Eneloop lassen sich nicht mehr laden

Nov 13, 2010 111 Replies

Ich hatte hier die Tage auch einen solchen Effekt: Mein sonst sehr geschätztes BC-700 wollte 2 von 4 eneloops nicht als was ladbares erkennen und behauptete, der Schacht sei leer. Diese beiden habe ich in meinen Swisscharger G4 gestopft, der nahm sie klaglos und lud sie auch wieder auf, danach wurden sie auch im BC-700 wieder als Ladbares erkannt und auch geladen.

Das BC-700 mißt wohl die Restspannung, und wenn da keine ist gehts von einer toten Zelle aus. Methodis brutalis wäre in diesem Fall, die Akkus mit einem kurzen Stromstoß (ich las mal von 2A oder so) aus dem Labornetzteil wieder zu reanimieren, das ist dann aber die Stunde der Wahrheit und kann auch danebengehen ...

Für solche Fälle ist es immer gut, auch einen Einfachlader noch in Reserve zu haben.

Bye, Dietmar

2A reichen nicht. Um den Kurzschluss wegzubrennen braucht es schon etwas mehr. Also am besten einen dicken Elko aufladen.

Aber es bringt wirklich nichts! Ein Akku der so ein Verhalten gezeigt hat wird es sehr bald wieder tun. Olaf

Ja, so etwas habe ich mir auch schon gedacht. Die eneloops arbeiten meistens in einem Schnurlos-Telefon. Das Telefon hat natürlich auch ein (einfaches) Ladegerät. Ich habe sie also mit dem Schnurlos in das dazugehörige Ladegerät gelegt, und siehe da, sie werden geladen, jedenfalls, soweit ich das jetzt beurteilen kann.

Mit dem Akkumaster habe ich auch herkömmliche NiMH-Zellen zu laden (Entladen-Laden) versucht. Das Entladen klappt, aber beim Laden gibt es eine Fehlermeldung. Ich nehme mittlerweile an, dass nicht die eneloops ein Problem haben, sondern das Akkumaster-Ladegerät. Ich habe gerade alle Zellen entnommen und den Akkumaster ausgeschaltet. Werde, wenn alles abgekühlt ist, einen Reset versuchen. Mal sehen, ob er dann bereit ist, irgendwelche Zellen zu laden.

Der Akkumaster gehört ja zu den so genannten intelligenten Ladegeräten. Ich fürchte, dass etwas mit seiner Intelligenz, sprich mit dem Mikroprozessor, nicht stimmt.

mfG Theo

Danke für die ausführlichen Hinweise und den Tipp. Aber für so etwas habe ich keine geeignete Waage. Übrigens glaube ich mittlerweile, dass das Problem beim Ladegerät liegt und nicht bei den Akkus. Vielleicht versuche ich dieser Tage, einen neuen Thread über Akkumaster aufzumachen.

mfG Theo

Ich habe so einen (bitte nicht schimpfen) Charge Manager vom gro=DFen Zeh, der das Laden an einem Schacht auch immer mit "Error" abgebrochen hat. Die Ursache war ein oxidierter Ladekontakt - nach Reinigung mit einem Glasfaserpinsel wars wieder besser ("gut" kann es bei dem Ger=E4t prinzipiell nicht geben)

Ingo

Nee, das kann's nicht sein. Ich habe vier getrennt voneinander regelbare Ladeschächte, habe mehrere ausprobiert. Immer dasselbe Poblem. Danke für deinen Ratschlag!

mfG Theo

ich einen 2010. Der beste Lader, den ich bisher hatte.

ja, die Kontakte sind mies. Mir fallen immer wieder Zellen raus (hab die Wandhalterung). Putzen musste ich auch schon. Aber die Innereien scheinen zu taugen, haben mir noch keine Zelle gegrillt, dafür schon einige hoffnungslose Fälle wiederbelebt. Nichts davon kann ich dem damals so allgemein hochgelobten Ansmann PL4 nachsagen.

Timm Thiemann - http://www.timmthiemann.de Im Kühlschrank befinden sich 3 Scheiben Brot, ein Becher Kirschjoghurt, Margarine und zwei Salatköpfe. Dann habe ich mich verlaufen und rufe ein Taxi. []

Genau den habe ich auch... Die Ein-Knopf-Bedienung finde ich Sch***e, die L=FCfter sind eine Zumutung, die Ladekontakte taugen nichts und als er neulich angab knappe 4Ah in eine Mignon-Zelle geladen zu haben, war ich doch ...verwundert. F=FCr *das* Ger=E4t kann ich keine Traumnote abgeben...

