am PC (2025 Update)

Dec 29, 2024 Last reply: 1 year ago 269 Replies

Hartmut Kraus, 2024-12-30 15:53:

[...]

Wozu gleichzeitig? Es genügt, wenn man sie nacheinander zuverlässig entlöten kann. Und wenn Du von SMD sprichst, dafür nehme ich Heißluft, ggf. mit Kapton-Band oder Alufolie zum Schutz umliegender Bauteile vor zu großer Hitze:

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Ralph Aichinger, 2024-12-30 16:02:

Und wieso sollte Heißkleber o.Ä. im Port nicht halten?

Eric Bruecklmeier, 2024-12-30 18:04:

[...]

Ja, für eine einmalige Reparatur ist das sicher nicht sinnvoll. Ich nutze das Ding halt regelmäßiger und möchte nie wieder zu handbedienten Lötsaugpumpen oder Entlötlitze als einziges Mittel zurück. Zusätzlich habe ich auch noch eine Heißluftstation für SMD-Teile.

Stefan Ram, 2024-12-31 16:58:

Sicher dass es an den Steckern liegt und nicht einfach nur die Buchse im Gerät verdreckt ist? Das ist meiner Erfahrung nach viel häufiger das Problem, weil die Stecker dann wegen Staubansammlungen in der Buchse nicht mehr tief genug eingesteckt werden können.

Denn mit *sauberen* Buchsen hatte ich bei USB-C noch *nie* Kontaktprobleme.

Alexander Schreiber, 2024-12-31 20:15:

Nein, so viel proprietäres Zeug gibt's eigentlich nicht viel außer QuickCharge von Qualcomm.

Na ja - maximal noch ein zusätzlicher Chip mit ein bisschen Hühnerfutter im Stecker, wenn man mehr als 3 A übertragen will, da das Kabel quasi dann auch aktiv mitteilen muss, dass es diese Stromstärke auch unterstützt. Aber Aussagen wie diese hier finde ich auch spannend, Zitat:

  1. Ist es also nicht notwendig, einen E-Mark-Chip zu haben, wenn ein USB-Kabel nur 3 A hat? Die Antwort ist NEIN, der E-Mark-Chip kann die Stabilität des Stroms verbessern, die Qualität des USB-Kabels ist besser, wenn ein E-Mark-Chip vorhanden ist.

(Zitat Ende)

Was genau ist "Stabilität des Stroms"? Entweder die Geräte einigen sich über USB-PD auf konkrete Werte für Spannung/Strom oder eben nicht.

Das Kabel, was ich für meinen Pinecil V2 nehme, kann auch USB-PD mit 65 Watt (mehr liefert das Netzteil nicht) und funktioniert sehr gut mit allen anderen USB-C-Geräten hier:

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Axel Berger, 2024-12-31 19:45:

Wie genau soll ein Blitzeinschlag eine nicht angeschlossene Festplatte töten, die einem Regal lose liegt? Und wenn Du ernsthaft Bedenken hast, dann lagere die Dinger halt Metallkisten, die als Faradayscher Käfig fungieren.

Volker Bartheld, 2025-01-02 11:51:

[...]

Ich nicht. Borg Backup regelt. Da werden die Backup-Archive auch nicht riesig groß dank Deduplizierung. Zudem kann Borg verschlüsseln und man kann bei Hetzner auch Borg-kompatible Storage-Boxen für relativ kleines Geld bekommen (1 TB für 3,20 EUR im Monat oder 5 TB für 10,90 im Monat).

Für Server nutze ich das nur noch so - Borg sichert täglich mit bis zu

12 Monaten Vorhaltezeit auf eine Storage-Box und die wiederum wird ebenso täglich per rsync auf eine NAS synchronisiert, die wiederum regelmäßig auf externe Platten gesichert wird, die ansonsten offline gelagert werden.

Ein Server, auf dem aktuell ca. 470 GB Daten liegen, belegt im Archiv von Borg gerade mal 374 GB in komprimierter und verschlüsselter Form, obwohl da alle Änderungen seit Januar 2024 enthalten sind.

Am PC ist es etwas umständlicher, weil man für Windows dann WSL2 braucht, um Borg in einem virtualisierten Linux laufen zu lassen, aber WSL2 nutze ich ohnehin und Borg kann auch in WSL auf alle Windows-Laufwerke zugreifen, da das dort laufende Linux automatisch alle Windows-Partitionen als Mount-Points in der Form /mnt/<laufwerk>

einbindet. Nur für das Systemlaufwerk selbst sind andere Methoden wie Drive Snapshot, CloneZilla o.Ä. sinnvoller, wenn man sich eine Neuinstallation ersparen will.

In manchen Mietwohungen kommen die Telephonleitungen in der Unterverteilung an. Ich habe schon WLAN-Router im metallischen Sicherungskasten mit Metalltür gesehen, mit denen ich mich problemlos verbinden konnte.

Elektromagnetische Abschirmung ist in Grenzen möglich, aber nicht trivial.

Volker Bartheld, 2025-01-03 14:37:

Da ist mein "Bastel-Eck" ja geradezu klinisch rein:

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Ist allerdings nicht der aktuellste Stand. Den Hakko-Lötkolben nutze ich nicht mehr, seit ich einen den Pinecil V2 entdeckt habe und mittlerweile habe ich auch eine hitzefeste Matte für die Tischplatte etc.

