Aber er sorgt dafür dass das ganze Haus warm wird, nicht nur die Anwaltskanzlei.
Grüße Marc
Aber er sorgt dafür dass das ganze Haus warm wird, nicht nur die Anwaltskanzlei.
Grüße Marc
Hallo Marc,
Das hatte ich auch lange angenommen und bin eines Besseren belehrt worden. Zur niedrigen Rücklauftemperatur braucht es auch einen Mindestdurchfluß, sonst geht die Rechnung nicht auf. Daher wird n der Praxis wohl auf eine minimierte Vorlauftemperatur und minimale Spreizung bei maximalem Volumenstrom eingestellt.
Marte
Das ergibt Sinn. Im Ergebnis ist der Rücklauf dennoch niedrig.
Grüße Marc
Und das ist bei allen solchen Diskussionen das Problem. Ein minimaler Grundabgleich ist absolut erforderlich und wenn der vergeigt wurde kann wenig Aufwand einen Rieseneffekt haben. Das ist aber nur elementares Handwerk von Anfang an und braucht keinen hochtrabenden Namen.
Bei einer im großen und ganzen sauber ausgelegten Heizung bringt aufwendiger Feinabgleich nicht viel. Wenn der schon vorher durch die Thermostatventile erfolgte, bringt er gar nichts. Die Vorlauftemperatur richtet sich nach dem schlechtsten Heizkörper. Man kann per Abgleich alle anderen so weit verschlechtern, daß sie ungeregelt gleich laufen. Das spart aber nichts. Es vereinfacht nur ein wenig die Regelung und Vergleichmäßigt das Hochlaufen.
Verkauft wird teuer das eine und die Werbung dafür verweist auf das andere. Jedes für sich ist richtig, aber die Vermischung macht es falsch.
Nein, eben nicht. Das war der Punkt. Thermostatventile gab es nicht und der Thermostat für die Umwälzpumpe lag in einem Raum -- bei meinem Vater sogar mit Umschalter zwischen drei Führungsräumen zur Auswahl: Wohnzimmer (= selten genutzte "gute Stube"), Wohnküche und Zimmer meiner Mutter.
Wenn dann im geregelten Gleichgewicht ein Raum viel zu warm wurde, war das gleich unangenehm wie zu kalt. Heizkörper konnte man nur ganz ab- und ganz aufdrehen. Sinnvolle, definierte Zwischenwerte gab es nicht. Das ganze Haus mit allen Räumen hielt im Winter eine vernünftige Temperatur, also das, was der "hydraulische Abgleich" verspricht. Alte Heizkörper mit hohem Vorlauf sind im totalen Gegensatz zur Fußbodenheizung das Gegenteil zu selbstregelnd. Wenn da etwas falsch berechnet wurde, merkt man das.
Nein, dann sehen wir es gleich. Es ist eine Basisleistung im Heizungsbau und ein Fall für die Gewährleistung. Es ist keine teuer zu berechnende Zusatzleistung. Als die wird es aber vermarktet.
Am 24.08.25 um 11:39 schrieb Axel Berger:
Hallo,
da wird nicht das geringste verschlechtert, nie. Es wird nur verbessert. Schräg, wie die beschriebene Ausgangslage, ist dann der Schluss daraus.
Was Heizungsbauer in kurzer Zeit erfolgreich erledigen, dann eine saubere Bude hinterlassen, wird durch diese schrägen auch kontrafaktischen Meinungen auf Tage, wahrscheinlicher über Wochen, ausgedehnt.
Eine Dauerbaustelle ist damit vorprogrammiert und eure eigene Zeit scheint offenbar überhaupt keine Rolle zu spielen.
Peter
Am 24.08.25 um 10:18 schrieb Marte Schwarz:
Hallo,
genau das ist das reale Problem für jedes Haus und für Fachleute keine Hürde.
Minimale Spreizung nur isoliert gesehen lässt die Größe der Heizkörper geradezu explodieren.
Peter
Äh, ja, schrieb ich doch? Halt bei einer Wohnung, da Etagenheizung...
Thomas Prufer
Hallo Marc,
Fehlanzeige. Eine kleine Spreizung senkt die VLT und erhöht die RLT, um auf die gleiche mittlere Heizkörpertemperatur zu kommen, die es braucht, einen Raum zu heizen. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
Marte
Hi Peter,
Was auch immer Du damit sagen wolltest, ich verstehe es nicht. Es braucht eine mittlere Temperatur, um die Wärmeabstrahlung in den Raum zu bekommen. Die lässt sich erreichen, indem man bei hoher VLT die Ventile weit schließt, den Durchlauf also langsam macht, sodass das Wasser am RL nahezu Raumtemperatur hat. Oder man senkt die VLT so weit, dass das Ventil maximal geöffnet ist und das Wasser quasi ungestört durch den HK zirkuliert und bei hohem Volumenstrom nahezu ungekühlt wieder verlässt. Letzteres scheint zumindest bei der Wohnanlage meiner Mutter so eingestellt zu sein. Angeblich muss das so sein, behauptet die Hausverwaltung zumindest. Die Folge ist eben, dass das System sehr träge ist, wenn man es mal aufwärmen mag. Komfort geht anders. Dafür nimmt man dann in der Praxis elektrische Heizlüfter :-(
Marte
Hi Peter,
Nee, das ist das Gegenteil. Wie sollte das haargenau das Gleiche sein? Es sei denn, Du beziehst das "Gleiche" auf die gleiche Heizleistung.
