DCF77-Empfaenger

Sep 27, 2008 96 Replies

Mit deinem Ansatz bewegst du dich langsam in Richtung der U-Boot Kommunikation auf ELF.

- Henry

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Ich würde sagen, das wäre wirklich patentfähig.

- Henry

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Falk Willberg schrieb:

Tröste dich. Ich spiele vermutlich ganz sicher mit viel mehr Analogelektronik rum, als du das tust. Und vor einiger Zeit wollte ich genau dieses Problem lösen. Hatte es aber nicht geschafft! Na gut, hatte auch nicht sonderlich viel Arbeit reingesteckt.

Bestimmt kann es einer hier.

- Henry

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Henry Kiefer schrieb:

Ich bin ja noch nicht so weit zu wissen, mit welcher magn. Feldstärke zu rechnen ist...

Falk

Einen hab ich auch noch:

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Grüsse

Robert

Matthias K. schrieb:

Juergen Beisert schrieb: [...]

Man teile die Zeilenfrequenz mal durch die DCF77-Frequenz.

Gruss

Robert

R.Freitag schrieb:

Als halber DCF77-Experte muß ich sagen: Das ist Quatsch! Die Abblenkfrequenz ist nicht immer gleich. Hängt von der aktuellen Einstellung ab.

In der Nähe einer aktiven Röhre wird man nie guten Empfang haben. Außer der Empfänger ist wirklich recht aufwändig, also mindestens Superhet.

- Henry

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Falk Willberg schrieb:

Das ist hier wohl dafür die falsche NG, zumindest gibt keiner eine Antwort. Ich kann sie leider auch nicht aus dem Ärmel schütteln.

Da ich aber ne umfangreiche Sammlung zum Thema Ferritantennen-Links habe, kann ich zumindest den meiner Meinung nach besten Link zum Thema Ferritantennen-Mathematik und -Empfänger anbieten:

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Ich glaube, heute ist nicht mein Tag und ich kann die Infos dort heute nicht verwursten.

- Henry

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Wie, ist das bei Euren Sendern noch ein freischwingender Roehrenoszillator, der alle paar Wochen mit einem Bernsteinschluessel nachgezogen wird?

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Da wird nix nachgezogen! Wima liefert uns immernoch die passenden TK-Kondis.

- Henry

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Also der Jackson - Classical Electrodynamics sagt (für einen oszillierenden elektrischen Dipol in dessem Fernfeld) \vec{E}=Z_0 \vec{H}\times\vec{n}, wobei n die Ausbreitungsrichtung der Welle ist. Da die Vektorbeziehung hier ja nicht wirklich interessiert, reicht es dass E um Z_0 (die Vakkuumimpedanz) größer ist als H. Demnach sind 1 mV/m 2,65e-6 A/m. Gauss sind aber die (veraltete) Einheit der magnetischen Flussdichte B=\mu_0\mu_r H. Wenn man \mu_r im Sensor mal mit 1 annimmt, wären das also

3,33e-11 T = 3,33e-7 gauss. Für den Sensor reicht das also vermutlich nicht.

Ich hab zwar keine Ahnung von Antennen (ich wiederhole das ganze nur momentan ein bisschen fürs Physik-Diplom), aber ich denke da sieht man auch warum man für die DCF77-Empfänger Ferritstäbe benutzt. Denn \mu_r ist ja dort im Bereich von um die 1000 und mehr, dementsprechend ist auch die Flussdichte deutlich erhöht, die Drahtwicklung ist ja wohl nicht nur Teil des Schwingkreises sondern dient auch als Induktionsspule für das Magnetfeld, was sich im Ferrit aufbaut?

Wenn man da mal einfach lustig weiterrechnet kommt man mit U_induziert=-(d\Phi_B)/dt bei 2cm² Querschnittsfläche, \mu_r=1000 und 1000 Windungen auf 3,2 mV (\Phi_B ist der magnetische Fluss, B*Fläche). Wenn das jetzt vom Schwingkreis noch verstärkt wird kommt da ja eigentlich schon ein brauchbares Signal zusammen. Eventuell kann jemand mit mehr Wissen als ich sagen ob das hier irgendeinen Sinn macht was ich da abgeschätzt habe, zumindest kommt ja kein allzu großer Unfug dabei raus?

Gruß Thomas

:-)

Und wenn das dann aus dem haarfeinen EMV Exemption Fenster rauslaeuft, stehen die Jungs mit dem Peilwagen vor der Tuer ...

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Nur wenn sich jemand beschwert. Offensichtlich hat sich hier noch nie jemand beschwert oder der Weg ist denen zu weit. Eine automatische Station gibt es in meinem Umkreis auch noch nicht.

- Henry

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Ihr wohnt ja auch etliche Meilen hinter dem Klondike :-)

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Thomas Faust schrieb:

Ich glaub es stimmt wohl. Genau nachvollzogen habe ich es nicht.

So etwas später kommt mir noch folgende Gleichung in den Sinn: H = E / 377 Ohm (kommt aus den Maxwellchen Gleichungen)

Das Ergebnis muß dann noch mit dem Verstärkungseffekt durch den Ferritstab multipliziert werden. Der ist allerdings nicht gleich µ, da ein Formfaktor mit eingeht. Rechne mal mit 1/10 also 100. µ=1000 ist wohl bei der Frequenz erstmal ok.

Die Spule ist sozusagen die Sekundärspule eines Freifeld-Übertragers, dessen Koppelfaktor k sehr klein ist. Die Primärspule ist der Sender. Da Leistungsanpassung fällt nochmals die Hälfte der Leistung weg.

Ein Weg den verstärkenden Effekt von Ferrit mit dem erwähnten Sensor auszunutzen, wäre, den Sensor zwischen zwei Ferritstäbe zu platzieren. Der durchbrochene Ferritstab saugt sozusagen alle nahen Feldlinien an und schickt sie durch sich hindurch. Dann also auch durch den Sensor. Der geringe sich ergebende Abstand ohne aktivem Ferritmaterial durch den Sensor ist nicht schlimm. Kostet vielleicht 10-20% Verlust.

Wenn mir jemand so einen Sensor schickt, kann ich es ausprobieren. Gibt es eigentlich noch bessere Sensoren dafür? 5MHz brauch er ja nicht.

100kHz würden dicke reichen.

- Henry

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Joerg schrieb:

Kurz vor Ende von DSL, aber nahe genug fürs tschechische Eis oder leckere polnische Landwirtschaft ;-)

- Henry

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Thomas Faust schrieb:

...

Nicht annähernd..... Aber Danke für die Erklärung.

Falk

Zmzrlina? Sowas aehnliches hatten wir gerade. Selbstgemacht. Die Wurst gibt es erst heute abend, zusammen mit Ribs, alles vom Grill natuerlich.

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Wie kriegst du die überflüssigen Pfunde bei deiner Tätigkeit eigentlich wieder weg? Durch Schwitzen im Global Warming?

- Henry

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Unsere beiden Hunde wollen taeglich einige Meilen sehen, und zwar in flotter Gangart :-)

Durch Schwitzen im Global Warming?

AGW gibbet hier nich.

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