Das BC-700 gehört da ja auch dazu, nur manchmal ist Intelligenz scheinbar hinderlich:)

Bye, Dietmar

Meine beiden Problem-eneloops tun derzeit wieder problemlos, ich schrieb ja nebenan (drf) über diese Problematik, kannst Dich sicher entsinnen.

Bye, Dietmar

Theo Pilz schrieb:

Da ja die Leerlaufspannung normal ist, tippe ich auf so was wie passive Oberflächen.

Mach bitte mal eine Tiefentladung und ich meine wirklich 0V.

Wegwerfen willste ja ohnehin also kann nix passieren.

Achso, nicht 0V mit Büroklammer sondern mit Vorwiderstand.

lG Matthias

Theo Pilz schrieb:

warum so wenig?

warum so wenig? Ich lade die mit 2 A am C3

Das kann dir niemand anhand dieser spärlichen Schilderung sagen!

Gehen andere Akkus?

Welche Spannung zeigt der Akkumaster beim Laden an?

Welche Spannung hast du selbst gemessen?

Joseph Terner schrieb:

Selbstverstündlich kann man das! Nur funktioniert die Delta-U-Abschaltung nicht unbedingt korrekt. NiMh haben weniger "Knick" - und dumme NiCd-Lader erkennen den eventuell nicht. Überladen den Akku also. Hier liegt ein ganz anderes Problem vor.

Theo Pilz schrieb:

Für Unsinn braucht man sichz nicht bedanken

Paul Berger schrieb:

Ack - Da heisst die Meldung auch nicht "Ladeschlussspannung nicht erreicht" - da gibt es gar keine Meldung! Zumindest beim C3. Weder bei Kurzschluss noch bei fehlendem Akku. Da wird einfach nur 1 Minute lang Spannung ausgegegeben. Und Kapazitätswerte angezeigt. Nur die hochlaufende Spannung. Wie gsagt - beim C3.

Der OP hat leider verschwiegen, wie lange die Ladung gedauert hat. Ist echt komisch. Nebensächlichkeiten werden immer groß erzählt. Aber relevante Fakten fehlen meistens.

Theo Pilz schrieb:

Und wie sieht sie beim Ladevorgang aus. Wie hoch steigt sie?

Paul Berger schrieb:

Oh Leute - wenn ihr keine Ahnung habt, dann seid doch einfach ruhig!

Wenn die Zellen hochohmig sind, dann stegt die Spannung sehr schnell über(!) die üblichen Werte! Hier geht es darum, dass die Spannung den Sollwert nicht erreicht.

Leider fehlt seitens des OP noch immer eine Angabe, wie die Spannung beim Laden aussieht. Und solange dise Angabe fehlt, sind alle Tips ziemlich sinnlos!

Der Effekt tritt übrigens gerne auf, wenn man eine Zelle in der Zellenzahl zuviel eingegeben hat. Also z.B. 4 Zellen statt 2.

hier geht es nicht ums Auffrischen!

Ziemlich sinnlos wenn der Akkus schon om Leerlauf über 1,2 Volt hat!

@ OP - sagt uns jetzt mal wie hoch deine Spannung beim Laden geht. Sonst wird das ein sinnloser Endlosthread!

Martin Gerdes schrieb:

Gut dass es Fachleute gibt die sich an solchen Sachen hochziehen können!

Deine Belehrung ist zwar richtig. Aber hilft dem Laien (OP) jetzt auch nicht weiter. Aber alle wissen, dass du ein Fachmann bist.

Theo Pilz schrieb:

Macht nix - er wurde ja jetzt befriedigt. Jetzt kommt aber sich gleich die nächste Korrektur. Stichwort "Kapazität" - mal sehen ....

E.-R. Bruecklmeier schrieb:

Ich wusste es: Hier sind lauter Superschlaue, die nur drauf warten, dass Leute Fehler in der Ausdrucksweise machen.

Leute - ihr seid arm!

Jeder normale Mensch redet von Kapazität beim Akku. Auch wenn es fachlich nicht ganz richtig ist.

Meine Thermoskanne z.B. hat eine Kapazität von einem Liter Kaffee!

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