Hans-Georg Lehnard schrieb:
Schon klar. Es geht ja auch nicht 1/10 mm. Ein paar Millimeter hin oder her - da kräht kein Hahn danach.
Servus Christoph Müller
Hans-Georg Lehnard schrieb:
Schon klar. Es geht ja auch nicht 1/10 mm. Ein paar Millimeter hin oder her - da kräht kein Hahn danach.
Servus Christoph Müller
Kai Ebersbach schrub:
Noch eine andere Idee:
Nein, ich arbeite nicht (mehr) dort und kriege auch keine Prozente...
Ansgar
Ansgar Strickerschmidt schrieb:
Die Dinger kenne ich. Aber es durchaus auch um mehrere hundert Meter, Rundkurse, Weichen, Kurven, Steigungen und Gefälle. Dann wird's auch für dieses Zeug unangenehm.
Servus Christoph Müller
Aus deinen diversen Aussagen im Thread hat sich meiner Meinung nach herauskristallisiert, daß du überhaupt nicht nicht die gelesenen Positionsdaten irgendeines Barcodesystems brauchst, sondern nur einen Puls zur näherungsweisen Korrektur eines ohnehin geführten Koordinatenverfolgungssystems.
Also brauchst du eigentlich überhaupt keinen Barcode, sondern schlicht einen Strich auf der Schiene und eine primitive Reflexlichtschranke, die dir einen Flankenwechsel liefert, wenn der Karren darüber fährt.
Es macht nichtmal etwas aus, wenn mal eine der Markierungen "übersehen" wird oder auch mal ein Fliegenschiß irrtümlich als Markierung gemeldet wird. Sowas kann man durch Plausibilitätvergleich mit dem anderen Koordinatenverfolgungssystems locker rausrechnen. Es sind einfach nur die Abstände der Striche geeignet zu wählen. Welcher Abstand geeignet ist, hängt von drei Faktoren ab:
1) von der Genauigkeit des anderen Koordinatenverfolgungssystems 2) von der Genauigkeit, die insgesamt gefordert ist 3) von der Wahrscheinlichkeit von Fliegenschissen/Erkennungsausfällen Natürlich gibt es Grenzen dafür. Wenn die Forderungen an die Gesamtgenauigkeit zu hoch, die Genauigkeit des anderen Systems zu gering oder die Wahrscheinlichkeit von Sensorfehlern zu hoch ist, kommt irgendwo der Punkt, an dem die Rechnung nicht mehr aufgeht.Die Sache ist nur: Barcodes könnten das Problem auch nicht besser lösen als ein einfacher Strich auf der Schiene. Zwar ist die Wahrscheinlichkeit, daß ein Fliegenschiss als gültiger Referenzimpuls gewertet wird hier erheblich geringer, dafür ist die Wahrscheinlichkeit, daß ein Code falsch gelesen wird, um ziemlich genau denselben Betrag höher.
.....
Wenn alle Balken gleich breit sind muss ich nur die Impulse zählen.
.....
Wer erzählt den so etwas ?
Ich habe gerade einen Barcodedekoder für handgeschobene Objekte in C und ohne Echtzeit Betriebssytem geschrieben und es funktioniert problemlos.
....
Gruß
Hans-Georg
"Rafael Deliano" schrieb
So mau nun auch wieder nicht ...
Bei dem 2 aus 5 interleaved Code ist jede Ziffer für sich, wie der Name schon sagt, 2 aus 5 codiert und das ist für Einfachfehler sicher. Soll es noch besser werden, wird über die Ziffern ein gewichteter CRC berechnet und als letzte Ziffer eingefügt.
Gruß
Hans-Georg
Die Prüfziffer wird per Addition der Ziffern modulo 10 mit Gewichtungsfaktoren berechnet: das ist eine Prüfsumme, keine CRC. Mag für die üblichen geringen Datenmengen reichen.
