"Arbeitsplatzbrille" fuer Elektronik-Arbeit?

Jan 05, 2023 Last reply: 3 years ago 219 Replies

Heinz Schmitz snipped-for-privacy@kra.org schrieb:

So sind die Leute verschieden! Ich habe mich lang um eine Gleitsichtbrille gedrückt (und mich mit einer um 1 Dioptrie unterkorrigierten Brille beholfen). Gleitsichtbrillen bilden physikalisch bedingt gerade Linien krumm ab, da beißt die Maus nicht den Faden ab. Irgendwann war die 1 Dioptrie "Addition" nicht mehr genug, und da habe ich dann in den vermeintlich sauren Apfel gebissen.

Brille abgeholt und aufgesetzt, 10 Minuten später hatte ich sie vergessen (bis heute). Aufsetzen, sehen, fertig. Irgendwann ist mir diese Brille dann kaputtgegangen, ich brauchte also eine neue. Die hat etwas mehr Addition, aber ich komme mit ihr genauso gut zurecht.

Wenn ich nicht gerade löten muß, kann ich die Brille ja immer noch abnehmen, wenn ich irgendwas kleines nicht erkennen kann :-)(Löten ist mir zu heiß (im Wortsinn), der Arbeitsabstand ist ohne Brille ja deutlich kleiner als normal).

PS: Natürlich 1 Brille für alles! Anders hätte ich das nicht gemacht.

Andreas Oehler snipped-for-privacy@gmx.de schrieb:

Je nu.

Ich kann mit meiner Brille zwei Dinge nicht ohne Blickwendung sehen: Den Kilometerzähler im Auto während der Fahrt (Ist vom Blickwinkel Nahbereich, von der Entfernung aber Ferne) und den Tacho am Fahrrad (dito). Nehme ich in Kauf, juckt mich nicht.

Kann schon sein, daß ich mit gebeugtem Kopf auf dem Fahrrad über den Brillenrand hinwegschaue. Muß mal beim nächsten Mal nachschauen. Juckt mich auch nicht sehr, die nächsten 20 m sehe ich in jedem Fall, und wenn ich 20 m weiter bin, dann die nächsten 20 m.

Hans-Juergen Schneider snipped-for-privacy@hrz.tu-chemnitz.de> schrieb:

Eine gute Lupenbrille (mit durchgesteckter Optik) kostet um die 2500 Flocken (4 Ziffern). Das ist eine Menge Schotter, die man ggf. noch nicht mal vernünftig absetzen kann (Preis wird steuerlich auf 10 Jahre verteilt).

Hallo Martin,

Das hat mit einzelnen Marken wenig zu tun. DAs können heutzutage viele Marken. In den wenigsten Fällen ist das wirklich nötig. Was da korrigiert wird, ist lediglich die individuelle Verringerung des Pupillenabstandes in Abhängigkeit zum Abstand. Das ist mathematisch eigentlich recht gut zu fassen und individuell nur wenig unterschiedlich. Bei den modernen, und recht breiten Kanälen ist das eigentlich kein Thema mehr, das war es bei den schmalen Anfangsgläsern sehr wohl, aber da gab es das Vermessen noch nicht ;-) Und Leute mit ausgeprägten Abweichungen mag es helfen. Die sind aber echt selten. Aber die Leuts sind begeistert, weil der Optiker eine Extra-Individualisierte- Serviceleistung nur für sie persönlich macht...

Marte

Am 07.01.2023 um 00:40 schrieb Andreas Oehler:

Man kann über Fielmann sagen was man will, aber dort habe ich anstandslos andere Gleitsichtgläser bekommen, nachdem ich mit den ersten nicht zufrieden war. Ohne Extrazahlung.

Alfred

Nö, hatte bisher 3(?) Gleitsichtbrillen verbraucht. Alle über Fielmann

  1. Zeiss prima, mehrere Jahre
  2. Rodenstock, teurer aber Entspiegelung schlechter und deutlich kratzempfindlicher. Nach einigen Monaten in die Tonne getreten und kostenlos wieder neue Gläser:
  3. Zeiss, hat wieder viele Jahre (IIRC 20!) gute Dienste geleistet .. bis ich vor Jahresfrist auf beiden Augen an gr. Star operierte wurde und jetzt Zeiss fest eingebaut habe :)

Bin zufrieden. Zum Lesen und Computern brauche ich ne Brille +3 Vorher +1

Einfache Grabbeltisch Lesebrillen.

