DAB+: fast zu schön, um wahr zu sein

Jun 20, 2019 Last reply: vor 7 Jahren 1455 Replies

Am 25.06.19 um 16:47 schrieb Joerg:

Die Formulierung gefällt mir nicht. Nicht der Pi 4B kann keine Full-HD Videos - das schafft schon mein Pi 1 nebenher ohne große Last -, sondern dein $Liblingsstreamingdienst lässt kein FullHD dekodieren, indem er den zugehörien Funktionseinheiten den Zugriff auf das Video versagt.

Gerüchten zufolge ist es mittlerweile sogar gelungen auf dem Raspi H.265 alias HEVC zu dekodieren, wofür man angeblich doch eine halbwegs aktuelle Intel-CPU braucht.

Also geben wir klein bei, meiden den bornierten $Streamingdienst /nicht/ und lassen diesen mit dem 10-fachen Stromverbrauch bei maximaler Ineffizienz den Film in JavaScript dekodieren oder so. Mein Weg ist das nicht.

Mir auch.

Klar können die das, genau wie jeder noch so alte Raspi auch. Der alte Raspi 1 Chip war nämlich eigentlich mal für Fernseher vorgesehen. Aber die Anbieter *wollen nicht*, dass es funktioniert. Am Ende überspringt dann einer noch die Werbung - das geht ja mal gar nicht. Und dann können Sie auch nicht mehr sämtliche Daten klauen. Ein einziges Android Device erzeugt hier im Heimnetz mehr DNS-Traffic als ein Server, vier 24/7 laufende VMs, 1 PC und 2 Laptops zusammen. Und unter den ständigen Internetzugriffen des Androiden sind hundertmal mehr dubiose, bei mir mittlerweile gesperrte Adware- und Tracking-Domains als bei den anderen Geräten. Da kann mir keiner mehr erzählen, dass das für die Funktion erforderlich wäre - zumal meine Sperren bisher nicht eine einige Funktionsstörung hervorgerufen haben. Das ist einfach nur Gelegenheit macht Diebe.

Das hatte ich auch mal. Da hatte sich bei Party ein Drähtchen von der Zuleitung direkt an der Spule aus dem Kleber gelöst. Ich habe es instandgesetzt. Das hat dann bis zum Ableben durch Sickeninsuffizienz gehalten (>10 Jahre). - Damals hatte man noch Zeit.

Ja, bei MPD auch. Dafür gibt es weit über hundert verschiedene Clients für die unterschiedlichsten Geräte und Technologien. Viel kompatibler geht nicht.

Erstaunlich. Hier ist fast alles nur "Dudelfunk", also der übliche Hitparaden-Einheitsbrei. Lediglich ein paar wenige Sondersendungen heben sich gelegentlich von dem Matsch ab.

Marcel

Axel Berger schrieb:

Nein. Es ist völlig richtig

Hmm, du bist "Reichsbürger"? Oder "Selbstverwalter"?

Ja, richtig. Die frühere "GEZ" ist noch immer eine Gemeinschaftseinrichtung der Landesrundfunkanstalten. Nichts besonderes, ausser für Reichsbürger und ähnlich begabte Mitmenschen...

MfG Rupert

Am 23.06.19 um 16:45 schrieb Joerg:

Fragt sich nur, was du da in HiFi und Stereo 'reinkriegen willst. ;)

Ja, das habe ich auch (Wolfson Audio Card). Aber wenn man neu für den Zweck kauft, ist es halt sinnvoller gleich ein /geeignetes/ Modul zu kaufen, statt dann zwei Brocken. Zumal noch jeder zusätzliche Euro an der Wirtschaftlichkeit knapst.

Und USB hat oft den Nachteil, dass es beim Einschalten übel im Lautsprecher knackt. Und wenn auf dem Netzwerk was los ist, gibt es u.U. Sample Drops. Die Aufsteck-Soundkarten mit Wolfson- bzw. Cirrus-Chip sind hardwaretechnisch sehr gut, aber seit dem Aufkauf von Wolfson Audio recht teuer - das gilt für andere Pi-Soundkarten allerdings auch. Zudem ist der zugehörige Arizona-Treiber fehlerhaft und produziert immer mal I2S Sync-Errors mit Sample drops. Wenigstens muss man ihn nicht mehr selber Compilieren, was mit Verlaub abenteuerlich war.

