Da hatte ich schon welche mit aufgeblähten Elkos. Das äußerte sich in gelegentlichen Problemen beim herunterfahren (schaltete sich nicht ab) oder starten (Lüfter lief auf Hochtouren, aber PC bootete nicht).
Holger
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V
Volker Bartheld
Das Gegenteil einer Melone ist keine Wiener.
Volker
V
Volker Bartheld
Da geht man meist von kabellosen Tastaturen und Mäusen aus, d. h. seitlich am Monitor steckt (und bleibt) der USB-Bluetooth(LE)-Adapter. Das ist dann wegen der günstigen Sende-/Empfangsposition und der begrenzten Reichweite von BT gar nicht so blöd. Ob man unbedingt eine Funktastatur/-maus benötigt, steht dann auf einem anderen Blatt. Mir wären noch keine Exemplare untergekommen, die mit soliden Cherry-MX- oder wenigstens Gaterontasten ausgestattet gewesen wären, habe mich auf dem Markt aber nicht groß umgesehen *).
Die einstmals ziemlich gehypte Tesoro Durandal ist - wie ich nach notwendiger Zerlegung und vorzeitigem Tausch von Tastenelementen weiß - in der Mechanik ziemlich windig aufgebaut. Trotz ihres massigen, fast martialischen Äußeren.
Ich bleibe gern bei meiner musealen Cherry G80-3019 HFO /07, da habe ich neulich einen Sack mit 50 Cherry MX1A-E1N vom Reichelt georgt, die kann man da problemlos einbauen.
Auf einige Drahtbrücken war das Cherry-Motherboard offenbar angewiesen (hat vielleicht 3-Key-Rollover, wer weiß das schon so genau), ich habe die Brücken einfach aus den alten Tasten ausgebaut und von der Lötseite direkt auf die Platine gebraten. Ein MX1A-E1N hat nämlich nur zwei Kontakte und da, wo Diode oder Brücke hinkämen, sind nicht einmal ausreichend große Durchgangslöcher.
Das funktioniert mit einem DIN-PS/2-USB-Adapter ganz hervorragend (mit DIN-PS/2 sind mir gelegentlich Tasten auf Autorepeat hängen geblieben - immer gut, wenn das DELETE ist), sieht hinten am PC ja keiner. Die guten PBT Double-Shot Tastenkappen fertigt jenseits der Fetischecke doch sowieso niemand mehr und das sieht man auch an den gelaserten ABS-Teilen @work. Bzw. man sieht nichts mehr, die Beschriftung nämlich.
Das ist aber eh die eher lame Gummidoomvariante, ich spinn doch nicht und schleife so teures Zeugs ins Büro, wo es einstaubt oder irgendein Idiot $Zeugs drüberschüttet.
Gibts nix gegen einzuwenden. Mein Zweitmonitor links ist ein ProLite XB2483HSU, der hat auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel, kann aber in puncto Farbraumabdeckung und Schwarzwert immer noch gut mithalten. Muß man halt regelmäßig kalibrieren, dann klappt das auch mit dem sehr empfehlenswerten Prolite XUB2797QSU-B1, den ich als Hauptdisplay verwende.
Wird überbewertet. Wenn ich ordentlich schnell will, nehme ich eh GBit-LAN mit Link Aggregation und schiebe die Daten aufs NAS rüber. Auf die 128GB aus der Videokamera kann ich grad noch warten.
Volker
*) Schau Dir doch
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an. Ultraflach, "Mini", "Medical", "Gaming" oder "slim für MAC". Allenfalls für die KW 3000 und die MX 8.2 TKL könnte ich mich erwärmen, wenn man die RGB- Beleuchtung netzhautschonen einstellen kann. "Wiederverwendbarer Metallkoffer" sagt es schon: Meine Damen, meine Herren: Ab einem UVP von 120€ sind Sie dabei!
