Welchen Microcontroller soll ich nehmen?

Mar 10, 2016 29 Replies

Hallo,


Projekt haben wir einen TI CC3200 eingesetzt.


Softwareupdate z.B. per Fernwartung.



Der TI CC3200 ist ein Cortex-M4 Prozessor. Das Ding hat kein internes Programm-Flash. Das Programm wird nach dem Reset aus einem externen seriellen Flash ins RAM geladen und dort gestartet. Auf diesem Flash befindet sich ein FAT Dateisystem. Die Programmdatei ist dort als ganz normale Datei abgelegt. Diese Programmdatei kann der Prozessor nun


eine neue Programmdatei von irgendwoher zu laden und dann auf das


dann per Uarrt das Programm wieder einspielen.



Problem bei dem TI CC3200 ist, der hat vergleichsweise wenig GPIOs. Deshalb kann ich meine bisherigen STM32 Projekte nicht mal eben auf den CC3200 umstellen.



Ich suche deshalb einen Cortex-M3 oder M4, der soviele GPIOs hat wie ein STM32F103 und wo ein Softwareupdate so elegant geht wie beim CC3200.


Stefan



Stefan :

auf dass einem nicht langweilig wird: Macht das Ding noch, was wir ihm gesagt habe, oder wissen wir das schon nicht mehr so genau? Oder isses etwa

Nurmal dezent leise fragen.

bei so etwas der kurze Draht der Verwandtschaftlichkeit in den

gerne.

per WLAN.)

Bitte nicht irritieren lassen. Weitermachen. Hilft eh nix.

Und warum schreibst du dir nicht einen Bootloader fuer deinen F103 der das macht was du willst?

Olaf

)

es

,

n

uspielen ? Dann ist es schon lange keine Firmware mehr.

STM aber noch nicht im Griff bzw. noch nicht probiert.

Deshalb die Frage, obs das auch woanders gibt.

Am 10.03.2016 um 14:08 schrieb wernertrp:

Leute, die mit Systemen wo U < 1000V und I < 1kA irgendetwas anfangen konnten. Also war er per Teamviewer mit den Jungs in Omsk verbunden, ich habe ihm telefonisch hints gegeben und er hat dann, via Remote

flasch.

Waldemar

Wieso? Das ist doch gerade bei ST sehr gut dokumentiert und auch sehr einfach. Mach das mal bei einem MS430 und du wirst staunen.

Naja, das ist genau dieselbe Loesung, bloss das TI dir da schon die Arbeit abgenommen hat und das Programm fuer dich in den Controller gepackt hat.

Renesas hat auch Controller die von extern laden koennen. Ich meine das mal bei einem M16C gesehen zu haben. Den konnte man an den PC anstecken, er hat sich als USB-Stick gemeldet und dann konnte man ein Binaerfile drauf kopieren. Und es gibt auch controller die beim einschalten die Firmware aus dem Datenflash ins interne RAM laden und dann starten.

Booten von SD-Karte halte ich aber eigentlich fuer Murks. Es gibt viel zuviele Unterschiede als das man sicher sein koennte das es immer mit jeder Karte laeuft.

Olaf

Wir wollen auch nicht von SD-Karte booten sondern lediglich das Programm

Protokollspeicher. Wenn beim Start eine bestimmte Datei auf der SD-Karte

Der Monteur bekommt dann mit dem Montageauftrag eine SD-Karte die er

die Konfiguration wird geladen, auf dem Board gespeichert und die SD-Karte wird wieder entnommen.

landet, schickt man dem eine SD-Karte (oder eine E-Mail) und er kann die Konfiguration selber einspielen. Das ist auf jeden Fall weniger Aufwand

Konfigurationstool die Parameter einzustellen.

Das machen wir aktuelle aber nur mit den Konfigurationsdaten im seriellen Flash, nicht mit dem Programm im internen Flash des STM32.

Stefan

Das hab ich mir schon gedacht. Aber das bedeutet trotzdem das dein Bootloader die SD-Karten lesen muss.

Viel Spass. :-) Ich hab 1999 mal ein Messgeraet entwickelt das sowas auch konnte. Im laufe der Jahre musste ich folgendes einbauen:

  1. Uebergang von FAT12 auf FAT16
  2. Uebergang von MMC auf SD
  3. Uebergang von FAT16 auf FAT32
  4. Unterstuetzung groessserer Karten wie 2GB.
  5. Unterstuetzung groesserer Karten wie 32GB.
  6. Oefters mal Nachbesserungen fuer neue Karten die leicht anders waren.

Dann gab es noch tolle anrufe von Kunden die zu bloed waren Files auf einer SD-Karten zu loeschen sondern lieber die Karten formatiert haben. Irgendein windows Rotz hat dann jedesmal per default was anderes wie FAT32 formatiert. Suess waren auch die Bootsektorviren beim Kunden welche sich auf die Karte verbreitet haben.

