A/D- Problem

Aug 21, 2007 28 Replies

Rauschen und driften tut die Vorverstärkung und deren Versorgung. Eine vernünftiges Layout der Messbrücke wäre Pflicht und der Verstärker braucht eine gute Common-Mode-Unterdrückung. Gut, man kann einen guten Instr.-Amp nehmen. Aber ob das unbedingt das Richtige für den "Einstieg in die Analogtechnik" ist?

Gar so schlecht sind die Teile nicht. Ok, die Langzeit-Stabilität lässt zu wünschen übrig. Aber bei der Empfindlichkkeit sind sie erheblich besser. Insbesondere kann man mit NTCs ohne großen Aufwand Temperaturänderungen im mK-Bereich messen. Das macht ganz andere Anwendungen denkbar, als ein mit PT100 arbeitendes Messgerät mit 0.5 K Auflösung.

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Kai-Martin Knaak tel: +49-511-762-2895 Universität Hannover, Inst. für Quantenoptik fax: +49-511-762-2211 Welfengarten 1, 30167 Hannover http://www.iqo.uni-hannover.de GPG key: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?search=Knaak+kmk&op=get

Kai-Martin Knaak schrieb:

"ratiometrisch" => Drift der Versorgung interessiert mich wenig.

naja, sonderlich kritisch ist das nicht.

Ich sehe keine nennenswerte CM-Spannung. Oder sind Deine Zuleitungen hochohmiger als der Meßwiderstand?

Regelmäßig unnötig.

Heiko schrieb nicht, daß er eine Vierleitermessung braucht. Dann reicht wahrscheinlich

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Servus

Oliver

Oliver Betz, Munich despammed.com might be broken, use Reply-To:

Das geht mit dem PT100 auch. Sogar eine Genauigkeit in dieser Gr=F6ssenordnung ist mit erstaunlich geringem Aufwand m=F6glich. Vierdrahtanschluss, Vor/R=FCckw=E4rtsmessung, hochaufl=F6sender AD-Wandler und noch ein paar andere Tricks braucht man nat=FCrlich schon. Irgendwie lohnt der Aufwand bei einer gefragten Aufl=F6sung von 0,5K aber nicht. Da sind die typischen Halbleiter- f=FChler einfach besser geeignet. Gruss Harald

Alexander Dörr :

Zum Glück gibt es ja auch Pt1000 (=1kOhm, oder sogar grösser?) und da sieht die Sache dann schon besser aus.

M.

Bitte auf mwnews2@pentax.boerde.de antworten.

Joerg :

Hast Du da mal nen Hinweis welche das ist (kommt mir nicht bekannt vor)? Was ist denn an Dual Slope anders, als an dem hier beschriebenen Verfahren?

Die Genauigkeit hängt letzlich von der Genauigkeit der Komparator- schaltschwelle ab ausserdem auch von der Kurzzeitstabilität der verwendeten Referenzspannung (z.B. VCC) und des Kondensators. Beim einfachen Komparator im MSP sind das über 10bit. Die absolute Größe von Vcc (oder C) ist egal (kürzt sich raus), nur muss sie beim Messen des Referenzwiderstandes genauso gross sein, wie beim Meßwiderstand. Selbst die Zustand des Kondensators ist egal - wenn er bei beiden Messungen gleich ist, so das selbst mit langsam driftenden Elko's noch was vernüftiges rauskommen sollte.

M.

Bitte auf mwnews2@pentax.boerde.de antworten.

Und selbst mit PT100 kommt man mit 10uF hin

Gruß

Stefan DF9BI

Der Vorverstärker driftet, genauer, sein Input-Offset. Und die Versorgung rauscht, genauer, ist mit 50 Hz, Spikes und sonstigen Einstreuungen verseucht.

Eine Empfangsschleife für 50 Hz möchte man da nicht betreiben. Besser das Signal ist von vorneherein glatt, als dass man sich Gedanken um Mittelungszeiten und Abtasttheoreme machen muss.

Störungen auf der Spannung, mit der man die Messbrücke betreibt, wirken sich gleich auf beide Ausgänge aus. Ob sich das im verstärkten Signal niederschlägt, hängt von der CMR der ersten Verstärkungsstufe ab.

Er will etwas bauen, mit dem er in die Analog-Geschichten rein kommt. Da "braucht" er gar nichts. Aber ein Messkopf, der mK auflösen kann, ist hinterher netter als einer, bei dem die Anzeige um 0.5 K springt. Auf dem Niveau hat sich aber auch der Stabilitätsvorteil des PT100 erledigt. Epcos spezifiziert für typische NTCs eine Langzeitstabilität von besser als 2%, wobei sich das schon auf eine Lagerung unter Temperatur-Stress bei 70°C bezieht. Ein halbes Grad Temperaturhub macht aber bereits 2.2% Widerstandsänderung.

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Kai-Martin Knaak tel: +49-511-762-2895 Universität Hannover, Inst. für Quantenoptik fax: +49-511-762-2211 Welfengarten 1, 30167 Hannover http://www.iqo.uni-hannover.de GPG key: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?search=Knaak+kmk&op=get

Hallo Matthias,

SLAA129B, SLAA061, SLAA038

Man sollte den Comparator Offset herausrechnen.

Pfiffige uC haben einen MUX zum Polaritaetswechsel vor dem Comparator, mit dessen Einsatz man dessen Offset herausrechnen kann, CAEX Bit beim MSP430, siehe Chapter 16:

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Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

Kai-Martin Knaak schrieb:

[...]

tut sie bei der Schaltung nicht. Die kommt aus einem Serienprodukt. Eine Variante davon läuft stabil mit 0,1K Auflösung.

Servus

Oliver

Oliver Betz, Munich despammed.com might be broken, use Reply-To:

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