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Thu, 12 Jan 2023 07:44:01 +0100, Alfred Gemsa:

Das habe ich mir mittlerweile auch zusichern lassen (6 Monate Zufriedenheits-Garantie mit der Option im Zweifel die Brille gegen volle Erstattung zurückgeben zu können) - und dann auch eine etwas teurere Gleitsichtbrille bestellt. Mal sehn ob ich damit Glücklich werde...

Andreas

Wed, 11 Jan 2023 23:35:34 +0100, Martin Gerdes:

Klar. Wenn das nicht vollkommen unnattürliche bzw. unangenehme Kopfbewegung erfordert, spricht nix dagegen. Auf dem Rennrad muß man auch ohne Brille den Kopf nach unten neigen, um den Tacho zu sehen.

Mit den Brillen die ich bislang auf dem Fahrad ausprobiert habe, hätte ich bei meiner normalen Kopfhaltung immer den oberen Rahmen mitten im Bild. Das kann es ja wohl nicht sein! Deshalb habe ich jetzt ein Gestell ausgesucht, wo der obere Rahmen deutlich weiter oben (mehr als ein Zentimeter) verläuft, ohne allzu peinlich auszusehen. Hat auch den Vorteil, dass mein Blick vorraus da wirklich rein durch die Fernzone der Brillengläser verläuft und auf dieser Höhe weder seitlich noch nach unten durch den Gleitsichtkram eingeengt wäre.

Aber noch ist das Theori - in 2 Wochen weiß ich vermutlich mehr, wenn die Brille da ist.

Für den Arbeitsplatz habe ich jetzt erstmal noch ein hochwertige Einstärken-Brille mit Mineralglas zum Sonderangebotspreis dazu bestellt - für 20 Euro konnte ich da nicht nein sagen.

Andreas

Martin Gerdes schrieb:

1000€, +/- 200€.

CU, Christian

Wolfgang Allinger schrieb:

Interessant. Mit Kratz-Empfindlichkeit hatte ich noch nie Probleme. Bin anscheinend vorsichtiger. Meine neuen Rodenstock haben eine sehr glatte Oberfläche, die sich viel leichter putzen lässt. Wie lange die wirklich haltbar sind, kann ich jetzt noch nicht sagen.

CU, Christian

Christian Treffler snipped-for-privacy@gmx.net schrieb:

Für die Gläser, nehme ich an, Gestell extra.

Ingrid snipped-for-privacy@gmx.de schrieb:

Bei der letzten Augenglasbestimmung hatte ich einen Apparat mit "Gummilinsen". Der Optiker konnte damit die Brechnung verändern, ohne daß eine Dunkelpause entstand. Sehr angenehm.

Andreas Oehler snipped-for-privacy@gmx.de schrieb:

Wenn in der Nähe der Brille gelötet wird, ist Mineralglas vermutlich günstiger.

Martin Gerdes schrieb:

Nö, inklusive. Aber heutzutage sind Gestelle ja wirklich nicht mehr der Kostentreiber.

CU, Christian

Am 13.01.23 um 20:02 schrieb Christian Treffler:

Kurzfristig oder langfristig?

Mein Titangestell hier (Gimme) lag bei einigen 100 Euro... hat inzwischen aber fast 18a auf dem Buckel, inkl. dreimal schweißen/löten. So lange hat es ein Gestell hier bisher noch nie geschafft... auf die Jahre gerechnet ist das preiswert;-)

Viele Grüße,

Olaf

Du lebst doch seit über zehn Jahren nihct mehr in Europa. Kannst Du Dir vorstellen, dass die Produkte der Brillenglasindustrie sich seitdem weiterentwickelt haben?

Grüße Marc

Das kommt ganz auf die Fassung an ;-)

Grüße Marc

Seit 15 Jahren! Und wenn ich meine Erfahrungen hier breittrete, dann latürnich aus der Vergangenheit und nicht in der Zukunftsphantasie von einigen Honks, Schwallern und Marketingaffen!

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Olaf Schultz schrieb:

Richtig. Man darf nicht am falschen Ort sparen, wenn man nicht draufzahlen will. Ich hab hier auch ein Titan-Gestell, jetzt bereits mit den dritten Gläsern drin. Mein Optiker hat mir letztes Jahr dazu geraten, das alte Gestell weiter zu verwenden und nur neue Gläser rein zu machen. Das kostete dann auch nur etwas über 600€.

MfG Rupert

Bei Gleitsichtgläsern kann es sinnvoll sein, die vorherige Brille weiterhin benutzbar zu haben, als Ersatz taugt sie allemal.

Grüße Marc

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