Marcel

Am 29.06.19 um 02:20 schrieb Hartmut Kraus:

Irgendwann haben die Ohren auch keine 15kHz Bandbreite mehr. ;-)

Und wenn man sich anhört, was sich die Jugend heute so rein zieht, ist der Unterschied auch eher kleiner werdend. Da freut man sich über den guten Klang der Tisch-Brüllwürfel, die sich anhören als sein ein altes Transistorradio ins Klo gefallen, nur weil es halt immer noch besser ist, als die Quäker im Handy.

Aber das soll jetzt keine Rechtfertigung werden. Mir wäre as auch /viel/ zu wenig. FM/Stereo ist aber trotz der Bandbreitenbegrenzung ziemlich gut. Die netten Versuche mit 160kbit MP2 alias DAB waren da viel schlechter.

Marcel

Du bist ziemlich krank im Kopf. Zur Genesung solltest Du zunächst die Filterblase der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten verlassen.

In solch einer Blase leben fast ausschließlich verpeilte Christpopulisten, die bemerken, daß ihnen ihr Propagandainstrument abhanden kommt. Oder ihre Pension. </Rupert-Haselbeck-Modus>

Welche rechtlichen Status hat denn die von Dir bezeichnete "Gemeinschaftseinrichtung"? Was darf die GEZ-Nachfolgeeinrichtung tatsächlich tun?

Ralf

Letztes Jahr (2018) zu dieser Jahreszeit befaßte sich das Bundesverfassungsgericht mit den ersten vier(!) von rund 160 Verfassungsbeschwerden zum Thema Haushaltszwangsabgabe, die seit dem Jahr 2013 aufgelaufen waren. Diese 160 Beschwerden hatte das Verfassungsgericht zuvor angenommen, was das Überschreiten einer bedeutenden Hürde entspricht.

Einer Beschwerde wurde stattgegeben: die Zweitwohnungssteuer wurde aufgehoben, aber wie bekannt, nicht rückwirkend, obwohl als eindeutig verfassungswidrig anerkannt. Die zunächst angenommene Verfassungsbeschwerde zur ähnlichen Situation nur im Hinblick auf Betriebsstätten wurde im Rahmen einer /dev/null-Aktion entsorgt.

Gruß, Ralf

Holger snipped-for-privacy@privacy.org:

Naja, aber manchmal glaube ich, das mit dem GEZ-Gebührenzwang gezielt ein Nebenkriegsschauplatz geschaffen wurde, damit sich die Leute dort abreagieren können. Lenkt schön von den eigentlich wichtigen Dingen ab....

M.

--

Am 29.06.19 um 07:15 schrieb Marcel Mueller:

Naja, aber mehr als 4,5 kHz schon noch lange. ;)

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Naja, Jörg ist aber schon lange kein Jugendlicher mehr. ;)

Oder wie Jörgs "Saba HiFi-Studio 8100 Stereo", wenn damit auch nur AM-Sender empfängt. ;)

Ralf Kiefer schrieb:

All das ist samt den Reechtsgrundlagen (zutreffend) beschrieben und nachzulesen unter

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Wenn es dich (oder einen anderen) tatsächlich interessieren sollte, dann lies doch bitte einfach mal nach, was dort in durchaus einfachen und leicht verständlichen Worten beschrieben ist. Es hat zwar nur recht peripher mit dem Thema der Gruppe hier zu tun, aber es wird wohl niemand mehr allzu großen Protest erheben, wenn du danach hier dennoch Fragen zu den Dingen zu stellen gedenkst, welche du dennoch nicht verstanden haben solltest

MfG Rupert

Das ist deren Eigendarstellung. BTW nicht lesbar, weil Javascript zwingend.

Daher fragte ich Dich nach dem tatsächlichen Status, und eben nicht nach dem, den sie gerne hätten. Fakt ist, daß die GEZ-Nachfolgeorganisation häufig genug rechtsanmaßend tätig war und ist. Bevor Du jetzt zu jammern beginnst, gleich die Antwort auf Deine noch nicht gestellte Frage: sie versendeten Briefe in ihrem Name, obwohl sie dafür nicht befugt sind. Diese Organisation ist nicht rechtsfähig. Kein Mensch schuldet dieser Organisation irgendetwas. Ausschließlich die Haushaltszwangsabgabenbehörde des jeweiligen Bundeslandes ist für dieses Thema zuständig.

