Das würde ich so nicht ausdrücken, wie gesagt, das sind halt Module für viele kW Dauerverlustleistung. Ich bau ja auch kein Verlängerungskabel für ne Stehlampe mit "CEE Rot", nur weil ich welche hab, der Platz reicht und ich grad keine 230V-geeigneten Stecker für weniger Strom in der Bastelkiste finde.
Mit anderen Worten: Da sollte es eigentlich passendere Bauteile geben, und falls nicht, werde ich wohl das Konzept ändern...
Gruß, Michael.
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R
Rolf Bombach
Naja, die Erklärung fürs Auftauchen und Verschwinden von "L1" wär schon interessant gewesen. Auch stimmt die Behauptung, die Schaltung mit dem Kommutierungsthyristor würde die ganze Elkoladung vernichten, so nicht. Eine dicke Diode D2 nur um den Zündthyristor zu sparen ist irgendwie auch "originell", ebenso wie die Simulation der Microkontroller- Steuerung mit 2 NE555.
mfg Rolf Bombach
B
Bernd Laengerich
Aber wozu sollte in der Schaltung ein separater Zündthyristor gut sein?
Na ja, es ging wohl nur darum sowohl den Wandlerteil als auch die Helligkeitssteuerung auf einfache Art als Demo zu realisieren.
Bernd
M
Michael Eggert
Moinsen!
Ich muss mal wieder an meinen alten Thread anknüpfen:
Es sind 635V auf 2500µF geworden, das ergibt dann die gewünschten
500Ws. Zünden funktioniert ab ca. 250V zuverlässig.
Also hab ich gemessen: Bei 635V fließen gut 600A. Die Kondensatoren haben einen verdammt niedrigen Innenwiderstand, es ist _kein_ schlagartiger Spannungs- einbruch nach dem Zünden sichtbar. Spannung und Strom gehen dann mit einer Zeitkonstante von etwa 2,5ms runter, bis der Lichtbogen bei
60-80V abbricht.
Nun wollte ich die Intensität gern einstellbar haben, allerdings nicht über die Kondensatorladung, sondern ich möchte den Blitz unterbrechen können - aber jetzt nicht schlagartig die Elkos kurzschließen (muss ich ja alles wieder laden) sondern halt längs den Stromkreis öffnen.
Noch vor den Messungen hatte ich einen IGBT IRG4PF50W bei Conrad besorgt, spezifiziert bis 200A Puls. Bis 250A gings gut, bei 300A hat er sich nach ca. 1ms in einen Null-Ohm-Widerstand verwandelt.
Leider finde ich keinen IGBT, der
- 635V und gut 600A Puls verträgt
- dabei aber nicht für viele kW Dauerlast ausgelegt ist und
- den man auch bekommt und bezahlen kann (bis 20..25 Taler vielleicht)
Bei Thyristoren siehts leider ähnlich aus, zusätzlich hab ich da das Problem, daß Leistungsthyristoren oft schon um die 100µs Ausschalt- zeit haben, das heißt ich muss ihnen 100µs lang den Strom "klauen" - und da der dann ja auch durch die Blitzröhre fließt, ist mir das zu lang.
Hat sonst jemand eine Idee?
Gruß, Michael.
J
Joerg
Hallo Michael,
Ich kenne Deine Schaltung nicht. Vielleicht ein dicker FET, der vor dem Zuenden (sanft) durchgeschaltet wird und danach kurz unterbricht?
Gruesse, Joerg
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G
Georg Acher
|> Hat sonst jemand eine Idee?
Parallelschalten von drei IGBTs mit Balanzierungswiderständen im
0.0x-Ohm-Bereich?
Georg Acher, acher@in.tum.de
http://wwwbode.in.tum.de/~acher
"Oh no, not again !" The bowl of petunias
M
Michael Eggert
Hi!
Ist nicht viel dran.
Elko Plus - Blitzlampe - IGBT - Elko Minus.
