datenerfassung mit mp3 Player

Aug 20, 2007 35 Replies

Christoph Müller schrieb:

Ganz so einfach ist das nicht. Bei MPEG Layer 3 kommt noch ein psychoakustisches Modell zur Anwendung, d.h. Frequenzanteile, die der Mensch in der gegebenen Situation gerade nicht wahrnehmen kann, werden nicht weiter berücksichtigt. Das Hörempfinden ist recht komplex, es gibt z.B. sowohl zeitliche Maskierung als auch Maskierung im Frequenzbereich. Man müsste das psychoakustische Modell schon austricksen, wenn man MP3 für einen Datenlogger verwenden wollte.

CU Christian

Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net WWW: http://www.chzsoft.com.ar/ PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA

Man könnte den aktuellen Messwert z.B. vorlesen lassen. :-)

Gruß Henning

A/D -> Parallel/Seriell -> in die Tonspur reinpiepsen lassen ;)

rw

Robin Wenninger schrieb:

Hallo,

mit FSK sollte das eigentlich gehen wenn immer mehrere Perioden der beiden Frequenzen in eine Bitzeitdauer hineinpassen. Wenn dann noch die benutzten Frequenzen ein krummes Verhältnis haben und sich genügend unterscheiden müsste das doch wieder dekodierbar sein. Irgendwo noch ein altes 300 Baud Akustikkoppler Modem? ;-)

Bye

Uwe Hercksen schrieb:

Du nimmst einfach nen SIN und A-Modulierst ihn mit dem Bitmuster, da man nur eine Frequenz hat wird der Encoder wohl auch nicht reinpfuschen.

Die einzelnen Sensoren werden per Zeitmultiplex im Datenstrom untergebracht.

rw

Robin Wenninger schrieb:

Jain. Das klassische AM-Verfahren überträgt ja den Luftdruck quasi 1:1. Hier wird nur mitgeteilt, welche Frequenz wie stark vertreten ist. Die einzelnen Schwingungen selbst werden ignoriert und quasi durch einen Tongenerator ersetzt, der auf die angebene Lautstärke gedreht wird.

Um das beantworten zu können, müsste man genauer über mp3 Bescheid wissen. Ich habe da noch was im Ohr, dass da auch irgendwie der Signalabstand zu anderen Frequenzen eine Rolle spielt. Das könnte natürlich die Rekonstruktionstreue doch unangenehm beeinflussen.

Servus Christoph Müller

formatting link

Robin Wenninger schrieb:

Hallo,

das wäre ASk, man sollte aber nicht mit 0 und 100 % tasten, sondern besser mit z.B. 25 und 75 %.

Bye

Ja, vielleicht liesse sich das Problem auch mit einem zweiten MP3-Player l=F6sen. Die kann man n=E4mlich auch oft auf WAV-Direktaufzeichnung umschalten und dann d=FCrfte es keine Verluste geben. Gruss Harald

Uwe Hercksen schrieb:

Kannst du mir kurz erklären - wieso?

Dankeschön, rw

Vielen Dank für die rege Diskussion. Ich werde erstmal noch mal mit FM ausprobieren, ob ich irgendwie Frequenz und Modulationstiefe so einstellen kann, dass die Signale sich wieder dekodieren lassen. Als Fall-Back wäre noch die Aufzeichnung mit einem alten (Band-)Datalogger und die Synchronisation per Ton auf der Tonspur beider Geräte. Die Idee mit einem zweiten mp3 Player.... Ist mir gerade in den Kopf gekommen einen PDA als DataLogger zu misbrauchen. Es wäre wesentlich leichter, als die alte TEAC-Blechdose (ca 1kg), ich muss nur noch einen Atmel als AD-Wandler mit seriellem Ausgang programieren und ein Programm für Win-CE stricken um die Daten auf PDA zu kriegen. Vielleicht ist es die einfachste Lösung.

Danke an alle

Waldemar

Michael Eggert schrieb:

Doch, den 2. Oberton hört kein Disco-Kiddie mehr. Man Zielgruppe.

(Duckundweg)

Mit freundlichen Grüßen | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN | Andreas Bockelmann | \ / KEIN HTML IN E-MAIL | F/V +49-3221-1143516 | X UND USENET-GRUPPEN | | / \ |

Michael Koch schrieb:

Würde ich auch so machen. Am besten digitalisieren und dann entweder per Hardware (LED-Zeile) darstellen und mit einspiegeln oder eleganter direkt ins Videosignal einmischen: Du mußt nur den Bildrücklauf und Zeilenrücklauf erkennen (z.B. LM1881) und kannst dann z.B. in die erste Bildzeile deine digitalisierten Daten als schwarz/weiß-Muster per kleinem Microcontroller eintasten, ohne viel vom Video zu verdecken. Wenn Du die "Bit"-Blöcke nicht zu klein machst, werden sie auch nach Videokompression noch als schwarze oder weisse Bereiche erkennbar sein.

Und das ist sicherlich einer der größten Pluspunkte.

formatting link
hat da ein paar wirklich nette Beispiele.

Gruß, Jürgen

GPG key: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?search=J%FCrgen+Appel&op=get

Hoi Waldemar,

Waldemar Krzok schrieb:

Zu Deinem Problem habe ich leider auch keine Lösung, aber vielleicht klappts besser auf der Videospur, so im Stile von Teletext?

Gruss, Edi

Robin Wenninger schrieb:

Hallo,

damit die Kompression da nicht wieder dazwischen fummelt.

Bye

Eduard Iten schrieb:

ist auch eine Idee. Ein paar Kollegen haben ähnliche Idee vorgetragen. Irgendwo muss ich noch einen Videotext-Enkoder-Dekoder herumliegen haben, mal schauen. Mein Problem ist, ich möchte nichts ins Bild (sichtbar) einblenden und die Austastlücke wird ja bei MP3 wegrationalisiert. Aber ich werde ich mal versuchen ein paar Zeilen aus dem sichtbaren Bild abzuzwacken und dann nach dem Abspielen sie aus dem Videostrom entfernen. So, jetzt habe ich mehr Ideen als mir lieb ist (aber es war auch das, was ich wollte :-)) Danke noch mal

Waldemar

Schau halt das Signal an wenn du ein TV-Signal aufzeichnest. Vieleicht bleibt sogar der Bereich für den Videotext erhalten. Notfalls kannst du auch die letzte Zeile verwenden die auf vielen TV nicht sichtbar ist.

MFG Gernot

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required