Koennte man machen, indem der Ausgangspegel ueber Komparator mit dem Sollpegel verglichen wird und 2V Offset draufgeben. Mit dem Ausgang dann einen fetten Thyristor zuenden. Allerdings muss das verflixt schnell reagieren.
Koennte man machen, indem der Ausgangspegel ueber Komparator mit dem Sollpegel verglichen wird und 2V Offset draufgeben. Mit dem Ausgang dann einen fetten Thyristor zuenden. Allerdings muss das verflixt schnell reagieren.
Wie sowas betriebssicher gemacht wird, siehe zB ältere HP Geräte. Die hatten in manchen Spannungszweigen mit Thyristoren aufgebaute Spannungsüberwachungen.
|> Der/die Shunt-T. ziehen den Kram hoffentlich schneller in die Knie, als |> der Thyristor zündet. Falls nicht, macht der Thyristor als crowbar noch |> Hoffnung. Aber ich würde die Crowbar schon bei 200mV Überspannung |> anschmeissen. Sicher ist sicher. Lieber 'ne Sicherung überm Jordan als |> ein angeschlossenes Gerät.
Dann braucht das Spannungseinstellpoti aber noch eine 1000:1-Untersetzung, damit man sich beim Runterkurbeln mit dicken Elkos in der Last nicht dauernd die Sicherung zerschiesst.
Wolfgang Allinger schrieb:
Es gibt Vier-Quadranten-Netzteile. Die können also sowohl aktiv den Ausgang runterregeln, als auch als parametrische Last arbeiten. Da deren Ausgang vermutlich eine Gegentaktendstufe ist, würde der Eingangsstrom beim Absterben eines Transistors drastisch in die Höhe schnellen, und das Teil dann sowieso eine Fehlerabschaltung machen.
Andere Möglichkeit ist die gefährdeten Transistoren VOR einen Ausgangstrafo zu setzen. Wenn ein Transistor zum Draht wird, dann wäre die Ausgangsspannung wegen der Wechselsspannungskopplung automatisch Null.
- Henry
Wie wärs, wenn man zu dem Thyristor als Notbremse (crowbar) und zur Zerlegung einer sek. Sicherung (hinterm Lade-C), noch einen/mehrere
2N3055 als Shunt-Regler nimmt, die wegen mir 50-100mV über der Sollspannung einsetzen.Mit anderen Worten, den Längstransistor noch mit einem/mehreren Transistor(en) vom Output nach GND erweitern. So wird das dann etwas, wie eine Gegentakt-Leistungsendstufe.
Der/die Shunt-T. ziehen den Kram hoffentlich schneller in die Knie, als der Thyristor zündet. Falls nicht, macht der Thyristor als crowbar noch Hoffnung. Aber ich würde die Crowbar schon bei 200mV Überspannung anschmeissen. Sicher ist sicher. Lieber 'ne Sicherung überm Jordan als ein angeschlossenes Gerät.
Saludos Wolfgang
Joerg :
Was wäre denn gegen eine dicken 200V-FET in Längsrichtung zu sagen? Per
2.5V Referenz (und langsam nachgeführtem Spannungsteiler) durchgeschaltet.M.
Gehts auch, wenn man garantiert, dass der nie nich niemals in den linearen Betrieb geht. Sonst muesste er mitgekuehlt werden.
Joerg schrieb:
Hallo Joerg,
schnell wird wohl das Problen sein.. und wie Georg schon anmerkte ist natürlich der Fall einer dicken Kapazität am Ausgang schon ein Auslösegrund.
Ich spiele gerade mit dem Gedanken den Spannungsabfall über den Längstransistor auszuwerten. Wenn das Netzteil auf 0V gestellt ist, ist der Spannungsabfall am größten und bei Umax immer noch ein paar Volt. Ich kenne jedenfalls kein regelbares Netzteil das bis zur Spannung der Glättkondensatoren am Ausgang einstellbar wäre.
Der Fall das der Längstransistor durchpfeift und zum Drahtstück wird kann man das am sehr niedrigen Spannungsabfall erkennen und damit die Crowbar zupacken lassen...
Ich muss noch ein wenig darüber nachdenken.
Grüße Björn
Robert Obermayer schrieb:
Astrein. Was mir eventuell Bauchschmerzen machen würde, wären die doch recht langen Verbindungen von Endstufe zu Regler. Da hatte ich mal mit einer ähnlich aufgebauten NF-Endstufe etwas Ärger. Ich hatte die Induktivitäten "etwas" verschätzt, kaum erwähnens- wert, nano und mikro oder so :-(.
Hallo Henry,
Henry Kiefer schrieb:
[...]