Ralf

Ja, Danke. Jahresbericht 2017, Seite 20: *Der Beitragsservice* -- also die umbenannte GEZ und keiner sonst -- leitet "Maßnahmen im Forderungsmangement" ein. Bei 45 Millionen "Beitragsskonten" gab es 2017

21 Millionen "Maßnahmen": Also im Mittel wird jeder Zahlungspflichtige jeder zweite Jahr mit einer Mahnung bepflastert, und das, obwohl er dank Einzugs kaum jemals eine Zahlung vergessen oder verspäten kann. Es gibt jedes Jahr 1.3 Millionen Vollstreckungsveruche, also Zwangsmaßnahmen am Ende der Eskalation.

Die Kosten betragen 165 Millionen Euro im Jahr für tausend Mitarbeiter, also 165 000 pro Nase und Jahr. Die Sachkosten dieser Behörde dürften vernachlässigbar sein, irgendwer "verdient" nicht schlecht dabei.

Ich kannte die Seite nicht, aber es hat sich gelohnt, sie zu lesen. Danke.

Nach Impressum des Beitragsservice ist er nicht rechtsfähig. Er ist ein Inkassounternehmen.

Im (aktuellen) Firefox auch mit freigegebenem Skripting nicht. Im Opera ging's dann. Aber die Programmseiten der Sender sind genauso vermüllt.

In wessen Namen und ob sie im Auftrag handeln wird nicht immer so recht klar und scheint absichtlich verschleiert -- auf jeden Fall sind stets sie und nie jemand sonst der Absender.

Und von den Versuchen war 2015 ~ die Hälfte erfolgreich:

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> Er [...] betrieb als nicht rechtsfähige > Gemeinschaftseinrichtung rund 720.000 Zwangsvollstreckungen.

Und das als "nicht rechtsfähige Einrichtung". Der "Rechtsstaat" lässt grüßen:

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Es ist aber nunmal so, dass auch Computer mit den Unbilden des Alltags zurechtkommen muessen und dazu gehoeren suboptimal implementierte Dienste wie Youtube. Es ist aehnlich, wie ein Auto von der Konstruktion her mit Schlagloechern fertig werden muss, weil breite Gegenden der Welt nicht imstande sind, ein gescheites Strassennetz zu unterhalten (Beispiel Kalifornien).

Das gleiche gilt fuer das *.doc Format. Man kann sich noch so lange auf den Kopf stellen in Sachen Open Document Format oder dass LaTeX besser sei, wenn ein System *.doc nicht packt, ist es zumindest im Geschaeftsleben unbrauchbar.

Youtube ist auch nicht mein Lieblingsdienst, habe es frueher sogar gemieden, aber man kommt nicht mehr umhin. Z.B. wenn man aeltere Western sehen moechte, die keiner der Streaming-Dienste wie Netflix oder Hulu anbietet. Oder wenn man der Reparatur eines sehr seltenen Teils erstmal zusehen moechte, bevor man sich an die Zerlegung macht und dabei vielleicht etwas wichtiges unbeschaffbares zerstoert.

Bisher habe ich nur wenig dazu gefunden, wie man Youtube im 1080 Modus fluessig betreibt. Android Boxes konnten das schon immer, selbst die mit aelteren Allwinner Cortex-Core Prozessoren. Es geht also und auch Raspberry schafft das, aber nur mit OpenElec und so, wo man keine normale Computerei mehr mit betreiben kann. Nur nicht mit Linux (Raspbian), dort liegt offenbar das Problem. Auf der Command Line mit omxplayer geht es schon, aber im 21.Jahrhundert will man nun wirklich nicht Dutzende URLs auf der Command Line eintippern muessen. Beim Betrieb ohne Keyboard ist das eh fast unmoeglich.

