Die Sicherheit des PhotoTAN-Verfahrens

Apr 12, 2024 Last reply: 2 years ago 145 Replies

"Marte Schwarz" schrieb am 19.04.2024 um 09:52:25:

Sind LEDs denn für diesen Zweck besser geeignet als Fototransistoren oder

-dioden? (Bildsensoren kommen in ChipTAN-Geräten wohl nicht zum Einsatz)

Gruß

Michael

Photodioden oder -transistoren gibt es für die unterschiedlichsten Wellenlängenbereiche, die im klaren Gehäuse reichen bis weit ins sichtbare Spektrum. Jeder Entwickler kommerzieller Produkte, der noch alle Tassen im Schrank hat, würde sich eine SFH 203 P, SFH 300, PT331C/PT333-3C, PD333-3C, usw. für wenige Cent hertun und nicht irgendwelche Experimente mit zweckentfremdeten LEDs riskieren. Und wenn es extrem wellenlängenspezifisch sein soll, brauchst ohnehin einen entsprechenden Filter davor.

Das bedeutet natürlich nicht, daß der Halbleiterübergang von LEDs nicht irgendwie doch lichtempfindlich wäre und man notfalls damit nichts basteln dürfte. Du kannst Dir ja auch mit einer Drahtbürste die Zähne putzen.

Volker

Hallo Volker,

Das würde ich nicht so selbstsicher schreiben. Dafür hab ich im Leben schon viel zu schräge Sachen gesehen.

Nicht wirklich. Grüne LED sind auch ohne Filter sehr unempfindlich in Bezug auf größere Wellenlängen und lassen sich z. B. von rotem Licht unwesentlich beeindrucken, selbst wenn sie im klaren Gehäuse sitzen. So richtig scharf gebündelte Optiken hab ich bei Photodioden auch noch nicht gesehen. ich hatte danach aber auch noch nicht explizit gesucht. IN großen Stückzahlen kann ich mir trotzdem den einen oder anderen RotstiftController vorstellen, der die letzten Centbruchteile rauskitzeln will.

Ich hatte auch schon so 'ne Art Touchpad gesehen, in dem ein Array von LEDs flächig montiert war, die wurden AFAIR zeilenweise getaktet und die jeweils nebenliegenden Zeilen wurden als Photodioden im Sinne eines Reflexlichtkopplers ausgewertet. Low-cost Gestensteuerung mit dritter Dimension bei gleichzeitiger GUI.

Marte

*LOL* Das mag sein. Ich habe ja auch schon eine grüne LED (im klaren Gehäuse) mit Darlington für irgendwelche Leuchtdauermessungen von Fotoblitzgeräten hergenommen. Oder eine rote für Lichtschranke mit rotem Diodenlaser. Lag halt grad keine passende SFH in der Schublade rum und mußte schnell gehen.

Aber sagen wir so: So richtig landläufig gebräuchlich ist der Ansatz eher nicht.

Ist ja auch eher unüblich. Meistens klatscht Du einen TSOP4838 oder OS-1838 irgendwo rein und der Drops ist gelutscht.

Dem Inscheniör ist nichts zu schwör.

Volker

Ein Problem ist es, wenn sich Zwei unterhalten, wobei einer die Semantik der deutschen Sprache bestens kennt, der andere jedoch nicht.

Ja, dort steht nicht, daß mit LEDs gelesen wird.

Die geschweiften Klammern (oben) sind übrigens implizit durch die Wörter 'liest' und 'per'. Derjenige, der liest, ist ChipTAN (Verfahren). Gelesen wird ein 8-stelliger Startcode. Dieser Startcode ist lesbar durch ein durch LEDs erzeugtes Flickern. Etwas anderes kann ich da nicht heraus-analysieren.

Manche könnten das so empfinden. Jedoch, wenn ich etwas definitiv nicht geschrieben habe, lasse ich mir das nicht unterschieben.

Ich hatte die {blinkenden Bildschirmbalken} tatsächlich mit {blinkenden LEDs} assoziiert. So ist es zu deren Verwendungen in meinen Formulierungen gekommen.

Das meinst Du jetzt nicht ernst, oder? Die schwarz/weiss flackernden Balken auf dem Bildschirm als LEDs zu bezeichnen und das ausgerechnet in einer Elektronikgruppe?

Du hast Unfug geschrieben (LEDs statt Lichtsensor[0] (also Photowiderstand oder, wenn ich mir den Leser hier so ansehe, vermutlich eher Photodioden)) und versuchst Dich jetzt mit grösserem Unfug (Bildschirmdarstellung == LED) rauszuwinden.

Falsch. ChipTAN ist das Verfahren zur Erzeugung der TAN im Chip der Bank- karte. Wie die Daten zur Bankkarte kommen, sagt das so direkt nicht. Üblicherweise mit geeignetem Leser als Schnittstelle, mit Datenerfassung u.a. via (je nach Gerät): - Flickercode (klassisch, zunehmend ausser Betrieb) - manuelle Eingabe - 2D Barcode

Man liest sich, Alex. [0] Ja, man _kann_ LEDs auch als Photodioden betreiben, aber ich gehe mal davon aus, dass das eher unter "kreatives Basteln" statt "gutes Elektronikdesign" fällt.

