Am 05.01.25 um 11:09 schrieb Hartmut Kraus:
Mit einem ordentlichen Vakuum-Entlötkolben, ja.
Dabei muss es nicht zwingend Hakko sein, die Chinesen haben ab ca.
100Eur auch Brauchbares im Angebot.Am 05.01.25 um 11:09 schrieb Hartmut Kraus:
Mit einem ordentlichen Vakuum-Entlötkolben, ja.
Dabei muss es nicht zwingend Hakko sein, die Chinesen haben ab ca.
100Eur auch Brauchbares im Angebot.Axel Berger, 2025-01-05 10:17:
Wobei das wohl mit Blitzableiter auch eher unwahrscheinlich ist.
Deine Meinung sei Dir unbenommen, die beiden Beispiele belegen aber recht deutlich das Gegenteil...
Eric Bruecklmeier, 2025-01-05 12:35:
Jim Williams und Bob Pease haben in den gezeigten Umgebungen ernsthaft
*gearbeitet* und nicht in den Büros/Werkstätten der Firmen, die sie bezahlt haben? Das glaube ich nicht.Am 05.01.2025 um 12:45 schrieb Arno Welzel:
Das wird so kolportiert - ich war nicht dabei.
Meines Wissens nach sind das die Arbeitsplätze bei Linear Technologie, ja. Damals[TM] war das so. Und speziell bei solchen Nerds. Nur: Jim Williams Platz sah nicht 24/7 so aus. Und das war ja nicht der einzige Arbeitsplatz. Die Bücher und der Papierkram wurde an einem anderen geschrieben. Ok, die sahen auch wüst aus.
Und nun das leidige Problem:
Ja, ich habe eine Verallgemeinerung geschrieben und 1 Gegenbeweis langt. Nur das Gegenteil gilt auch nicht.
Nur weil diese Pioniere in der Analogtechnik solch Unordnung haben, bedeutet diess nicht, dass jeder/immer/usw in solch einer Umgebung was funktionierendes hinbekommt.
Und wie ich erwähnte: Vieles von dem Müll lag einfach nur rum. Da wurde ein Bereich "freigeräumt" und losgelegt.
Noch ein paar Bilder kann man hier sehen:
Frank
Das ist leider richtig. Und der letzte Versionssprung mit Migrationsstrategie "leider nicht kompatibel mit alten Archiven, bitte bei Null neu anfangen" ist schon eie Weile her.
Grüße Marc
Ich hätte gerne eine Festplattenaufbewahrungsmöglichkeit mit F90¹ oder besserer Brandschutzwertigkeit.
Grüße Marc
¹ Inhalt überlebt ein Feuer 90 Minuten lang.
Man bekommt alte Datensicherungssafes durchaus erschwinglich. Die könnte man dan auch gleich für Uhren oder andere Wertgegenstände nutzen.
Leider ist der Transport und die Montage bei wirklich ernsthaften Safes das Problem.
/ralph
Am 05.01.25 um 12:45 schrieb Arno Welzel:
Das habe ich gefunden: Amazon Xiatiaosann USB 3.0 Kupplung Adapter, USB A Buchse auf Buchse Konverter, Typ A Stecker auf Stecker, USB A Buchse auf Stecker Geschlechtskonverter Brückenverlängerungsstecker, 6 STÜCKE
Das ist nur ein Teil des Angebots:
GL
Der Hakko ist ein Fanboyartikel und m. b. M. n. wegen seiner ziemlich unergonomischen Temperatureinstellung deutlich überbewertet. Einen sinnvoll nutzbaren Standby (d. h. mit Bewegungssensor im Kolben) hat er auch nicht und die Aufheizzeit... Naja. Also da mag ich meine Weller WE-81 schon deutlich lieber, auch wenn die - wie auch die WE-1010 ebenfalls nur durch Tastendruck wieder vom Standby aufwacht.
