seite von Pflanze xy ein HTML-Fehler drin sei, dann muesste ich lediglich eine Zeile im Script aendern, das Script laufen lassen, rsync und der Fehler waere weg - auf all den vielen Seiten. Das Aendern wuerde vmtl. schneller gehen als das Hochladen via ISDN.

Irgendwer halbwegs unabhaengiges muss halt den Standard definieren, was passiert wenn man das MS ueberlaesst hat einen die Vergangenheit unter grossen Schmerzen gelehrt.

Oha, ich sehe gerade du verwendest Windows ... OK, dann kann ich dich besser verstehen. Fuer CMD.EXE will man kein Script schreiben ...

Micha

*Michael Baeuerle* wrote on Mon, 10-07-19 13:59:

Kein Witz. Aber "das machen alle so" wird auch vor Gericht immer wieder als Verteidigungsstrategie probiert - in letzter Zeit anscheinend erschreckenderweise zunehmend mit Erfolg.

*Gerrit Heitsch* wrote on Mon, 10-07-19 18:23:

Ein Leserbrief, den die c't und ihr Autor freundlicherweise komplett ignoriert haben:

Subject: c't 13/2010 Seite 184/185 Date: Mon, 07 Jun 2010 16:55:56 +0200 From: Axel Berger To: snipped-for-privacy@ctmagazin.de

Sehr geehrter Herr Holz,

es scheint mir, als hätten Sie im Gegensatz zu sonstiger c't-Gewohnheit die wichtigste Erkenntnis diesmal einfach unterschlagen. Gehen wir Ihre Erkenntnisse einfach einmal durch:

Sie zeigen ganz klar das Problem auf, mit riesigem technischem Aufwand den Übeltätern stets nur hinterherzuhecheln. Die Hälfte der Scanner kannte den Schädling nicht und die Updates sind nie aktuell genug. Warum nicht mit etwas Köpfchen den Schädlingen voraus sein, zum Beispiel in genau diesem Fall?

Am Anfang steht ein Script. Das war's schon. Nehmen wir aber einmal an, für diese Seite seien Scripte, warum auch immer, ausnahmsweise erlaubt. Dann kommt ein Iframe mit fremdem Inhalt, was kein Problem darstellt. Aber ein Script von dort wird von NoScript geblockt, das war's dann.

--> Warum gibt es eine so intelligente Vorgehensweise wie NoScript eigentlich immer noch nicht für andere Browser, weder nativ noch als Plugin? Um die Geschichte in den Rechner zu schleusen wird ActiveX gebraucht. Einmal läuft das meines Wissens nur im IE und zweitens ist ActiveX bei jeder intelligenten Konfiguration per default gesperrt. (Die Defaultvorgaben von Microsoft sind wie immer unsinnig, erst alles erlauben und, wenn das Kind bereits im Brunnen liegt, die Seite für "restricted" erklären. Aber wer solche Defaults nicht anpaßt, ist klar zu blöd, Rechner zu bedienen.) Solche Inhalte sind nur selten sinnvoll und fast nie für mich interessant, also sind entspreched wenige Seiten in der "trusted" oder der noch großzügigeren "bist du wahnsinnig?"-Liste. (Letztere ist eine Neudefinition der nicht gebrauchten "restricted", denn eingeschränkt werden natürlich zunächst alle fremden Seiten.)

Ich habe keinen Virenscanner und verwende ausschließlich "veraltete" Software. Und trotzdem bin ich in meinem gesamten Umfeld der einzige, der noch nie jemals einen einzigen Schädling auf seinem Rechner hatte. Bevor Kaspersky die Unterstützung von Windows 32 einstellte, habe ich das in mehr oder weiger unregelmäßigen Abständen auch überprüft. Wer meint, sein Denken und seine Aufmerksamkeit an "intelligente" Technik delegieren zu können, der schimpft auch über minderwertige Autos, wenn ihn bei 180 auf Glatteis weder ABS noch ESP (habe ich auch beides nicht!) auf der Straße halten können.

Mit freundlichen Grüßen Axel Berger

P.S: Warum ist es nicht möglich, ein Artikelforum über einen neuen Artikel neu zu eröffnen? Oder bin ich zu doof dazu und die Möglichkeit ist nur gut versteckt?

Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 2174/ ... Johann-Häck-Str. 14 Fax: +49/ 2174/ ... D-51519 Odenthal-Heide eMail: Axel ... Deutschland (Germany) http://berger-odenthal.de
*Stefan Reuther* wrote on Mon, 10-07-19 22:37:

Das hat mindestens den Vorteil, Dich anzuregen, darüber nachzudenken, ob Du etwas völlig sinnfreies nicht besser ganz weglassen solltest.

Im übrigen erfüllt in den selten Fällen, wo das doch sinnvoll ist, ein ALT="" die Norm und hat IIRC den Vorteil, daß Textbrowser keinen unnötigen Platzhalter anzeigen.

Also schrieb Axel Berger:

Hoppala ;)

Ansgar

*** Musik! ***

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CompuServe hatte welche, die hiessen allerdings nicht Newsgroups. Waren aber meist sehr gut. Allein dadurch hatten sich die Gebuehren gelohnt.

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Man konnte Bauteilinfos schonmal in CompuServe Foren bekommen, aber das war selten. Und auch nicht PDF, sondern Bitmaps. Das dauerte dann.

Klar. Aber mir ist es schon vorgekommen damals, dass eine Verbindung nach Kanada mit 4800bd anfing und dann langsam auf 1200bd absackte. Riesiges Word Dokument, das ging ziemlich ins Geld. Das naechste schickte ich dann auf Diskette per Luftpost.

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