Man _kann_ LEDs als Photodioden betreiben. Nicht überraschend sind sie allerdings nicht allzu gut für diesen Zweck, daher fällt das eher unter "kreative Bastelei" und nicht unter "üblicher Einsatzzweck".

Man liest sich, Alex.

Doch, der tanJack photo QR hier von ReinerSCT hat eine kleine Kamera (und ein Farb-LCD) damit der 2D Barcodes lesen kann. Die vorherige Technikgeneration (tanJack optic SR) hat 5 Photosensoren (ich nehme mal an, Photodioden, sieht so aus) für den Flickercode.

Man liest sich, Alex.

Dein Posting kommt viel zu spät! Du antwortest auf mein Posting von '18.04.2024, 16:09'. Darauf wurde inzwischen mehrfach/vielfach geantwortet.

Ich habe keine Lust, alles nochmal in gleicher Weise zu beantworten. Daher beende ich an dieser Stelle meine Antwort.

[... ... ...]

"Helmut Schellong" schrieb am 19.04.2024 um 20:10:17:

Doch, genau das steht da. "ChipTAN liest ... mit 5 LED" bedeutet, dass das ChipTAN-Gerät mit 5 LEDs liest. Genau das ist aber falsch. Tatsächlich wird das Flickern durch die LEDs erzeugt und vom ChipTAN-Gerät gelesen. Korrekt hätte der Satz also lauten müssen: "ChipTAN liest einen 8-stelligen Startcode per Flickern *von* 5 LEDs". Noch ein bisschen weniger geschwurbelt wäre die Formulierung gewesen "ChipTAN liest einen 8-stelligen Startcode aus dem Flickern von 5 LEDs".

Soviel zum Thema deutsche Semantik.

Gruß

Michael

Erstens sind das keine LED, sondern blinkende Felder auf dem Bildschirm. Zweitens wird z.B. bei der Autorisierung von Überweisungen, was immerhin DIE große Kernanwendung solcher TAN-Verfahren ist, deutlichst mehr als nur ein "achststelliger Startcode" übertragen.

Helmuts Aussage ist von vorne bis hinten missverständlicher Unsinn und wir diskutieren hier über einen der kleineren Fehler seine Behauptung.

Dabei ist der größere Fehler ein viel größeres Problem, aus dem man sehr deutlich sehen kann, dass Helmut noch viel mehr nicht verstanden hat als er hier deutlich macht.

Grüße Marc

ChipTAN QR wird in aller Regel mit einem Gerät gelesen, das einer Digitalkamera nicht unähnlich ist.

Grüße Marc

--

---------------------------------------------------------------------------- Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header Rhein-Neckar, DE | Beginning of Wisdom " | Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 6224 1600402

Blödsinn! Das hier ist eine Newsgroup, kein Chat

Ja, es haben dich einige darauf hingewiesen, dass du mal wieder, wie üblich, Unfug zum Besten gabst.

Hoffentlich für den Rest des Jahres, oder besser auf Dauer! Merkst du denn wirklich nicht, dass du dich mit deinen untauglichen, auf völligem Unwissen/Unverständnis der Grundlagen beruhenden Versuchen, völlig falsche Aussagen zu relativieren, nur immer mehr in deiner wohlverdienten Rolle als Gruppenkasper verfestigst?!

MfG Rupert

"ChipTAN liest einen 8-stelligen Startcode (per Flickern mit 5 LED)" "ChipTAN liest (einen 8-stelligen Startcode per Flickern) mit 5 LED"

Die semantischen Rafinessen machen den Unfug nicht kleiner. Entweder versucht man mit LEDs irgendwelche Lichtsignale zu lesen (was im Rahmen einer Bastelei durchaus geht, aber nicht der üblichen Vorgehensweise entspricht) oder man versucht mit LEDs den Flickercode auszusenden, was irrelevant ist, u. A. mangels Plural-s in der ursprünglichen Aussage ziemlich weit hergeholt und vielleicht für OLED-Bildschirme, True-LED-Hintergrundbeleuchtung und ein paar Raritäten zutrifft.

Daß Dich die Rückzugsgefechte von Chuck Schellong wundern, wundert mich.

Volker

Wovon Du überhaupt keine Ahnung hast!

[ ] Du kennst den Unterschied zwischen Usenet und Chat.

Hoffentlich hast Du wenigstens damit recht.

SCNR, Alex.

Halt nur a bisserl schlechter, weil ein relativ niedrig auflösender[0] Sensor von mässiger Qualität für _den_ Einsatzzweck vollkommen aus- reichend ist.

Man liest sich, Alex. [0] Im Vergleich zur Auflösung aktueller Digitalkameras.

Nein, es gibt keine substantielle Antwort, die solches erkennen ließe. Im Gegenteil - ich erkenne viel hanebüchenen Unsinn in den vielen Anwürfen.

Das ist eine Binse. Wer würde in Geräte, die 20..35 EUR insgesamt kosten, Technologie einbauen, die mehr kostet, als den erzielbaren Preis des ganzen Gerätes?

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