Mit einigermaßen brauchbaren Dauerlötspitzen und Temperaturen bis 380°C braucht man die Angelegenheit auch nicht überkopfen. Ich bin vor Kurzem von SnPb40 auf Felder Isocore Sn99Ag0,3Cu0,7NiGe umgestiegen und trauere dem Blei eigentlich nicht hinterher.
Klar, "im Bestand" löte ich verbleit - warum unnötig auf irgendwelchen 40 Jahre alten (Pertinax)Platinen rumbraten?
Den Pinecil V2 kann man schon kaufen, alldieweil es da für Pragmatiker viel zuviel Nerdkram dran gibt und richtig schöne, flexible, hitzefeste Silikonkabel für die Versorgung habe ich auch noch nicht gesehen. Bei jeder ernstzunehmenden Lötstation Standard.
Eben. Vielleich ein bisserl klein, weil Netzteil und Oszi doch einiges an Platz wegnehmen, aber es ist, was es ist. Besser mit Fenster, als sich in einem dunklen Kellerloch verkriechen zu müssen. Die Steckdosenleiste würde ich vermutlich überkopf hinten an den Tisch schrauben und zwei-drei Löcher für die als Schüttgut verfügbaren Kabeldurchführungen in die Multiplexplatte fräsen. Kabel am Boden nerven mich zunehmend und so kann man den Tisch auch bündig an die Wand schieben.
Was niemand ernsthaft fordert. Außer, wenn Du am Wohnzimmereßtisch arbeitest, wie ich in meiner Mietwohnung. Da gibts dann sehr unterschiedliche Ansichten und Nutzungsverhalten, milde ausgedrückt.
Ich war eigentlich nicht erschreckt, weil ich mir das schon denken konnte. Man kennt ja seine Pappenheimer. Das ist halt eine vollgemüllte Messibude, Junggesellenhaushalt vielleicht und die Hinterbliebenen, die irgendwann den Kram aufräumen müssen, ständig von derben Gewissensbissen gebeutelt, was wohl erhaltenswert und/oder von nostalgischen Interesse sein könnte, tun mir jetzt schon leid.
Die possierliche Plattensammlung mit Herrmanns Lebenswerk drauf wird vermutlich als Erstes und komplett unangetastet in den E-Schrott fliegen. Also das genaue Gegenteil von dem, was er mit dem Backup bezwecken wollte. Man kann seinen Mitmenschen das Vermächtnis leicht machen, oder beliebig schwer.
Volker
Marc Haber, 2025-01-05 15:18:
Wieso "leider"?
Was meinst Du genau? Siehe auch hier:
"This command transfers archives from one repository to another repository. Optionally, it can also upgrade the transferred data."
Eric Bruecklmeier, 2025-01-05 12:49:
Zu Bob Pease habe ich noch das hier gefunden - ja, war wohl wirklich so:
Ich hatte mal in den späten 1990ern bis Anfang der 2000er mit einem Kollegen zu tun, dessen Schreibtisch auch so chaotisch war. Er hatte mich im Hilfe gebeten, weil sein PC nicht mehr wollte.
Erklärung von ihm dazu, sinngemäß: "Das Netzwerk ging nicht mehr, und Kabel raus- und reinstecken half nicht. Also habe ich die Netzwerkkarte ausgetauscht im laufenden Betrieb - weil moderne PCs haben ja Plug & Play und die Karte ist ja schon so ein neues Modell mit PCI. Dann ging der PC aus und wollte danach nicht mehr starten."
Beim neuen PC, den wir dann besorgt haben, war die Auflage der Geschäftsführung, dass das Gerät nicht mehr selber öffnen darf.
