"Arbeitsplatzbrille" fuer Elektronik-Arbeit?

Jan 05, 2023 Last reply: 3 years ago 219 Replies

Marc Haber schrieb:

Stimmt schon, ja. Aber als Ersatz tuts eine billige Ausführung für 120€, weil ich die zumeist nur zum Lesen brauche. Anfangs hab ich mir sogar ein paar Wochen mit so 3,99€ Meisterwerken aus der Drogerie beholfen. Aber die taugen tatsächlich so viel, wie sie kosten :-(

Ohnehin kann ich, seit ich mir letzten Herbst neue Linsen in die Augen hab einbauen lassen, z.B. problemlos ohne Brille Auto fahren oder zur Not auch einen Fahrplan lesen.

MfG Rupert

Mir haben sie tatsächlich gereicht, auch wenn ich jetzt etwas schöneres habe. Lesebrille brauche ich aber nur, wenn ich wetterbingt ganz selten mal Kontaktlinsen einsetze wie gerade heute für einen Spaziergang im Regen.

Am 14.01.2023 um 15:30 schrieb Rupert Haselbeck:

Ich bin sehr zufrieden mit den Lesebrillen für 9,99 Euro der Marke Filtral. Die gab es mal bei Rewe neben dem Zeitschriftenregal. Die gibt aus online. Ordentliche Qualität und absolute Schärfe bis in die Ecken und Randbereiche. Lesebrillen der Marke Montana sind qualitativ genauso super. Hier gab es welche mit faltbarem Gestell und kleinem Etui. Gut für Unterwegs um in die Hosentasche zu stecken.

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Das Problem der Billigbrillen sind die Gestelle, die nichts aushalten, und dass sie 2 Linsen gleicher Brennweite haben. Es ist oft so dass man zwei leicht verschiedene brauchen wuerde weil die Augen unterschiedlich sind, aber das ist individuell verschieden. Ein Glas so einer Billigbrille aus Kunststoff kann nicht mehr als 50ct kosten. Es muesste also Billigbrillen geben wo man sich die Glaeser und das Gestell getrennt aussucht und dann die Glaeser selbst einsetzt. Dann waere das auch noch billig - aber gut.

Wenn die Linsen sowieso ersetzt werden muessen wegen Truebung ist das die Loesung.

#metoo :) Über Jahreswechel 2021/22 wg. grauem Star. Hab 76a auf dem Kilometerzähler.

Hier (PY) gibbet hier Fahrpläne und zum Lesen brauche ich ne billisch Wühltischbrille +2,5 oder +3 je nach Tätigkeit.

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Am 14.01.23 um 13:50 schrieb Rupert Haselbeck:

Mein erstes, auch nicht ganz billiges Titangestell ging nach 2 oder 3 Jahren kaputt, Nasensteg abgebrochen. Reparatur ging aus irgendwelchen Gründen nicht - es wurde wohl versucht, ist aber nicht gelungen. Keine Ahnung, ob das jemand anderes besser geschafft hätte, ich kenn mich in dem Bereich nicht gut genug aus. Ersatz gab es auch keinen mehr - vielleicht wurde das Modell eingestellt, weil es zu leicht kaputtging? Was weiß ich.

Daher: neues Gestell, neue Gläser (wären noch ok gewesen). Hab mir damals noch was teureres aufschwatzen lassen, wie zuvor beschreiben, diesmal aber zu meiner vollsten Zufriedenheit (toi, toi, toi). Ich hätte nicht gedacht, daß eine Brille, bei der die Gläser tragendes Teil sind, und wo Bügel und Nasensteg nur an den Gläsern angeschraubt sind, so lange halten würde.

Hanno

Hanno Foest schrieb:

Genau sowas hab ich auch

MfG Rupert

Zum Autofahren braucht man einen Visus von 0,7. Mir würde das nicht reichen. Lass doch mal nachmessen, wie Dein Visus ohne Korrektur und bei bestmöglicher Korrektur ist. Das Auge ist ein Schwein und frisst alles, an schlechtes Sehen gewöhnt man sich schnell. Aber das muss ja nicht sein.

Grüße Marc

Die sind alt Null angepasst. Je stärker die Gläser, desto mehr wirkt sich besonders die nicht passende Pupillendistanz aus. Wie groß ist diese bei Dir und auf welche PD sind die Fertiglesehilfen aus dem Supermarkt abgestimmt?

Grüße Marc

Eine Kunstlinse hat den Nachteil, dass Du die Akkomodationsfähigkeit verlierst. Du kannst Dir also vor der OP aussuchen, ob Du in die Nähe oder in die Ferne ohne Brille gucken können möchtest. Wenn das dann auch geklappt hat, brauchst Du für die jeweils andere Entfernung noch eine Brille.

Manche Ärzte operieren auch ein Auge auf die Nähe und eins auf die Ferne, nach einer kurzen Gewöhnungsphase schaltet das Gehirn dann das jeweils unscharf sehende Auge ab. Kann man machen, ist aber Kacke, weil das das dreidimensionale Sehen kostet.

Wenn man fehlsichtig ist, und das sind ab einem gewissen Alter nahezu alle Menschen, sollte man das bestmöglich korrigieren. Es ist ein Trauerspiel, dass sowas in Deutschland nicht vom Gesundheitssystem übernommen wird.