R
Ralph Aichinger
Es gibt auch noch die Funktastaturen und Mäuse mit proprietären Protokollen, die hier einen Vorteil haben: Wenn man ins UEFI/BIOS will, dann funktioniert hier meistens wohl Bluetooth noch nicht, aber irgendein proprietäres Zeug eben schon.
Und wenn man dann eventuell noch 2 unterschiedliche Hersteller für Maus und Tastatur hat, dann ist man schon irgendwie froh diese Dongles wo "loszuwerden", auf der Rückseite des Monitors.
Uargs. Ich liebe Chiclet-Tastaturen, und bin ewig unglücklich, dass Microsoft das Tastaturgeschäft aufgegeben hat, das Microsoft Designer Compact Keyboard (oder wie auch immer das völlig generisch/minimalistisch wirkende Ding heißt) wird mir abgehen. Ab jetzt dann Apple, Logitech oder Rapoo für Tastaturen.
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/ralph
H
Holger Schieferdecker
Ich bevorzuge Kabel, und das reicht bei mir bis unter den Tisch zum PC.
Holger
V
Volker Bartheld
Man kann sie leicht abhören?
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Was ist an persönlichen Präferenzen "Uargs"? Sei froh, daß es noch den homöopathischen Rest von Auswahlmöglichkeiten gibt und nicht nur die Wahl der Qual zwischen Teufel und Belzebub.
Wers mag. Ich brauche Tastaturen mit ordentlich Hub und taktiler Auslösung. Über den Klick kann man sich streiten, würde ich im Büro nicht hernehmen. Eine Tastatur, wo man Tasten nicht einzel austauschen kann, ist für mich sowieso auf der Boykottliste. E-Schrott.
Volker
V
Volker Bartheld
Manch einer mag die Kabel nicht seitlich herunterführen, findet es aus Gründen der Ergonomie oder Ästhetik aber wünschenswert, den Tisch mit der Rückseite bündig an eine Wand zu führen, ohne Kabel einzuklemmen und kann nicht mit Oberfräse, Kreiszirkel und Kopierhülse umgehen, um sich Kabeldurchführungen nachzurüsten.
Ich finde Funktastaturen auch reichlich affig (speziell, wenn der Akku leer ist) und nur in sehr speziellen Anwendungsfällen argumentierbar. Aber wer wäre ich, Menschen vorschreiben zu wollen, worauf sie tippen? Am Ende wirft mir der Bruecklmeier wieder vor, ich würde irgendeine Deutungshoheit für mich beanspruchen.
Volker
R
Rupert Haselbeck
Solche Berichte werden wohl die meisten hier kennen... Allerdings ist das auch wenig überraschend. Elektrogeräte gehen gerne mal kaputt, wenn der Blitz einschlägt, während sie mit dem (Strom)Netz verbunden sind. Hier gehts aber doch um ein klein wenig anderes Thema. Du behauptetest, ausgesteckt, ja sogar ausgebaut, im Schrank liegende Festplatten seien bei Vorhandensein eines Blitzableiters stärker gefährdet als ohne einen solchen und sie könnten durch einen EMP, welcher aus dem zusammenwirken von Blitz und Blitzableiter entstehen könne, gekillt werden. Dazu aber hast du noch nichtmal von anekdotischen "Belegen" berichtet - es wäre auch höchst überraschend...
MfG Rupert
A
Axel Berger
Nein an keiner Stelle. Ich sagte nur "nicht weniger" denn der Stromstoß und sein Magnetfeld wird vom Ableiter ja nicht verhindert. Dazu meinte ich möglicherweise(!) könnte mit dem guten Leiter der Stromanstieg etwas schneller erfolgen. Das war aber Nebenbemerkung nicht Aussage.
Ein photographisches Gedächtnis fehlt mir leider. Ich meine mich dunkel zu erinnern, auch von kaputten Batteriegeräten nach Blitzschlag gelesen zu haben, kann aber keine Quelle nennen.
