Empfehlung für Buch über das Messen mit Oszilloskop

Jul 09, 2009 33 Replies

Hallo,



habe ein Digitales Speicheroszilloskop erstanden und würde damit gerne ein wenig üben. Elektronik soll wieder mein Hobby werden.



Kann mir jemand ein gutes Buch empfehlen, in dem das Messen und Bedienung eines Oszi gut erklärt ist, so dass ich mit dem Gerät künftig gut umgehen kann?



Gruss Markus



Schoen! Willkommen im Club.

Buecher braucht man dazu nicht. Wenn Du erstmal gemuetlich zum Thema schmoekern moechtest, da haben die einschlaegigen Hersteller Unterrichtsmaterial. Die ersten Seiten kannst Du sicher ueberschlagen, wenn Du frueher schonmal mit Scopes garbeitet hast:

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In Deutsch sind mir allerdings nur Teil-Anleitungen von Unis oder FHs begegnet wie diese:

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Vielleicht kennt jemand aus diesem erlauchten Kreis weitere Links. Richtig angenehm sind die hoeheren Weihen dieser Geraete, z.B. wenn man zum ersten Mal beherzt aufs FFT-Knoepfchen drueckt. Das gab es frueher alles nicht.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net...

Konkurrenz-Uni:

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In Deutsch:

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Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://freenet-homepage.de/mawin/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

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Das ist allerdings eher was fuer die aeltere Generation, analoges Scope mit Speicherroehre, heute nur noch antiquarisch beschaffbar.

Wunderbar! Haette nicht gedacht, dass die das noch in Deutsch uebersetzen.

Was mich nach Anlieferung meines asiatischen DSO schwer gewundert hatte war, das es neben allen moeglichen Sprachen und Zeichensaetzen auch die Menues in Deutsch umschaltbar hat. Inklusive der Umlaute.

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Markus Schwegler schrieb:

Die Fachartikel von Hameg sind nicht zu verachten.

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Gruß Andreas

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An welcher Stelle ist da was mit Speicherroehre? Ich habe nur was von "Analog-Digital-Umsetzer" gelesen ...

mfg Jochen

ZX81 - C64 - Amiga - x86-Linux - iMac (OS X)

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Ja, hast recht, das HM205 hat keine. Allerdings ist ein HM205 mit Store-Taste heute wirklich nicht mehr zeitgemaess. Mit modernen DSOs kann man ganz andere Tricks benutzen. Dafuer haben die dann keinen kombinierten Betrieb.

Sehr huebsch waere ein Lehrgang um das Hameg HM2008, denn das hat echten Analogbetrieb plus (schnellen) Digitalbetrieb.

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Und so sprach Joerg:

Für Hobbyanwendungen reicht ein analoges "Nichtspeicheroszi" aber i.A. dicke aus.

Sicher, mein C1-112A stößt auch schnell an Grenzen, aber das ist schliesslich auch nur ein 1Kanal...

Roland

Richtig, so haben wir alle mal angefangen.

Russky-Scope? Immerhin hatten die doch schon einen Trigger, oder? Mein

35 Jahre alter Hameg 207 noch nicht, da gibt es nur einen Synchronisierknopf.
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Und so sprach Joerg:

...

Jepp. Triggern kann es. Lt. Datenblatt geht es sogar bis 20 MHz. Es kann auch andere nette Sachen, wie Multimeter und Ohmmeter mit mathematisch korrekt gerundeter Anzeige... Dafür zeigt es langsam Alterserscheinungen (Aussetzer). Mein Russisch ist aber nicht gut genug, das Manual komplett zu übersetzen, um da erneuernde Maßnahmen zu ergreifen.... :-/

Roland

Das hat eine Digitalanzeige? Wow! Mit kyrillisch angehauchter Vektorgraphik?

Meist sind es korrodierte Sockel, vielleicht mal etwas lupfen und wieder reindruecken. Auch die Versorgungen mit einem anderen Scope pruefen, koennte ein Elko taub geworden sein. Allerdings ist mir noch kein Russky-Elko trocken gegangen obwohl sie meist vorsintflutlich aussehen.

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Und so sprach Joerg:

Es steuert den Kathodenstrahl zu einer 4 stelligen Digitalanzeige. Ganz "Schriftsatzneutral" ;-)

Das Teil ist recht vollgestopft. Aber in Ermangelung eines 2. Oszis und eines Trenntrafos, sowie gehörigem Respekt vor den Spannungen hab' ich mich bisher nicht näher rangetraut. Zumal ich die "Aussetzer" im Hochspannungsbereich suchen würde, es sieht nach sporadischen Ablenkungsfehlern oder Aussetzer im Strahl selber aus.

Einfach blind alles Nachlöten wollte ich so nicht, die Platine sieht z.T. sehr filigran aus, und wenn dann doch Elemente getauscht werden müssen, hab ich bammel, dass die Lötaugen sich ablösen...

Roland

Also auf der Roehre? Alle Achtung, dann muessen die echt Vektorgraphik hinbekommen haben.

Das koennte ein Kondensator oder eine Diode in der HV-Kaskade sein, oder der Oszillator.

Stimmt, russische Platinen haben eher Mangelwirtschaftscharakter. Ich habe Geraete, da sind die noch aus einer Art Bakelit. Viel dunkler, dicker und schwerer als Pertinax, aber die Haftung des Kupfers gleich eher einem Post-It Sticker.

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Hallo Joerg.

Da das bei aktuellen Platinen aus nahmhafter Herstellung auch vorkommt, ist dies der Punkt, wo sich Mangelwirtschaft und Wegwerf (=DCberfluss)gesellschaft treffen.

Die Planwirtschaft, die einige Konzerne machen, erinnert oftmals fatal an Planwirtschaft im Sozialismus. :-P

Mit freundlichem Gru=DF: Bernd Wiebus alias dl1eic

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Und so sprach Joerg:

Ich denke, das liegt eher daran, dass man dort genauso wie überall auch erst mal Erfahrungen sammeln musste, wie man das Kupfer möglichst billig auf die Plaste kriegt. Und das dummerweise auch noch hitzefest...

Das Phänomen kenne ich nämlich auch aus "kapitalistischer Freimarktwirtschaft"...

Roland

Schon, aber die hatten diese Phase zur Zeit der Herstellung der Geraete (70er) schon lange hinter sich.

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Joerg schrieb:

Kann das auch Average? Meine traurige Erfahrung, was nicht explizit im Katalog steht, kann's nicht.

mfg Rolf Bombach

Weiss ich nicht, habe nie eines gesehen. Mit der Marktdurchdringung ist es hier nicht so dolle, wie leider bei vielen anderen teutonischen Produkten auch (es hat einigen Aufwand gekostet bis man uns eine Kettler Tennisplatte verkaufte ...).

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Rolf Bombach schrieb:

8.3 Mittelwert(Average) - Erfassung/Darstellung

Unter "Mittelwert" wird im Men=FC eine Zahl zwischen 2 und 512 angezeigt,=

die nach dem Aufruf von dieser Funktion mit dem INTENS-Drehknopf zu =E4ndern ist. Das Readout zeigt z.B. "avg#512".

Zitat aus Handbuch HM2008

--=20 mfg hdw

Joergschrieb: "

Welchen Vorteil soll ein echter Analogbetrieb denn bieten?

Alles was sich nicht mehr mit 2GS erfassen läßt ist bei mir periodisch und gut mit equivalent-time sampling zu erfassen. Von Rauschen und Jitter natürlich abgesehen, aber da sieht man im Analogbetrieb bei diesem Scope auch nicht viel, da das HM2008 keine Speicherröhre hat.

Dirk

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