Mit anderen Worten der SD-Rotz war eine einzige Baustelle. Fuer Industrie eingentlich unzumutbar.

Wir reden in 10Jahren nochmal. :-)

Jaja..hab ich auch mal gedacht. :-D

Olaf

erfolgreichem Test einfach 1:1 ins Konfigurationsflash des Controllers.

der Kunde selbst das Image erstellt. Das sehe ich aber eher als Vorteil an :)

Das hab ich auch schon mal bei irgendeinem Messgeraet gesehen. Ist aber natuerlich aufwand.

Man koennte auch ueberlegen Bluetooth einzubauen. Ist aber vermutlich auch nicht ohne so wegen Zulassung, Gehaeuse usw. Die Jungs vom Marketing werden ja immer ganz feucht sobald sie irgendwo IoT draufschreiben koennen und genehmigen das schon. :)

Ich finde es eigentlich Schade das IRDA ausgestorben ist. Wenn das noch in jedem Handy drin waer dann koennte man das auch einfach nutzen. zumal interessanterweise die Controller von ST heute sehr oft IRDA integriert haben.

Olaf

)

Warum nicht einen Controller in DIP/PLCC-Fassung bzw. Sim-Kartenformat nehm en

SIM-Chip-Karten kann wohl jeder tauschen.

DIP-Speicher wurden vor einiger Zeit noch als Firmeware-Update versendet. Ich nehme an, dass ein LQFP48-Sockel keine Option ist? Firmeware mit Bootloader und SIM-Memory-Card als Speichermedium?

GSM-Modul geht wohl auch nicht mehr, seit CSD mehr und mehr abgeschaltet wi rd. Bootloader mit 10 Mbit Ethernet?

Am 10.03.2016 um 20:05 schrieb Stefan Engler:

ein 5'' TFT Display an. Der Bildaufbau sollte da nicht weiter verlangsamt werden.

meiner Meinung nach nur, dass nicht sicher gestellt ist, dass man in 20 Jahren noch kompatible Karten kaufen kann. Wobei das bei dem Produkt

Ich denke auch mal, dass da auf Dauer die Reise hingeht.

Insofern ist die Frage, wie das Medium aussieht, mit dem die Programmdateien transportiert werden zweitranging.

gibt, die sich ihr Programm beim Start aus einen externen seriellen Flash ziehen wie der CC3200. Die Sache mit dem Softwareupdate war da nur ein Aspekt.

Stefan

Das Problem tritt bereits nach drei Jahren auf.

Das Problem dabei ist das soetwas keiner haben will. Renesas hat das mal in einen Ausnahmefall gemacht weil der Controller 1-10MByte internes Ram hatte und Ram schneller ist wie Flash. Fuer gewoehnlich ueberwiegen aber die Nachteile:

  1. Man braucht es nicht weil das interne Flash gross genug ist.
  2. Man will nicht das jeder die Software einfach so aus dem externen Flash auslesen kann.
  3. Man will nicht unnoetig Platz auf der Platine verschwenden.
  4. Zwei Bauteile sind sicher teurer wie ein Bauteil
  5. Wenn der externe Code ins interne Flash kopiert wird ist das einfach nur ein Bootloader den sich jeder selber schreiben kann. Wird er in interne Ram kopiert dann muss das Ram auch da sein. Ram ist aber viel teuer und aufwendiger als Flash.
  6. Das einlesen beim einschalten braucht Zeit. Es gibt viele Anwendungen wo das nicht akzeptabel ist.

Was wohl in diese Richtung geht ist der ESP8266. Wenn ich das richtig sehe dann kann der sogar Code im seriellen Flash ausfuehren.

Olaf

Erinnert mich an die Aktion vorgestern; per teamviewer nach China,

nochmal, behindert noch von einem Verbindungsabbruch. Die eigentliche

Leute vor Ort zu doof waren) war dann eine Sache von einer Minute.

zwei, drei Mann bei uns und mindestens genausoviele am Anderen Ende stundenlang am MAchen und Diskutieren. Gnarf.

-ras

Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/

Am 11.03.2016 um 09:41 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:

Bernd

Meine Glaskugel ist mir leider unvorhersehbarerweise vom Balkon gefallen. P.Liedermann in defa

Oh ja. Ich hab immer versucht, mich um Meetings mit unseren

Wolfgang

Am 11.03.2016 um 10:21 schrieb Wolfgang Kynast:

Bernd

Meine Glaskugel ist mir leider unvorhersehbarerweise vom Balkon gefallen. P.Liedermann in defa

Deine Aussage ist mindestens genauso Arrogant, ueberheblich und verallgemeinernd weil du nicht wahrhaben willst das es da genauso wie bei uns sehr unterschiedliche Charaktere gibt.

Anders gesagt, die Japaner die ich bisher persoenlich kennengelernt habe waren alle sehr nett, entgegenkommend und hilfsbereit. Ich schliesse aber nicht aus das es auch in Japan Arschloecher gibt.

Olaf

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