Marte
Am 24.08.25 um 23:56 schrieb Marte Schwarz:
Hallo,
der Raum braucht "seine" Wärme. Diese Wärme bekommt der Raum durch eine machbare Heizplattengröße.
Diese Heizplattengröße gibt dann den benötigten Unterschied zwischen VLT und RLT vor. Aus der Differenz VLT und RLT bemisst sich ob eine Heizplatte ausreicht, oder zu klein ist.
Im Zusammenspiel mit der Vorlaufkennlinie der Pumpe wird die VL-Menge auf alle Heizplatten anteilig abgedrosselt. Ausgehend von der Gesamtsumme ihres Bedarfs müssen die Einzeldrosselungen mit der neuen Pumpenkennlinie korrespondieren.
Bsp. Haus mit 10 kW Wärmebedarf laut dem Energieberater:
-> Raum "1" Heizplatte 2,2 kW, Bedarf 1,6 kW
-> Raum "2" 3 kW, Bedarf 3,4 kW
-> Raum "3" 4 kW, Bedarf 5 kW
-> Keller alt 2 kW, Bedarf realistisch 0, aus Sicherheit 1 kW belassen (dunkler Partykeller, heute Abstellraum) Dadurch wird gewährleistet, dass die Gesamtanlage nicht vorzeitig an ihre Begrenzung fährt.
Ein Blick in die Unterlagen des Energieberaters gibt die richtige Orientierung.
Ist es baulich und im Detail vor Ort schwierig, stimmen sich Energieberater und Heizungsbauer iterativ ab. Zumindest war es bei mir so.
peter
Das mit dem Heizlüfter ist klar: ein Heizkörper, der das Wasser nicht kühlt gibt keine Wärme ab.
Lüfter am Heizkörper anbringen? PC-Lüfter an 5-Volt-USB-Ladern laufen langsam und leise...
Oder Temperaturprotokoll und Mietminderung. Das ist anstrengend, bewegt aber eventuell die HV.
Thomas Prufer
Wenn die Hausverwaltung da mitmacht. Die meisten davon haben technisch wenig Ahnung, brechen den iterativen Vorgang irgendwann ab und nageln damit den suboptimalen Zustand endgültig fest.
Grüße Marc
Man sollte die statischen und dynamischen Prozesse unterscheiden:
Statisch ist es, wenn das System eingeschwungen ist und konstant läuft. Dann wird die Temperatur in den einzelnen Räumen durch die Thermostaten bestimmt. Man kann dann die Vorlauftemperatur soweit (jeweils zur Erreichung eines neuen statischen Zustandes) herabdrehen, dass kein Termostat schliessen muss.
Dynamisch ist es, wenn das System hoch- oder runtergefahren werden muss. Dann kriegt beim Hochfahren das dickste Rohr die schnellste Wärme. Beim Runterfahren ist der kleinste Heizkörper am schnellsten unten. Nur dabei - beim Hochfahren - hilft der dynamische Abgleich. In ganz sozialistischer Manier: Er nimmt den Dicksten was weg.
Grüße, H.
Hallo,
dazu kann ich überhaupt nichts sagen.
peter
Am 25.08.25 um 09:32 schrieb Heinz Schmitz:
Hallo,
so einen schrägen Unfug glaubst Du?
peter
Hi Thomas,
OK, jetzt geh mit dem "keine auf einen kleinen Grenzwert über Null. Dann bist Du bei dem, Was die mit dem HA erreichen wollen: Minmale VLT zur Erreichung der nötigen Wärmeabstrahlung bei maximalem Durchfluß.
Dass ich dieses Ziel nicht untertütze, hab ich schon mehrfach geschrieben. Ja, das war vor 10 Jahren ein Neubau, wo sie die Heizkörper scheinbar sehr gut ausgewogen berechnet hatten. Tauglich geht dennoch anders.
Mittlerweile hat sich meine Mutter dieses Problems durch Umzug 'gen Friedhof entledigt.
Marte
Wie sollte jemand etwas widerlegen wenn der Andere nicht verseht das es einen wichtigen Unterschied gibt zwischen "etwas wegnehmen" und "etwas weniger geben" der "Dicke" wird auf Diät gesetzt, er bekommt zukünftig weniger, aber von dem was er schon in sich hat (Heizungswasser) kann ihm nichts weggenommen werden. Auch wenn man umgangssprachlich vom "Gaswegnehmen" spricht statt von einem "drosseln"
Hallo,
komm doch erst einmal in der Realität an. Bis dahin: Feg` Deine lockeren Schrauben besser selbst zusammen.
peter
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