433MHz-Empfängermodul Conrad 130428: Ausgangsspannung

Ich hab mir so ein Conrad-Funkmodulset für 433MHz gekauft,
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Leider in meiner Naivität zu wenig genau das Datenblatt studiert.
Das Ding liefert nämlich anscheinend bei Empfang nur 0.8V für High
wenn ich das Datenblatt richtig verstehe. Würde auch mit meiner
Messung mit dem Multimeter korrespondieren, da hab ich so ca.
0.5V Anzeige, wenn ich ein Signal schicke, was ja bei so einem
modulierten Signal zu den 0.8V passen könnte.
Jetzt möchte ich das mit der RFswitch-Library am Arduino verwenden:
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dort ist eine direkte Verbindung mit dem Digitaleingang
vorgeschlagen. Ich vermute, es liegt am geringen Pegel
(der Arduino läuft mit 5V-Logik) daß ich nix empfange
(ich hab noch nicht den "richtigen" Sender, aber
immerhin einen von einer Wetterstation, der auf
der gleichen Frequenz sendet, und auch diese Ausschläge
im 0.5V-Bereich bringt) bzw. möglicherweise bloß
die Library nix dekodiert.
Ich hab leider kein Oszi um mir die Spitzen anzusehen,
aber was würdet ihr raten? Soll ich einfach einen
Transistor dazwischenschalten und das Signal etwas
anheben?
Soll ich mal probieren, ob ein Teil mit 3.3V-Logik
was sieht, hab ich da Chancen?
TIA
/ralph
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Ralph Aichinger
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In der Anleitung steht es tatsaechlich, obwohl ein LM2904 im Comparator-Betrieb laut Datenblatt bei 5V Betrieb auf mindestens 3V kommen sollte:
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Wenn Du nur 0.8V misst dann nicht. Ein Comparator mit auf 400mV gesetzter Schwelle waere das beste. Aber ein Transistor mit 1k in Serie zur Basis und 5-10k von V+ nach Kollektor sollte auch gehen. Jedoch nur fuer Hobby, ein Produkt wuerde ich nicht so auf Kante naehen denn da sind nur rund 200mV Reserve.
--
Gruesse, Joerg 

http://www.analogconsultants.com/
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Joerg
Am 15.12.2012 20:11, schrieb Ralph Aichinger:
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Gerald Oppen
Der Arduino ist doch ein Atmel AVR, oder nicht? Die haben doch fast alle einen Analog-Komparator an Bord.
Also konfigurieren das Ding, einen der AINx-Eingänge per Spannungsteiler auf ca. 0.4V ziehen und den anderen an den Ausgang des Funkteils legen. Problem erledigt.
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Heiko Nocon
Irgendwo hab ich beim Googeln was von falsch beschaltet gelesen (nach dem Kaufen), das könnte womöglich unabsichtlich sein.
Danke, das mit dem Transistor ist auf jeden Fall eine unaufwändige Lösung, das mit dem Komarator werde ich mir ansehen, auch die Lösung mit dem eingebauten Komparator im AVR die Heiko vorschlägt.
/ralph
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Ralph Aichinger
Neuerdings ist die Plattform auf ARM portiert worden, und es gibt zwei Implementierungen davon (Arduino DUE und Teensy 3) aber im Prinzip ja, AVR, und ich möchte es auch mmit einem solchen machen.
Danke! Da muß ich in die Library reinsehen, ob die dazu gebracht werden kann, das zu tun, sonst verstärke ich lieber.
Wenn das so ginge, dann wäre das natürlich am elegantesten.
/ralph
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Ralph Aichinger
ein Produkt wuerde ich nicht so auf Kante naehen denn da sind nur rund 200mV Reserve.
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joey899244

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