Endstufe will nicht

Jul 13, 2007 11 Replies

Hallo,



ich habe ein neues Autoradio von Kenwood mit Vorverstärker-Ausgang eingebaut, und jetzt mag die Endstufe (Crunch MBX 480) leider nicht mehr anspringen.



Wenn ich am Radio-Remote-Kabel messen, erscheinen da ca. 4 Volt. Diese 4 Volt kommen auch im Kofferraum am Ende des Kabels an. Wenn ich allerdings das Ende des Remotekabels nun an die Endstufe anschließe, sinkt über (vorne direkt am Radio und hinten im Kofferraum) die Spannung auf 0,5 Volt.



Ist das ein gewöhnlicher Spannungsteiler, o.ä. und die Ursache liegt woanders? Oder liegt genau hier das Problem? Was könnte es sein?



Vielen Dank für jeden Hinweis! Nico


Nicolas Schmidtmann schrieb:

Sollten aber 12V sein, und auch nicht bei Minimallast bereits zusammenbrechen. Sieht so aus als ob dein Radio defekt ist.

Gruß Dieter

Dieter Wiedmann schrieb:

Oder wirklich hohe Übergangswiderstände... Was ich da schon bei den Audiophilen gesehen hab... Gruß von Andy

Halli-Hallo!

Andreas Weber schrieb am 14.07.2007 14:40:

Naja, bei dem grausamen Murks den ich öfter mal zu Gesicht bekomme ist es aber meist genau andersherum: 12V-Versorgung mit 6 oder 10mm² mit von der Batterie geholt, Armaturen und Sicherung vergoldet, den Masseanschluß mit 0,5 oder 0,75mm² ohne Zahnscheibe ans lackierte Blech. Da sind die 12V recht brauchbar, nur mit dem Rest hapert es. Mein absoluter Favorit: 'Wenn das Radio mal wieder keine Bässe bringt, muss ich aussteigen und an der Antenne wackeln, obwohl ich CD höre!'

Ciao/HaJo

Und so sprach HaJo Hachtkemper:

Na der Strom Fließt doch durchs Pluskabel?

Bin ich froh, das in meinem Auto im Kofferaumbereich alle Schrauben (M6) an der Karosse punktgeschweisst sind...da war DAS das geringste Problem ;-)

Auch gut sind die Helden, die ein 10qmm-Kabel durchs Auto legen und im Kofferraum dann die 100A Sicherung...

Da sind die 12V recht brauchbar, nur mit dem Rest hapert es.

Der is gut :-), den kannte ich noch nich...

Und wenn die Antenne handwarm wird, kann ich ja noch ne Endstufe dranhängen...

Roland

Alfafahrer sind die besseren Liebhaber...weil sie ihrer Liebsten lieber 4 Ringe schenken, als sie dämlich aufs Auto zu schrauben!!!

Aha, also dort auch 12 Volt aber wohl geringerer Strom dann?

Okay, könnte ich: Das rote Pluskabel, das an die Endstufe führt, mal kurz verzweigen und auch an den Remoteanschluss der Endstufe hängen, um zu testen, ob sie dann anspringt? Oder fließt da dann zuviel Strom auf das Remote der Endstufe, und ich fetze die Endstufe damit? Wäre hilfreich, um ein Problem an der Endstufe auszuschließen!!

Vielen Dank, Nico

Hallo HaJo,

Da baut man sich dann aus Angelschnur eine von innen bedienbare "Antennenwackelvorrichtung" :-)))

So aehnlich wie ich nach einer Gelenkverstauchung eine Handbedienung fuer die Kupplung brauchte. Abgesaegter Besenstiel und aufgenagelter Boden einer Plastikflasche. Pssst, nicht unserem Sheriff sagen.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

Halli-Hallo!

Roland Ertelt schrieb am 14.07.2007 15:43:

Nee nee, Bummbummgeschoß war früher, heute nennt sich das UMTS-Technik. Als Außenstehender/fahrender hört man nur UMTS UMTS UMTS UMTS aus den Karren...

Ciao/HaJo

Und so sprach Nicolas Schmidtmann:

Für Testzwecke geht das, bzw ist sogar zu empfehlen. Wenn du ganz sicher sein willst, kannst du in das Kabel zur Remoteklemme eine 500mA Sicherung hängen.

Falls bei deinem Radio wirklich nur die Remote-Klemme kaputt ist, kannst du auch die Endstufe über eine kleine Sicherung (500mA sollten reichen) an Klemme 15 vom Auto (Zubehör über Zündung) hängen. Nachteil dürfte sein, dass du beim Starten vom Auto zweimal das Einschaltknacken aus der Endstufe kriegst...

Wenn du jetzt Teile dieser Anleitung nicht nachvollziehen kannst, wende dich bitte an einen Fachmann vor Ort...Strom kann im Auto sehr gefährlich werden, vor allem wenn die Kabel dicker als 0,5qmm werden...

Roland

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Nun gibt es ja diese dicken Kondensatoren, um den Endstufen mehr "wumms" zu verschaffen. Logisch, bei starken Leistungimpulsen geben diese mit niedrigem Ri Leistung ab. Und wenn in einer Endstufe die Leistungstransistoren direkt an den 12V Bordnetz hängen würde, würde ich den Sinn verstehen. Aber IMHO werden die 12V ja erst zerhackt und hochtransformiert, um überhaupt höhere Leistungen an den 4 Ohm LS abgeben zu können. Ist die Wirkung eines Kondensator _vor_ diesem Netzteil nicht eher homöopathisch? Die (endstufeninternen) Glättungskondensatoren müsste man doch eigentlich "dicker" machen, aber _vor_ dem Netzteil???

"Carsten Schmitz" schrieb im Newsbeitrag news:f7g96g$4ut$03$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...

Na ja.

Ja, und? Trotzdem lässt sich damit Geld verdienen, also git es das.

Statt einer unstabilisierten Aufwaertswandlung halt eine geregelte verwenden (SG3525), dann geht's auch so, ohne dicke Elkos, ohne dicke Kabel, und trotzdem ohne Leistungsverlust bei dicken Bass-Bums.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Ich hab da schon SG3525 (ev. auch TL494) so vergewaltigt gesehen, daß es unstabilisiert ist. Machten nur symetrische 50% Tastverhältnis-Ansteuerung für 2*4 MOSFETs (oder waren es 2*8) der 80A Klasse. Daran Ringkerntrafo mit klassischer Gegentakt-Beschaltung.

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