Grüße Marc

Zur Reparatur einer Titanfassung braucht man ein Laserschweißgerät. Das hat kaum ein Optiker, und natürlich verkauft ein Optiker lieber eine neue Fassung als sich den Riss mit Einschicken etc zu geben.

Meine älteste Fassung ist eine Titanflexfassung von Eschenbach aus

2006, da ist inzwischen der vierte Satz Gläser drin. Leider ist sie für Gleitsicht zu klein und so überhaupt nicht mehr modisch, so dass sie inzwischen mit Nahgläsern verglast auf dem Nachttisch liegt und von mir nur noch beim Lesen vor dem Einschlafen benutzt wird. Dafür ist Titanflex ideal, damit kann man einschlafen ohne dass was passiert.

Brillenfassungen sind ein Modeartikel, die laufen selten länger als zwei, drei Jahre. Es gibt Hersteller wie z.B. Silhouette mit längeren Produktzyklen (die "Minimal Art" ist seit vielen jahren nahezu unverändert), aber normalerweise ist für eine mehr als zwei Jahre alte Fassung nicht mehr zu holen. Und eigentlich ist das auch gut so.

Grüße Marc

Da bricht dann halt das Glas und nicht die Fassung.

Grüße Marc

Ohne Brille bin ich in der Ferne bei 1,1 links und 1,0 rechts. Das genügt also zum Auto fahren. Auf kurze Entfernung (Buch/Zeitung lesen, Bildschirmarbeit) braucht es eine Korrektur von 2,5 Dioptrien. Ich hab erst mal versucht, dies mit einer Einstärkenbrille für die Nähe zu kompensieren, hab aber festgestellt, dass mir das zu unpraktisch ist. Ich trage seit ich 15 war eine Brille und hab mir daher eine Gleitsichtbrille zugelegt, wie ich sie schon seit Jahrzehnten hatte.

Ein überragender Vorteil ist das gegenüber der vorigen Brille marginale Gewicht der neuen Gläser und vor allem natürlich das gegenüber dem Zustand vor den OPs bedeutend bessere Sehvermögen. Einen grauen Star bemerkt man subjektiv wohl erst durch die Änderung nach der Reparatur...

MfG Rupert

Wohl wahr. Aber ich arbeite ja nicht auf dem Bau. Bisjer ist mir nie ein Glas zu Bruch gegangen. Gebrochene Brillenbügel bzw. Scharniere hatte ich dagegen schon mal, ehe ich auf Titangestelle wechselte

MfG Rupert

Weiß ich nicht, ist auch egal da es bei mir hervorragend passt.

Am 15.01.23 um 09:36 schrieb Marc Haber:

Man hat mir den Reparaturversuch gezeigt, es wurde schon irgendwie dran rumgebraten. (Inzwischen weiß ich, wo die Herausforderungen beim Titanschweißen liegen, dank eines Youtube-Videos über Titan-Fahrradrahmen.)

Ich mein, die alte wär sogar eine Silhouette gewesen, aber da müßte ich suchen. Ich hab aber noch den Optiker im Ohr "dafür bekommen sie überall Ersatzteile, selbst im Urlaub auf Mallorca". War halt ein Satz mit X.

Die jetzige ist eine Minima. Nachdem ich zweimal beim Optiker war zum Schrauben festziehen (Winzmuttern auf Kunststoffgläsern!), hab ich dann doch selber Hand angelegt und mit Schraubensicherungslack blau verschraubt. Seitdem ist Ruhe :)

Hanno

Marc Haber <mh+ snipped-for-privacy@zugschl.us schrieb:

... so bei den natürlichen Linsen noch eine Akkomodationsfähigkeit erhalten war. Die wird mit den Jahren ja weniger. Man sagt, mit 70 Jahren sei sie bei den natürlichen Linsen weg.

Es gibt auch Multifokallinsen zum Implantieren.

sog. "Split vision". Eine Bekannte von mir hat das mit auf ihren Erdenweg bekommen. Jetzt ist sie 82 und hat ihr Lebtag noch keine Brille gebraucht/gehabt.

Es ist erstaunlich, was das Hirn alles kompensieren kann.

Wird es das denn nicht?

Am 16.01.23 um 00:16 schrieb Martin Gerdes:

Ich hatte mal eine Zeit lang Kontaktlinsen mit 2 Brennweiten. Die sind für immer durchaus recht kostspielig, aber nach

1/4 Stunde sucht sich das Hirn schon raus, was am besten ist. Wirklich erstaunlich. Das fällt einem überhaupt nicht auf. Und in beiden Augen. 3-dimensional kein Problem.

Gerhard

Das Auge ist ein Schwein und frisst alles. Das kann man nicht selbst beurteilen, das muss (und kann!) man messen.

Grüße Marc

Das stimmt, aber das bedeutet dass man auch ohne Kunstlinse nicht ohne Brille Autofahren UND einen klein gedruckten Fahrplan lesen kann.

Ja, das hat dann in etwa dieselben NAchteile wie eine Gleitsichtbrille, nur dass man die Multifokal-Intraokularlinse nicht abnehmen kann.

Wenn der Input nicht mehr passt ist es vorbei mit der dritten Dimension, da gibt es nichts zu kompensieren.

Nur wenn Du nahezu blind bist. Mit -5 oder so bist Du quasi so von der Brille abhängig dass Du mit Brille unter die Dusche gehst; die Krankenkasse zahlt null komma nücsht, obwohl Du ohne Brille eigentlich keinem normalen Job nachgehen kannst.

Grüße Marc

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