Batteriewechsel auf Platine

Jan 27, 2011 47 Replies

Hallo zusammen, ich habe hier ein Gerät mit fest eingelöteter 3V Lithium-Batterie, die nach



6 Jahren langsam leer wird. Nach diversen Berichten im Internet kann ich sie nicht einfach auslöten, da das Gerät dann seine Programmierung verliert. Einer dieser Berichte meinte lapidar, man solle "während des Lötens das Gerät an eine geeignete Stromquelle anschliessen".

Nur ist da leider kein Anschluss außer den Lötaugen. Die Batterie hat auch keine Lötfahnen aus Draht, sondern an jedem Pol eine Art Blech, das jeweils in 3 Lötaugen eingelötet ist.



Meine Idee ist es, eine neue Batterie mit Drahtlötfahnen mit Litzenverlängerung auf die andere Platinenseite anzulöten. Dann würde ich mit einem Seitenschneider versuchen, die alten Blech-Lötfahnen durchzutrennen, die neue Batterie an deren Reste anlöten und die erste Hilfsverbindung kappen. Hat das Aussicht auf Erfolg? Vertragen sich die beiden Batterien während dieser kurzen Zeit, oder geht die neue Batterie beim Versuch die alte zu "laden" in die Knie? Gibt es andere Tips, wie man das am besten angeht?



Vielen Dank, Juergen



"Juergen Wenzel" schrieb im Newsbeitrag news:ihr880$mfh$ snipped-for-privacy@news.sap-ag.de...

Hi, wenn die "Neue" dieselbe Spannung hat wie die alte, kannst Du die einfach parallel schalten. Laden geht nicht, aber Lithiums werden idR nicht niederohmig, die trocknen aus. Was sich lohnen könnte, ist die Bahnen und "Lötaugen" abgehen und eine Stelle für einen kleinen Elko finden. der kann dann auch während eines "Batteriewechsels" puffern. Vielleicht ein Tantal auf der Unterseite...

mfg, gUnther

ch

da

Das istim Grunde das Gleiche wie bei PC-MBs. Irgendwann mu=DF auch da.....

Wenn ich den PC neu aufbau, l=F6t ich gleich zwei d=FCnne Dr=E4tchen am B-Sockel an.. Dann kann man irgendne alte B kurz anschl. f=FCr den Wechsel.

Aber, was mich =E4rgert. K=F6nnt der MB-Hersteller nicht gleich ne Doppelhalterung einbauen. Wenn man sie aufstellt, brauchts nicht mehr Platz als ne lieg.Einfachhalterung.

Aber, vermutl. kostet in China die Doppel-Halt.

1,5 Cent mehr....

MfG bastian

"bastian" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@i5g2000yql.googlegroups.com...

Hi, soeine lose Halterung ist ne potentielle Fehlerquelle, außerdem, welche "Lebensdauer" wird man wohl veranschlagt haben? 3 Jahre ist der "übliche Produktzyklus", alles darüber ist Methusalem und Asbach...und mir hat eine Lithium auf dem Board 9 Jahre gehalten...ne Markenzelle wohl. Und sind ein paar Configdaten wirklich so wichtig, daß man sie zwar nicht sichern, aber erhalten will? Ist der Kugelschreiber ausgetrocknet oder wie?

mfg, gUnther

Hängt von dem fraglichen Teil ab. Wenn Du die Configdaten nicht mehr ins tote System hineinbekommst...

David Kastrup

Juergen Wenzel schrieb:

Hallo,

mit zwei neuen Batterien dürfte das einfacher gehen. Du kannst ja die provisorisch angeschlossene Batterie erst wieder entfernen wenn eine neue Batterie anstelle der alten eingebaut ist und damit bereit ist die Speicherchips weiter zu stützen. Natürlich müsste man während der Aktion auch jeden Kurzschluß der Batterie zu vermeiden, auch wenn es nur ganz kurz ist. Sonst wäre die Batterie getauscht und der Speicherinhalt trotzdem futsch.

Bye

Juergen Wenzel schrieb:

Nenn doch bitte mal den Namen des Herstellers, der so einen Bockmist baut! Nicht, dass ich aus Versehen mal sowas kaufe.

ist so üblich

Wenn du sonst keine Möglichkiet hast die Programmierung wieder herzustelleb bleibt dir nichts anderes übrig.

