Blitzgenerator mit IGBT

Jan 03, 2005 65 Replies

On Mon, 23 May 2005 21:48:52 +0200, Michael Eggert wrote in Msg.

Wieso? Guckst du hier:

. +HV-+----L------+--------+---, . | | | | . | | C2 R . | | | | . | A +---' . C1 ---G Th1 | . | K A . | | Th2 G-- . | X K . | | | . | | | . GND-+-----------+--------'

X: Blitzlampe, Th1: Hauptthyristor, Th2: Löschthyristor. X und Th1 können wohl auch vertauscht werden. L ist wichtig, damit beim Löschen keine Stromspitze durch Th2 fließt. C2 muß so dimensioniert sein, daß er sich während des Löschens nicht zu weit auflädt (sonst geht der Strom wieder durch den Hauptzweig, bevor Th1 aus ist).

Ich habe keine Ahnung, ob man das so macht. Ich habe mal irgendwo aufgeschnappt, daß Fotoblitzgeräte einen "Löschthyristor" haben und habe mir das so zurechtinterpretiert wie obige Schaltung. Bestimmt kann man das viel schlauer machen und auch die nach dem Löschen auf C2 verbliebene Ladund sinnvoll nutzen, statt sie in R zu verbraten. Und im Grunde braucht man Th1 gar nicht, weil doch die Blitzröhre selbst eine Art Thyristor ist. Ich weiß aber nicht, wie lange der Bogen braucht, um sich abzubauen.

Große Studioblitzgeräte werden allem Anschein nach über die Ladung am Blitzkondensator eingestellt.

robert

Hi!

Auch ne Idee. Ist allerdings nur dann sinnvoll, wenn C2Ich habe mal irgendwo

Damit kann durchaus die Schaltung aus dem Link gemeint sein. Und ganz früher hat man den Elko einfach kurzgeschlossen. Rabumms. Geht natürlich nur bei kleinen Elkos und man muss alles wieder aufladen, selbst wenn nur ein Bruchteil sinnvoll verbraucht wurde.

Da hab ich auch noch nichts gefunden.

Mit den üblichen Nachteilen: Will man die Leistung verringern, muss man die Elkos erstmal entladen, meist durch abblitzen. Und TTL geht halt nicht, wenn der Blitz nicht abgeschaltet werden kann, da muss man dann mit Vorblitzen zum Messen arbeiten (manuell oder automatisch).

Vielleicht haben die Hersteller ja die gleichen Probleme wie ich? :-)

Gruß, Michael.

Nur mal so als unqualifizierter Einwurf:

Ich hab hier 'n vernünftig geregeltes 10W-HME-EVG auf dem Tisch liegen (Betrieb einer Solarc). Eigenbau eines Münchners. Verwendet über ein RC-Glied eine Schaltfunkenstrecke (nicht Epcos, die streuen zu sehr). Liefert bis zu 400 V, Schaltfunkenstrecke 350 V, Zündspannung mit Spule ca.

15 kV IIRC.

Mit (für Solarc-Betrieb nicht geplanten) 960 muF im 400-V-Zweig kann man damit, heute abend mal ausprobiert, auch wunderbar die U-Blitzröhren von Unrad oder Tail-Light-Röhren aus'm A318--321 betreiben:-) Nur werden die mit der Zeit warm bei ca. 0,5 Blitzen/Sekunde und gerade bei der Hella-Röhre (Tail-Light) mit 48 mm Entladungslänge versschiebt sich die Zündspannung nach ca. 2 Minuten zu weit nach oben:-(

Achso: 960 muF im 400V-Zweig ist realisiert über zwei 330 muF S+M B43502-F0337-M aus einem ausgeschlachteten FU und einen Noname 280 muF aus ?. Die Kondensatoren werden innerhalb ca. 5 ms von 354 auf 50 V entladen. Macht im Mittel allerdings nur 50 A, wenn meine Milchmädchen-Maschbaurechnung stimmt:-) Laut Tangentenbeobachung am Oszi sollte die Spitze bei ca. 100-150 A liegen. Da machen sich aber schon die dünnen Drähte der Dämpfungsdrossel bemerkbar. Die gesamte Elektronik ist halt fast kleiner und leicher als der Zündtrafo der Tail-Light-Röhre:-)

Olaf, aber trotzdem gut hell im Wohnzimmer, Schultz

PS: Bei Hamburger Radwegen darf man das Teil IMHO legal als Rücklicht am Fahrrad benutzen, so oft wie man in der Luft ist:-)

Hi!

:-))

Kommt in etwa hin. Und ca. 60Ws.

Glaub ich gerne. Bei 500Ws ists schon mit geschlossenen Augen unangenehm, oder wenn man an die Zimmerdecke schaut. Und zwar ohne Reflektor, die Lampe einfach nur oberhalb einer blauen Lochrasterkarte fixiert, in einem standard-braunen Karton.

Gruß, Michael.

Hab ne Schaltung gescannt:

formatting link

mfg Rolf Bombach

Moin!

Dankefein! Hier sieht man noch einen Vorteil der Konfiguration mit Kondensator _hinter_ der Blitzröhre: Man schafft es ohne Hilfs- spannung, den (6,8µ) Kondensator so zu laden, daß man beim Zünden des Löschthyristors eine negative Spannung am Schaltthyristor bekommt.

Für mich ist das aber alles graue Theorie, solange ich bei meinen Strömen leider nur Thyristoren mit 100µs Ausschaltzeit finde. :-/

Gruß, Michael.

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