neue Serie DSO von Rigol

Jul 01, 2024 Last reply: 2 years ago 46 Replies

Hi, DHO800-Serie von Rigol.-

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Mich interessiert das hier ...
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Grüße


Ich würde auf 4 Kanäle nicht verzichten!

Schau ob er auch X/Y Darstellung kann ohne Zittern und Wackeln. Können die meisten digitalen Oszis nicht oder nur ganz beschissen.

w.

Die können nur 1 Kanal voll speeed, bei Chinesen mit 2 oder 4 wird die Sampelrate entsprechend dividiert.

Mein 30 Jahre alter TEKTRONIX kann beide Kanäle Full speed.

w.

Selbst das Viertel reicht für 160MHz.

und zumindest alte digitale Tektronix hatten dermaßen Noisefloor, dass es kein Spaß mit ihnen war.

Falk D.

Die Teile haben Luefter? Falls jemand so ein Teil kauft, bitte Bericht hier, wie der Luefter in einer ruhigen Arbeitsumgebung auffaellt!

Danke!

Am 01.07.24 um 18:07 schrieb Falk Dµebbert:

Nur bei streng sinusförmigen Signalen!

Alles was kein Sinus ist, wird bei nur zweifachem Oversampling fälschlich als Sinus dargestellt, was ggf. den Sinn einer Messung mit dem Oszilloskop ad absurdum führt. Erst ab ca. zehnfachem Oversampling kann man erwarten, auf dem Schirm ansatzweise die Realität zu sehen. Das sind bei DHO8xx im Vierkanalbetrieb nur noch 31 Mhz!

Reicht trotzdem für vieles, man muss es allerdings im Hinterkopf behalten.

Ja, da hat sich viel getan.

Das dürfte gegessen sein, inzwischen haben auch die günstigen DSOs ausreichende Updateraten, so daß auch X/Y-Betrieb geht.

Mein Siglent SDS1104X-E macht durchaus brauchbare XY-Darstellung - das kommt nicht ganz an ein Analogscope 'dran, tut aber gut:

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Tip: Chua circuit ist schnell auf Lochraster aufgebaut - ein TL064 und ein paar passive Komponenten reichen:
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Dann Analog- und Digitalscope vergleichen.

cu Michael

Am 01.07.24 um 16:57 schrieb Leo Baumann:

Zumindest der Preis ist stramm kalkuliert.

Tatsächlich brauche ich die 4 Kanäle wesentlich öfter als die MHz. Also da würde ich nicht sparen wollen.

Marcel

Ich habe das 924er. Der Lüfter stört nur, wenn Du alle Eingänge und den DSP gleichzeitig quälst. Sonst musst Du mit dem Ohr hinter oder über das Oszi um ihm überhaupt wahrzunehmen.

Falk D.

Alles, was nicht sinusförmig ist, ist höherfrequent und in diesem Bezug irrelevant.

Falk D.

Am 02.07.24 um 02:33 schrieb Falk Dµebbert:

Die Annahme "was mein Messgerät nicht anzeigt, ist irrelevant" ist mindestens gefährlich, wenn nicht grob fahrlässig.

Man sollte die Grenzen seines Messgeräts immer im Hinterkopf behalten und nicht auf Marketing-Buzz hereinfallen bzw. diesen sogar weiter verbreiten.

Die angegebene oberere Grenzfrequenz ist bei Digital-Oszilloskopen, insbesondere solchen der unteren Preisklasse, leider fast immer grob irreführend.

grossen Bildschirm zu beobachten. Das Handbuch sagt, das OS sei Android. Ob da auch die Möglichkeit besteht, selber APPs dafür zu schreiben?

Am 02.07.24 um 10:11 schrieb Peter Heitzer:

Die Installation von gewöhnlichen Android-Apps ist wohl via adb grundsätzlich möglich.

Es gibt aber keine dokumentierte API zum Zugriff auf die spezifische Scope-Hardware.

Ob irgendwann Hacks die Runde machen werden, bleibt abzuwarten. Naturgemäß konzentrieren sich diese zunächst darauf, das Lizenzsystem für die Optionen zu knacken:

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Ein Taschenrechner wäre u.U. ein nützliches Zubehör.

Es gingen wohl SCPI-Befehle. Das wäre zumindest eine Möglichkeit Langzeitmessungen (z.B. Ladekurve eines Akkus) ohne externen PC aufzuzeichnen oder regelmässig das Schirmbild auf einen Webserver hochzuladen.

den Webseiten von Batronix), für die sich ein Hacken (mit der Gefahr des Brickens) lohnte.

Auch ein analoges Oszilloskop zeigt bei seiner -3dB Grenzfrequenz im Grunde nur noch Sinus-förmiges an, weil der Verstärker mit mehr als 6dB pro Oktave und Verstärkerstufe abfällt und meist ist da auch ein Filter vor oder drin, das ihn eher noch stärker bedämpft.

Grenzfrequenzen zu haben ist keine Spezialität neuer digitaler oder günstiger Geräte.

Falk D.

Es ist schon "nett" statt des 814 nach ändern zweier Zeilen ein 824 zu haben.

Falk D.

Am 02.07.24 um 12:02 schrieb Peter Heitzer:

Oder die Werte via SCPI auslesen und direkt in der App darstellen. Schaun' wir mal, ob da etwas kommt.

Technisch war die Bandbreitenbeschränkung bei Rigol immer als Softwareoption realisiert, auch wenn sie nicht offiziell als solche verkauft wurde. Es müsste also z.B. möglich sein, ein DHO804 zu einem DHO814 zu hacken.

Und vielleicht geht auch noch viel mehr. Die DHO8xx verwenden AFAIK den gleichen Chipsatz wie die DHO1000-Serie, es könnte also z.B. möglich sein, die künstliche Beschränkung der Samplerate aufzuheben oder zusätzliche Funktionen in der Software freizuschalten.

Am 02.07.24 um 13:23 schrieb Falk Dµebbert:

Meist kann man bei Analog-Scopes auch jenseits der Grenzfrequenz noch erkennen, das da irgend ein Dreck auf dem Sinus reitet und (vorgewarnt) in Ruhe darüber nachdenken, ob das Messgerät oder der Prüfling einen Streich spielen.

Bei Digital-Scopes hingegen ist bei halber Samplerate knallhart und definitiv Schluss. Mit Glück wird es ein Sinus, mit Pech gibt es Aliasing und das Scope zeigt kompletten Blödsinn an.

Die zusätzliche Beschränkung durch die Samplerate ist unabhängig von der Grenzfrequenz und leider stehen beide nicht in allen Betriebsarten und Modellvarianten in einem sinnvollen Verhältnis zueinander.

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