Zündung geht momentan extra über Thyristor. Könnte später mal mit auf den IGBT gelegt werden wie in
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aber momentan ist mir das herzlich egal.
Genau den such ich ja! Ich hatte dicke Ströme halt eher mit IGBTs in Verbindung gebracht, aber letztendlich ist mir das auch egal, solangs den Strom und die Spannung aushält, käuflich und bezahlbar ist :-)
Momentan hatte ich den IGBT permanent mit 18V am Gate (20V darf er) durchgeschaltet. Habs also noch gar nicht mit Ausschalten probiert sondern nur geschaut, ob der den Strom überlebt. Negativ.
Gruß, Michael.
M
Michael Eggert
Moin!
Hm, ich hatte da einen sehr prägnanten Kommentar im Kopf, ist ja nicht so daß ich nicht vorm Basteln schon nach Lösungen gesucht hätte. :-)
Und es fällt mir nicht schwer, das zu glauben. Mit Balanzierung meinst Du doch Gegenkopplung mit Widerständen Emitter-GND, die als Shunt wirken und somit bei steigendem Strom die Gate-Emitter-Spannung verringern. Das riecht nach linearem Betrieb. Und bei 600V und 600A ist so ziemlich alles, was halbwegs in den linearen Betrieb kommt, verdammt schnell verdammt tödlich fürs Bauteil. Wenn Du was anderes meintest, immer ran damit.. :-)
Gruß, Michael.
D
Dieter Wiedmann
Michael Eggert schrieb:
Man kann IGBTs schon parallel schalten, aber....
....nicht so, die Stromverteilwiderstände müssen in den Kollektorzweig. Man macht das gar nicht gerne weil man an den Widerständen einige Volt abfallen lassen muss, überlegs dir mal anhand der Vce/Ic(T)-Kennlinien. In deinem speziellen Fall könnte das aber eine probate Lösung sein, die Widerstände müssen natürlich auch mit der Impulsbelastung zurecht kommen.
Gruß Dieter
J
Joerg
Hallo Michael,
Bei diesen Spannungen hatte ich noch nicht mit ganz so hohen Stroemen zu tun. Der Fairchild FQA13N80 packt nur 50A Pulse, aber es sollte sicher dickere geben. Oder eben einige weniger dicke parallel.
600A sind ja auch kein Pappenstiel.
Gruesse, Joerg
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D
Dieter Wiedmann
Joerg schrieb:
Klar, sprengt aber seinen Preisrahmen erheblich. MCT wäre gut geeignet, aber die sind wohl wieder in der Versenkung verschwunden.
Gruß Dieter
G
Georg Acher
|> > Mit Balanzierung meinst |> > Du doch Gegenkopplung mit Widerständen Emitter-GND, die als Shunt |> > wirken und somit bei steigendem Strom die Gate-Emitter-Spannung |> > verringern. |> |> ....nicht so, die Stromverteilwiderstände müssen in den Kollektorzweig. |> Man macht das gar nicht gerne weil man an den Widerständen einige Volt |> abfallen lassen muss, überlegs dir mal anhand der Vce/Ic(T)-Kennlinien.
Bevor er aber für ein paar 100$ einen Bierdeckelgrossen IGBT einbauen muss...
|> In deinem speziellen Fall könnte das aber eine probate Lösung sein, die |> Widerstände müssen natürlich auch mit der Impulsbelastung zurecht |> kommen.
Bei den benötigten Widerstandswerten wird das aber eher mit einigen mm von dickerem Konstantandraht zu machen sein. Der wird mit dem Impuls noch die wenigsten Probleme haben :-)
Georg Acher, acher@in.tum.de
http://wwwbode.in.tum.de/~acher
"Oh no, not again !" The bowl of petunias
D
Dieter Wiedmann
Georg Acher schrieb:
Mit EUR 100,- dürfte man dabei sein, aber er will ja doch weniger ausgeben, sollte auch machbar sein.
Klar, aber die üblichen Keramikbrummer halt ehr nicht.