Ich würde aber versuchen einen Hilfsquelle sauber temporär anzuschliessen und auch die Blechteile des alten Akkus komplett auszulöten. Sonst ist es Nurks!

ja.

nicht weitr als die alte schon ist

Du kannst ja sicherheitshalber einen Widerstand mit 1kO dazwischn schalten. Die Schaltung braucht ja so gut wie keinen Strom.

kaum.

bastian schrieb:

So ein Unsinn! Wechsle die Batterie doch bei eingeschaltetem PC.

So was wäre Unsinn! Weil dafür keinerlei Bedarf besteht.

kostet aber mehr!

genau

"Jens Fittig" schrieb im Newsbeitrag news:ihrc6g$iu8$00$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...

Hallo Jens, es geht um einen Wärmemengenzähler für Heizkostenabrechnung. Laut meiner Recherche sind diese Geräte alle so aufgebaut. Offizielle Begründung ist das Eichgesetz, in Wahrheit aber wohl eher um regelmäßig für teures Geld neue Geräte verkaufen zu können. Wie auch immer, da die Dinger in einem Privathaushalt verbaut sind, ist das Eichgesetz egal. Ich will nur die Heizkosten verschiedener Stockwerke miteinander vergleichen. Gruß, Juergen

Juergen Wenzel schrieb:

Alles klar - da darf es ruhig fest eingelötet sein ohne Murks zu sein.

Ausnahmen bestätigen die Regel.

Wenn eine Körperwaage ihre Kalibrierung vergessen hat, kann man die als Normalsterblicher auch nicht wiederherstellen - mangels Programmiergerät.

Gruß Henning

"Juergen Wenzel" schrieb:

Habe auch solche Geräte hier und mir das mal angesehen. Beim Typ hier gibt es entlang der Leiterbahnen weitere Lötpunkte, wo ich die Stützspannung einspeisen werde (muss ja keine Batterie sein): temporär Kabel anlöten, Spannung messen und parallel einspeisen. Dann ist der Bereich rund um die Zelle frei, um den Tausch ohne Risiko von z.B. Kurzschlüssen ausführen zu können.

Aus Zeitmangel habe ich es bislang noch nicht umgesetzt. Bei Interesse kann ich das aber mal vorziehen und berichten. Ist ja nicht so eine Sache.

Felix

Das ist bei einem uralten taschenrechnergrossen "Organizer" von mir der Fall: 2parallele Batterien, die nacheinander ausgetauscht werden k=F6nnen. Gruss Harald

Am 27.01.2011 08:52, schrieb Juergen Wenzel:

Eine andere Batterie mit einem Widerstand 27 Ohm in Serie anlöten.

Oder 2,7 Ohm.

Oder 270 Ohm.

Was gerade so rumliecht.

Und aufpassen, daß das Zeuch nie an die Platine ranpendelt. Am besten mit dick Schaumstoff und Gummiringen polstern.

Gl

r

Ja, so =E4hnlich habe ich das bei meinem Rasierapparat mit Kapazit=E4tsanzeige auch gemacht. Irgendwann beim Hantieren ist dann doch eins der d=FCnnen Dr=E4htchen abgerissen. Zum Gl=FCck hat sich das Ladeger=E4t nach zwei Zyklen wieder von selbst neu kalibriert. :-) Gruss Harald

Das war der entscheidende Tip. Aber lieber was im Bereich 1k nehmen. Der Ruhestrom ist bei sowas sehr gering. Ma besten nimmt man dazu ein einstellbares Netzteil und stellt es auf die verbliebene Spannung der alten Batterie ein.

Vorsichtig sein. Nicht dass die alte Batterie dabei platzt. Moeglichst vorher geplant haben wie die so schnell wie moeglich rausgeht.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Am 27.01.2011 15:25, schrieb Joerg:

Meine Erfahrung: das Augenleersaugen ist der entscheidende ... "Knackpunkt". Die Pumpe ist ein Mordinstrument und das rumfliegende Lötzinn zerstört allen guten Willen.

Gl

Entlötlitze ist besser kontrollierbar.

David Kastrup

Meine hat einen recht gut bis zum Anschlag laufenden Schutz, da knallt einem nix an die Birne. Das Loetzinn kann man nach Aufschrauben ordentlich rausrutschen lassen ohne dass was auf den Boden faellt und die bessere Haelfte zuernt. Ich kann damit 10-15 DIL-Kaefer ausloeten bevor sie voll ist.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Mir ist die Entlötlitze mit Fatima - Segen (dafür ohne ROHS) leider ausgegangen. Die ungesegnete mit ROHS saugt nicht mehr ordentlich.

Gl

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