H
Hartmut Kraus
/Noch/ schneller? ;) Er dürfte sowieso (grob geschätzt) in der Größenordnung kA/ms liegen. Was die Frage aufwirft: Kann sich ein nennenswertes Magnetfeld überhaupt in Sekundenbruchteilen aufbauen?
O
Olaf Schultz
Aktuell: Die Malizia hat es vor Brasilien erwischt.. diverse System sind ausgefallen. Ja, alles Batteriegetrieben (Mehr oder weniger;-) und ein Inselnetz.
Viele Grüße,
Olaf
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Hartmut,
Du schriebst am Wed, 8 Jan 2025 19:31:49 +0100:
Es wird vom Strom _verursacht_. Wenn Du mit "aufbauen" _ausbreiten_ meinst: das kommt auf den Abstand und die Bruchteile an - die Ausbreitung erfolgt mit c, d.h. fast 300 Millionen Meter pro Sekunde. Wieviele Tesla da durch die Gegend flitzen, kannst Du Dir dann mal selber ausrechnen, das hängt ab vom Stromanstieg, und der hängt ab von den Henry (Induktivität).
A
Arno Welzel
Holger Schieferdecker, 2025-01-08 13:00:
[...]
Logitech M575 gibt es nur kabellos. Eine kabelgebundene Alternative dieses Trackballs bietet Logitech schlicht nicht an.
A
Arno Welzel
Axel Berger, 2025-01-08 01:02:
Dass Geräte kaputt gehen können, die am Stromnetz hängen, wenn durch einen Blitzeinschlag im Leitungsnetz hohe Ströme in den Kabeln auftreten, ist ja nicht weiter überraschend.
Darum ging es aber nicht, sondern um deine Behauptung, dass EMP durch Blitze die Daten auch auf *nicht* verbundene Festplatten in einem Regal zerstören kann.
Zitat:
| Arno Welzel wrote: | > EMP durch Blitzeinschlag, der auch auf Festplatten wirkt, die | > einfach nur im Regal liegen? Ist sowas wirklich eine reale Gefahr? | | Nach allem, das ich bisher über direkte Einschläge gelesen habe, ja.
A
Arno Welzel
Axel Berger, 2025-01-08 01:03:
Ja - Blitzschäden, die Feuer auslösen oder defekte Geräte, die mit dem Stromnetz *verbunden* waren.
Ich halte die Annahme, dass bei Blitzeinschlägen EMP kontaktlos Geräte zerstört, immer noch für sehr unwahrscheinlich.
A
Arno Welzel
Marte Schwarz, 2025-01-08 08:16:
[...]
Was ist daran "spannend"? Als diese Schutzklassen (Feuerschutz S 60 DIS nach EN 1047-1 und Feuerschutz S 120 DIS nach EN 1047-1) festgelegt wurden, gab es halt noch Disketten.
V
Volker Bartheld
Und da wir hier bei den Wissenschaftlern sind und Wissenschaftler Quellenangaben lieben, hätte ich hier eine:
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ist der Blitz quasi direkt in das Boot eingeschlagen, vermutlich in den Masten, der aus leitfähigem Material bestand - schätzungsweise CFK. Auf ebendiesem Masten befinden sich typischerweise allerlei Antennen, die für Kommunikation und Navigation zuständig sind.
Da ist "Sofort fielen der Bildschirm, der Autopilot und einige Instrumente aus" durchaus nachvollziehbar.
Nur hängen wir unsere Festplatten eher nicht an den SATA-Kabeln bei Gewitter zum Fenster raus oder wickeln sie damit an den Blitzableiter. Daß auch in mehreren Metern Abstand zu Letzterem prinzipiell was passieren kann, legt dieser c't- Artikel aus dem Jahr 1998 nahe (archive.org-Postmortem):
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Zitat: "Dort gibt es an einigen Plätzen Klapptische, die in der Lehne des Vordersitzes eingelassen sind und durch kräftige Magnete gehalten werden. Diese Magnete befinden sich in der Tischplatte. Wer den Tisch herunterklappt, hat also in der linken und rechten Ecke jeweils einen starken Magneten vor sich."
