Stromquelle mit PWM

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Hallo,

ich möchte eine regelbare Stromquelle bis ca. 3A mit einer PWM und
möglichst wenig Aufwand und möglichst mit Standardbauteilen aufbauen.

Gibt es dafür Beispielschaltungen?

Als Spannungsquelle für die Schaltung sollen Akkus mit 7-16V dienen,
oder auch ein Netzteil mit 11 - 13,8V DC.



Im Moment schwebt mir vor, eine PWM mit einem LM324 aufzubauen und damit
einen Leistungstransistor anzusteuern. Mit einen Messwiderstand im
Leistungspfad würde ich über einen Tiefpass eine Gegenkopplung für die
PWM herstellen.


Ist das eine passable Idee?

--
Mark


Re: Stromquelle mit PWM
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Gibt's ferig als Schaltregler-IC, wie LM2678 oder aehnlich,
LM2576 wenn knapp unter 3A reichen.
Ich weiss nicht, ob die Schaltung als Stromquelle im Datenblatt
steht, aber die
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de /
hat sie, suche 7805A
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff /
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Re: Stromquelle mit PWM
Hallo Mark,

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Tiefpass in der Gegenkopplung? Grusel. Das wuerde ich erstmal
saeuberlich durchrechnen und simulieren. Sonst schwingt die Chose
nachher. Nach Murphy passiert das dann, wenn gerade die teuerste
Probeschaltung dranhaengt. Rumms.

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Ich kann Manfred nur beipflichten, besser einen gescheiten Controller
Chip zu nehmen. Dessen Einzelpreis von einigen Euro sollte bei so einem
dicken Geraet kaum ins Gewicht fallen. Es sei denn, Du willst einige zig
tausend fertig lassen.

--
Gruesse, Joerg

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Re: Stromquelle mit PWM
Joerg schrieb:

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Selbst dann wäre ein 494 mit etwas Hühnerfutter die sinnvollste
Variante, BTDT.


Gruß Dieter


Re: Stromquelle mit PWM
Hallo Dieter,


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Auch den hatte ich mal durch eine "nur Huehnerfutter" Loesung ersetzt.
Schweren Herzens, denn er kann ja fuer sein Alter nichts. Er ist zwar
billig, aber leider nicht gerade ein D-Zug. Da schlagen die
Induktivitaetskosten ins Kontor.

Hey, Jens, wie sieht das eigentlich mit dem 0,6V Wandler aus?

--
Regards, Joerg

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Re: Stromquelle mit PWM
Joerg schrieb:

[TL494]
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Ooch, mehr als 100kHz sind zwar wirklich nicht sinnvoll mit dem
Bruder, aber das ist eh der Bereich des Kostenminimums für die Drossel.


Gruß Dieter


Re: Stromquelle mit PWM

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Seit Anfang der 90er eigentlich nicht mehr. Damals fingen die Chinesen
(in meinem Fall war das Taiwan) an, billig Ringkerne in riesigen
Stueckzahlen auf den Markt zu bringen. Und sie boten auch gleich
automatisierte Auftragsbewicklung an. Mein erstes Kundendesign damit
brachte einige Verblueffung. Anstatt 50c+ fuer die alte Induktivitaet
kostete sie nun 35c und wir konnten mehrere hundert kHz damit machen.

--
Gruesse, Joerg

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Re: Stromquelle mit PWM
Joerg schrieb:

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Und was kostet eine Drossel mit Eisenpulverkern (~26er Material) für
die Problemstellung des OP, kalkuliert für 50kHz? Das Zeug ist ja
auch sowas von billig geworden...


Gruß Dieter


Re: Stromquelle mit PWM
Hallo Dieter,

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Den derzeitigen Marktpreis kenne ich nicht, ich nehme meist Ferrit. Das
verkaufen sie inzwischen an jeder Ecke der Welt.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com

Re: Stromquelle mit PWM
Joerg schrieb:

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Jörg, so eine Drossel kann man mittlerweile für weniger als 10 EURct
ein kaufen, kommt halt sehr auf die Stückzahl an.


Gruß Dieter




Re: Stromquelle mit PWM
Hallo Dieter,

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Auch so in knapp einem Zoll Durchmesser? Das waere wirklich guenstig.
Haettest Du eine gute Quelle? Ich muss oft einen Schaltregler in meinen
Designs mit unterbringen, da waere das sehr paesslich.

--
Gruesse, Joerg

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Re: Stromquelle mit PWM
Joerg schrieb:

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Ja, der Kern entspricht in etwa T106-26 von Micrometals.


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Du musst schon selber auf die entsprechenden Messen gehen, mit den
Kurznasen muss man unbedingt persönlich verhandeln, Anbieter gibts
genug.


Gruß Dieter


Re: Stromquelle mit PWM
Hallo Joerg,

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Bis jetzt gut, ist noch nicht ganz fertig. Die Treiberschaltung
verbraucht nur 45mW bei 20kHz, da habe ich noch Raum für
unvorgesehene Verluste, die bestimmt auch auftreten werden.
(Kernverluste sind immer noch etwas unkalkuliert)

Jens



Re: Stromquelle mit PWM
Hallo Jens,

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Das sieht ja schon mal ganz gut aus.


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Mache ihn gross genug. 20kHz ist vielleicht auch ein bisschen viel, wenn
die dicken FET Gate Kapazitaeten an die Steuerung gehaengt werden.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com

Re: Stromquelle mit PWM
Hallo Joerg:
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Die Fets sind bei den 45mW schon mit drin :-).
Mit der Frequenz kann ich zwar auch noch runter gehen, dann bekommt
man aber mehr Eingangsstrom-Ripple.

Die Kernverluste steigen ja eigentlich mit der größe des Kerns, da muss
man möglichst alle Parameter in einem ausgewogenen Verhältnis bringen.
Naja, einfacher gesagt als getan, die Größe des Kerns (ETD59) ist jetzt
eher von den Spulen bestimmt worden.

Jens



Re: Stromquelle mit PWM

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Ist das sp einfach mit den Hystereseverlusten? Steigen die Verluste nicht
ueberproportional mit der Aussteuerung? Ein grosser, wenig ausgesteuerter
Kern haette also Vorteile vor einen kleinen, weit ausgesteuerten.

Tschuess
--
Uwe Bonnes                 snipped-for-privacy@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de

Institut fuer Kernphysik  Schlossgartenstrasse 9  64289 Darmstadt
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Re: Stromquelle mit PWM
Uwe Bonnes schrieb:
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Ne, hast Recht.

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In erster Näherung müssten afaik die Verluste quadratisch mit B
(bzw delta_B) zunehmen und linear mit dem Kernvolumen.

Wenn ich die Daten von ETD49 und ETD59 mal in meine vermutlich zu
simplen Formeln reintippe, dann hat der 59 wegen der größeren effektiven
Kernlänge 0,82 mal so viel B (im Quadrat 0,6725), aber ein 2,146 mal
so großes Volumen. Wäre also kein Vorteil, nur ist der Zusammenhang
vermutlich nicht so ganz linear, gerade wenn man an die Sättigungsgrenze
heran kommt. Und dann gibt es noch unterschiedliche Al-Werte, Draht-
verluste etc.
Hab übrigens doch nur ein ETD54 Kern.

Jens




Re: Stromquelle mit PWM
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... und wenn man den AL-Wert noch auf die Windungsanzahl anrechnet, hat
man schon einen Faktor von 0,467 für B² beim ETD59.
Allerdings ginge es hier dann schon um halbe Windungen Primärseitig.

Jens



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