Du beliebst zu scherzen! Ich w=FCrde mal sagen, _noch_ besser geht's wohl=
kaum. Oder ich bin zu lange weg von der Elektronikentwicklung und mache mich hier l=E4cherlich.
er
ciao
Marcus
Marcus Woletz schrieb:
Du machst dich doch nicht lächerlich, wenn du noch nicht alles gesehen hast, was es so gibt?! Man lernt nie aus. Der Spruch mit der Kuh eben.
Glaubs mir: Manche Geräte haben (intern) einen unheimlichen Aufwand und man kann nur ehrfürchtig reingucken. Alte Militärgeräte z.B.; Alles vergoldet und schwingungsdämpfend wegen der Röhren aufgehangen, absolut wasserdicht. Vielleicht siehst du mal ein SEM25 von innen. Wow! Ob der ganze Aufwand dann wirklich lohnt, steht auf einem anderen Blatt und das zeigt sich erst nach vielen Jahren...
Als eher kurioses Beispiel sei mein Taschenrechner genannt: Der hat nun wirklich schon über 20 Jahre auf dem Buckel und läuft immernoch astrein. Ich kann diese 20 Jahre gefühlsmäßig selbst kaum glauben. Das ist japanische Wertarbeit für damals 300DM. Für einen Schüler war das ne Menge Holz. Er tut immernoch treue Dienste und liegt immer auf meinem Schreibtisch und wenn er mal nicht auffindbar ist, kriege ich wirklich die Krise. Meine Familie fürchtet solche Momente! An Weiterarbeiten ist da dann nicht mehr zu denken.
Krasser Gegensatz ist die gegenwärtig umgreifende Wegwerfupdate-Mentalität: 1. Gerät gekauft: fällt auseinander, 2. Gerät: Beim Einschalten bald gestorben, wieder ein anderer Hersteller: Software spinnt. Ich habe es jedenfalls satt. Viele bestimmt auch.
BTW: Mir gefällt bei den Japanern ihre Neigung die Dinge auch *fertig* zu entwickeln.
Das Wort zum Schlafengehen - Henry
Dem kann man mit einem Gradienten begegnen. Wenn die Spannung runtergedreht wird, muss es ja mindestens einen dezenten Entladewiderstand geben, der den C runterzieht. Macht man eine RC Konstante in den Crowbar-Ref Kreis, der aber beim Hochdrehen per Diode auf Vollgas geht.
Ginge schon. Aber: Wenn Du am Ausgang z.B. 3.3V eingestellt hast und am Eingang 20V reingehen, dann ist beim Erreichen von 0V am Transistor schon alles zu spaet. Auf gut Deutsch, s'het scho g'scheppert. Oder wie die Bayern sagen, ois is hi.
Am besten die Spannung beobachten und zuschlagen, sobald die hochgeht.
2V sind uebrigens bei Sachen wie 3.3V Logik zuviel. Eventuell sollte man es prozentual machen.
Wenn jedesmal beim Einschalten des Netzteils das Kuechenradio ausgeht, sollte man nachbessern ;-)
Nö, die Shunt-Transistoren nach Masse werden vorher durchgesteuert und entladen den Last-C.
Also wenn schon, dann bitte beides. Rosinenpicken gibbet nich :-p
Aber gleich kommste noch mit dem Bleiakku am Ausgang... Etwas Verlust ist immer.
Opfer müssen gebracht werden! (Otto Lilienthals letzte Worte)
Saludos Wolfgang
Joerg schrieb:
Hallo Joerg,
ja so ist das wenn man eine Sache noch nicht zu ende gedacht hat ;)
Aber danke für die Bayrische Bewertung.
Grüße Björn
MaWin schrieb:
Jou, diese Lochblechle bei den Kühlkörpern sind unverkennbar... ;-) Die Geräte sind billig und halten einiges aus, und ich verleihe eigentlich nur diese an die Lehrlinge. Daher erfüllen sie einen wichtigen Zweck :-). Dazu sind sie noch gross, scharfkantig, hässlich, schwer und ohne Henkel, was den Dampfdruck enorm verringert. Mir ist da noch keins weggekommen. Hohe Kundenzufriedenheit meinerseits. Stromstabilität könnte natürlich besser sein...
Nein, Himmel, war nur kosmetisch. Verstärker teste ich immer brutalstmöglich [tm]. Ein alter Scheibenwischermotor dran und dann aufdrehen bis kurz über die Clippinggrenze etwa. Zwar nicht allzu praxisnah, aber wenn man dort dann das Überschwingen weg hat, hat man idR einige Reserve.
Ich hatte mal ein Pb-Ladegerät mit Thyristorregler gebastelt, welches zur Stromstabilisierung und Funktionsanzeige eine dicke Glühlampe als Vorwiderstand auf der Eingangsseite hatte. Im Regelbereich war das Gerät dann der empfindlichste breitband-HF-Detektor den ich je hatte. Irgendwo geringste Mengen selbstgekochte HF und die Lampe ging an ;-).
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