Effiziente "Wandwarze" selber bauen?

Feb 02, 2011 41 Replies

Hab' mich gerade neulich wieder über das Netzteil meines 2002er 8-Port- FastEthernet-Switches geärgert (12V, 800mA), das ist schwerer als die ganze

3er-Steckdosenleiste, wo es drinsteckt[1]. Ich bin wohl verwöhnt von dem Netzteil meines 5-Port-Gigabit-Switches (5V, 1A, Schaltnetzteil), aber der musste übergangsweise raus, weil ein 6. Port benötigt wurde. Der 8-Port- Gigabit-Switch ist aber bestellt... :-)

Gruß Henning

[1] Und behakt sich mit den Nachbarsteckern, die Gesamtkonstruktion passt kaum hinter den Computertisch...
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*Joerg* wrote on Wed, 11-02-02 16:45:

Macht der Frequenzwandler die Sache nicht sehr teuer?

"Manuel Reimer" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@user.newsoffice.de...

Ansonsten legst du die Termosicherung auf die Wicklung und umwickelst alles zusammen mit etwas Klebeband.

Empfindliche Thermosicherungen solltest du vielleicht nicht mit Heisskleber befestigen.

Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de

Sorry, meinte 60Hz. Obwohl ich hier im Labor auch 50Hz haette. Was ich erstaunlich fand ist, das viele Transformatoren ganz gut an 400Hz laufen. Besonders aeltere Modelle.

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Auch dieser hat eine gewisse Kapazität zwischen den Wicklungen...ganz "ohne" wird es kaum gehen, bzw. wenn, dann mit einem guten Schaltnetzteil eher als mit einem Trafo.

-ras

Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Bei einem AB eher noch akademischer Nutzen, aber für meinen server und mein Netzwerkgeschraddel ist es schon nicht übel, statt x Wandwarzen ein ungeregeltes 12V-Netzteil mit effizientem Ringkenrtrafo und Schottkygleichrichter zu verwenden. Allerdings auch wegen der Zuverlässigkeit und dem Wegfall der Schaltreglerstörungen auf der DSL-Strecke.

-ras

Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

dig am

. Ich

den

Hmm, daf=FCr sind vermutlich die Betriebsverluste durch den h=F6heren Innenwiderstand deutlich h=F6her. Vermutlich kann man da nur von Fall zu Fall entscheiden, was besser ist. Bei gr=F6sseren Leistungen k=F6nnte es sich lohnen, einen Spar- Trafo mit 10% Spannungsreduzierung vorzuschalten. Das kostet nat=FCrlich zus=E4tzlich Platz. Gruss Harald

Wie werden die denn erzeugt?

Umgekehrt (400Hz Trafo an 50/60Hz) wird wohl eher nicht funktionieren. :-) Gruss Harald

Oder einen gescheiten Trafo fuer den australischen Markt besorgen. Die sind fuer 260V ausgelegt (oder sollten es). Eine der Sekundaerwicklungen mit auf die Primaerseite zu holen ist bei heutigen Trafos vermutlich nicht sicher genug weil deren Isolation nicht mehr so dolle ist. War bei Roehrengeraeten manchmal noch anders.

Meist spielen Betriebsverluste bei so etwas kaum eine Rolle weil die Trafos der Versorgung recht minimaler Schaltungen dienen.

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Mit der Brechstange:

Funktionsgenerator -> dicker Verstaerker einer geschlachteten Stereoanlage -> guter alter Mangoldt-Trafo -> zu pruefendes Geraet.

Ist mir passiert. Der Wavetek 23 hat im Dauerversuch Kruke gemacht und fiel von 50Hz auf 2Hz oder so ab. Zum Glueck kam die thermische Sicherung des Stereoverstaerkers.

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Ich sehe eigentlich kein Problem, f=FCr den Selbstbau eines Spartrafos einen 230V/24V- Trafo zu nehmen. Eine etwa vorhandene zweite Sek-Wicklung sollte man dann aber besser nicht als "netzgetrennt" betrachten. Gruss Harald

Umgekehrt is' schwieriger - siehe die knapp dimensinierten 60Hz-Trafos in manch älterer Jubelelektronik, die hier in .de dann schon sehr arg heizen...

-ras

Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/
*Joerg* wrote on Thu, 11-02-03 16:33:

Warum nicht? Du betreibst sie schließlich mit massiver Unterspannung und völlig überdimensioniertem Kern.

Joerg schrieb:

Hallo,

es gibt einige HP Geräte die so gebaut wurden das sie für 50; 60 und 400 Hz geeignet sind, z.b. ein DDS Frequenzgenerator mit Linearnetzteil. Wenn das Trafoeisen für 50 Hz reicht, dann erst recht für 400 Hz. Was kann bei 400 Hz Probleme machen? Wirbelströme, die Dicke der Bleche, Wicklungskapazitäten?

Bye

20% niedrigere Impedanz macht schon was. Ein Trafo designt für 180V auf 230V muß warm werden.

Waldemar

My jsme Borgové. Sklopte ¨títy a vzdejte se. Odpor je marný.

Nun ja, ich hatte mit erheblichen Kernverlusten gerechnet und dass mir die Streuinduktivitaet auch einen Strich durch die Rechnung machen wuerde. Beinahe einen Freundentanz hingelegt dass ich mit dem ollen Mangoldt-Trafo auch Flugzeugelektronik testen kann. Gut dass ich den damals mit in den Container getan hatte.

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Verluste im Blech, Streuinduktivitaeten. Doch wenn der Blechkern gescheit ist sollte das gehen. Einige "moderne" Trafos wo sie E und I einfach per Schweissnaht zumachen waren nicht so dolle.

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Die Impedanz ist nicht das Problem. Die Saettigung ist es. Ich hatte hier einen Fall wo ein Ingenieur offenbar meinte dass sich ein Stromnetz gefaelligst an die Normen zu haelten habe (und hier in der NG einer dann tatsaechlich das gleiche losliess ...). Das Resultat war verblueffend. Ja, FR-4 kann brennen. Es bleibt nur ein Faserskelett uebrig.

Habe hier Trafos fuer Australien durchgefahren, bis 48Hz runter und hoch bis 275V. Die Verlustleistung im leerlaufenden Trafo war dabei schon so hoch dass ich das Dingen nicht mehr anfassen konnte und es im Labor nach Ampere roch. Die schnellte von 240V bis 275V auf fast das zehnfache. Also neuen Trafo berechnet, Problem weg.

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Jau; das geht auch nicht linear, sondern ab einem bestimmten Punkt sehr rapide.

-ras

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Tja, wie schon der Name "S=E4ttigung" sagt... Gruss Harald

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