Gruß Dieter
J
Joerg
Hallo Dieter,
Der 13N80 kostet aber nur zwei fuffzig. Ein dickerer oder einige parallel sollten noch in Michael's Rahmen von bis zu 25 Talern zu finden sein.
Gruesse, Joerg
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M
Michael Eggert
Hi!
...und hat bei 20A schon über 10V :-/
Bin für Vorschläge immer zu haben!
Nein, leider nicht.. und 600V auch nicht.
Gruß, Michael.
M
Michael Eggert
Hi!
Das sollte nicht gar zu weh tun. Beim Messen hatte ich nen 0,1 Ohm Zement als Shunt, also 60V Peak und 50Ws "verheizt". Wenn da vielleicht so 10V Spannungsabfall reichen würden.. Das Sechzigstel an Energie fällt da sich nicht auf. Was wäre denn ein realistischer Wert?
Scheint nicht so schlimm zu sein, der Draht hat wohl genug Wärmekapazität um das wegzustecken.
Gruß, Michael.
M
Michael Eggert
Hi!
Eben das scheint das Problem zu sein.
Conrad (Business) hat ja ne schöne Auswahl von IRF-Bauteilen, vor allem IGBTs. Da gibts von 10A bis 80A alles mögliche, nur der maximale Pulsstrom scheint davon recht unabhängig zu sein, mal Faktor 2 mal Faktor 10, und bei der Hälfte aller Bauteile ist er 200A. Da denkt man sich, na gut, vielleicht haben die nur bis 200 gemessen. War aber wohl nicht so. Und dann gibts noch die richtig dicken, schweineteuer, riesengroß, nichtmal mehr der Faktor 2 zwischen Dauer und Puls, dafür aber für kW Verlustleistung. Für mich gleichzeitig über- und unterdimensioniert. GRMBL, warum gibts da nix dazwischen? Ich will doch nur Pulsleistung, da brauch ich doch nix, wofür ich gleich Stahlkappenschuhe anziehen muss, für den Fall daß mir das Ding auf den Fuß fällt! Und bei anderen Herstellern/Händlern siehts nicht anders aus. Bei Reichelt hab ich ganze 2 (ZWEI!) IGBTs gefunden. Bin begeistert.
Wieviel Spannung sollte denn dran abfallen? Von der Größenordnung etwa soviel wie überm durchgeschalteten Transistor?
Apropos Probleme: Machen die Transistoren beim Abschalten "gleichzeitig genug" dicht? Nicht daß der letzte dann die Hunde am Ar... - ääh - Fuß hat.
Gruß, Michael.
J
Joerg
Hallo Michael,
Solange die Last thermisch ausgehalten wird, sind 10V ja nicht viel bei
650V Kondensatorspannung.
Vielleicht liest ja jemand aus dem Starkstrombereich mit.
Gruesse, Joerg
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D
Dieter Wiedmann
Michael Eggert schrieb:
Durchaus, bei schön symetrischem Aufbau (Layout!) sind auch 5V durchaus denkbar. Letzte Instanz ist aber immer das Datenblatt und die thermische Kopplung der IGBTs.
Naja, Vertrauen ist gut, Datenblatt (so der Hersteller die Impulsbelastbarkeit angibt) ist besser. Georgs Vorschlag mit Konstantandraht (oder Manganin, lässt sich besser löten) passt in meinen Augen besser.
Gruß Dieter
D
Dieter Wiedmann
Joerg schrieb:
Ja, aber er müsste ja schon einige parallel schalten, so trivial ist das nicht bei diesen Randbedingungen. IGBTs sind da einfach im Vorteil, wesentlich höhrere Impulsstromtragfähigkeit. MCTs sind noch besser, z.B.
75A Nennstrom, aber 2000A Impuls.
Aufpassen muss man bei sowas immer auf die Stromsteilheit, sonst gibts 'hot spots' und da semmelt alles ab, egal ob MOSFET, IGBT oder MCT.
Gruß Dieter
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