Kann mir gut vorstellen, daß ein ordentlich großer N52-Magnet in unmittelbarer Nähe einer (Notebook)Festplatte einigen Schaden in den Nutzdaten und Servoinformationen anrichten kann. Wie stark muß also ein derartiger Magnet sein ? Schließlich befindet sich *IN* der Festplatte schon ein Nd-Magnet, der zur Bewegung des Lesearms dient und - zumindest in den von mir durchgeführten Autopsien - nicht magnetisch gegenüber dem Plattenstapel abgeschirmt ist.
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mehr:
"Ein normaler Eisenmagnet ist in der Regel nicht so stark wie der Magnet, der in der Festplatte verbaut ist. Dementsprechend entsteht normalerweise bei Kontakt kein Schaden. Vorsicht ist allerdings bei stärkeren Magneten, wie den Neodym- Magneten geboten. Die Kraft dieser Magneten wird von Laien häufig unterschätzt.
Ein solcher Magnet kann an der Festplatte großen Schaden anrichten, sodass das Speichermedium am Ende nicht mehr funktionstüchtig ist.".
Die Wikipedia schreibt zum
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"der Degaußer sollte für das Löschen von Festplatten eine magnetische Flussdichte von
8000 Gauß oder 0,8 Tesla generieren. Damit liefert er mehr als die doppelte Feldstärke verglichen mit der, die Festplatten intern zum Schreiben nutzen (0,15 bis 0,3 T)".
Nehmen wir nun also einen stromdurchflossenen Draht an, der eine Flußdichte von
0.15T generieren soll. Da gibt es die allseits beliebte Formel
B = µ * I / ( 2 * π * r )
E.ON hat wohl ein paar Blitze gemessen und behauptet Stromstärken von "über
100'000A":
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Nehmen wir das für unsere Kalkulation mal an und eine Permeabilität von 6.4*10⁻⁶ für Kupfer. Dann komme ich auf einen Abstand von einem knappen Meter unterhalb dem diese Flußdichte erreicht wird.
Unter der Annahme, daß das (Aluminium)Gehäuse einer solchen Festplatte dem rapide ansteigenden Magnetfeld keinerlei Hindernis entgegensetzt. Denn da gibt es ja noch ein Phänomen namens "Wirbelstrom", hier recht unterhaltsam illustriert:
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Bis mir also einer der hier anwesenden Experten plausibel erklärt, was ich vergessen habe, halte ich mit meinen Backupplatten ein paar Meter Abstand zu Blitzableitern und schlafe weiterhin ruhig.
Daß man seinen Elektrokram bei Gewittern ausstecken sollte, hat damit nichts zu tun. Ein direkter Blitzeinschlag oder schon die Streufelder können über Eintrittspforten wie die Telefonleitung durchaus dranhängende Geräte frittieren. Und wenn wir einen Supersonnensturm kriegen, gehts eh zurück in die Steinzeit.
Volker
A
Axel Berger
Ja, aber warum ist das wichtig? EMPs zerschießen die feinen Halbleiter und die Zeiten, wo man einfach die Platine einer baugleichen intakten Platte einsetzen und weitermachen konnte (BTDT, Daten ohne Backup) sind meines Wissens vorbei.
M
Marte Schwarz
Hallo Arno,
Und seither hat anscheinend niemand aus der Branche die Notwendigkleit gesehen, dass man die Normen an neuzeitlichere Archivierungsmethoden anpassen könnte. Mich verwundert das schon geringfügig. Gegen Brände, wie sie gerade in Kalifornien toben, sind aber auch solche Schränke in Preisklassen > 10 k€ machtlos.
Marte
R
Ralph Aichinger
Neutzeitliche Archivierungsmethoden ist Remote-Backup übers Internet. Das hat es vor 40 Jahren noch nicht gegeben.
Das Cloud-Backup auf Amazon S3 Glacier aber nicht.
/ralph
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