am PC (2025 Update)

Dec 29, 2024 Last reply: 1 year ago 269 Replies

Also ein 2 MBit upstream? Ich hab teilweise Upgrades meiner Verbindung gemacht nur weil dabei mehr Upstream rauskam.

Gerrit

Ja. Ein knapp zehn Jahre alter Neubau im inneren Bereich einer Millionenstadt, 50 m neben einem Technikgebäude der Telekom. Aber was heißt "nur"? Was soll ich mit noch mehr Downstream als meinen 13 Mbit/s? OK, eine ganze TeX-Live DVD würde dauern, aber wie oft macht man sowas? Das größte hier sind Filme aus der Mediathek und selbst 5 GB dauern nur eine Stunde.

Hi Hartmut,

Wie lokal die Maschine läuft, habe ich in der Hand. Standardmäßig wird bei der Installation eine Subdomain gratis bei nohost.me oder noho.st eingerichtet und wie ein DynDNS geführt udn ein letsencrypt-Zertifikat erstellt. Ob Du allerdings die Portfreigaben in Deinem Router einstellst, oder nur intern oder via VPN auf diesen Rechner zugreifst, bleibt Dir überlassen. Es gibt Leute, deren yunohost-Instanz auf einemm VPS oedr Barebone in einer Serverfarm liegen, die sie dann via einem VPN ansprechen, andere haben sie auf einem RasPI laufen, wieder andere nutzen alte PC-Hardware, wie alte Läptops. Mein altes Igelein mit DualCore Atom und 8 GB RAM ist dafür wie geschaffen, weil es weder Lüfter noch sonstige Lärmquellen hat und ganz unscheinbar in der Büroecke seinen Dienst tun. Ich hab darauf jetzt fast beliebig Speicherplatz auf Nextcloud und IMAP, wenn es sein soll auch mit SMB, kann meine Home Assistant-Instanz drauf machen ... Und alles mit minimalem Administrationseinsatz. Ich muss mich quasi nur um Updates und Backups kümmern. Die nächste Instanz steuert demnächst die Heizung im Gemeindehaus, damit man nicht mehr hinfahren muss, um für die nächste Veranstaltung warmzumachen und danach wieder herunterzudrehen. Dass man von der Ferne auch die Temperaturen überwachen kann, und E-Mails bei drohendem Frost … bekommt, ist auch eher komfortabel. Ich brauche jetzt nur noch den Zugriff auf deren FritzBox zur Portweiterleitung. Falls das nicht klappt, ist ein VPN-Tunnel zu mir nach Hause geplant. Das wird dann ein wenig komplizierter.

Näheres steht unter yunohost.org

Viel Spaß damit

Marte

Hartmut Kraus, 2025-01-12 00:23:

[...]

Ja. Yunohost ist eine Debian-basierte Linux-Distribution für Serverdienste mit Web-UI dazu.

Siehe auch:

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Das kann man logischerweise auch zu Hause auf einem Computer betreiben, den man dafür nutzt.

Nextcloud kann man darin als Anwendung einrichten. Dazu gibt es in Yunohost auch eine Art "App-Store", wo man die Anwendungen als Pakete hinzufügen kann, ähnlich wie bei beim "Disk Station Manager" von Synology, wo man auf der NAS in der Browser-Oberfläche weitere Anwendungen wie "Media Server", "Download Station" usw. zusätzlich installieren kann.

Volker Bartheld, 2025-01-11 14:29:

DVD-RAM unterstützt aber nur 4,7 GB pro Seite.

Axel Berger, 2025-01-12 09:54:

*Du* vermutlich nichts.

"Nur" eine Stunde? In einer Stunde lann ich hier etwa 70 GB Daten herunterladen. Und wenn ich der Statistik des Routers glauben kann, komme ich monatlich auf etwa 750 GB Datenvolumen im Downstream und etwa

40 GB im Upstream.

Hier sind allerdings auch zwei Personen, die regelmäßig zu Hause arbeiten. Dazu gehören auch Videokonferenzen und der Austausch von Dateien aller Art.

Am 12.01.25 um 17:46 schrieb Arno Welzel:

Naja, lokal sehe ich darin nun keinen Sinn. Von Interesse wäre das für mich schon auf dem remote Server, vor allem für die Synchronisation. Hab' da "Baikal" laufen (erst mal nur um Termine mit der Kalenderfunktion von Thunderbird sowohl zu Hause auf dem PC als auch mobil mit dem Handy zu verwalten), da funzt aber die Synchronisation nie so richtig.

Am 12.01.25 um 12:38 schrieb Marte Schwarz:

Au ja, sowas könnten wir hier auch gebrauchen. Mir gefriert hier wieder mal bald der Kaffee in der Tasse, unsere Heiz-/Warmwasseranlage streikt seit Fr. nachm. wieder mal. Das passiert seit Jahren immer mal (und gem. Murphy's Laws mit ziemlicher Sicherheit, wenn's aufs Wochenende zugeht und man bis Mo. früh niemanden erreicht). In jüngster Zeit häufen sich die Ausfälle aber (das ist jetzt der 6. innerhalb von knapp 2 Monaten, wobei die letzte TBF ein paar Stunden betrug). ;(

Volker Bartheld schrieb:

Der 8auer berichtete gerade von der CES 2025.

