am PC (2025 Update)

Dec 29, 2024 Last reply: 1 year ago 269 Replies

Wer die Chance hat Glasfaser zu bekommen... Da bekommt man einen guten Upload. Ich könnte hier 1000/500 haben wenn ich wollte.

Das aus anderen Gründen nicht. Was du da hochlädst sind keine privaten Daten mehr.

Gerrit

Auch das kann man -- durch Verschlüsselung -- lösen.

/ralph -- klar, der hier angesprochene Laie kann es nicht

Je nachdem... Das müsste dann ein dediziertes Backup sein und nicht das übliche System a la Onedrive o.ä.

Ich versuche hier alles lokal zu halten. Ja, Offsite-Backups sind vorhanden.

Gerrit

Die allfälligen Datenlecks und die KI-Verwurstung von persönlichen Daten sind bei Backupanwendungen nicht das eigentlich Problem einer "Cloud". Da verschlüsselst Du Deinen Kram E2E und gut ist.

Schwierig wird es dann, wenn Du Dir eine bequeme Pupskuhle in der Cloud-Couch gesucht hast und plötzlich ändert der Anbieter seine ToS. Dahingehend, daß plötzlich nicht mehr 10GB gratis sind, sondern nur 5. Darfst ja gerne kündigen. Oder halt $$$ einwerfen.

Und manchmal sind Deine Daten auch einfach weg. Also nicht irgendwo rausgeleakt, sondern verbummelt. Steht bei den günstigen Tarifen irgendwo im Kleingedruckten.

Volker

10 GB geht ja noch... Aber mach das mal wenn du einstellige TBs irgendwo in der Cloud hast weil der Anbieter ein gutes Angebot hatte. Die Migration wird unschön.

Genau das, was man bei einem Backup will, oder?

Aber was erwartet man von einer Cloud? Die namensgebenden Wolken verdunsten auch mal so einfach oder regnen ab und sind dann weg.

Gerrit

Bei Backups bietet sich an einfach parallel Anbieter B zusätzlich zu buchen, und Anbieter A auslaufen zu lassen (und auf alte Backups zu scheißen). Wenn es wirklich um Backups und nicht irgendwelche Archivpflichten geht.

Man muß halt einen Cloud-Anbieter ähnlich wie "eine Kopie" betrachten. Wenn dir die lokale Festplate eingeht, dann ist das Backup auch weg. Aber es ist nur ein Backup und du solltest mehrere davon haben.

/ralph

Hartmut Kraus, 2025-01-10 20:36:

[...]

Welche Userdaten, wenn die Backups verschlüsselt sind? Also ich meine damit, Backup *vor* dem Senden auf den Server verschlüsseln.

Welche GUI?

Ich habe hier einen Ordner, der mit meinem Nextcloud-Server synchron gehalten wird. Wenn ich da eine Datei reinkopiere, wird sie auf den Server hochgeladen und wenn sich etwas auf dem Server ändert, landet das auch auf meinem PC.

So kann ich z.B. mit meinem Smartphone unterwegs mit der Kamera Bilder aufnehmen und diese werden automatisch zu Nextcloud hochgeladen. Daheim am PC muss ich nichts weiter tun - die Bilder erscheinen automatisch im synchronisierten Ordner.

Für Nextcloud muss man sich nicht registrieren. Das lädt man als Software herunter und *installiert* es sich auf dem Server. Man muss halt auch ein bisschen mehr lesen, als nur die Startseite

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- dann lernt man auch, dass es die Software als Download gibt:

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Und das kopiert man sich dann entpackt in das Hauptverzeichnis des Webspace, in dem Nextcloud laufen soll und startet die Installation entsprechend der Anleitung hier:

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Und wenn Dir das sprachlich oder technisch zu aufwendig ist, musst Du jemanden fragen, der Dir dabei helfen kann *oder* Du mietest Nextcloud als Hosting bei einem Provider:

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Und die dritte Variante wäre Nextcloud auf einem Computer zu Hause, z.B. Raspberry Pi:

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Dann musst Du allerdings den Zugang von außen mit DynDNS etc. selber regeln. Nextcloud nur im LAN wäre weitgehend sinnfrei.

Sieghard Schicktanz, 2025-01-10 21:16:

Wir reden hier über feuerfeste Safes zur Aufbewahrung, nicht Laufwerke.

Macht trotzdem einiges an Arbeit wenn man gewohnt ist immer nur die Differenzen hochzuladen und auf einmal komplett neu einrichten muss, vielleicht noch mit subtilen Unterschieden zum alten Anbieter.

Habe ich.

Gerrit

*LOL* Ja, i. d. T. hatte ich mich verschrieben und _meinte_ TB. Nach 10GB kräht doch heute kein Hahn mehr. Das röste ich mir schnell auf einen DVD-RAM und fertig.

Ach was. Einfach mal ein paar Tage bis Wochen die DSL-Verbindung zu 100% auslasten und fertig. Hat doch hoffentlich Scheuers Funkloch-GmbH und die Digitalisierungsoffensive mit FTTH in 'schland ganze Arbeit geleistet.

Genau das.

Volker

Ich hab inzwischen FTTH hier. Hat von Beantragung bis Lieferung nur fast

2 Jahre gedauert. Ganz bis auf 1 GBit bin ich aber nicht hoch, das lohnt sich bei meiner Nutzung nicht. Die deutlich billigeren 300 MBit (real 330, als so knapp 40MByte/sec) reichen aktuell mehr als aus.