Ähnlich mit einem Server, dessen Betrieb er damals mit Zustimmung der Geschäftsführung zu verantworten hatte. Sicherheitsuddates wurden nie installiert, weil er befürchtete, dass die von ihm dort eingerichtet Software nicht mehr lief. Das ging solange gut, bis unser Firmennetz bei einem Kunden, zu dem wir eine VPN-Verbindung hatten, gesperrt wurde, weil auf dem Server ein Bot lief.Danach wurde dem Kollegen offiziell jeglicher administrativer Zugriff auf Infrastruktur egal welcher Art verboten. Bis dahin galt er aber als unheimlich erfahren und wissend und dass er so chaotisch gearbeitet hat, war halt "seine Art".
Ja - wenn man nur für sich selbst Verantwortung trägt, ist es sicher egal, wie man sein Arbeitsumfeld organisiert. Aber spätestens, wenn man mit Anderen zusammen arbeiten will, ist sowas schlicht nicht tragbar.
Am 05.01.2025 um 18:12 schrieb Arno Welzel:
Sicher, es gibt verschiedenste Möglichkeiten seine Arbeit zu strukturieren und meine Arbeitsplätze sehen sicher nicht so aus, wie bei den Beiden. Aber es wird Gründe gegeben haben, warum man weder Pease noch Williams rausgeschmissen hat ;-).
Was ich aber absolut nicht abkann, ist wenn jemand seinen eigenen Standpunkt zum Standard erhebt und dann auch noch ewige Weisheiten raushaut, was man wie tun könnte und was man auf keinen Fall tun kann... Das erinnert mich immer ein wenig an die "Sport macht Spaß!"-Fraktion.
Volker Bartheld, 2025-01-05 16:43:
Deswegen nutze ich den Hakko-Lötkolben auch schon lange nicht mehr. Abgesehen davon, dass das Ding nur durchgehend heizt und nicht abschaltet in den Pausen ist auch die Bedienung der "Digital"-Version grottig. Mit analogem Einstellrad, wie beim ursprünglichen Modell, wäre es noch halbwegs erträglich. Der Entlötkolben von denen ist aber durchaus brauchbar.
[...]Welcher "Nerdkram"? Man kann halt einstellen, wann das Teil in den Standby gehen soll, wenn es abgelegt wird und man keinen Ständer mit Magnet zur automatischen Abschaltung nutzt. Darüber hinaus kann man Temperaturregelung kalibrieren, wenn nötig. Die Möglichkeit, es per Bluetooth ansteuern zu können, brauche ich auch nicht unbedingt - aber als Kontrollmöglichkeit des Regelverhaltens ist es auch nicht komplett unsinnig:
Und das Silikonkabel, was ich damals direkt dazu genommen habe, ist hitzefest bis 350°C und sehr flexibel:
Wieso das? Wenn überhaupt erhöht der Ableiter die Wahrscheinlichkeit eines Einschlages. Möglicherweise wird der EMP durch die stärkere Konzentration sogar wirksamer. Er vermindert das Risko für Brand und mechanische Zerstörung. Alte Kirchen und Scheunen hatten keine Elektronik.
Hast du dort die PLastikverkleidung mal rausgenommen? War die Rückwand auch komplett aus Blech? Nicht daß da hinten ein Din A4-großes Loch drin ist, dahinter die Mauer, aus der die Kabel kommen.
Guido
FULL ACK, ABER SOWAS VON!!!
Wolf(FullFollowerofBobandBillandJimStyle)gang :)
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
Wahrscheinlich, die Physik läßt sich nicht täuschen. Aber WLANsignale sind schwach und notorisch unzuverlässig. Eine Blechtür, die nur an den Scharnieren leitend aufgehängt ist und das unzuverlässig, schirmt nur wenig. Die Idee, sich mit wenig billigem Aufwand vor EMP zu schützen scheint mir blauäugig. Aber viele Menschen haben einen Christophorus am Innenspiegel und hatten jahrzehntelang nicht einen tödlichen Unfall.
Am 05.01.25 um 18:23 schrieb Eric Bruecklmeier:
Maxwellsche Gleichungen, das Ohmsche Gesetz .. sind nach meinem Standpunkt korrekt.
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