2 Bauteilfragen

Apr 29, 2020 25 Replies
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Hi,



ich habe hier ein röhrenbestücktes Meßgerät, das Leistungen bis 500 mW im Frequenzbereich DC - gut 10 GHz messen kann. Dazu habe ich zwei Fragen:



Erst einmal die wohl leichtere: Was ist das für eine Steckverbindung am Meßkopf (rechtes Teilbild)?



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Die schwerere: Was ist das für ein Bauteil, das auf der linken Bildhälfte zu sehen ist? Könnte es ein Eisenwasserstoffwiderstand sein? Es befindet sich in räumlicher Nähe zu einer Röhre C3m; diese wird mit 20 V geheizt, wobei der Heizstrom 125 mA +/- 5 % betragen soll - das Teil könnte also zur Stabilisierung des Heizstroms dienen.



Was meint Ihr Experten?



Für Hinweise dankt im voraus



Reinhard


Auf den ersten Blick scheint das eine UHF-Steckverbindung zu sein.

Das Bild zeigt kaum das Innere. Deshalb kann ich nichts dazu sagen.

Am 29.04.20 um 20:47 schrieb Reinhard Zwirner:

Sieht nach einem HF4,1/9,5-Stecker aus?

Urdox Widerstände haben einen negativen R. Diese "Glühlampe" dient der Temperaturkompensation für eine (vermutlich) Bolometerbrücke? Sieht nach Siemens Gerät aus?

Es befindet sich in räumlicher Nähe zu einer Röhre C3m; diese

Die Heizung der Langlebensdauerröhre C3m brauch nicht stabilisiert werden.

Am 29.04.20 um 21:10 schrieb Helmut Schellong:

Auf den ersten Blick ist das natürlich kein UHF-Stecker. Der abgeschirmte Bananenstecker mit Z=30 Ohm geht gerade mal auf Kurzwelle vernünftig, falls überhaupt. Noch nicht ansatzweise auf 10 GHz. Könnte was von Spinner x/y sein, schwer zu sagen ohne die genaue Größe.

Zur Röhre habe ich keine Meinung.

Gerhard

Wie blöde muss man eigentlich sein, dass man sich in JEDER Peinlichkeit wälzen muss?

Am 29.04.2020 um 20:47 schrieb Reinhard Zwirner:

"Der große Spinner"?

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Alfred

Selbstverständlich könnte das auf den ersten Blick ein UHF-Stecker sein. Größe, Riffelung, Farbe und Grundbauform deuten darauf hin. Der Stift innen hat 4mm bei UHF, wie ein Bananenstecker.

In der Summe weißt Du also nur, daß der Stecker bereits auf den ersten Blick kein UHF-Stecker sein kann. Du weißt also fast nichts.

Du scheinst auch nicht zu wissen, was 'auf den ersten Blick' auf Deutsch bedeutet.

Ein normaler "UHF" Stecker ist das nicht, denn er hat noch einen extra Massering in der Mitte. Hier muessten aber noch Dimensionen rein, damit es aeltere Semester unter uns erkennen koennen.

Meist muss man solche Steckverbinder schweren Herzens durch was moderneres ersetzen, damit das Geraet praxistauglich bleibt oder wieder wird.

Da hast Du wahrscheinlich recht und man bekommt sogar noch welche:

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Aufpassen mit dem Uran-Dioxid, sowas ist heutzutage als Bauteilmaterial wahrscheinlich nicht mehr erlaubt. Ich kann mich noch an eine Betriebsanleitung erinnern, wo drin stand "If this tube ever breaks, open the windows, leave the room immediately and call the fire department!"

Der Durchmesser scheint bei >2 cm zu liegen. Und zwar wegen der Riffelung. Die diagonalen Riffel sind sehr viele. Die Farbe ist auch wie bei 'UHF'.

Aber mich stört das fehlende Gewinde. Das abgeflachte Außen, und der Massering.

horst-d.winzler schrieb:

[...]

Danke. Ich dachte, HF-Freaks ;-) erkennen den Typ sofort. Aber nachdem sich in diesem Punkt die Geister offenbar scheiden, werd' ich mal ein paar Maße nehmen ...

Stimmt! Aber ich schrieb ja was von Eisen-Wasserstoffwiderstand - und das sind Kaltleiter!

