Am Tue, 05 Oct 2010 07:58:23 +0200 schrieb Peter Bösche:
Ich würde sagen, wenn man sich die Lichtausbeute ansieht, dann ist mit 240 lm/W die LED der absolute Spitzenreiter und das Beleuchtungsmittel der Zukunft.
Im Vergleich: 60 lm/W die "Energiesparlamen" aka Kompaktleuchtstofflampen im Vergleich zu 35 lm/W die Halogenlampen im Vergleich zu 15 lm/W die herkömmlichen Glühbirnen.
Ottmar
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D
Dieter Wiedmann
Ottmar Ohlemacher schrieb:
Da bietet die Bariumdampflampe aber mehr Potential: bis zu 683 lm/W.
Gruß Dieter
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Ottmar Ohlemacher
Am Tue, 19 Oct 2010 04:30:13 +0200 schrieb Dieter Wiedmann:
Komisch, google findet Bariumdampflampe nicht. Und das wäre dann allerdings der absolute Maximalwert bei monochromatischem Grünlicht bei 555nm; keine sehr angenehme Beleuchtung, wenn es diese Lampen wirklich gäbe.
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Gruß Ottmar
U
Uwe Hercksen
Ottmar Ohlemacher schrieb:
Hallo,
die Natriumdampflampe gibt es wirklich.
Bye
D
Dieter Wiedmann
Ottmar Ohlemacher schrieb:
Du musst die Suchoption 'I' aktivieren.
Da ist das schön gleichmäßige Spektrum der 240 lm/W LED natürlich viel besser.
Gruß Dieter
O
Ottmar Ohlemacher
Am Tue, 19 Oct 2010 11:33:52 +0200 schrieb Dieter Wiedmann:
I wie Ironie?
O
Ottmar Ohlemacher
Am Tue, 19 Oct 2010 11:33:52 +0200 schrieb Dieter Wiedmann:
Na ja, ich denke, das wird mit der Zeit auch besser werden. Und soweit ich mich schlau gemacht hab, die Erzeugung des "weißen" Spectrums bei weißen LEDs ähnlich dem von Leuchtstoffröhren.
Aber ok - ihr mögt keine LED-Beleuchtung, obwohl ich das Gefühl hab, dass das Spektrum der heutigen LED schon viel besser geworden ist...
Gruß.
G
Gerrit Heitsch
Leider nicht so besonders zuverlaessig. Ich kenne hier eine Tankstelle die seit ein paar Monaten als Beleuchtung LEDs verwendet. Sind auch schoen hell. Leider sind inzwischen nicht mehr alle LEDs aktiv, sie sterben fuer mein Gefuehl viel zu schnell.
Gerrit
D
Dieter Wiedmann
Ottmar Ohlemacher schrieb:
Noch mehr PMPO?
Gruß Dieter
L
Lund-Nielsen, Jorgen
horst-d.winzler schrieb:
Zum Teil sind auch die Abstimm-PLLs in den Dingern so schlecht designt, daß das Seitenbandrauschen ebenfalls zu Empfindlichkeitsrückgang führt, falls ein kräftiger Sender in der Nähe ist...
Jorgen
O
Ottmar Ohlemacher
Am Tue, 19 Oct 2010 18:38:06 +0200 schrieb Gerrit Heitsch:
Hm...handelt sich wohl um Kinderkrankheiten....
...also meine LEDs leuchten alle noch, und ich kann nur soviel sagen, wie dass auch die LED-Lampen ordentlich hell machen, sogar ein ganz ansprechendes schon fast glühlampenähnliches Spektrum haben (wenn ich bei mir nicht wüßte, dass es LED-Lampen sind, dann könnte ich sie glatt für Halogenlampen halten; nicht ganz so leuchtstark, dafür aber schön kühl (nur noch lauwarm - damit ist dann auch das Verbrennen der Finger an Lampe vorbei.
Gruß Ottmar
D
David Kastrup
Ob ein Spektrum "glühlampenähnlich" ist, erkennst Du nicht beim Blick ins Licht selbst, da das menschliche Auge nur drei eher breitbandige Rezeptoren hat. Das fällt eher auf, wenn Du farbige Gegenstände betrachtest. Speziell solche mit intensiven Farbpigmenten. Die sehen dann falsch aus. Gemälde stelle ich mir problematisch vor, jedenfalls problematischer als Kunstdruckversionen davon.
Das ist lästig für Autolackierer: zwei Farben, die bei Sonnenlicht absolut ununterscheidbar für das menschliche Auge sind, können etwa unter einer Natriumdampflampe erheblich verschieden aussehen. Und Farbabgleich bei Neonbeleuchtung ist auch tabu.
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hat man bei weißen LEDs oft Linienspektrum für rot und grün, und ein breites Fluoreszenzspektrum für Blau.
David Kastrup
A
Axel Schwenke
Kommt drauf an, wie gleichmäßig es sein soll. Aber für Beleuchtungszwecke will man normalerweise kein thermisches Spektrum, weil das so einen langen Infrarot-Schwanz hat.
Ähm. Nein. Es gibt wohl Ausnahmen, aber die meisten Leuchtstoffe emittieren Photonen geringerer Energie (= niedrigerer Frequenz, = größerer Wellenlänge) als die anregenden Photonen. Auch für jede einzelne Komponente eines Leuchtstoffes gilt aber, daß es nur wenige (meist nur 2) Energieniveaus gibt, so daß beim Wechsel von "angeregt" zu "normal" ein Photon einer mehr oder weniger konstanten Wellenlänge rauskommt. Erst die Mischung von vielen Komponenten ergibt einen breitbandigen Leuchtstoff.
Eine Verdopplung, Verdreifachung etc. der Wellenlänge erscheint aus energetischer Sicht am günstigsten, weil dann zumindest theo- retisch die gesamte Anregungsenergie wieder in Form von Licht rausgehen kann. Praktisch hat man immer Verlust in Form von Wärme. Und je breitbandiger der Leuchtstoff ist, desto mehr Verlust.
XL
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