In Punkto AI-Performance hat AMD die Nase vorn:

AMD 2.20 AIPM¹ Nvidia 1.54 AIPM Intel 1.45 AIPM

¹ Number of mentions of "AI" per minute by keynote speaker e.g. Nvidia 140 * "AI" / 91 minutes

Es ist nur noch gaga.

Hi Hartmut,

Ich schon.

Es gibt genug Leute, die das auf VPS installieren, was Du wohl unter "remote" verstehst

Baikal gibts im yunohost-Store auch, brauche ich aber nicht, das mache ich mit Nextcloud recht komfortabel. Meine Kalender dort werden mit meinen Smartphines, Tablets und verschiedene Desktops synchronisiert und meine Adressen und Daten in der Nextcloud gleich mit.

Spätestens mit Home Assistant ist es dann aber zu Hause deutlich sinnvoller, als den Server irgendwo in den Wolken zu lagern.

Marte

Bevor hier der Enthusiasmus mit uns davongalppiert: Initial ging es um die Frage eines Computerbenutzers, der Angst hatte, es würde die USB-Buchse seines Computers verschleißen, wenn er jede Nacht das Bootmedium mit der Systempartition abstöpselt und in einen Safe packt, um sie so gegen Ausspähung zu schützen.

Volker

Am 13.01.25 um 08:44 schrieb Marte Schwarz:

Hm, welchen?

"Remote" im Sinne von "entfernt", darauf kommt's mir an. Ob das nun ein virtueller oder "reeller" Server ist, ist mir ziemlich wurscht. Schon klar, dass so ein Hoster wie meiner (strato) nicht für jeden Kunden einen eigenen Server physisch bereitstellt. ;)

Klingt gut, vor allem auch die Plattformunabhängigkeit, schaunmermal.

Hi Hartmut,

  1. Ein Rechner, der nicht in Deinem Haus steht, steht bei jemandem anderen ;-)
  2. >> Spätestens mit Home Assistant ist es dann aber zu Hause deutlich
  1. Wenn ich nichts nach außen lassen will, bleibt alles in meiner Bude. Mit einem VPN-Tunnel kann ich trotzdem von außen darauf zugreifen, wenn es sein muss. Wenn ich will, mach ich ein paar Portweiterleitungen in der Fritze auf und gut ists.

Leider sind gerade angebissenes Obststücke extrem penibel und wollen Nextcloud nur via https ansprechen und auch nur Kontakte rausrücken, die bereits der iCloud bekannt sind. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Da ich selbst kein angebissenes Obst kaufe, kann mir das aber recht wurst sein. Ich hab nur zwei Freunde, die darunter leiden, weil sie sich seinerzeit verhaften haben lassen.

Marte

Am 14.01.25 um 11:49 schrieb Marte Schwarz:

Naja, genau das meinte ich doch mit "remote".

Was ist an dieser Art Sicherheit "böse"?

Seh ich nicht so. Ich hab meinen Home Assistant daheim im Netz, auch weil er da direkt auf alle Geräte zugreifen kann (WLAN, ZigBee, Bluetooth ...).

Zugriff von Außen hab ich über einen Proxy (nginx), per Let's-Encrypt-Zertifikat abgesichert.

Das Teil rennt total ohne Probleme, und ist sogar umgekehrt ein Zugang in mein Netz (über das eingebaute Terminal kann man sich per ssh weiterverbinden), was bei Netzen in denen ssh gesperrt ist ganz hilfreich sein kann.

/ralph

Den praktischen Nutzen sehe ich ein, aber genau das will ich nicht. Schon allein deshalb, weil ich Risiken und Gefahren nicht so gut abschätzen kann wie Du und andere, die mehr davon verstehen als ich.

Ganz abstrakt gilt aber immer, wenn ich von außen zugreifen kann, kann es jeder andere auch, er muß nur erfolgreich vortäuschen, ich zu sein. Wenn ich keine Sorgen vor Nebenwirkungen hätte, würde ich dem Raspberry den Zugang nach drau0ßen ganz abdrehen. Es lauft Raspian mit dem HA im Docker. Der Timeserver ist schon auf die Fritzbox umgebogen.

Jetzt erkläre mir mal einer, welchen Sinn es macht, ssh zu sperren.

Für mich gibt es auch nicht viel Sinn, vermutlich eine Kombination aus Paranoia, und weil man über ssh auch andere Protokolle tunneln kann, ähnlich wie bei einem VPN, aber ja, ich kenne Netzwerke in denen ssh auf der Firewall gesperrt ist.

/ralph

Axel Berger, 2025-01-14 17:25:

Dann nimmt man halt ein VPN mit Wireguard. Das geht auch recht stressarm und wird sogar von Fritz!Boxen unterstützt, wenn sie noch ein halbwegs aktuelles OS haben.

Und genau das "vortäuschen" ist nicht trivial, wenn man es richtig macht.

Täusch mal vor, ich zu sein hier:

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Ja, aber wozu?

Wenn es ausreichte, sich vor unwissenden Deppen wie mir zu schützen, wäre Rechnersicherheit einfach. Ein individueller Angriff lohnt sich für die wenigsten, aber Home Assistant Systeme sind langsam nicht mehr selten.

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