Das Problem ist hier eher: wenn Lesestift falsch liest und das erkennt piepst er nicht und man versuchts nochmal. Hier müsste das Fahrzeug stoppen, zurückfahren, nochmal lesen. D.h. fehlerkorrigierender Code ist hier angemessener als Fehlererkennung.
MfG JRD
Nicht ganz. Da die Strecken sehr lang sein können, ist es nicht sehr lustig, wenn nach einem kurzen Stromausfall die Homeposition wieder angefahren werden muss. Das Wagerl muss losfahren, sich die nächstbeste Markierung schnappen, mit der Datenbank vergleichen und daraus seine Position bestimmen. Dazu muss das Wagerl aber schon wissen, WELCHE Markierung es grade gelesen hat.
Das geht nur so lang gut, so lange dem Wagerl die Homeposition bekannt ist. Ist dagegen der Strom weg und wurde die Position während des Stromausfalls verändert, dann hilft ein simpler Strich nicht weiter. Das Wagerl hat ja keine Ahnung, WELCHEN Strich es grade gelesen hat.
So lange niemand in das System eingreift.
Der Barcode sagt halt, WELCHEN Strich die Kiste grade gelesen hat. IRGENDEIN Strich hilft hier nicht so viel. Denn dann müsste die Kiste mit jedem Einschalten erst mal die Absolutreferenz anfahren, wie es bei Druckern aufgrund der kurzen Wege üblich ist. Hier sind die Wege aber deutlich länger.
Servus Christoph Müller
Das ist klar. Nur: Von solchen Anforderunge/Randbedingungen hast du bisher rein garnichts erwähnt, oder? Inbesondere verträgt sich das in keinster Weise mit deinen Statements bezüglich des "Piep". Ich in jetzt zu faul die diesbezüglichen Postings rauszusuchen aber ich müßte mich sehr täuschen, wenn du da nicht mehrfach implizit (allerdings nicht ausdrücklich) gesagt hast, daß du eigentlich nur das Piep brauchst.
Oder was falsches. Oder (wesentlich wahrscheinlicher) schlicht garnix. Genau darauf wollte ich hinaus.
Moin Christoph,
Christoph Müller schrieb:
OK, zur gewünschten/geforderten Positionsgenauigkeit hast Du bisher ja auch nichts gesagt ;-). Im Zentimeterbereich sollte das aber schon gehen, wenn man das "Paar" RFID und Lesegerät passend aussucht. IMHO gibts die Dinger auch z.B. für Türöffner und da sprechen die nur auf wenige cm Entfernung an. Rafaels Einwand sehe ich da schon eher als Punkt für ein "Aus" dieser Lösung, wenn die RFIDs IN den Metallschienen eingebaut werden müssen und nicht irgendwo wenige cm daneben platziert werden können.
Eine eindeutige Kennung könnte man jedenfalls aus ihnen auslesen und damit eine bekannte Position des Wagens berührungslos und mechanisch verschleissfrei bestimmen.
Viele Grüße
Kai
Hallo,
ich habe die RFID-Bausteine von C*nrad fuer so eine Tueroeffneranlage verbaut. Dabei sind die Antennen innen an kleine Plastikgehaeuse ge- klebt. Ein Transponder wird im Abstand von ca. 10-12cm erkannt, dann ballert der Lesekopf etwa 15 Mal pro Sekunde dessen ID auf die serielle Schnittstelle. Du kannst also eher die Geschwindigkeit bestimmen als die Position ;-) Von Metall in der Umgebung (natuerlich nicht _vor_ der Antenne) hat sich das Zeug kaum beeinflussen lassen.
Gruesse Michael
Bitte um Entschuldigung. Ist halt die Betriebsblindheit, wenn man mitten in einem Thema steckt.
Verstehe ich nicht.
Nicht nur. Den Piep brauche ich, um von der Motorsteuerung die aktuelle Position aus Sicht der Steuerung zu erfahren. Den Barcode, um anhand einer "Landkarte" die absolute Position zu identifizieren.
Dann sollte es aber auch keinen Pieps geben.
Servus Christoph Müller
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