Gerrit

Guido Grohmann snipped-for-privacy@gmx.de schrieb oder zitierte:

Da gibt es eine Anekdote von Joel Spolsky dazu:

Eine häufige Ursache für Tastaturprobleme ist es, daß der Stecker einer Kabeltastatur nicht im Computer steckt.

Wenn ein Kundendiensttelephonist nun zu einem Kunden sagen würde, er solle nachsehen, ob der Stecker drin steckt, würden die meisten Kunden sagen, "Ich bin doch nicht blöd!" und nicht wirklich prüfen, ob der Stecker drin ist.

Deswegen sagt der Kundendienst dem Kunden, daß sich erfahrungsgemäß manchmal etwas Staub im Stecker sammele und der Kunden einmal in den Stecker pusten solle. Dies bringe dann solche Kunden dazu, zu bemerken, daß der Stecker gar nicht im Computer steckt.

Blog-Eintrag "Seven Steps to Remarkable Customer Service" von Joel Spolsky vom 19. Februar 2007, Abschnitt: "Suggest blowing out the dust", basierend auf einem Bericht von Raymond Chen vom 3. März 2004.

Hi Stefan,

Nicht überheblich werden. Ich hab vor wenigen Monaten ein sehr preisgünstiges Smartphone gebraucht erstanden, das angeblich einen Wackelkontakt der USB-C hätte. Ich habe genau 2 Minuten gebraucht, um das zu fixen. In Hosentaschen sammeln sich oft Fusel, die mit der Zeit in der USB-Buchse komprimiert werden. Irgendwann geht der Stecker einfach nicht mehr richtig tief rein und produziert Wackelkontakt. Ein flach angeschnittenes Zahnstocherlein wirkt Wunder...

Marte

Hi Arno,

...

...

Ich kann yunohost wärmstens empfehlen. Seit ich den auf einem ausrangierten Igel-Diskless-Client am Laufen habe (völlig geräuschlos bei 6 W Leistungsaufnahme mit einer 2 TB SSD) ist mein hosted server überflüssig geworden. Auch größere IMAP-Accounts kann ich mir seither schenken.

Völlig easy zu administrieren. Ein einfacherer Einstieg kann ich mir nicht mehr wünschen.. Ich muss nur noch ab uns an die Updates einspielen, das könnte auch noch unattended gehen ;-)

Marte

Oder ein paar Dentalwerkzeuge. Aber warum plauderst Du Geheimnisse aus, die mir regelmäßige Smartphoneupdates für lau bescheren?

Volker

(Sorry wegen der schlechten Zitierweise, das macht mein Newsreader leider so!)

Ich nehme dafür Schaschlikstäbchen. Die schneide ich nicht an, sondern biege sie, bis sie brechen, wobei sich dann nach einigen Versuchen oft ein "flacher" Bruch ergibt, der wahrscheinlich dem entspricht, was Marte mit Zahnstochern macht. Aber wenn ich einen Zahnstocher flach anschneiden wollte, würde ich mit dem Messer abrutschen und mich verletzen . . .

Außerdem kann man mit Handy-Kameras auch gut Makroaufnahmen von solchen Steckern oder Buchsen machen, um die Verunreinigungen besser erkennen zu können.

Gerrit Heitsch schrieb:

Das wird doch alles bei weitem überbewertet. Es gibt wohl nur wenige Privatanwender, die tatsächlich irgendwas sinnvolles mit einer GBit-Anbindung anfangen können. Wie Volker so treffend bemerkt, genügt z.B. für die Initialisierung eines externen virt. Laufwerks im RZ eine poplige DSL-Anbindung. Bei etwas mehr als drei Kilometern zur Vermittlungsstelle war das nicht ganz so flott wie das heutige VDSL100. Vor einigen Jahren (na ja, vor ziemlich vielen Jahren), dauerte das eben etwas mehr als einen Monat - und niemand meiner Mitanwender bemerkte eine Beeinträchtigung... Heute dauert es nur noch ein paar Sekunden täglich, die Änderungen ins Archiv zu schreiben. Kein bedeutender Vorteil also.

Da muss man nun wirklich keine Geheimwissenschaft drin sehen. Bandbreite ist gut. Mehr Bandbreite ist besser. Aber es geht mit etwas Hirnschmalz auch so recht gut

MfG Rupert

Eben... Im täglichen Betrieb merke ich keinen wirklichen Unterschied zu den ca. 60 MBit die ich vorher hatte. Nur große Updates sind jetzt deutlich fixer, aber wirklich an die Grenze der 300 MBit komme ich auch dort nur selten. Warum das extra Geld für GBit ausgeben?

Da fliessen auch nicht viele Daten... Ich hab auch schon komplette Server über eine 9600bps Konsolenverbindung auf der anderen Seite der Welt eingerichtet.

Als DSL hier verfügbar wurde bekam man 768 KBit down, 128 KBit up. Ging auch. Zurück möchte ich aber nicht mehr. :)

Gerrit

Am 11.01.25 um 21:21 schrieb Marte Schwarz:

Hä? Also auch nur lokal?

Ich habe immer noch meine tägliche Unterbrechung am Vormittag, weil ich früher große Uploads, das waren damals z.B. hundert Bilder, über Nacht laufen ließ. Heute bin ich 200 kB/s im Upload zehnmal so schnell und für den normalen Bedarf reicht das.

Größere Kopieraktionen sind immer noch ein Grund zum Aufstehen und erst einmal etwas anderes machen. Nur die Definition von "größer" ändert sich. Eine ganze Platte braucht auch bei 100 MB/s eine Weile. Noch schnelleres gibt es hier nicht.

N.B: Großes "B" ist oben jeweils Byte, nicht bit.

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