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Das Gerät ist tatsächlich von Siemens - allerdings wird das Kabel vom Meßkopf an "weit" entfernter Stelle ins Gerät geführt.

Na ja - die Röhre ist von Siemens und die schreiben vor, daß zur Erhaltung der Lebensdauergarantie der Heizstrom nicht um mehr als

1,5 % schwanken darf:
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Und die bei 125 mA an 5 Ohm abfallende Spannung beträgt nunmal größenordnungsmäßig ca. 7,5 V.

Ciao

Reinhard

Ich denke hier erst mal an einen aktiven Tastkopf, mit Stromversorgung über den Stecker. Bei Röhren im Tastkopf müßten das aber mehr Anschlüsse sein, für Heizung und Anodenspannung plus Rücksignal.

DoDi

Am Pertiknaxsockel steht 674A2 -> google vorgeworfen, Bilder beglotzt und siehe da, jede Menge Hinweise, dass das ein MIESENS Kaltleiter ist.

und zB. da kannste einen kaufen:

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Bin ich der einzige Keksperte, der auf die Idee mit google kommt und nicht rumsalbadert? STAUN :]

Hint, vielleicht kennt der BW-schmitti auch das ganze Gerät und evtl. sogar den Stecker.

Nein ich such da jetzt nicht nach.

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Wolfgang Allinger schrieb:

[...]

Vielen Dank! Allerdings bin ich skeptisch, daß es sich hier um einen "Kaltleiter" der "üblichen" Art handelt - aber jede normale Glühlampe hat ja diese Charakteristik, und das Teil glüht ja auch ...

Also ich hab' natürlich unter 674A2 gesucht, aber Metager hat die BW-Schmitti-Fundstelle nicht ausgespuckt (aber ich gebe zu, daß ich nur die ersten Seiten durchgeflöht habe).

Ciao

Reinhard

Reinhard Zwirner schrieb:

So, hier sind jetzt noch ein paar Maße:

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Ciao

"Ingrid"

Am 29.04.2020 um 20:47 schrieb Reinhard Zwirner:

Erst dachte ich an 4,3/10, aber aufgrund des Alters vielleicht doch ehr 3,5/9,5

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Optisch ähnliches wird hier als HF Stecker Spinner Mod.2 und Mod.3 bezeichnet
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Und die nächste Frage ist bestimmt, wo es einen Adapter auf N gibt. Umbauempfehlung wurde ja schon gegeben.

mfG W.Martens

Was ist bei MIESENS denn schon normal? Das Gerät (wie wärs mal mit Bezeichnung und Bild) scheint mir aus den 50-60ern zu sein. Du glaubst garnicht, was da so alles gebaut wurde. Auch als 'Leistungskaltleiter'...

Punkt für Google (ich halte von denen auch nicht viel), aber einiges ist schon gut: Google Earth, Maps (schlägt inzischen wohl jedes Navi), und nicht zu vergessen Android...

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

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._RI_.jpg Grüße, H.

Am 29.04.2020 um 20:47 schrieb Reinhard Zwirner:

Hm,

mit dem "Großen Spinner" lag ich dann wohl falsch, es dürfte dann "Der kleine Spinner" sein (so hießen die bei uns auf der Arbeit)

Der Typ heißt 4.3-10.

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Alfred

Am 30.04.2020 um 00:35 schrieb Reinhard Zwirner:

Das müsste ein 4,1/9,5 oder 3,5/9,5 sein. Die unterscheiden sich im Innenstift und dem Wellenwiderstand: 4,1/9,5=50Ohm, 3,5/9,5=60Ohm. Letzteres war oft üblich in der Sendetechnik für Rundfunk/TV.

Bernd

Bernd Laengerich schrieb:

[...]

Bingo, das scheint es zu sein, und zwar 3,5/9,5 wg. der am Meßkopf angegebenen Impedanz von 60 Ohm. Vielen Dank für den Hinweis!

Jetzt müßte ich nur noch 'ne passende Buchse bekommen, um einen Adapter auf N basteln zu können. Gibt es N eigentlich mit 60 Ohm? Bei

100 MHz wäre ich da schmerzfrei, aber bei 12 GHz ist man mit den Abmessungen schon im Bereich der Wellenlänge ...

Ciao

Reinhard

Am 30.04.2020 um 15:09 schrieb Reinhard Zwirner:

Noch nie gesehen. Gibts überhaupt noch was mit 60 Ohm?

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