Hallo,
für einen Bekannten möchte bzw. soll ich ein Babyfon mit ohne Funk basteln. Dafür liegen hier jetzt auf dem Tisch ein Elektretmikro, ein Brüllwürfel (PC-Aktivlautsprecher) und ein Mikrofonvorverstärker. Letzteren habe ich nach Vorlage aus dem Netz auf einer Lochrasterplatine aufgebaut.
Den Plan für den Vorverstärker gibt es (unter anderem) unter
2,2µ, die Gegenkopplung besteht aus 220k / 1,5k statt 180k / 1k.
Das Teil funktioniert auch soweit, am Ausgang kommt ein Signal mit ungefähr 1Vss an (je nachdem, wie man reingröhlt..).
Nun habe ich im Brüllwürfel das Line-in-Kabel abgenommen und stattdessen den Ausgang vom Vorverstärker angeschlossen. Aber: Kein Ton. Warum? Das Mikro-Signal hat die gleiche Spannung wie der PC.
Vorverstärker | Brüllwürfel 33k 15k
--||--OOOO--+--A--( )--OOOO--+--B--+ -----4,7µ | | | | O O O ---C--|6 TDA 2822M O O O/ | (Verstärker-IC) 4,7k O 1,5k O / 50k ----- O O /O | | | === === ===
An A und B messe ich 1 Vss, die gleichen werte, als wenn ich das Line-in-Kabel vom PC wieder anschließe. Bei Line-in kommt Ton, beim Mikro nichts. Lasse ich die beiden ersten Spannungsteiler weg, schließe also die 4,7µF direkt an das Poti an, kommt auch nix.
Vollends verwirrt mich folgendes: Vom Mikro kommt nur Ton, wenn ich in der Schaltung mit den vier Widerständen mit dem Oszi-Tastkopf ohne Teiler an Punkt C gehe. Liegt wohl an dem 1 MOhm Eingangswiderstand des Oszis - aber warum hat der so einen Einfluss?
Ich bin mit meinem (offenbar ganz kleinen) Latinum am Ende. Ist jemand so nett, kann mir das Verhalten erklären und sagen, wie ich das dusselige Ding zum Tönen bringe?
Danke!