Noe. Mein Smart Phone hat einen Film von 3h 20min in Hi-Def ueber Youtube sauber angezeigt und danach immer noch 60% Akkuladung gehabt, obwohl es einen deutlich kleineren Akku enthaelt als die teureren Samsung Galaxy Foenchen. M.W. hat der Akku bei 3.7V mittlerer Spannung keine 5000mAh, das kann man also nicht "10-fachen Stromverbrauch" nennen. Ergo wird es unten in der Braustube wohl auf eine weitere Android Box oder auf ein Tablet hinauslaufen. Die koennen das.

Es ist nicht eilig und soll nicht teuer sein. Irgendwann werde ich hoffentlich ein Tablet finden, das 8-10" Bildschirmdiagonale hat (fuer draussen oder in der Garage beim Schrauben) und einen HDMI Port enthaelt. Letzteren haben sie bei "modernen" Tablets weggelassen, warum auch immer.

Vielleicht hole ich mir einen Raspberry Pi Zero W, zum Spielen, den Braukessel etwas mehr automatisieren und in der Zwischenzeit koennte er als Low Power NAS mit WLAN Anbindung dienen.

Erstaunlich ist, dass seit Jahren nichts dran geschieht, obwohl das Internet voll von Diskussionen ueber die mangelnde Youtube Faehigkeit des Raspberry ist. Die Software dazu zu schreiben, ist was fuer SW-Experten. Leute wie ich koennen das nicht.

Eben.

Der oben erwaehnte 3h 20min Film enthielt exakt eine Werbung vor Beginn. Die konnte man man 5sec wegklicken, was ich auch tat. Beim Android Kasten im Wohnzimmer ist das genauso.

Was sollen sie mir vom Android Kaeschtle klauen? Ausser dasss Google jetzt weiss, dass ich Western mag. Toll, duerfen sie wissen.

Bei mir war wohl die Zentrierspinne gebrochen.

Bei einer Fete ist mal ein Stereoverstaerker kaputtgegangen. Alles Maschinenbauer. Aufgeschraubt ... "Habt Ihr einen Loetkolben" ... "Einen WAS?" ... "Egal, vielleicht einen Inbusschluessel und eine Zange?" ... "Klar!" ... Den Inbusschluesse, der Zange gehalten, auf dem Herd aufgeheizt und ein Kabel am Netzschalter wieder angeloetet. Eingeschaltet, Stones wieder auf voller Droehnung. Moment, warum kommt da jetzt ... ich hatte nach etlichen Bierchen und Ouzo vergessen, den Netzstecker zu ziehen . Ein Hoch auf Plastikgriffe an Zangen.

Meist ist es so, dass die Leute alle ihre Musik auf dem Smart Phone haben. Da kann man sich ein Bluetooth Modul holen und in den Stereoverstaerker stecken.

Mit meinem MP3 Spieler am Fahrrad bin ich inzwischen die Ausnahme, aber draussen waehrende der Fahrt sind die Bildschirme von Smart Phones schwierig lesbar.

Es liegt daran, dass es bei uns fast keinen "Staatsfunk" gibt und besonders beim Rundfunk viele Sender klein, lokal und voellig unabhaengig sind. Sie finanzieren sich weitgehend aus Spenden und ein wenig aus Werbung lokaler Geschaeftsleute. Baecker, Metzger, Gaertnereien, Gaststaetten, Laeden mit kleinem Werbe-Budget.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Zustimmung. Das gilt dann auch für Microsoft Word in einer anderen Version, mit einem anderen Druckertreiber oder unter einem anderen OS.

-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069  X in | D-50829 Köln-Ossendorf

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"Mund auf!" hätte ich dir noch empfohlen ...

Eben. Plötzlicher enormer Druck von außen auf die Trommelfelle ...

Hätte auch sein können, du hörst danach gar nichts mehr ...

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Aber einen Dauerschaden hast du schon zurückbehalten? Echt Scheiße.

... wo Jörg über seinen Rennlenkerbruch erzählt.

Dann paßts ja. Können wir uns auf EOD einigen? Ich gehe einseitig in Vorlage.

Volker

Am 29.06.2019 um 16:57 schrieb Joerg:

Hab mit remote Airspy mal reingehört, Mittelwelle scheint in den USA sogar gut zu klingen.

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Butzo

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