LAN in der ganzen Wohnung habe ich aber auch verlegt - allerdings auch mit ordentlicher Kabelführung mit Kabelkanälen und nicht einfach nur als Wurfkabel quer durch die Räume.

Axel Berger, 2025-01-05 00:28:

Ja - und? Was hat das mit Geräten zu tun, die *nicht* per Kabel angeschlossen sind?

Bitte erkläre den Zusammenhang mit Teilen die lose in einem Regal liegen. EMP durch Blitzeinschlag, der auch auf Festplatten wirkt, die einfach nur im Regal liegen? Ist sowas wirklich eine reale Gefahr?

Sie ist so, wie sie sein soll, damit man überhaupt mal was Basteln kann. Wenn ich einen Bausatz oder was auch immer anfangen möchte und müsste erst mit der Schaufel den Platz schaffen (so sieht es bei Hermann für mich aus), dann kann ich das Basteln auch gleich lassen.

Also meine Ecke (Bild gerade nicht da, da im Keller) ist nicht ganz aufgeräumt, weil dort noch die letzte Sache bereitliegt, welche ich machen wollte. Nur: Mehr halt auch nicht!

Mit 20 bis mitte 20 hatte ich mal viele, selbst zusammengebastelte Rechner und diese dann in einer Dachbodenkammer. Ja, das war nicht schön, jedoch nicht ganz so extrem wie oben. Kann natürlich sein, dass meine Erinnerung das schön färbt ;)

Meine Lebenszeit ist zu knapp, um jedesmal alles umräumen und aufräumen zu müssen, wenn ich mal was machen möchte.

Ich verstehe das erschrecken von Volker.

Frank

Das Problem, mehr als 5 Adern testen zu müssen, stellt sich doch nur bei reinen C-C-Kabeln - gibt es da in der Praxis welche, die nicht voll belegt sind?

Für den Rest reicht das billige Teil von Ali - liegt hier auch (ich habe die Power-In-Buchse entfernt und eine CR2032-Halterung angebaut).

cu Michael

Am 04.01.2025 um 23:55 schrieb Arno Welzel:

[...]

Davon würde ich auch gerne wegkommen, aber für wenige Lötstellen im Jahr lohnt sich die Investition nicht. Mal sehen, vielleicht brauchen wir ja sowas in der Firma...

Nach allem, das ich bisher über direkte Einschläge gelesen habe, ja.

-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069  X in | D-50829 Köln-Ossendorf

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\ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

Am 05.01.2025 um 09:03 schrieb Frank Schletz:

[...]

Nunja:

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Und beide hatten schon ein wenig Erfolg... ;-)

Am 04.01.25 um 23:52 schrieb Arno Welzel:

Und das geht, auch wenn die Bohrungen durchkontaktiert sind?

Am 05.01.25 um 09:30 schrieb Michael Schwingen:

Leider massenweise!

Nur C-C-Kabel, die explizit mit "40GBit" beworben werden, sind üblicherweise voll belegt.

Steht nur "Schnellladekabel", "PD" oder "100W" dran, kannst du mit USB2 plus der zusätzlichen Handshake-Leitung für USB-PD rechnen (5Adern).

Steht gar nichts dran, ist es oft wirklich nur reines USB2 (4Adern). Das trifft häufig auch für Beipack-Kabel zu.

Fälschungen (steht mehr drauf, als drin ist) gibt es auch noch.

Und natürlich gibt es auch A-C-Kabel, welche mit blauem Stecker USB3 suggerieren, aber tatsächlich nur vier Adern (=USB2) haben.

Wenn du die schnelle Datenübertragung (USB3, Thunderbolt, etc.) nutzt, würde ich dringend zu so etwas wie dem von Heinz empfohlenen Tester raten.

Haben sich erst mal teilbelegte Kabel in den Bestand gemischt (die von den ganz einfachen Testern nicht erkannt werden), ist der Frust sonst garantiert...

*hust* *keuch*

Bob Pease (2ter Link) wurde dann wohl am Ende mit einem Kran vom Arbeitsplatz geholt? Und ob es bei Bob Widlar genauso aussah? Also mal im Ernst: Auf bestimmt 75% dessen, was dort rumliegt, kann physikalisch nicht mehr zugegriffen werden. Es wäre nicht mehr "kuschelig" gewesen, seine Arbeit hätte das Fehlen der Sachen jedoch nicht beeinflusst.

Und Jim...

Ja, das waren alles tolle Leute damals.

Wenn jemand deswegen meint, er könne deswegen auch in einem _Müllhaufen_ sinnvoll, erfolgreich und überhaupt arbeiten (oder basteln), dann ändert das nicht meine (erfahrungsbasierte) Meinung: Nein, das kann er nicht!

Egal, ich lamentier da nicht weiter.

Ich muss mich erst mal von den Bildern erholen ;)

Frank

Mist. Gut, bisher komme ich ohne einen Tester für die USB3-Signale dafür aus - ob USB3 geht, merkt man ja schnell so.

Stimmt, die habe ich vergessen.

cu Michael

Hartmut Kraus, 2025-01-05 11:09:

Ja. Genau dafür habe ich das Ding ja angeschafft.

Siehe auch die Bilder im Artikel, z.B. das hier:

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Das ist eine doppelseitige Platine, aus der ich testweise einen

6-poligen IC-Sockel ausgelötet habe. Das ging völlig problemlos, jeder Pin nacheinander. Aber auch mehrlagige Platinen habe ich schon bearbeitet. Das Hakko-Teil hat ordentlich Reserve bei der (einstellbaren) Heizung.

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