Einkellern von gebrauchten NiCads.

Do you have a question? Post it now! No Registration Necessary

Translate This Thread From German to

Threaded View
Hallo Leute.

Ich bin an einen Schwung etwas seltenerer gebrauchter Nicads gekommen.
Mein Problem ist, das ich davon eigentlich aktuell nur Zwei brauche,
aber den Rest für später einmal, wenn diese nicht mehr, oder nur sehr
schlecht, zu bekommen sind, einlagern möchte.

Die einzige Idee, die mir jetzt dazu einfällt, ist, die Teile gut
aufzuladen, und dann bei ca. 4-5 Grad mit in den Kühlschrank zu legen
(um die Selbstentladung, und damit die Zyklenanzahl, zu reduzieren),
und alle paar Monate zu entladen und neu aufzuladen. Für Dauerladung
sind die meisten NiCads ja nicht geeignet.


Hat irgend jemand eine bessere Idee?

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus      http://www.l02.de

P.S. : Es handelt sich dabei um die Geräteakkus von Funksprechgeräten
Teleport VI. Es ist eine Säule aus 10 (?) flachen, breiten (DKZ?)
Nickelcadmium Sekundärelementen zusammen mit Endanschlüssen.



Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.

Re: Einkellern von gebrauchten NiCads.
Hallo Bernd,


Quoted text here. Click to load it

Das beste für die Akkus wäre IMHO sehr wohl Dauerladung - so mit 0,01  ...
0,03 C, also einigen wenigen mA. Damit sind die Akkus laut Angaben mehrerer
Hersteller problemlos dauerladefähig, können nicht überladen werden, nehmen
keinen Schaden und sind immer einsatzbereit. Besonderes Augenmerk würde ich
neben der Stromstärke auch auf die Spannung richten, diese sollte bei einer
Dauerladung dieser Art nicht zu hoch sein (1,38 ... 1,44V pro Zelle).

Auf die Jahre hochgerechnet ist das aber eine unglaubliche
Energieverschwendung - besonders, wenn Du mehrere Akkus auf diese Art
"lagern" willst - ganz ehrlich: machen würde ich das nicht, auch wenn es
halt wohl das beste für die Akkus ist........

Unter diesen Umständen erscheint mir Deine Idee (alle paar Monate einen
Zyklus fahren) auf jeden Fall sinnvoller. In den Kühlschrank würde ich die
Akkus aber nicht legen - kühle Lagerung ist zwar sicherlich sinnvoll, da sie
die chemischen Vorgänge im Akku verlangsamt. Aber ob die _feuchte_ Kälte im
Kühlschrank einem Akku über mehrere Jahre so gut tut, wage ich zu
bezweifeln. Wie wäre es denn statt dessen mit einem kühlen, trockenen
Kellerraum?

Ciao
Florian
--

"Wenn irgendjemand Dich bittet, eine eMail an alle Deine Freunde weiter zu
leiten: vergiß bitte, dass ich Dein Freund bin..."



Re: Einkellern von gebrauchten NiCads.
Florian Roth schrieb:

Quoted text here. Click to load it

Und andere Fachleute schliessen die Zellen kurz für Dauerlagerung. Das
geht allerings nur bei Einzelzellen. Also einfach liegenlassen bis die
Akkus leer sind.

Schlechte Zellen sterben sowieso. Egal wie man die lagert. Ob leer,
gekühlt, dauergeladen etc.

Gute Zellen kann man nach Jahren wieder aufladen und sie funktionieren
nach ein paar Formierungen wieder einwandfrei. Habe auch schon 10
Jahre ungeladen gelagerte Modellbauakkus reanimiert. Mit i.d.R.
nachgemessener Kapazität von etwas über aufgedrucktem Sollwert.

Quoted text here. Click to load it

So problemlos ist das auch nicht. Praxiserfahrung! Entweder gasen die
Zellen aus, Elektrolyt tritt aus oder sie sind einfach im Fall des
Falles wenn man sie benutzen will kaputt.  

Quoted text here. Click to load it

Das stimmt eben nicht immer.

Quoted text here. Click to load it

Unsinn! Maßgeblich ist der Kostantstrom. Wie du schon oben gesagt
hast.

<--->

Quoted text here. Click to load it

Ist einer Konstantladung auf jeden Fall vorzuziehen.

Quoted text here. Click to load it

ja


Dann zweifle mal - es gibt überigens die Möglichkeit der luftdichten
Verpackung. Z.B. in geschlossener Tup*perdose.

Quoted text here. Click to load it

Der dürfte kaum unter 15 Grad kommen. Aber immernoch einen Deut besser
als Zimmertemperatur.

Gruss Wolfgang
--
No reply to "From"! - Keine Antworten an das "From"
Keine privaten Mails! Ich lese die NGs, in denen ich schreibe.
We've slightly trimmed the long signature. Click to see the full one.
Re: Einkellern von gebrauchten NiCads.

Quoted text here. Click to load it

Normalerweise entladen und zellenweise kurzschließen, das sollte das
Beste für NiCd sein.  Bei der Säule wird das aber vermutlich in ein
Problem ausarten, und Entladen der ganzen Säule riskiert Umpolung
einzelner Zellen (die man auf jeden Fall vermeiden muß).

Möglicherweise ist einfach so entladen liegen lassen auch brauchbar.
Habe neulich einen NiCd aus einem alten (analogen) Schnurlostelefon in
die Finger bekommen, der hat sicher mehrere Jahre gelegen.
Aufgeladen, tut wieder.
--
J"org Wunsch                           Unix support engineer
joerg_wunsch@interface-systems.de        http://www.interface-systems.de/~j /

Site Timeline